Autor: Petra Prascsaics

Soziale Medien: Millionen Konten von Kindern gesperrt

Soziale Medien: Millionen Konten von Kindern gesperrt

Tik Tok, Instagram und Snapchat erst ab 16: In Australien wurden 4,7 Millionen Konten von Kindern gesperrt. Auch in Österreich könnte so ein Verbot kommen.

In Australien wurde am 10. Dezember 2025 ein neues Gesetz eingeführt: Seither dürfen Jugendliche erst ab 16 Jahren soziale Medien nutzen
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In Australien gibt es seit gut einem Monat ein neues Gesetz: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen keine Social-Media-Konten mehr haben. Mehr als 4,7 Millionen Konten wurden seitdem gelöscht oder gesperrt.

Betroffen sind Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook, YouTube, X, Reddit und Twitch, weil diese Plattformen alle Konten von unter 16 Jährigen löschen mussten. WhatsApp, Facebook Messenger und das Spiel Roblox dürfen Kinder aber weiter nutzen.

Damit das klappt, müssen die Plattformen prüfen, wie alt ihre Nutzerinnen und Nutzer sind. Wenn sie das nicht tun, drohen hohe Strafen. Darum hat Snapchat schon vor dem Start Hunderttausende Menschen aufgefordert, ihr Alter zu beweisen.

Zufrieden mit dem Ergebnis

Australien ist das erste Land der Welt mit so einer Regel, und die Regierung zeigt sich zufrieden. Anthony Albanese (sprich: Än-tho-ni Al-ba-nie-si) ist der Chef der Regierung und sagt: „Wir wollen, dass unsere Kinder eine richtige Kindheit haben und dass Eltern wissen, dass wir sie unterstützen.“ Er findet außerdem, dass Social Media junge Menschen von echten Freundschaften und echten Erlebnissen abhält.

Einige Länder führen Verbot ein

Auch in vielen anderen Ländern wird über ähnliche Regeln gesprochen. Frankreich, Spanien und Griechenland wollen Social Media erst ab 15 oder 16 Jahren erlauben. Dänemark plant eine Altersgrenze ab 15, aber Eltern sollen ihren Kindern schon ab 13 eine Erlaubnis geben können. In Norwegen wird darüber gerade diskutiert.

Wie ist das in Österreich

Auch in Österreich reden Politikerinnen und Politiker über ein Verbot, und mehrere Parteien finden die Idee gut. Außerdem sind viele Jugendliche dafür, zeigt eine Befragung, die das ORF Radio Ö3 2025 hat machen lassen. Vier von fünf Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren sagen, dass das Mindestalter strenger kontrolliert werden sollte.

Mehr Schutz

Viele Kinder und Jugendliche verbringen zu viel Zeit am Bildschirm, und manche werden im Netz gemobbt oder sehen gefährliche Inhalte. Außerdem fühlen sich manche durch Social Media nicht gut, sind traurig oder haben Angst. Deshalb glauben viele Erwachsene, dass Kinder mit einem Verbot besser geschützt werden müssen.

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Iran: Ein gefährlicher Kampf um Freiheit

Iran: Ein gefährlicher Kampf um Freiheit

Im Iran gehen seit Ende Dezember Tausende Menschen auf die Straße. Sie protestieren gegen ihre Regierung. Das ist lebensgefährlich. Trotzdem kämpfen sie für ihre Freiheit.

Derzeit gehen im Iran Tausende Menschen auf die Straße und protestieren gegen ihre Regierung.
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Wenn man in Österreich mit der Arbeit der Politikerinnen und Politiker nicht zufrieden ist, darf man das sagen. Auch laut und auf der Straße bei einer Demonstration. In einer Demokratie hat man das Recht, seine Meinung offen zu sagen.

Ganz anders ist das im Iran. Das Land liegt im Nahen Osten, zwischen dem Irak und Afghanistan. Dort kann eine Demonstration das Leben kosten. Wer offen etwas gegen die Regierung sagt, wird hart bestraft. Manche sogar mit dem Tod. Trotzdem gehen seit Ende Dezember Tausende Menschen auf die Straße.

Ein Mann kontrolliert fast alles

Im Iran leben rund 90 Millionen Menschen. Über ihnen steht Ali Chamenei. Er nennt sich religiöser Führer und hat sehr viel Macht. Polizei, Gerichte, Armee und viele Medien richten sich nach ihm. Auch bei neuen Gesetzen redet er mit.

