Roboter gewinnt beim Tischtennis
Ace ist kein gewöhnlicher Tischtennisroboter. Er hat sich das Spielen nämlich selbst beigebracht. Dabei ist er richtig gut geworden.
Gute Schläge merken, schlechte verbessern, immer wieder üben. So lernen Sportlerinnen und Sportler. Und so hat auch Ace (sprich: Eijs) trainiert. Der Unterschied: Ace ist ein Roboter. Er hat keinen Trainer gebraucht, kein Feedback von außen. Er hat einfach ausprobiert. Tausende Male. Bis er wusste, wie es geht.
In Schach oder Videospielen zeigen sie bereits hervorragende Leistungen. Die Rede ist von Systemen mit Künstlicher Intelligenz. Das sind Computer-Programme, die Dinge lernen und Aufgaben lösen können. Aber wie sieht es eigentlich mit Sport aus? Wo man Kopf, Körpereinsatz und Ausdauer in wenigen Sekunden vereinen muss?
An den besten Spielern getestet
Das hat man sich jetzt genauer angeschaut. Und zwar mit Ace. Ace ist ein Roboter. Er basiert auf künstlicher Intelligenz und soll Tischtennis spielen. Sein Können wurde sogar schon mit Spitzenspielern getestet. Tischtennisroboter an sich gibt es schon länger. Man nutzt sie unter anderem beim Training. Sie geben Bälle in verschiedenem Tempo aus, sodass Sportler ihre Fähigkeiten trainieren und verbessern können. Doch Ace geht noch einen Schritt weiter.
So funktioniert Ace
Um mit den Spielern mithalten zu können, ist Ace mit verschiedenen Dingen ausgestattet. Rund um den Tisch gibt es 12 Kameras. Diese verfolgen, wo der Ball ist und wie schnell er ist. Diese Daten bekommt dann das KI-basierte System. So weiß es genau, was als nächstes zu tun ist. Dieses System steuert nämlich den Roboterarm. Kommt ein Ball auf Ace zu, prüft er blitzschnell: Wo ist mein Arm? Wie schnell und hoch fliegt der Ball? Dann schlägt er den Ball so, dass er auf der Seite des Gegners genau dort landet, wo er ihn haben will.
Einige Siege geholt
Ace hat bei der Studie richtig abgeliefert. Im Modus „Best-of-three“ hat er gegen fünf Spieler und Spielerinnen gewonnen. In diesem Modus muss man zwei von drei Spielen gewinnen. Seine Gegner hatten bis zu 15 Jahre Erfahrung. So gut lief es aber nicht immer. Gegen zwei Spieler aus der japanischen Profiliga musste er sich geschlagen geben. Trotzdem hat Ace beeindruckende Leistungen erbracht und sein Können unter Beweis gestellt. Eine Konkurrenz für Profis stellen solche Roboter bis jetzt aber noch nicht dar.
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