Autor: Petra Prascsaics

Bist du ein Nachrichtenprofi?

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche waren eine Pokémon-Karte für Millionen, der Elefant und seine Tasthaare, ein Roboter mit Fingerspitzengefühl, ein uralter Kampfsport und ein britischer Superstar, der einen Geburtstag gefeiert hat, das Thema. Was davon hast du dir gemerkt?

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

Welche Karte hat der Wrestler Logan Paul um fast 14 Millionen Euro verkauft?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

Was wird am Pink Shirt Day in Kanada gefeiert?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Für die US-Rennläuferin Lindsey Vonn ist es bei den Olympischen Winterspielen nicht so gut gelaufen. Was ist ihr passiert?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Wo hat der Elefant seine Tasthaare?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

Aus welchem Land stammt die uralte Kampfkunst Karate?

Richtig! Falsch!

Welche Farbe gibt es beim Karategürtel nicht?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

Was sollen Roboter künftig können?

Richtig! Falsch!

Welchen Geburtstag feierte Ed Sheeran vor Kurzem?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

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Begegnung mit einem Geist der Tiefsee

Begegnung mit einem Geist der Tiefsee

Eine Phantomqualle ist so groß wie ein Schulbus. Und es gibt wenige Menschen, die so ein Exemplar je gesehen haben. Dieses seltene Glück hatten Forscher aus den USA.

Einfach gigantisch: Phantomquallen gehören zu den größten Quallen der Welt
Imago

Um die Tiefen der Meere zu erkunden, sind Forscherinnen und Forscher mit kleinen U-Booten im Meer unterwegs. Und dabei entdecken sie immer wieder Tiere, die sie bis dahin noch nicht gesehen haben. Vor allem, wenn sie weit unten im Meer unterwegs sind. Vor Kurzem haben Forschende aus Kalifornien (USA) eine Entdeckung gemacht, mit der sie ganz und gar nicht gerechnet haben.

Mit einem ferngesteuerten Gerät erkundeten sie den Atlantik, weit vor der Küste Argentiniens. In 250 Metern Tiefe filmten sie plötzlich eine Phantomqualle. Diese Quallenart ist so selten, dass es kaum Filmaufnahmen von ihr gibt. Sie schwebt fast wie ein Geist durch die dunkle Tiefsee. Genau daher hat sie ihren Namen.

So groß wie ein Schulbus

Phantomquallen gehören zu den größten Quallen der Welt. Ihren Namen haben sie, weil man sie so selten sieht. Fast wie ein Geist schwebt diese Quallenart durch die dunkle Tiefsee. Laut den Forschern können sie so lang werden wie ein Schulbus.

Ihre Tentakel erreichen eine Länge von bis zu zehn Metern. Tentakel sind die langen, weichen Fäden einer Qualle. Mit ihnen fängt sie ihre Beute und schützt sich vor Feinden. Der sogenannte Schirm, also der Körper des Tieres, kann über einen Meter breit werden. Er heißt so, weil er aussieht wie ein aufgespannter Regenschirm.

Manche Fischarten sind ständige Begleiter der Phantomqualle. Sie suchen dort wohl Schutz vor anderen Tieren. Kein guter Plan: Denn irgendwann frisst die Phantomqualle auch sie.

Auf einen Blick

Quallen sind sogenannte Nesseltiere. Sie heißen so, weil sie ein Gift ausstoßen, wenn man sie berührt. Mit diesem Gift betäuben sie ihre Beute. Die Tiere ernähren sich von Krebsen oder Larven, größere Quallen fressen sogar andere Quallen oder kleine Fische.

Quallen sind in allen Ozeanen der Welt zu finden, es gibt über 2000 verschiedene Arten. Um sich fortzubewegen, saugen sie Wasser in ihren Körper ein und stoßen es dann schnell wieder aus. Das Gift mancher Quallen kann auch für Menschen gefährlich sein: Kommt man damit in Berührung, schmerzt die Stelle, juckt und wird rot.

Zum Staunen

Quallen bestehen zu 98 Prozent aus Wasser! Das verleiht ihnen ihr besonderes Aussehen und sorgt dafür, dass sie so gut schwimmen können. Quallen haben kein Herz, kein Gehirn und keine Lunge. Trotzdem können sie Beute jagen und auf Feinde reagieren.