Chamenei und die Politiker um ihn herum benutzen den Islam, um ihre Regeln zu begründen. Sie sagen, das sei Religion. Viele dieser Regeln sind sehr streng. Besonders Frauen leiden darunter: Sie dürfen nicht ohne Kopftuch und lange Kleidung aus dem Haus gehen. Singen und Tanzen sind verboten. Viele Rechte, die Männer haben, haben Frauen nicht.

Das Geld ist fast nichts mehr wert

Dem Land geht es wirtschaftlich immer schlechter. Der Rial, so heißt das Geld im Iran, ist kaum noch etwas wert. Vor allem Lebensmittel und Medikamente sind extrem teuer geworden. Viele Familien wissen nicht mehr, wie sie durchkommen sollen.

Auch die Händler verkaufen nichts mehr. Viele haben ihre Läden geschlossen und sind auf die Straße gegangen, um zu protestieren. Die meisten macht es wütend, dass die Regierung sehr viel Geld für Waffen und das Militär ausgibt. Für die Menschen im Land bleibt immer weniger übrig.

Sie wollen Freiheit

Mittlerweile fordern die Protestierenden viel mehr als nur wirtschaftliche Hilfe. Sie wollen Freiheit. Sie wollen selbst über ihr Leben entscheiden. Sie wollen eine andere Regierung.

Das lässt die Führung im Iran nicht zu. Die Sicherheitskräfte gehen brutal gegen die Demonstranten vor. In den letzten Tagen sollen etwa 500 Menschen getötet worden sein. Viele weitere wurden verletzt. Tausende sitzen in Gefängnissen.

Kein Internet, keine Informationen

Verlässliche Informationen über die Situation im Iran gibt es nicht. Vor einigen Tagen hat die Regierung das Internet im ganzen Land abschalten lassen. Die Welt soll nicht sehen, was passiert. Und ohne Internet können sich die Menschen auch nicht mehr so einfach verabreden.

Trotzdem gelingt es manchen, die Sperre zu umgehen. Einige schaffen es, Fotos und Videos in andere Länder zu schicken. Wie viele Menschen wirklich auf der Straße sind und was genau passiert, weiß niemand sicher.

 

 


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So überstehen Pflanzen Eis und Schnee

So überstehen Pflanzen Eis und Schnee

Pflanzen können nicht weglaufen, wenn es kalt wird. Um den Winter zu überstehen, haben sie verschiedene Tricks.

Im Winter schützen sich Pflanzen mit besonderen Tricks vor der Kälte
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Seit einigen Tagen zeigt sich der Winter von seiner frostigen Seite. Wir können uns dicke Jacken und Handschuhe anziehen, eine Haube aufsetzen, wenn wir raus gehen. Vögel, die die Kälte nicht so gut vertragen, ziehen Richtung Süden. Andere Tiere verkriechen sich in Höhlen und halten einen Winterschlaf. Oder sie bekommen ein dickes Fell.

Pflanzen können all das nicht. Sie sind den ganzen Winter über der Kälte und dem Schnee ausgesetzt. Um das zu überstehen, haben sie verschiedene Tricks auf Lager.

Ein eigenes Frostschutzmittel

Es gibt Pflanzen, die wirklich ungemütliche Temperaturen aushalten können. So ist es für ein Moos am Südpol beispielsweise kein Problem, minus 80 Grad Celsius auszuhalten.

Wie das geht? Mit einem eigenen Frostschutzmittel! Wenn es draußen sehr kalt wird, machen einige Pflanzen in ihren Zellen besondere Stoffe. Diese Stoffe schützen vor dem Einfrieren.

Man kann sich das vorstellen wie das Frostschutzmittel im Auto. Dieses Mittel verhindert, dass das Wasser im Winter einfriert. Dieser Trick hilft auch  Pflanzen, den Winter zu überstehen.

Zucker speichern

Auch Bäume und Büsche können Frost aushalten. Den Zucker, den sie in den warmen Monaten mit ihren Blättern herstellen, benutzen sie im Winter als Frostschutz.

Bevor die Blätter im Herbst abfallen, holt sich der Baum die wichtigen Stoffe zurück und speichert sie. Außerdem haben Bäume eine dicke Rinde mit Luftpolstern. Das schützt den Baum wie eine warme Daunenjacke.

