Autor: Barbara Jauk

Lewis Hamilton: Berg statt Rennauto

Lewis Hamilton: Berg statt Rennauto

Der Rennfahrer hat eine ganz besondere Art zu trainieren. Wie Lewis Hamilton sich gerade fit hält.

Lewis Hamilton
Foto: Imago
Lewis Hamilton in seinem Rennwagen von Mercedes (sprich: merzehdes)
Foto: Imago

Er ist mehrfacher Weltmeister, ein echter Ritter und ein sportliches Vorbild für viele. Die Rede ist von Lewis Hamilton (sprich: luis hämiltn). Der Formel-1-Fahrer hat gerade Pause in seinem Sport. Die nächste Saison (sprich: säson) beginnt nämlich erst am 28. März in Bahrain. Bahrain (sprich: bachrain) ist ein aus 33 Inseln bestehendes Land, das in einer Bucht am Persischen Golf liegt. (Auf der Karte unten kannst du sehen, wo genau Bahrain liegt.)

Obwohl Lewis Hamilton gerade pausiert, arbeitet er trotzdem, er trainiert nämlich. Ein Rennfahrer wie er muss nämlich körperlich und geistig besonders fit sein. Um das auch zu bleiben, hat sich der 36-Jährige ein ganz besonderes Training ausgedacht. Jeden Morgen steigt er mit seinen Tourenski (sprich: turenschi) auf einen Berg hinauf. Das hat er vor Kurzem auf Instagram gesagt. Dazu gibt es auch ein Foto, das du hier sehen kannst:

 

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Warum geht er auf diesen Berg?

„Jeden Morgen wandere ich auf den Gipfel dieses Berges und nehme mir ein bisschen Zeit, um meine Ziele und Absichten für den Tag festzulegen“, schreibt der 36-Jährige zu dem Bild. Es sei der perfekte Ort, um seinen Geist und seinen Körper in neue Höhen zu treiben. So will sich Lewis Hamilton auf die neue Saison vorbereiten. Ein bisschen Mut in dieser schwierigen Coronazeit macht er seinen Fans auch noch. „Ich weiß, dass diese unsicheren Zeiten dunkel sein können, aber ich möchte euch bitten, eure Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Ich glaube an euch.“

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Er war ein Corona-Held

Er war ein Corona-Held

Er hat in der Coronazeit vielen Menschen geholfen. Jetzt ist Tom Moore selbst an Covid-19 gestorben.

Viele Menschen sind traurig, weil Tom Moore gestorben ist.
Foto: Imago
Im vergangenen Sommer wurde Tom Moore für seine guten Taten von Königin Elisabeth zum Ritter geschlagen. Das ist eine große Ehre.
Foto: Imago

Mit seinem Rollator drehte der 100 Jahre alte Brite Tom Moore (sprich: tom muhr) 100 Runden durch den Hinterhof. So sammelte der Mann Spenden für Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal. Insgesamt rund 37 Millionen Euro waren es. Während der Coronakrise hat er mit den Spenden vielen Menschen geholfen. Dafür wurde der Mann auf der ganzen Welt als Held gefeiert.

Am Anfang dieser Woche ist Tom Moore gestorben, und zwar an Covid-19. Das ist die Krankheit, die durch das Coronavirus ausgelöst wird. Jetzt sind viele Menschen auf der Welt sehr traurig. Auch die Königin von Großbritannien, Elisabeth II., hat eine Trauerkarte an die Familie von Tom Moore geschrieben. Sie hatte den Mann wegen seiner guten Taten vor Monaten sogar persönlich getroffen und ihn mit einem Ritterschlag geehrt. Das ist eine wichtige Auszeichnung in Großbritannien.

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Kurzurlaub im All

Kurzurlaub im Weltall

Bald ist es so weit: Vier Touristen steigen in eine Rakete und düsen Richtung Weltraum. Auf geht’s zum Kurzurlaub im All!

Mit einer Rakete von Space X geht es für die Touristen in Richtung Weltraum
Foto: Imago

Ein besonderes Reiseziel kann Ende dieses Jahres angesteuert werden, nämlich das Weltall. Eine Firma namens Space X (sprich: späis äx) will das möglich machen. Space X gehört dem reichsten Mann der Welt. Sein Name ist Elon Musk (sprich: ihlon mask). Hier kannst du etwas über ihn und seine Arbeit lesen. Die Reise in den Weltraum soll insgesamt nur drei Tage dauern. Die Rakete, mit der die Touristen unterwegs sein werden, hat Platz für vier Menschen.