Verliert eine Qualle einen Tentakel oder ein Stück ihres Schirms, ist das kein Problem. Sie besitzen nämlich sogenannte Super-Zellen, mit denen sie fehlende Körperteile einfach nachbilden können.

Unsterblich macht sie das aber nicht: Das Nachbilden kostet viel Energie. Werden die Tiere zu oft verletzt, schaffen sie es irgendwann nicht mehr.

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China: 2026 ist das Jahr des Pferdes

China: 2026 ist das Jahr des Pferdes

Rote Umschläge, Drachenparaden und Feuerwerk: Am 17. Februar feiern Millionen Chinesinnen und Chinesen auf der ganzen Welt ihr Neujahrsfest. Heuer ist das Jahr des Pferdes.

Im chinesischen Tierkreiszeichen wird das Pferd als frei, sportlich und abenteuerlustig beschrieben
Imago

Andere Länder, andere Sitten. Das gilt auch fürs Neue Jahr. In China startet es nämlich nicht wie bei uns am 1. Jänner. Dort wird es zwischen dem 21. Jänner und dem 21. Februar gefeiert.

Warum das in China so ist? Der traditionelle chinesische Kalender richtet sich nach dem Mond. Dieser entscheidet, wann genau das neue Jahr beginnt. Deshalb ist das Datum auch nicht jedes Jahr gleich. Es hängt davon ab, wann Neumond ist. Das ist eine Mondphase, in der der Mond zwischen Erde und Sonne steht.

Heuer ist das am 17. Februar. Die Vorbereitungen beginnen bereits Wochen vorher. Traditionell hat das Fest 15 Feiertage.

Das Jahr des Pferdes

In China steht jedes Jahr im Zeichen eines Tieres. Insgesamt gibt es zwölf Tierkreiszeichen. Waren alle Tiere einmal dran, wird wieder von vorne begonnen.

Zu den Tieren gehören: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlagen, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Jedes Tier steht für bestimmte Eigenschaften. 2026 ist das Jahr des Pferdes. Das Pferd kommt alle 12 Jahre dran. Das Tier wird als frei, sportlich und abenteuerlustig beschrieben.

So wird gefeiert

Um das neue Jahr zu feiern, gibt es verschiedene Bräuche. Die Häuser werden geputzt und in gold und rot geschmückt. Diese Farben sollen Glück bringen.

Bei einem Familienessen ist es Brauch, dass die Kinder rote Umschläge mit Geld bekommen. Die Umschläge dürfen am ersten Tag des neuen Jahres geöffnet werden. Um 11 Uhr nachts wird das Haus verlassen. Dabei bleiben die Fenster offen, um das Glück hineinzulassen.

Es gibt aber auch Dinge, die die Chinesen zu dieser Zeit vermeiden. Etwa am Neujahrstag zu kehren. Man glaubt, dass man so das Glück wegkehren würde. Auch soll man keinen Brei frühstücken, sonst wird man im neuen Jahr arm.

 Kampf gegen ein Monster

Diese Traditionen stammen von einer Legende. Diese besagt, dass das chinesische Neujahr aus einem Kampf gegen ein Monster entstand. Einmal im Jahr machte das Monster sich in den Dörfern auf die Suche nach Futter. Das Monster hatte aber Angst vor Lärm und den Farben Rot und Gold. Um das Monster zu verjagen, strichen Chinesen also ihre Häuser rot und dekorierten sie golden. Außerdem machten sie so viel Lärm wie möglich.

Welches Tier bist du?

Möchtest du wissen welches der 12 Tiere in deinem Geburtsjahr an der Reihe war? Das kann man ganz einfach im Internet herausfinden. Die Eigenschaften des Tierkreiszeichens sollen nämlich auch Menschen haben, die in diesem Jahr geboren wurden. Vielleicht treffen ja einige dieser Eigenschaften auf dich zu.

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Der Krapfen aus dem Rohr
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Der Krapfen aus dem Rohr

Krapfen kann man im heißen Fett goldbraun backen. Oder im Backrohr. Wie das geht, zeigen dir unsere Kinderreporterinnen Emma und Rosa.