Ausharren unter der Erde

Einige Blumen wie Schneeglöckchen oder Tulpen verbringen den Winter unter der Erde. Wenn sie im Frühling verblüht sind, stirbt alles über der Erde ab. Doch die Wurzel lebt weiter. Sie ist zu einer dicken Knolle angeschwollen, in der die Pflanze Nährstoffe speichert. Damit übersteht sie den Winter unter der Erde, wo es viel wärmer ist als an der Oberfläche.

Wird es im Frühling wärmer, wächst aus der Knolle eine neue Pflanze. Das Schneeglöckchen ist die erste Blume, die zu blühen beginnt.

So überleben Sommerblumen

Viele Sommerblumen überlassen das Überleben ihren Kindern. Sie leben nur ein paar Monate, blühen, wachsen und bilden Samen. Die Samen fallen auf die Erde und überwintern dort. Der Frost kann ihnen nichts anhaben, denn Samen haben kaum Wasser und bestehen aus sehr harten Zellen. Wird es wieder wärmer, wächst aus jedem Samen eine neue Blume.

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EU-Staaten stimmen für Handel mit Südamerika

EU-Staaten stimmen für Handel mit Südamerika

Die EU hat am Freitag einen wichtigen Schritt für ein wichtiges Abkommen mit vier Ländern in Südamerika gemacht. Doch viele Menschen in Österreich finden das nicht gut.

Die Verhandlungen zwischen der EU und den Mercosur-Ländern waren sehr schwierig.
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Über 25 Jahre wurde verhandelt. Jetzt ist ein großer Schritt geschafft. Die Europäische Union (EU) und Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wollen künftig mehr Handel miteinander treiben. Dafür soll das sogenannte Mercosur-Abkommen sorgen.

Am Freitag stimmte eine Mehrheit der 27 EU-Länder dafür, dass der Pakt weitergehen kann.

Was bedeutet das?

Künftig können Firmen aus Europa ihre Waren leichter nach Südamerika verkaufen. Und umgekehrt. Firmen aus Südamerika können ihre Produkte leichter in EU Ländern verkaufen.

Was ist Mercosur überhaupt?

Mercosur heißt übersetzt ungefähr „Gemeinsamer Markt des Südens”. Gemeint ist ein Zusammenschluss von Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Diese Länder handeln schon seit über 30 Jahren viel miteinander.

Auch Bolivien gehört zu Mercosur, muss aber noch Regeln nachholen, deshalb ist dieses Land beim EU Abkommen noch nicht automatisch dabei.

Warum braucht es dafür einen eigenen Vertrag?

Ohne so einen Vertrag verlangen Länder beim Handel mit Firmen aus anderen Ländern oft Zölle. Zölle sind Extra-Gebühren. Das heißt: Firmen müssen diese Gebühren zahlen, wenn sie Waren in ein anderes Land verkaufen wollen.

Zum Beispiel: Wenn eine Firma aus Europa Maschinen nach Brasilien verkauft, können dafür etwa 20 Prozent Zoll fällig werden. Bei Autos kann es sogar 35 Prozent sein. Das macht die Produkte teurer. Dann kaufen weniger Menschen sie.

Mit dem Mercosur-Abkommen sollen viele dieser Zölle stark sinken oder sogar ganz wegfallen. Damit wird der Handel einfacher und oft auch billiger.

Was hat die EU davon?

In den vier Mercosur Ländern leben ungefähr 270 Millionen Menschen. In der EU leben etwa 450 Millionen Menschen. Zusammen wäre das ein riesiger Handels-Raum mit über 700 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Für Firmen heißt das. Es gibt also sehr viele mögliche Kundinnen und Kunden in beide Richtungen. Außerdem will die EU beim Handel nicht nur von den USA und China abhängig sein.

Sind alle Länder der EU für dieses Abkommen?

Nein, nicht alle EU Länder finden dieses Abkommen gut.  Österreich, Frankreich, Polen und Irland sind gegen das Mercosur-Abkommen. Vor allem viele Bäuerinnen und Bauern in diesen Ländern protestieren dagegen.

Sie fürchten, dass billigeres Fleisch aus Südamerika ihre Produkte verdrängt. In Südamerika verdienen die Menschen viel weniger als bei uns. Und beim Halten von Tieren und beim Schutz der Umwelt sind die Regeln oft auch nicht so streng wie in Europa.  Dadurch können manche Waren billiger produziert werden.