 Wer darf mitreisen?

So eine Reise ins All ist unglaublich teuer. Wie teuer genau, ist nicht bekannt. Um mitreisen zu können, muss man jedenfalls sehr viel Geld haben. Nur Superreiche können sich das leisten. Alle vier Plätze für den Weltraumflug sind aber schon verkauft. Ein Mann namens Jared Isaacman hat sie alle gekauft. Einen Platz will er selbst nutzen. Für zwei Plätze hat er sich etwas Besonderes ausgedacht, eine Art Wettbewerb. Alle können dabei mitmachen. Für einen Platz muss man viel Geld für ein Kinderspital spenden. Für den anderen sollen Geschäftsleute eine besonders tolle Geschichte über ihr Leben erzählen. Jared Isaacman entscheidet dann, wer von allen, die mitgemacht haben, mitfliegen darf. Wer den vierten freien Platz bekommt, wissen wir auch noch nicht.

Kinder dürfen übrigens nicht mit ins Weltall reisen. Die Reisenden müssen nämlich mindestens 18 Jahre alt sein.

Weltraumbahnhof

Die Rakete mit den Touristen an Bord startet vom sogenannten Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Florida. Drei Tage wird die Reise dauern. In dieser Zeit drehen die Touristen in der Weltraumkapsel Runden um die Erde. Gelandet wird nach der Rückkehr im Meer vor Florida. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Touristen ins All reisen. Eine russische Rakete hat insgesamt schon acht Touristen transportiert. Das erste Mal fand eine solche Reise schon im Jahr 2001 statt. Ende des Jahres will auch Russland wieder zwei Weltraum-Touristen ins All fliegen.

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Kreuzworträtsel: Achtung, bissige Großkatzen!

Kreuzworträtsel: Achtung, bissige Großkatzen!

Finde heraus, ob du alle Fragen zu den Großkatzen beantworten kannst!

Das Fell rund um den Kopf des männlichen Löwen nennt man auch Mähne.
Foto: Adobe Stock
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1Das Haar am Kopf des Löwen heißt auch
2Verbotene Jagd von Raubkatzen und anderen Wildtieren
3Tiere, die vor allem andere Tiere fressen, heißen
4Raubkatze, die wie eine Schuhmarke heißt
5Schnellste Raubkatze der Welt
6Gebiet, in dem eine Raubkatze jagt
7Das Fell dieser Raubkatze ist gepunktet
8Anderes Wort für Pfote einer großen Raubkatze
Lösung anzeigen
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Plötzlich ausgewandert: Internet-Stars ziehen nach Dubai

Plötzlich ausgewandert: Internet-Stars ziehen nach Dubai

Der Sonne entgegen: Viele deutsche Influencer reisen mit Sack und Pack ins Ausland. Warum das auch seine Schattenseiten hat.

Paola Maria und ihr Mann Sascha bei einer Modenschau 2018
Foto: Imago

Paola Maria (27) und ihr Mann Sascha (34) haben es erst vor Kurzem getan. Sami Slimani (30), Sarah Harrison (29) oder Fiona Erdmann (32) schon früher. All diese sogenannten Influencer (sprich: influenser) sind von Deutschland nach Dubai gezogen. Influencer sind Menschen, die im Internet beliebt sind und viele Fans haben. Weil Influencer großen Einfluss haben, machen ihnen ihre Fans vieles nach. Wieso ziehen alle nach Dubai? Das fragst nicht nur du dich!

Gründe haben die Auswanderer nicht genannt. Wir können also nur raten, was sie so toll an Dubai finden.
Da wären die vielen Sonnenstunden. In Dubai, das in den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt, ist es nämlich immer warm und die Sonne scheint viel länger und öfter als in Deutschland oder bei uns in Österreich. Außerdem ist die Stadt Dubai sehr reich.

Dubai ist auch für seine vielen Wolkenkratzer bekannt. Einer davon ist der „Burj Khalifa“ (sprich: burdsch kalifa). Das Gebäude ist 828 Meter hoch und gilt als höchstes Gebäude der Welt. Zum Vergleich: Der Stephansdom in Wien ist 136 Meter hoch, also etwa sechs Mal niedriger.