Der erste Biss in den Krapfen ist der Beste: Die Kinderreporterinnen Emma und Rosa im Einsatz für „Wissen kocht mit“
KLZ/Thomas Klier

Rund, flaumig und mit süßer Marillenmarmelade gefüllt: Faschingszeit ist Krapfenzeit. Aber wer hat den Krapfen eigentlich erfunden? Dazu gibt es eine lustige Legende.

Vor mehr als 300 Jahren soll in Wien eine Bäckerin namens Cäcilia Krapf gelebt haben. In ihrer Backstube half ihr ein Lehrbub, der ständig Streiche spielte und sie zur Weißglut brachte. Eines Tages trieb er es wieder zu bunt. Wütend griff Cäcilia nach dem Erstbesten, das vor ihr lag. Das war ein Stück Germteig. Und das warf sie nach dem frechen Jungen.

Ein köstlicher Zufall

Doch der Lehrbub duckte sich blitzschnell. Der Teig flog durch die Luft und landete in einem Topf mit heißem Fett, der gerade auf dem Herd stand. Die Bäckerin ärgerte sich über den verschwendeten Teig und fischte die goldbraune Kugel wieder heraus.

Doch weil es plötzlich so herrlich roch, ließ Cäcilie das Gebäck abkühlen und biss hinein. Außen knusprig, innen weich und flaumig. Die Bäckerin war sofort begeistert. Und so, sagt man, wurde der Krapfen geboren.

Krapfen aus dem Backrohr

Ob die Geschichte wirklich stimmt, weiß man nicht so genau. Sicher ist nur: Krapfen kann man nicht nur im heißen Fett goldbraun backen, sondern auch im Backrohr. Wie das geht? Das zeigt euch unsere Köchin Sandra Kolleger gemeinsam mit den Kinderreporterinnen Emma und Rosa.

Hier das Rezept zum Nachbacken. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Faschingskrapfen aus dem Backrohr

Zutaten für zirka 14 Stück (á 70 g)

Du brauchst: 

280 g Milch

20 g frische Germ

50 g Zucker

80 g Butter, weich

3 Dotter

1 Prise Salz

1 Packung Vanillezucker

Abrieb ½ Zitrone

500 g Weizenmehl, glatt

80 g Butter zum Bestreichen

300 g Marillenmarmelade zum Füllen

Staubzucker, zum Bestreuen

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Olympia: Die Jagd nach Medaillen ist eröffnet

Olympia: Die Jagd nach Medaillen ist eröffnet

Am Freitag war es endlich so weit: Die 25. Olympischen Winterspiele in Italien wurden eröffnet. Bis 22. Februar kämpfen Sportlerinnen und Sportler aus 90 Ländern um 116 Goldmedaillen.

Tina und Milo heißen die
Tina und Milo heißen die beiden Maskottchen der 25. Olympischen Winterspiele. Entworfen wurden die beiden Hermeline von Schulkindern aus Italien.
Imago

Die neue Rodelbahn wurde erst kurz vor der Eröffnung fertig, auch einige Tribünen und Zäune entlang der Langlaufstrecke mussten noch aufgebaut werden. Doch dann war alles geschafft, und die Eröffnungsfeier konnte beginnen.

Zwei olympische Feuer

Dass diese Spiele in Italien anders ablaufen als in den Jahren davor, zeigte sich gleich zu Beginn: Die Eröffnungsfeier wurde an zwei Orten ausgetragen. Die große Party stieg im Mailänder Fußballstadion San Siro. Dort traten die US-Sängerin Mariah Carey und der berühmte Tenor Andrea Bocelli auf. Sportlerinnen und Sportler zogen mit ihren Landesfahnen ein. Aus Österreich sind 115 Sportlerinnen und Sportler dabei. Gleichzeitig gab es kleinere Feiern in Cortina d’Ampezzo, Predazzo und Livigno.

Am Ende der Feier wurden zwei olympische Feuer gleichzeitig entzündet: eines in Mailand und eines in Cortina. Das gab es noch nie zuvor.