Leute, die sich für den Umweltschutz einsetzen, warnen außerdem, dass durch mehr Handel auch mehr Regenwald im Amazonas abgeholzt werden könnte.

Warum kommt das Abkommen jetzt trotzdem?

Weil die Mehrheit der EU Länder für das Abkommen gestimmt hat. Aber bevor alles endgültig gilt, muss noch das Europäische Parlament zustimmen. Die EU-Kommission muss den Vertrag auch noch offiziell unterschreiben.

 

 

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Warum die USA Venezuela angegriffen haben

Warum die USA Venezuela angegriffen haben

Monatelang hat Donald Trump gedroht. Jetzt hat er zugeschlagen. US-Präsident Donald Trump hat den Präsidenten von Venezuela festnehmen und in die USA bringen lassen. Was hinter dieser Aktion steckt.

In vielen Ländern, auch in den USA, protestieren die Menschen gegen diese Aktion von Trump
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In Venezuela (Südamerika) ist in den letzten Tagen etwas passiert, das viele Menschen auf der ganzen Welt schockiert hat. Am Samstag ließ US-Präsident Donald Trump Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und seine Frau von US-amerikanischen Soldaten festnehmen. Die beiden wurden in die USA gebracht. Dort sitzen sie jetzt in New York in einem Gefängnis und sollen vor Gericht gestellt werden.

Vorwürfe und Drohungen

Trump wirft Maduro vor, mit Banden zusammenzuarbeiten, die Drogen in die USA schmuggeln. In den letzten Monaten hat er dem venezolanischen Präsidenten immer wieder gedroht. „Er kann tun, was er will. Wenn er sich hart gibt, dann wird es das letzte Mal für ihn sein,“ sagte Trump kurz vor Weihnachten.

Doch der US-Präsident hat nicht nur gedroht. Er ließ in den letzten Wochen auch US-Soldaten Boote aus Venezuela angreifen und versenken. Trump behauptet, auf diesen Booten seien Drogenschmuggler unterwegs gewesen. Und er hat auch zwei Öltanker aus diesem Land beschlagnahmen lassen. Jetzt stehen vor der Küste Venezuelas US-amerikanische Kriegsschiffe und Kampfjets.

Ein umstrittener Präsident

Maduro ist seit 2013 Präsident von Venezuela. Viele Menschen in Venezuela und auch in anderen Ländern sagen aber, die letzte Wahl sei nicht fair gewesen. Sie sind überzeugt, dass Maduro durch Betrug an die Macht gekommen ist. Deshalb erkennen viele Staaten, auch Österreich, ihn nicht als rechtmäßigen Präsidenten an.

Maduro regiert das Land streng. Er lässt seine Gegner verfolgen und einsperren. In Venezuela leben viele Menschen in Armut. Viele werfen Maduro vor, er habe sich nicht um ihre Probleme gekümmert.

Aus Venezuela kommt auch María Corina Machado. Sie bekam 2025 den Friedensnobelpreis, weil sie für Demokratie in ihrem Land kämpft. Doch sie wird von Trump nicht unterstützt. Das zeigt auch, dass es dem US-Präsidenten nicht darum geht, den Menschen dort zu helfen.

Geht es um Öl?

Was will Trump mit dieser Aktion wirklich erreichen? Viele Expertinnen und Experten sagen, dass es Trump dabei vor allem um Öl geht. Venezuela hat die größten Ölreserven der Welt. Mit Öl kann man sehr viel Geld verdienen. Und tatsächlich hat Trump bereits gefordert, dass Ölfirmen aus den USA Zugriff auf das Öl in Venezuela bekommen sollen.

Kritik aus aller Welt

Aus vielen Ländern kommt scharfe Kritik. Auch in den USA gab es Proteste. Politiker und Experten sagen, dass kein Land einfach ein anderes Land angreifen dürfe. Das verstoße gegen wichtige internationale Regeln.
Einige Menschen in Venezuela feiern zwar die Festnahme von Maduro. Viele finden aber die Art und Weise gefährlich.

Im Moment wird Venezuela von Delcy Rodríguez (sprich: Delsi Rodriges) geführt. Sie war die Stellvertreterin von Maduro. Wie es im Land weitergeht, ist aber noch unklar.