Gut zu wissen: Das Land hat auch viele Schattenseiten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es zum Beispiel viele Gesetze, die Frauen schlechter stellen als Männer. Das heißt, Frauen haben weniger Rechte als Männer. Außerdem haben hier viele Menschen sehr viel Geld, andere Menschen werden jedoch ausgenutzt, damit das so sein kann. Das ist natürlich nicht gerecht.

Beliebtes Ferienziel

Viele andere Stars und Prominente reisen gerade nach Dubai, um dort Urlaub zu machen. Wie das trotz Corona geht? In Dubai sind die Coronaregeln nicht so streng wie in Deutschland oder in Österreich. In Dubai haben Hotels, Gasthäuser, Geschäfte und Strände noch offen. Weil die Regeln nicht so streng sind, haben sich dort viele Menschen mit Corona angesteckt. Und es werden immer mehr. Deswegen wird es jetzt auch in Dubai wieder strengere Regeln geben. Zum Beispiel dürfen weniger Menschen gleichzeitig in ein Geschäft hinein. Kaffeehäuser und Gasthäuser müssen früher schließen und Nachtlokale dürfen gar nicht mehr öffnen.

Vielen Menschen, die zu Hause bleiben müssen, finden die Reisen der Stars gar nicht gut. Sie ärgern sich über die Urlauberinnen und Urlauber und sagen, das sei unfair und unverantwortlich.

Sarah Harrison liebt die Sonne. Das ist ein Grund, warum sie jetzt in Dubai wohnt.

Auf der Karte unten siehst du, wo Dubai liegt. Die Stadt liegt in den Vereinigten Arabischen Emiraten am sogenannten Persischen Golf:

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Vom Aussterben bedroht: Hoffnung für die Tiger

Vom Aussterben bedroht: Hoffnung für die Tiger

Tiger sind vom Aussterben bedroht. Warum jetzt gleich zwei gute Nachrichten Hoffnung für die Zukunft der Raubkatzen geben.

Die Tiger sind vom Aussterben bedroht. Jetzt gibt es aber gute Nachrichten.
Foto: Adobe Stock
Auf 3165 Meter Höhe wurde dieses Bild von einem Tiger aufgenommen
Foto: DoFSC / Red Panda Network

In Bhutan ist eine Tigerin mit drei Jungtieren gesichtet worden. Bhutan ist ein kleines Land, das in Südasien liegt. Warum das Auftauchen der Tigerin besonders ist? Erstens galt das Tier sechs Jahre lang als verschollen. Das heißt, dass es in der ganzen langen Zeit kein Lebenszeichen von ihm gab. Die Wildtierexperten glaubten, dass die Tigerin tot sei. Zum Glück ist das nicht so. Sie hatte sogar noch eine Überraschung dabei, nämlich gleich drei Jungtiere.

Nur noch 3900 Tiger weltweit

Auf der ganzen Welt gibt es nur noch 3900 Tiger, das weiß die Natur- und Tierschutzorganisation WWF zu berichten. Deshalb ist wirklich jedes einzelne Tier wichtig. „Tiger zählen immer noch zu den am meisten bedrohten Raubkatzen weltweit“, sagt der WWF-Experte Karim Ben Romdhane. Er kennt sich gut mit verschiedenen gefährdeten Tierarten aus.

Warum gibt es nur noch so wenige Tiger?

Daran Schuld hat vor allem der Mensch. Vielen Menschen gefällt das Fell der Tiger besonders gut. Sie wollen eines zu Hause haben. Aber auch die Zähne, Krallen oder Knochen der Tiere sind sehr begehrt. Manche Menschen glauben nämlich, dass diese Dinge sie stark machen können. Das stimmt natürlich nicht. Aber wegen dieses Glaubens werden viele Tiger gejagt und getötet, obwohl das streng verboten ist. Das nennt man „Wilderei“. Außerdem haben die Tiger kaum mehr einen Ort, an dem sie ruhig und ungestört leben können. Auch hier ist der Mensch schuld, denn er zerstört den Lebensraum der Tiere, zum Beispiel für Äcker oder Wohnraum.

Neuer Höhen-Rekord

Tiger haben verschiedene Lebensräume. Sie leben im heißen Dschungel in Südostasien, in kalten Wäldern im Osten Russlands und auch in den felsigen Höhen des sogenannten Himalajas. (Schau auf der Karte unten nach, wo genau das liegt!) Der Himalaja ist das höchste Gebirge der Erde. Ein Teil davon liegt auch in einem Land namens Nepal. Dort wurden auf 2500 Meter Höhe schon einmal Tiger gesichtet. Das ist ziemlich weit oben. Jetzt wurde ein Tiger sogar noch weiter oben entdeckt. Eine Wildtierkamera hat Aufnahmen davon gemacht. Das Tier wurde auf einer Höhe von 3165 Metern fotografiert.