Mehrere Orte

Anders als bei anderen Spielen sind bei dieser Olympiade die Wettkämpfe über ganz Norditalien verteilt.
In Mailand finden Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf statt. Die alpinen Skirennen der Frauen sind in Cortina, die der Männer in Bormio. Die Biathleten kämpfen in Antholz um Medaillen, die Langläufer und Skispringer in Val di Fiemme.

Der erste Ski Alpin-Wettbewerb der Olympischen Spiele 2026 ist gleich einmal besonders spannend: Die Olympia Herren Abfahrt. Sie findet am Samstag, den 7. Februar auf der berühmten Stelvio-Piste in Bormio statt. Die Startzeit ist 11:30 Uhr.

Neue Sportarten

Und es gibt auch neue Sportarten: Zum ersten Mal ist Skibergsteigen eine olympische Sportart. Dabei müssen die Sportlerinnen und Sportler einen Kurs bergauf und bergab bewältigen – manchmal auf Skiern, manchmal zu Fuß.

Ebenfalls neu: Beim Rodeln gibt es erstmals einen Frauen-Doppelsitzer. Zwei Frauen fahren dabei gemeinsam auf einem Schlitten den Eiskanal hinunter.

Tina und Milo begleiten die Spiele

Natürlich gibt es auch bei diesen Spielen Maskottchen, und zwar gleich zwei: Tina und Milo sind Hermeline, das sind kleine Wiesel. Ihre Namen kommen von den beiden Austragungsorten: Tina steht für Cortina, Milo für Milano.

Die beiden Maskottchen wurden von Schulkindern aus ganz Italien entworfen. Über 1.600 Vorschläge gab es. Begleitet werden die beiden Hermelin-Geschwister von sechs kleinen Schneeglöckchen, die „Die Flo“ heißen. Sie werden auch bei den Siegerehrungen zu sehen sein.

Die wichtigsten Fakten

Teilnehmer: Rund 2.900 Sportlerinnen und Sportler aus über 90 Ländern, davon 115 aus Österreich

Medaillen: 116 Goldmedaillen in 16 Sportarten

Austragungsorte: Mailand, Cortina d’Ampezzo, Bormio, Antholz, Val di Fiemme, Livigno

Sportarten: Biathlon, Bob, Curling, Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Nordische Kombination, Rennrodeln, Shorttrack, Skeleton, Ski Alpin, Ski Freestyle, Skibergsteigen, Skilanglauf, Skispringen, Snowboard

Neu: Skibergsteigen feiert olympische Premiere, erstmals auch Frauen-Doppelsitzer beim Rodeln

Ende: 22. Februar mit Schlussfeier in Verona

 

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Wo gerade Leguane von Bäumen fallen

Wo gerade Leguane von Bäumen fallen

In Florida ist es gerade so kalt, dass etwas Verrücktes passiert: Leguane fallen von den Bäumen. Die Tiere sehen tot aus. Aber sie leben noch. Was hinter dem Phänomen steckt.

Die Leguane in Florida sind extreme Kälte nicht gewohnt
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In Florida, einem Bundesstaat der USA, spielt sich gerade etwas ziemlich Seltsames ab: Auf den Straßen von Miami sind plötzlich überall grüne Leguane zu sehen. Sie liegen regungslos auf Gehwegen, in Gärten, Parks und auf Parkplätzen. Manche hängen steif an Ästen, andere sind bereits heruntergefallen.

Die große Kälte

Florida liegt im Süden der USA und normalerweise ist es dort warm. Einen richtigen Winter gibt es dort nicht. Seit mehr als zehn Jahren hat es in der Gegend nicht mehr geschneit.
Nur heuer ist es anders. Im Moment ist es in Florida so kalt wie selten. In der Nacht gibt es manchmal sogar Frost.

Für die grünen Leguane, die in Florida leben, wird diese Kälte zur Gefahr. Anders als Menschen oder Katzen können Reptilien sich nicht von innen warm halten. Sie brauchen die Wärme der Sonne oder der warmen Luft um sie herum. Wird es zu kalt, funktioniert ihr Körper nicht mehr richtig.

Erstarrt, aber nicht tot

Ab etwa zehn Grad werden die Leguane langsam und träge. Sinkt die Temperatur noch weiter, schalten diese Tiere auf Sparflamme. Ihre Muskeln versteifen sich. Die Nerven arbeiten kaum noch. Nur das Herz schlägt weiter, und sie atmen noch. In diesem Zustand können sie sich nicht mehr festhalten. Daher fallen sie dann auch irgendwann vom Baum.