Inzwischen mussten Maduro und seine Frau auch vor einen Richter. Er erklärte ihnen, wofür sie angeklagt werden. Maduro und seine Frau sagten, dass sie nicht schuldig sind.

 


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Wo Dinos ihre Spuren hinterlassen haben

Wo Dinos ihre Spuren hinterlassen haben

In einem Nationalpark in Italien wurden Tausende Spuren von Dinosauriern entdeckt. Die Abdrücke sind mehr als 200 Millionen Jahre alt.

Bevor es Menschen gab, lebten Dinosaurier auf der Erde und hinterließen dabei spannende Spuren.
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Eigentlich wollte der Fotograf Elio Della Ferrera vor Kurzem Wildtiere in einem italienischen Nationalpark fotografieren. Dabei entdeckte er aber etwas ganz anderes. An den Felswänden der Berge sah er riesige Abdrücke. Manche hatten einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimetern, größer als eine Pizza.

Der Fotograf machte Fotos von den Spuren und zeigte sie Fachleuten im Naturhistorischen Museum in Mailand. Die Forschenden konnten es kaum glauben: Es waren Tausende Spuren von Dinosauriern, die rund 210 Millionen Jahre überlebt haben. Jetzt wurde der besondere Fund bekannt gegeben.

Die Entdeckung

Die Spuren sind Laufspuren und erstrecken sich über mehrere Hundert Meter an einer sehr steilen Felswand in über 2000 Meter Höhe. Einige Abdrücke zeigen sogar Details wie Zehen und Krallen. Insgesamt tauchen die Spuren auf mindestens sieben verschiedenen Bergrücken auf.

Die Forschenden gehen davon aus, dass die Abdrücke entstanden sind, als der Boden noch weich und schlammig war. Im Laufe von Millionen Jahren verwandelte sich der Schlamm in hartes Gestein und bewahrte die Abdrücke so bis heute.

Spuren an die Felswand

Als die Dinosaurier noch lebten, sah die Landschaft ganz anders aus als heute. Die Alpen gab es noch gar nicht. Das Gebiet war damals flach, und ein Teil davon lag sogar unter Wasser. Die Dinosaurier konnten also einfach darüber laufen und ihre Spuren im weichen Schlamm hinterlassen.

Aber die Kontinente bewegen sich ganz langsam, viel zu langsam für uns Menschen, um es zu bemerken. Damals bewegte sich Afrika auf Europa zu. Irgendwann stießen die beiden Kontinente zusammen, und dabei wurden die flachen Schichten wie in einem riesigen Schraubstock zusammengedrückt und nach oben gedrückt.

So entstanden die Alpen mit ihren fast senkrechten Felswänden. Deshalb sehen die Spuren heute so aus, als wären die Dinosaurier die Wände hochgelaufen, obwohl sie damals einfach nur über flachen Boden stapften.

Gigantische Pflanzenfresser

Die Abdrücke stammen wahrscheinlich von sogenannten Prosauropoden. Diese Gruppe von Dinosauriern wurde zwischen 2,5 und 10 Meter lang und wog bis zu 4 Tonnen. Sie hatten einen langen Hals und viele kleine Zähne, mit denen sie Pflanzen fraßen.

An ihren Fingern und Zehen hatten sie Krallen, wobei besonders eine große Kralle am Daumen auffiel. Mit dieser haben sie sich wahrscheinlich gegen Feinde verteidigt.

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Weltweit: Die schrägsten Bräuche zu Silvester

Weltweit: Die schrägsten Bräuche zu Silvester

Von Stühlen hüpfen, Papier-Schnee machen, in der Sauna schweigen: So begrüßen die Menschen in anderen Ländern das neue Jahr.

Willkommen, 2026! Viele Menschen feiern den Jahreswechsel laut und fröhlich!
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Bei uns in Österreich lassen viele Menschen zu Silvester um Mitternacht die Korken von Sektflaschen knallen. Viele begrüßen das neue Jahr mit Feuerwerk und Knallkörpern. Und vor allem tanzen viele zu Mitternacht einen Walzer. Das gehört zu Silvester einfach dazu.

Beliebt ist bei vielen Leuten auch ein Blick in die Zukunft: Sie gießen Blei oder Wachs und deuten dann die Formen. Und damit das neue Jahr möglichst viel Glück bringt, werden Schweinchen, Rauchfangkehrer oder Hufeisen verschenkt.

