Autor: Petra Prascsaics

Wo gerade Leguane von Bäumen fallen

Wo gerade Leguane von Bäumen fallen

In Florida ist es gerade so kalt, dass etwas Verrücktes passiert: Leguane fallen von den Bäumen. Die Tiere sehen tot aus. Aber sie leben noch. Was hinter dem Phänomen steckt.

Die Leguane in Florida sind extreme Kälte nicht gewohnt
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In Florida, einem Bundesstaat der USA, spielt sich gerade etwas ziemlich Seltsames ab: Auf den Straßen von Miami sind plötzlich überall grüne Leguane zu sehen. Sie liegen regungslos auf Gehwegen, in Gärten, Parks und auf Parkplätzen. Manche hängen steif an Ästen, andere sind bereits heruntergefallen.

Die große Kälte

Florida liegt im Süden der USA und normalerweise ist es dort warm. Einen richtigen Winter gibt es dort nicht. Seit mehr als zehn Jahren hat es in der Gegend nicht mehr geschneit.
Nur heuer ist es anders. Im Moment ist es in Florida so kalt wie selten. In der Nacht gibt es manchmal sogar Frost.

Für die grünen Leguane, die in Florida leben, wird diese Kälte zur Gefahr. Anders als Menschen oder Katzen können Reptilien sich nicht von innen warm halten. Sie brauchen die Wärme der Sonne oder der warmen Luft um sie herum. Wird es zu kalt, funktioniert ihr Körper nicht mehr richtig.

Erstarrt, aber nicht tot

Ab etwa zehn Grad werden die Leguane langsam und träge. Sinkt die Temperatur noch weiter, schalten diese Tiere auf Sparflamme. Ihre Muskeln versteifen sich. Die Nerven arbeiten kaum noch. Nur das Herz schlägt weiter, und sie atmen noch. In diesem Zustand können sie sich nicht mehr festhalten. Daher fallen sie dann auch irgendwann vom Baum.

Viele Menschen denken, die Leguane wären tot. Aber das stimmt nicht. Die Kältestarre ist ein schlauer Trick, um zu überleben. Die Tiere sparen so Energie und warten einfach ab. Sobald es wieder wärmer wird, tauen sie auf. Dann klettern sie zurück in die Bäume.

Finger weg!

Im Internet teilen Menschen Fotos von den erstarrten Leguanen. Viele wollen helfen und die Tiere ins warme Haus bringen. Doch Fachleute warnen davor. Sobald die Leguane wieder warm werden, wachen sie auf. Dann werden sie gefährlich. Sie beißen zu oder schlagen mit ihren starken Schwänzen um sich.

Die Naturschutzbehörde rät deshalb: Finger weg von erstarrten Leguanen! Nur wer sich auskennt und Schutzkleidung trägt, sollte sie anfassen.

Nicht heimisch 

Eigentlich gehören Grüne Leguane nicht nach Florida. Ihre Heimat ist Mittel- und Südamerika. Doch in den letzten Jahren haben sich die Reptilien in Florida stark vermehrt. Sie richten dort große Schäden an. Die Tiere graben Gänge in Dämme und am Ufer von Flüssen. Dadurch brechen diese ein. Sie fressen Pflanzen in Gärten und beschädigen manchmal sogar Stromleitungen.

Deshalb gelten die Leguane in Florida als Problemtiere. Die Kältewelle könnte nun viele von ihnen töten. Denn wenn es zu lange kalt bleibt, überleben sie nicht.

 

 


Der grüne Leguan

Aussehen: Grüne Leguane können bis zu zwei Meter lang werden. Sie haben kräftige Beine, einen langen Schwanz und einen gezackten Kamm auf dem Rücken. Trotz ihres Namens sind nicht alle grün, manche sind auch braun oder orange gefärbt.

Heimat: Ursprünglich leben Grüne Leguane in den tropischen Wäldern von Mittel- und Südamerika. Dort ist es das ganze Jahr über warm.