Viele Menschen denken, die Leguane wären tot. Aber das stimmt nicht. Die Kältestarre ist ein schlauer Trick, um zu überleben. Die Tiere sparen so Energie und warten einfach ab. Sobald es wieder wärmer wird, tauen sie auf. Dann klettern sie zurück in die Bäume.

Finger weg!

Im Internet teilen Menschen Fotos von den erstarrten Leguanen. Viele wollen helfen und die Tiere ins warme Haus bringen. Doch Fachleute warnen davor. Sobald die Leguane wieder warm werden, wachen sie auf. Dann werden sie gefährlich. Sie beißen zu oder schlagen mit ihren starken Schwänzen um sich.

Die Naturschutzbehörde rät deshalb: Finger weg von erstarrten Leguanen! Nur wer sich auskennt und Schutzkleidung trägt, sollte sie anfassen.

Nicht heimisch 

Eigentlich gehören Grüne Leguane nicht nach Florida. Ihre Heimat ist Mittel- und Südamerika. Doch in den letzten Jahren haben sich die Reptilien in Florida stark vermehrt. Sie richten dort große Schäden an. Die Tiere graben Gänge in Dämme und am Ufer von Flüssen. Dadurch brechen diese ein. Sie fressen Pflanzen in Gärten und beschädigen manchmal sogar Stromleitungen.

Deshalb gelten die Leguane in Florida als Problemtiere. Die Kältewelle könnte nun viele von ihnen töten. Denn wenn es zu lange kalt bleibt, überleben sie nicht.

 

 


Der grüne Leguan

Aussehen: Grüne Leguane können bis zu zwei Meter lang werden. Sie haben kräftige Beine, einen langen Schwanz und einen gezackten Kamm auf dem Rücken. Trotz ihres Namens sind nicht alle grün, manche sind auch braun oder orange gefärbt.

Heimat: Ursprünglich leben Grüne Leguane in den tropischen Wäldern von Mittel- und Südamerika. Dort ist es das ganze Jahr über warm.

Was sie fressen: Junge Leguane fressen manchmal Insekten. Erwachsene Tiere ernähren sich hauptsächlich von Blättern, Blüten und Früchten.

Besonderheit: Leguane sind wechselwarm. Das bedeutet, sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst regeln wie wir Menschen. Sie brauchen die Wärme von außen. Deshalb sonnen sie sich oft stundenlang auf Ästen.

Gefahr bei Kälte: Unter zehn Grad werden Leguane träge. Bei noch kälteren Temperaturen fallen sie in eine Kältestarre. Werden sie dann nicht rechtzeitig wieder warm, sterben sie.

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Immer mehr Stars üben Kritik an Trump

Immer mehr Stars üben Kritik an Trump

Die Grammy-Verleihung wurde heuer zur Protestbühne. Viele Stars kritisierten offen US-Präsident Donald Trump und seine Politik.

Rapper Bad Bunny wurde mit dem wichtigsten Musikpreis ausgezeichnet
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Über kaum einen Preis freuen sich Popstars so sehr wie über den Grammy (sprich: Grämmi). Am Sonntagabend wurde der wichtige Musikpreis in Los Angeles (USA) verliehen. Doch viele Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne für Kritik an US-Präsident Donald Trump. Vor allem an einer Behörde namens ICE (sprich: Ais).

Die ICE

ICE ist die Abkürzung für eine Behörde, die für Einwanderer zuständig ist. Trump setzt sie seit etwa einem Jahr ein, um Menschen ohne Erlaubnis, in den USA zu sein, festzunehmen und in ihre Heimat zurückzuschicken. Das Problem: ICE geht brutal vor. Zwei Menschen wurden sogar erschossen. Deshalb protestieren in vielen Städten der USA Menschen gegen ICE. Mehr über die ICE und die Situation erfährst du hier.

Stars sagen laut ihre Meinung

Den wichtigsten Preis bei dieser Verleihung bekam der Rapper Bad Bunny aus Lateinamerika. Bevor er sich auf der Bühne für den Preis bedankte, sagte er: „ICE raus! Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden. Wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner.“ Dafür bekam er viel Applaus.