Und wie feiern Menschen in anderen Ländern den Jahreswechsel? Dazu sind wir rund um den Globus gereist und haben das herausgefunden.

Argentinien

Besonders interessant ist ein Brauch in Argentinien (Südamerika). Dort ist an Silvester Hochsommer mit großer Hitze. Trotzdem schneit es. Der Schnee besteht allerdings aus Papier-Schnipseln. Am letzten Arbeitstag des Jahres werfen Menschen alte Dokumente in den Schredder und lassen die Schnipsel aus den Fenstern rieseln. Kinder zerschneiden auch ihre alten Hefte und Bücher. So werden die alten Lasten des Jahres wortwörtlich zu Schnee von gestern.

Griechenland

In Griechenland (Südosteuropa) wird die ganze Nacht gewürfelt oder Karten gespielt, meist um Geld. In der Silvesternacht wird also um Glück gespielt. Außerdem wird in Griechenland Basilius-Brot gegessen. Darin ist eine Münze versteckt. Wer sie findet, soll im neuen Jahr besonders viel Glück haben.

Brasilien

In Brasilien (Südamerika) ziehen sich die Menschen weiß an und stellen am Strand Kerzen auf. Weiß steht für Frieden, gelbe Kerzen sollen Geld bringen und rote Glück in der Liebe. Gegessen wird Feijoada, ein Bohneneintopf, der für Wohlstand steht.

Bulgarien

Ganz anders geht es in Bulgarien (Südosteuropa) zu. Dort schlagen sich die Menschen gegenseitig mit einem bunt geschmückten Ast auf den Rücken. Das soll Gesundheit und Reichtum bringen.

Dänemark

Auch in Dänemark (Nordeuropa) gibt es zu Silvester bestimmte Bräuche. Zuerst wird die Neujahrsansprache des Königs angehört, dann gibt es Stockfisch oder Dorsch zu essen. Und wenn um Mitternacht die Glocken zwölfmal schlagen, springen alle vom Stuhl. So hüpft man sozusagen ins neue Jahr.

Philippinen

Gehüpft wird auch auf den Philippinen (Südostasien). Kinder und Erwachsene springen so oft sie können in die Luft. Das soll das Wachstum anregen. Und wer zum Jahreswechsel Münzen in alle Taschen steckt, darf sich auf Reichtum freuen, verspricht dieser Brauch.

Finnland

In Finnland (Nordeuropa) beginnt Silvester in der Sauna. Dort wird laut und fröhlich gefeiert. Auch am nächsten Tag wird wieder geschwitzt. Doch diesmal herrscht absolute Stille. Niemand darf ein Wort sagen. Denn wer zuerst spricht, den plagen im Sommer die Mücken, sagt eine alte finnische Tradition.

 

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Wann Menschen tatsächlich Feuer machen konnten

Wann Menschen tatsächlich Feuer machen konnten

Neue Funde in England zeigen: Die Vorfahren der Menschen konnten schon sehr viel früher Feuer machen, als man bisher dachte.

Feuer war für die Menschen in der Steinzeit wichtig: Es gab Wärme, Licht und Schutz.
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Wie macht man Feuer, wenn es keine Streichhölzer gibt? Und kein Feuerzeug? Die Antwort: mit zwei Steinen. Forscher haben in England Werkzeuge gefunden, die beweisen, dass Menschen schon vor 400.000 Jahren selbst Feuer machen konnten.

Das widerlegt alles, was die Wissenschaft bisher angenommen hat. Denn man dachte, Menschen hätten erst vor 50.000 Jahren gelernt, selbst Feuer zu erzeugen. Bis dahin nutzen sie die Flammen von natürlichen Bränden nutzen. Zum Beispiel wenn ein Blitz eingeschlagen und einen Brand verursacht hat. Die neuen Funde zeigen: Menschen waren viel früher in der Lage, Feuer selbst zu erzeugen.

Die ältesten Funde

Neue Funde ändern dieses Bild. Forschende haben in England Werkzeuge entdeckt, die zeigen: Menschen konnten schon vor ungefähr 400.000 Jahren selbst Feuer entzünden. Das ist viel früher als bisher angenommen.

An der Fundstelle fanden sie Steinwerkzeuge und kleine Stücke eines besonderen Steins, der Pyrit heißt. Pyrit kann Funken schlagen. Wahrscheinlich haben die Menschen damals einen Stein und ein Werkzeug gegeneinandergeschlagen. Dabei entstanden Funken. Wenn Funken auf trockenes Material treffen, kann daraus ein Feuer werden.