Warum dieser Höhen-Rekord wichtig ist? Es zeigt, dass Tiger in diesem Gebiet und auf dieser Höhe unterwegs sind, weil sich die Tiere dort ungestört bewegen können. Und das ist wichtig, damit sie viele Junge bekommen können – und so nicht aussterben.

Steckbrief:

Tiger …
… sind Raubkatzen.
… werden bis zu 300 Kilogramm schwer.
… jagen in einem Gebiet, das bis zu 1000 Quadratkilometer groß ist.
… sind Säugetiere.
… sind meist Einzelgänger.
… fressen große Säugetiere, zum Beispiel Antilopen, Hirsche, Schafe, Ziegen oder Wildschweine.
… werden in der Wildnis bis zu 15 Jahre alt, in Gefangenschaft bis zu 26 Jahre.

Die rote Markierung zeigt dir, wo genau der Himalaja liegt:

Die Tigerin wurde mit ihren Jungtieren fotografiert
Foto: DoFPS Bhutan

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Was macht ein Elch in Oberösterreich?

Was macht ein Elch in Oberösterreich?

Nicht nur im hohen Norden leben Elche. Selten, aber doch schauen die Tiere auch bei uns in Österreich vorbei.

Eurasische Elche leben auch in Mitteleuropa
Foto: Adobe Stock

In Schweden oder Norwegen sind Elche normal. Aber was macht ein Elch in Oberösterreich? Anfang Jänner hat ein Mitarbeiter des sogenannten „NaturschutzbundesSpuren von zwei Elchen im Neuschnee gefunden. Das ist sehr selten, kommt aber hin und wieder vor. Was viele nicht wissen: Nicht nur im Norden Europas, sondern auch in Mitteleuropa leben Elche. So zum Beispiel in Südböhmen. Südböhmen ist ein Gebiet in Tschechien, das an Oberösterreich grenzt.

Schutzgebiet

Die seltene Beobachtung hat der Naturschutz-Experte genau dort gemacht, nämlich im sogenannten „Europaschutzgebiet Maltsch-Freiwald“. In so einem Schutzgebiet achtet man besonders darauf, dass es den Wildtieren und der Natur gut geht.
Die Elche, die in Südböhmen zu Hause sind, kommen selten, aber immer wieder nach Oberösterreich. Diese Elche heißen Eurasische Elche. Elche gehören in Europa zu den größten Säugetieren an Land. Sie werden bis zu zwei Meter hoch. Männliche Tiere (Bullen) können bis zu 400 Kilogramm wiegen. Die Weibchen sind mit bis zu 300 Kilogramm viel leichter. Unterscheiden kannst du sie aber auch am Geweih, denn nur die Bullen tragen eines.

Steckbrief:

Elche …
… gehören zu den Hirschen.
… sind Pflanzenfresser. Sie fressen Knospen, Blätter, dünne Zweige, Rinde von Bäumen oder Sträuchern.
… sind Paarhufer. Ein Elchhuf besteht aus zwei Klauen, dazwischen gibt es eine Art „Schwimmhaut“. Damit können die Tiere leichter durch Sümpfe und Moore laufen, ohne stark einzusinken.

Auch gut zu wissen:

Kennst du die Redensart „Ich glaub, mich knutscht ein Elch!“? Es bedeutet, dass man von etwas sehr überrascht ist. In diesem Fall sind es sogar die Elche, die uns überraschen.

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So arbeiten Lawinenhunde

So arbeiten Lawinenhunde

Welche Hunde als Lawinensuchhunde infrage kommen und warum Bernhardiner nicht so gut für den Job geeignet sind.

Hunde müssen ganz besondere Fähigkeiten haben, damit sie als Lawinenspürhunde arbeiten können
Foto: Adobe Stock
Bernhardiner arbeiten längst nicht mehr als Lawinenhunde
Foto: Adobe Stock

Bis heute hat sich dieses Bild vom Bernhardiner als typischem Lawinenhund gehalten – obwohl diese Hunde für diese Aufgabe nicht wirklich geeignet sind. Die meisten Bernhardiner sind nämlich zu schwer und zu wenig wendig. Als Lawinenhunde werden daher längst ganz andere Rassen eingesetzt, meistens Schäferhunde, Labradore, Golden Retriever oder Border Collies.