Den Preis für die beste Aufnahme des Jahres gewann Hip-Hop-Star Kendrick Lamar. Er holte insgesamt fünf Preise und damit die meisten Grammys des Abends.

Sängerin Billie Eilish gewann gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas den Grammy für den besten Song. Sie sagte: „Niemand ist illegal auf gestohlenem Land.“ Damit meinte sie, dass die USA früher den Ureinwohnern gehörten.

Aufruf zum Protest

Auch andere Stars zeigten ihre Meinung: Viele trugen Anstecker mit der Aufschrift „ICE OUT“ (ICE raus). Die Sängerin Katy Perry rief ihre mehr als 200 Millionen Follower auf Instagram auf, Protestbriefe an Politikerinnen und Politiker zu schicken. Sie will, dass das US-Parlament ICE das Geld streicht.
Auch Ariana Grande und Gracie Abrams teilen kritische Berichte über ICE in den sozialen Medien.

Eigener Protestsong

Der berühmte Rockmusiker Bruce Springsteen veröffentlichte kurz nach den Todesfällen einen Protestsong. Der Song heißt „Streets of Minneapolis” (Straßen von Minneapolis). Er widmete das Lied den getöteten Menschen und allen Einwanderern in den USA.

Trump ist sauer

US-Präsident Trump hatte auch etwas dazu zu sagen. Er schrieb im Internet, die Grammy-Verleihung sei „Müll“ und „praktisch nicht anzusehen“. Den Moderator Trevor Noah, der ebenfalls Witze über ihn gemacht hatte, nannte er einen „totalen Verlierer“. Trump drohte ihm sogar mit einer Klage.

 


Der Grammy – der wichtigste Musikpreis der USA

Der Grammy wird seit 1959 verliehen, also seit 68 Jahren.

Der Name kommt vom „Grammophon”. Das ist ein sehr altes Gerät, damit wurde früher Musik abgespielt.

Mehr als 13.000 Musikerinnen und Musiker, Produzenten und andere Fachleute entscheiden darüber, wer den Preis bekommt.

Es gibt Grammys in vielen verschiedenen Kategorien: für Pop, Rock, Rap, Country, Klassik und viele mehr.

Die wichtigsten Preise sind „Album des Jahres”, „Song des Jahres” und „Beste Aufnahme”.

Heuer wurde zum ersten Mal auch ein K-Pop-Song mit einem Grammy ausgezeichnet.

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Warum viele Menschen in den USA große Angst haben

Warum viele Menschen in den USA große Angst haben

In den USA jagen Beamte Menschen, die nicht im Land sein dürfen. Jetzt haben diese Beamten zwei Menschen erschossen. Seither gibt es in vielen Städten wütende Proteste.

In vielen US-Städten protestieren die Leute gegen die Beamten der ICE.
Imago

Seit Donald Trump wieder Präsident der USA ist, leben dort viele Menschen in großer Angst. Das sind vor allem Menschen, die aus anderen Ländern gekommen sind. Sie trauen sich kaum aus dem Haus. Der Grund: Auf den Straßen sind überall Beamte der Behörde ICE (sprich: Ais) unterwegs.

Doch diese Leute machen vielen nicht nur Angst. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner machen sie wütend. Und in vielen Städten gibt es große Proteste gegen ICE.

Was ist ICE?

ICE gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Die Behörde gehört zur US-Regierung. Die Aufgabe dieser Behörde ist es, Menschen zu finden, die keine Erlaubnis haben, in den USA zu leben. Diese Menschen sollen dann in ihr Heimatland zurückgeschickt werden. Das nennt man abschieben.

Härter und brutaler

Als Donald Trump im Januar 2025 wieder Präsident wurde, kündigte er sofort an: „Ich werde jedes Jahr eine Million Menschen abschieben.“ Um das zu erreichen, stellte er viele neue ICE-Beamte ein.
Und diese Beamten gehen viel härter vor als früher. Sie nehmen Menschen fest, oft mit Gewalt. Sie tragen Masken, damit niemand ihre Gesichter sieht. Sie fahren in Autos ohne Kennzeichen.