Besonders wichtig ist: Die Spuren deuten darauf hin, dass dort nicht nur einmal Feuer gemacht wurde, sondern immer wieder. Das bedeutet, dass die Menschen es geplant und beherrscht haben.

Wer hat dort Feuer gemacht?

Die Forscher glauben, dass an dieser Fundstelle Neandertaler Feuer gemacht haben. Neandertaler waren eine bestimmte Art von Menschen. Sie haben vor vielen Tausend Jahren gelebt. Aber vielleicht wussten auch andere Vorfahren wie man Feuer macht. Zum Beispiel der Heidelberg-Mensch. Das war auch ein früher Mensch. Sie lebten zur gleichen Zeit wie die Neandertaler in Europa und Afrika.
Die Forscher hoffen, in anderen Regionen noch mehr Funde aus dieser Zeit zu finden. So können sie noch mehr über das Feuermachen erfahren.

Wärme, Schutz und Kochen

Die Menschen haben das Feuer für verschiedene Dinge genutzt. Für Wärme, Licht im Dunkeln, zum Schutz vor Raubtieren und auch zum Kochen. Das Lagerfeuer hatte auch eine soziale Bedeutung. Man glaubt, dass sich die Menschen dort versammelt haben, um Geschichten zu erzählen und Wissen zu teilen. Das hat die Gruppe stärker gemacht und die Sprache gefördert.

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So stellt man einen Weltrekord auf

So stellt man einen Weltrekord auf

Viele Menschen träumen davon, einen Rekord aufzustellen. Manche haben ein besonderes Talent. Andere wollen einfach etwas Außergewöhnliches schaffen. Doch wie wird aus einer Idee eigentlich ein echter Weltrekord?

Das größte Treffen von Golden Retriever fand vor Kurzem in einem Park in Buenos Aires statt
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Am 8. Dezember wimmelte es in einem Park in Argentinien (Land in Südamerika) nur so von Hunden. Warum? Die Hundebesitzer und ihre Vierbeiner wollten einen Weltrekord aufstellen – und waren erfolgreich. Sie brachten 2.397 Golden Retriever zusammen. Es war das größte Treffen dieser Hunderasse.

Zum Treffen hat ein Influencer eingeladen. Er teilt sein Leben mit seinem Hund im Internet. Das Treffen war aber ein inoffizielles Weltrekordtreffen. Das heißt es wurde nirgends angemeldet. Deshalb kann es keine offizielle Urkunde oder Auszeichnung bekommen.

Guinness World Records

Es gibt Organisationen, die sich mit Rekorden beschäftigen. Eine davon ist Guinness World Records (sprich: gines wörld rekords). Sie schauen sich Rekordversuche aus aller Welt an und prüfen, ob sie wirklich stimmen. Die Gewinner bekommen eine Urkunde. So wissen alle, wer etwas ganz Besonderes geschafft hat. Jedes Jahr veröffentlichen sie auch ein Buch. In diesem werden die Rekorde präsentiert.

So funktioniert‘s

Wer einen Guinness-Rekord aufstellen möchte, muss seine Idee zuerst anmelden. Das ist sehr wichtig. Ohne Anmeldung kann man zwar etwas Tolles schaffen, aber Guinness kann das dann nicht als Rekord auszeichnen. Nach der Anmeldung erklärt Guinness die Regeln.

Dann kann es endlich losgehen. Man zeigt, was man kann. Wichtig ist, Fotos oder Videos zu machen. So kann die Organisation nachschauen, ob alles richtig abgelaufen ist. Vor Ort ist nämlich kein Prüfer dabei. Nach der Kontrolle bekommt man eine Urkunde und gilt offiziell als Rekordhalter.

Was kann alles ein Rekord werden?

Bei der Idee für einen Rekord kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wichtig ist nur, dass sich der Rekord messen lässt. Man kann zum Beispiel der Schnellste oder Größte sein. Und andere müssen ihn brechen können. Also noch schneller oder größer sein. Guinness selbst sagt: Wenn es nicht gemessen, gewogen oder gezählt werden kann, dann ist es vermutlich kein Rekord.

