Wal Timmy war ein Weibchen

Wal Timmy war ein Weibchen

Tierärzte haben jetzt den Kadaver von Buckelwal Timmy untersucht. Woran er gestorben ist, bleibt dennoch ein Rätsel.

Noch konnte nicht herausgefunden werden, woran der Buckelwal gestorben ist
Imago/Susanne Hübner

Am Donnerstag haben Tierärzte den Kadaver von Timmy untersucht. So hieß der Buckelwal, der vor einigen Wochen an den Strand der dänischen Insel Anholt geschwemmt wurde. Lange hatte man gehofft, ihn retten zu können. Doch das ist leider nicht gelungen.

Untersuchung am Strand

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollten herausfinden, woran der Wal gestorben ist. Dazu wurde der Kadaver zuerst aus dem Wasser geholt, dann in mehrere Teile zerlegt und stundenlang untersucht. Ein klarer Hinweis auf die Todesursache fand sich dabei nicht. Verletzungen waren keine zu sehen. Allerdings war der Wal schon seit Wochen tot und der Körper dadurch stark verwest. Das macht eine Untersuchung  schwieriger.

Keine Netze, keine Parasiten

Parasiten, also kleine Schmarotzer-Tiere, wurden zwar gefunden, doch sie waren nicht der Grund für Timmys Tod. Einige hatten vermutet, dass der Buckelwal Fischernetze oder andere Gegenstände im Maul oder im Magen hatte. Aber auch das war nicht der Fall.

Damit sind die Untersuchungen aber noch nicht abgeschlossen. Teile der Haut werden jetzt im Labor noch genauer analysiert. Diese Reste des Kadavers werden Anfang der Woche abtransportiert.

Die große Überraschung

Eine überraschende Entdeckung gab es dann doch noch: Timmy hatte eigentlich einen Bubennamen. Doch die Untersuchung zeigte, dass es sich um ein Weibchen handelte.

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