Zwei Tote in Minneapolis

Die Brutalität der Behörde erschreckt viele Amerikanerinnen und Amerikaner. Immer mehr Menschen gehen auf die Straße und protestieren gegen ICE. Besonders angespannt ist die Lage in der Stadt Minneapolis. Dort haben ICE-Beamte zwei Menschen erschossen.
Am 7. Januar töteten ICE-Beamte eine 37-jährige US-Bürgerin. Am 24. Januar wurde der Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. In beiden Fällen behaupteten die ICE-Beamten, sie seien bedroht worden und hätten sich nur verteidigt.

Doch dann tauchten Videos auf. Sie zeigen etwas ganz anderes. Die Menschen haben die Beamten offenbar nicht angegriffen.

Druck auf Trump

Die Proteste werden größer. Auch viele Politikerinnen und Politiker von beiden großen Parteien kritisieren ICE.
Zuerst verteidigte Trump die Beamten. Doch als die Videos zeigten, dass ICE nicht bedroht wurde, geriet der Präsident unter Druck. Jetzt verspricht Trump, dass die Fälle untersucht werden. Ob das wirklich passieren wird, ist aber nicht wirklich klar.

 

 

 


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Extremwetter: Eisige Kälte legt USA lahm

Extremwetter: Eisige Kälte legt USA lahm

Ein gewaltiger Wintersturm hat weite Teile der USA in eine Eiswüste verwandelt. Und auch Moskau, die Hauptstadt von Russland, versinkt gerade im Schnee.

Minus 45 Grad Celsius: In einigen Teilen der USA ist es gerade so kalt wie am Nordpol
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Der Strom fällt aus, die Heizung bleibt kalt. Draußen zeigt das Thermometer minus 45 Grad Celsius. Millionen Menschen in den USA erleben gerade einen besonders eisigen Winter. Ein gewaltiger Wintersturm hat weite Teile Nordamerikas in eine gefrorene Eiswüste verwandelt. Und es ist noch nicht vorbei: Auch in den nächsten Tagen sollen die Temperaturen bis zu minus 45 Grad fallen.

Besonders hart trifft es den Süden und die Mitte der USA. Und auch an der Ostküste wie in New York und Philadelphia frieren die Menschen. In den letzten Tagen sind Tausende Flüge ausgefallen. Den Menschen wird geraten, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und das Auto stehen zu lassen.

So kalt wie am Nordpol

Minus 45 Grad Celsius: Das ist kälter als in den meisten Gefriertruhen. Bei dieser Temperatur gefriert der Atem sofort zu Eiskristallen. Wer länger draußen bleibt, schwebt in Lebensgefahr. Solche Temperaturen herrschen normalerweise nur in der Arktis oder in Sibirien.

Warum ist es plötzlich so kalt?

Ungefähr zehn Kilometer über unseren Köpfen weht normalerweise ein starkes Windband von West nach Ost. Experten nennen es Jetstream (sprich: Dschettstriem). Dieser Wind hält die arktische Kälte am Nordpol gefangen. Doch manchmal gerät dieser Jetstream durcheinander. Dann bricht die eisige Polarluft aus und strömt nach Süden. Genau das ist jetzt passiert.

Doch nicht überall in den USA ist es derzeit so kalt. An der Westküste in Kalifornien spazieren die Menschen in T-Shirts und Badehosen herum. In der Mitte und an der Ostküste des Landes kämpfen die Menschen vermummt in Daunenjacken, warmen Stiefeln und Handschuhen gegen die Kälte.

Auch Moskau versinkt im Schnee

Extremes Wetter gibt es derzeit nicht nur in Nordamerika. Auch die russische Hauptstadt Moskau erlebt gerade außergewöhnliche Schneefälle. In diesem Monat fiel so viel Schnee wie seit über 200 Jahren nicht mehr. Mehr als 60 Zentimeter Schnee liegen mittlerweile in den Straßen.

Das Problem: Wohin mit dem vielen Schnee?  Die Lösung: Einige Straßen wurden zu Lagerplätzen für Schnee umfunktioniert. Nur so können die Räumfahrzeuge überhaupt andere Straßen freiräumen.