Aber nicht alle Hunde dieser Rassen sind als Rettungshunde geeignet. Rettungshunde müssen nämlich eine gute Spürnase haben, von Natur aus menschenfreundlich und schlau sein. Und dann braucht es ständiges Training, damit die Hunde im Ernstfall gut vorbereitet sind. Nicht nur das Aufspüren und Graben im Schnee müssen sie lernen, auch an das Mitfliegen in einem Rettungshubschrauber müssen sie sich gewöhnen.

Warum ein Bernhardiner?

Wenn wir an Lawinenhunde denken, denken wir aber auch heute an Bernhardiner. Das hat viel mit Barry zu tun. Dieser Hund lebte von 1800 bis 1814 und ist in der Schweiz bis heute fast ein vierbeiniger Nationalheld: Er hat über 40 Menschen das Leben gerettet. Sein Zuhause war eine Herberge für Reisende und Kranke auf dem Großen St. Bernhard, einem auf knapp 2500 Metern gelegenen Alpenpass in der Schweiz. Diesen Pass überquerten früher viele Menschen, um von Norden nach Süden zu gelangen. Mittlerweile ist der Berg längst untertunnelt.

Lawindenhunde: Rettungsstaffel

Die Herberge wurde von Mönchen betrieben. Weil es im Winter immer wieder Lawinenunglücke und Vermisste im Schnee gab, haben die Mönche eine eigene Hunde-Rettungsstaffel gegründet. Dafür haben sie jene Hunde genommen, die dort heimisch waren: die Bernhardiner, auch Sankt Bernhardshunde genannt.

Die Rettungs-Bernhardiner der Mönche waren allseits bekannt. Kein Wunder, dass sich bis heute auch viele Legenden um sie ranken. Das gilt zum Beispiel für das Fässchen, das die Bernhardiner auf vielen Bildern um den Hals tragen. Ob da wirklich Schnaps drinnen war? Einen Beweis gibt es dafür jedenfalls nicht.

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Bergretterin: Erste Hilfe am Berg

Bergretterin: Erste Hilfe am Berg

Wenn Freizeitsportler in den Bergen einen Unfall haben, dann kommt Angelika Mohr mit ihren Kollegen von der Bergrettung zum Einsatz, zu jeder Jahreszeit und rund um die Uhr.

Der Verletzte wird mithilfe eines Schlittens vom Berg ins Tal gebracht
Foto: Adobe Stock
Angelika Mohr in ihren geliebten Bergen
ÖBRD

Egal, ob es schneit oder regnet, ob es Tag ist oder Nacht, wenn Angelika Mohr zu einem Einsatz gerufen wird, dann ist sie bereit. Die 29-Jährige ist seit mehreren Jahren Bergretterin. Sie ist zuständig für Hilfseinsätze im Gebiet rund um den Hochschwab. Das ist ein 2277 Meter hoher Berg in der Obersteiermark.

„Der Gedanke, Menschen in den Bergen retten zu können, hat mich immer schon fasziniert“, erzählt Angelika. Auch ihr Vater und ihr Onkel sind Bergretter. Da lag es ganz nahe, dass auch Angelika Bergretterin wird. Rund einmal im Monat wird die 29-Jährige mit ihren Kolleginnen und Kollegen zu einem Hilfseinsatz gerufen.

Verletzt oder verirrt

Die Bergrettung wird zum Beispiel um Hilfe gebeten, wenn Menschen sich verirren oder nicht mehr weiterkönnen, weil sie zu schwach sind oder weil sie verletzt sind und geborgen werden müssen. Wenn etwa eine Lawine einen Skifahrer mitreißt, suchen die Bergretter den Vermissten gemeinsam mit Lawinenhunden. Verletzte werden dann mit einer Art Trage ins Tal gebracht oder sie werden von einem Hubschrauber ins Spital geflogen. Die Bergrettung arbeitet sehr eng mit anderen Helfern von der Alpinpolizei, der Flugrettung, dem Bundesheer oder der Feuerwehr zusammen.

365 Tage im Jahr

Mehr als 1700 Bergretterinnen und Bergretter stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in der Steiermark freiwillig zur Verfügung. Sie arbeiten ehrenamtlich. Das heißt, sie bekommen kein Geld für ihre Arbeit.