Spannende Rekorde

Bist du neugierig geworden? Hier sind ein paar Rekorde aus dem Jahr 2025. Der Hund Reggie ist der größte Hund der Welt. Er ist über 1 Meter groß. Im September haben Menschen in Indien die höchste Menschenpyramide gebildet. Die Pyramide war über 14 Meter hoch. Das ist so hoch wie ein dreistöckiges Gebäude.
Im Juni brach ein Mann aus Kroatien einen Rekord, den viele für unschlagbar hielten. Er hielt unter Wasser 29 Minuten und 3 Sekunden lang die Luft an. Zum Vergleich: Ein Mensch, der nicht extra dafür trainiert, kann die Luft etwa 30 Sekunden bis eineinhalb Minuten anhalten.

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Warum gerade jetzt so viele Menschen krank sind

Warum gerade jetzt so viele Menschen krank sind

Husten, Schnupfen, Fieber: Die Grippewelle ist heuer früher da als sonst. Was du darüber wissen solltest.

Derzeit stecken sich immer mehr Menschen mit der Grippe an
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In der Klasse fehlen immer mehr Kinder, weil sie krank sind. In den Wartezimmern der Ärzte ist viel los. Im Supermarkt trifft man immer mehr Menschen mit einer Maske vor Mund und Nase. Der Grund dafür ist die Grippewelle. Heuer ist sie früher da als in den vergangenen Jahren.

Was ist eine Grippewelle?

Eine Grippewelle entsteht, wenn sich innerhalb kurzer Zeit besonders viele Menschen mit dem Grippevirus anstecken. Das passiert meistens im Winter, weil sich Viren in kalter, trockener Luft besser verbreiten können.

Außerdem halten sich die Menschen bei Kälte öfter in geschlossenen Räumen auf, wo Viren leichter von Person zu Person wandern. Heuer hat die Welle schon im Dezember begonnen. Normalerweise beginnt sie in der Weihnachtszeit, im Jänner oder Februar. Fachleute vermuten, dass das mit den milderen Temperaturen im Herbst zu tun haben könnte.

Grippe oder grippaler Infekt?

Viele Menschen sagen, sie hätten eine Grippe, obwohl sie eigentlich nur erkältet sind. Doch es gibt einen Unterschied zwischen einem grippalen Infekt und einer echten Grippe.
Ein grippaler Infekt, also eine Erkältung, kommt langsam. Erst kratzt der Hals, dann läuft die Nase, vielleicht kommt noch etwas Husten dazu. Man fühlt sich nicht gut, kann aber oft noch aufstehen.

Eine echte Grippe hingegen kommt ganz plötzlich. Von einer Stunde auf die andere bekommt man hohes Fieber, oft über 39 Grad. Der Kopf schmerzt heftig, die Muskeln tun weh, und man fühlt sich so schwach, dass man nur noch im Bett liegen möchte. Dazu kommen oft trockener Husten und Gliederschmerzen. Eine echte Grippe wird durch Influenza-Viren ausgelöst und ist deutlich gefährlicher als eine Erkältung.

Wie du dich schützen kannst

Saubere Hände. Das Wichtigste ist regelmäßiges Händewaschen mit Seife, besonders nach dem Nachhausekommen, vor dem Essen und nach dem Naseputzen. Viren kleben oft an Türklinken, Haltestangen in der Straßenbahn oder auf Tischen. Wenn du dir dann ins Gesicht greifst, können sie in deinen Körper gelangen.

Abstand halten. Wenn jemand hustet oder niest, fliegen winzige Tröpfchen durch die Luft, die Viren enthalten können. Deshalb solltest du dich von Menschen fernhalten, die erkältet sind.

Fenster öffnen. Regelmäßiges Lüften sorgt dafür, dass sich in Räumen weniger Viren ansammeln. Frische Luft ist also wichtig, auch wenn es draußen kalt ist.

Was tun, wenn du krank bist?

Bleib zu Hause! Das ist nicht nur wichtig für dich, sondern auch für andere. Wer mit Fieber in die Schule geht, steckt oft mehrere Mitschülerinnen und Mitschüler an.

Dein Körper braucht Ruhe, um gegen die Viren zu kämpfen. Viel trinken hilft, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Warmer Tee mit Honig kann den Hals beruhigen.

Bei hohem Fieber und starken Schmerzen sollten deine Eltern mit dir zum Arzt gehen. Besonders wenn das Fieber länger als drei Tage anhält oder du dich sehr schwach fühlst, ist ein Arztbesuch wichtig.

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