 


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Wie China mit Pandas Politik macht

Wie China mit Pandas Politik macht

Seit über 50 Jahren leben Pandas in japanischen Zoos. Jetzt müssen die letzten beiden Tiere nach China zurück. Der Grund: Streit zwischen China und Japan.

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Runde Ohren, schwarz-weißes Fell und meistens ein Stück Bambus im Maul: Große Pandas sind nicht nur besonders süße Bären, sie sind vor allem sehr selten. Nur etwa 1.800 von ihnen leben noch in freier Natur,  versteckt in den nebligen Bambuswäldern in den Bergen Chinas.

China ist sehr stolz auf diese Tiere, denn nirgendwo sonst auf der Welt kommen sie in freier Wildbahn vor. Deshalb werden Große Pandas, die im Ausland leben, in der Regel von China verliehen: Auch wenn sie in einem Zoo in einem anderen Land geboren werden, gehören diese Tiere China.

Wenn China einem anderen Land erlaubt, Pandas zu zeigen, ist das eine große Ehre. Vor allem aber ist es ein Zeichen der Freundschaft. Fachleute nennen das Panda-Diplomatie.

Zurück nach China

Seit 1972 hatte Japan immer mindestens einen Panda im Land. Bis vor Kurzem lebten die Panda-Zwillinge Xiao Xiao und Lei Lei in einem Zoo in Tokio (Japan). Die beiden vierjährigen Bären wurden dort geboren, ihre Eltern waren Teil eines Zucht-Programms.

Eigentlich sollten die Zwillinge erst im Februar nach China zurückkehren. Doch nun wurden sie früher abgeholt. Der Grund ist ein heftiger Streit zwischen den beiden Ländern.

Streit um Taiwan

Es geht um Taiwan. Das ist eine Insel mit eigener Regierung. China behauptet jedoch, Taiwan gehöre zu seinem Staatsgebiet. Taiwan liegt in der Nähe von Japan, zwischen beiden liegen nur wenige Kilometer Meer.

Japans Regierung erklärte nun: Sollte China Taiwan angreifen, müsste Japan reagieren, um sich selbst zu schützen. Diese Aussage hat China verärgert.

Zuerst schränkte China den Handel mit wichtigen Metallen ein, die Japan für seine Industrie braucht. Außerdem warnte China seine Bürger vor Reisen nach Japan. Und nun werden auch die Pandas früher abgeholt.

Leeres Gehege

In speziellen Boxen flogen Xiao Xiao und Lei Lei nach China. Dort bekommen sie ein neues Gehege mit anderen Pandas.

Der Zoo in Tokio hofft, dass irgendwann wieder Pandas nach Japan kommen. Doch das wird wohl erst passieren, wenn die Beziehung zwischen Japan und China wieder besser wird. Bis dahin gibt es in Japan zum ersten Mal seit über 50 Jahren keinen einzigen Panda mehr zu sehen.

Den Pandas wird es vermutlich nicht wichtig sein, in welchem Zoo sie leben, solange sie genug Bambus bekommen.

 

 


Der Große Panda

Aussehen: Schwarz-weißes Fell, runde Ohren, schwarze Augenflecken

Größe: Bis zu 1,20 Meter groß; auf allen Vieren etwa 70 Zentimeter

Gewicht: Bis zu 120 Kilogramm. So viel wiegt zum Beispiel ein Motorrad.

Nachwuchs: Neugeborene bringen nur etwa 100 Gramm auf die Waage. So viel wie eine Tafel Schokolade.

Nahrung: Große Pandas fressen bis zu 30 Kilogramm Bambus täglich. Damit sind sie bis zu 14 Stunden beschäftigt.

Besonderheit: Ein Knochen am Handgelenk funktioniert wie ein Daumen und hilft beim Festhalten des Bambus.

Lebensraum: Bambuswälder in den Bergen Chinas. Dort ist es kühl und feucht.

Bestand: Etwa 1.800 in freier Wildbahn, weitere rund 600 tummeln sich in Zoos.

Schutz: Große Pandas sind bedroht. China hat Schutzgebiete eingerichtet und Zentren gebaut, in denen Panda-Babys aufgezogen werden.

Noch mehr über Große Pandas erfährst du hier.

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