Damit Bergretter für den Ernstfall immer gut vorbereitet sind, müssen die Helfer einmal in der Woche üben. Dabei trainieren sie eine Bergung. Ein Kamerad tut so, als ob er verletzt wäre. Die Bergretter überprüfen so, ob sie wissen, was im Notfall zu tun ist. Sie testen ihre Funkgeräte und schauen, ob sie sich im Gelände gut zurechtfinden. Nicht jede Rettung geht gut aus. Die meisten aber doch. „Mir gefallen besonders der Zusammenhalt und die Kameradschaft und dass wir gemeinsam in Not geratenen Personen helfen können“, schwärmt Angelika von ihrer Arbeit am Berg, der für sie wie ein zweites Zuhause ist.

Wie wird man Bergretterin?

Welche Ausbildung brauchst du?

Die Ausbildung läuft nicht in jeder Bergrettungsstelle Österreichs gleich ab. In der Steiermark musst du zuerst ein Probejahr machen und als „Anwärterin“ in deiner Ortsstelle mitarbeiten. Danach dauert die Ausbildung noch zwei Jahre. Du musst einen Sommergrundkurs und einen Wintergrundkurs machen und beide Kurse mit einer Prüfung abschließen. Außerdem brauchst du einen Erste-Hilfe-Kurs und einen medizinischen Grundkurs.

Welche Fähigkeiten solltest du haben?

Um andere in den Bergen retten zu können, musst du selbst sehr gut klettern und Ski fahren können. Dazu solltest du sehr sportlich und fit sein. Außerdem ist es wichtig, dass du gern mit anderen Menschen zusammenarbeitest. Die Mitglieder eines Rettungsteams sind nämlich stark aufeinander angewiesen. Da die Retter bei einem Einsatz unter großem Druck arbeiten, ist es auch gut, wenn du ausgeglichen bist und in schwierigen Situationen Ruhe bewahrst. Du musst mindestens 16 Jahre alt sein für die Ausbildung. Und du brauchst dafür die Erlaubnis deiner Eltern.

Wie viel verdienst du?

Bergretter arbeiten in Österreich ehrenamtlich. Das bedeutet, dass sie kein Geld dafür bekommen.

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Super Bowl: Überraschung von Miley Cyrus

Super Bowl: Überraschung von Miley Cyrus

Miley Cyrus singt für die Heldinnen und Helden der Coronakrise. Wer diese sind und was das mit dem „Super Bowl“ zu tun hat.

Miley Cyrus bei einem Konzert im Jahr 2019
Foto: Imago

Überraschung! Auch Sängerin Miley Cyrus (28) (sprich: meili seires) wird einen Auftritt beim sogenannten „Super Bowl“ (sprich: super boul) haben. Der „Super Bowl“ ist das Endspiel im „American Football“ (sprich: ämärikän futbol). Es ist das wichtigste Sportereignis des Jahres in den USA. In diesem Jahr findet es in der Nacht vom 7. auf den 8. Februar statt.

Wer beim „Super Bowl“ auftreten wird, war schon länger bekannt. Den Hauptauftritt hat heuer der Sänger „The Weeknd“ (sprich: tä wiknd). Jetzt hat auch Miley Cyrus angekündigt zu singen, und zwar vor einem ganz besonderen Publikum. Die 28-Jährige wird vor 7500 Ehrengästen auftreten.

Welche Ehrengäste?

Die Ehrengäste sind 7500 „Heldinnen und Helden“ aus dem Gesundheitswesen. Das heißt, es sind Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger oder andere Menschen, die mit Kranken arbeiten. Als Heldinnen und Helden werden sie deshalb bezeichnet, weil sie wegen der Coronakrise täglich ihr Leben für die anderen Menschen riskiert haben. Jetzt sind alle diese 7500 Menschen schon geimpft und können sich nicht mehr mit dem Coronavirus anstecken. Deshalb ist auch das Konzert möglich. Zum Dank für ihren Einsatz sind sie alle gratis zum „Super Bowl“ eingeladen.

Übertragen wird das Konzert übrigens auf dem Videoportal „TikTok“ unter dem Namen „TikTok Tailgate“ (sprich: tiktok täil gäit). Wegen der Zeitverschiebung ist das Konzert in Europa ab 20.30 Uhr zu sehen.

 

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