Was sie fressen: Junge Leguane fressen manchmal Insekten. Erwachsene Tiere ernähren sich hauptsächlich von Blättern, Blüten und Früchten.

Besonderheit: Leguane sind wechselwarm. Das bedeutet, sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst regeln wie wir Menschen. Sie brauchen die Wärme von außen. Deshalb sonnen sie sich oft stundenlang auf Ästen.

Gefahr bei Kälte: Unter zehn Grad werden Leguane träge. Bei noch kälteren Temperaturen fallen sie in eine Kältestarre. Werden sie dann nicht rechtzeitig wieder warm, sterben sie.

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Immer mehr Stars üben Kritik an Trump

Immer mehr Stars üben Kritik an Trump

Die Grammy-Verleihung wurde heuer zur Protestbühne. Viele Stars kritisierten offen US-Präsident Donald Trump und seine Politik.

Rapper Bad Bunny wurde mit dem wichtigsten Musikpreis ausgezeichnet
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Über kaum einen Preis freuen sich Popstars so sehr wie über den Grammy (sprich: Grämmi). Am Sonntagabend wurde der wichtige Musikpreis in Los Angeles (USA) verliehen. Doch viele Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne für Kritik an US-Präsident Donald Trump. Vor allem an einer Behörde namens ICE (sprich: Ais).

Die ICE

ICE ist die Abkürzung für eine Behörde, die für Einwanderer zuständig ist. Trump setzt sie seit etwa einem Jahr ein, um Menschen ohne Erlaubnis, in den USA zu sein, festzunehmen und in ihre Heimat zurückzuschicken. Das Problem: ICE geht brutal vor. Zwei Menschen wurden sogar erschossen. Deshalb protestieren in vielen Städten der USA Menschen gegen ICE. Mehr über die ICE und die Situation erfährst du hier.

Stars sagen laut ihre Meinung

Den wichtigsten Preis bei dieser Verleihung bekam der Rapper Bad Bunny aus Lateinamerika. Bevor er sich auf der Bühne für den Preis bedankte, sagte er: „ICE raus! Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden. Wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner.“ Dafür bekam er viel Applaus.

Den Preis für die beste Aufnahme des Jahres gewann Hip-Hop-Star Kendrick Lamar. Er holte insgesamt fünf Preise und damit die meisten Grammys des Abends.

Sängerin Billie Eilish gewann gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas den Grammy für den besten Song. Sie sagte: „Niemand ist illegal auf gestohlenem Land.“ Damit meinte sie, dass die USA früher den Ureinwohnern gehörten.

Aufruf zum Protest

Auch andere Stars zeigten ihre Meinung: Viele trugen Anstecker mit der Aufschrift „ICE OUT“ (ICE raus). Die Sängerin Katy Perry rief ihre mehr als 200 Millionen Follower auf Instagram auf, Protestbriefe an Politikerinnen und Politiker zu schicken. Sie will, dass das US-Parlament ICE das Geld streicht.
Auch Ariana Grande und Gracie Abrams teilen kritische Berichte über ICE in den sozialen Medien.

Eigener Protestsong

Der berühmte Rockmusiker Bruce Springsteen veröffentlichte kurz nach den Todesfällen einen Protestsong. Der Song heißt „Streets of Minneapolis” (Straßen von Minneapolis). Er widmete das Lied den getöteten Menschen und allen Einwanderern in den USA.

Trump ist sauer

US-Präsident Trump hatte auch etwas dazu zu sagen. Er schrieb im Internet, die Grammy-Verleihung sei „Müll“ und „praktisch nicht anzusehen“. Den Moderator Trevor Noah, der ebenfalls Witze über ihn gemacht hatte, nannte er einen „totalen Verlierer“. Trump drohte ihm sogar mit einer Klage.

 


Der Grammy – der wichtigste Musikpreis der USA

Der Grammy wird seit 1959 verliehen, also seit 68 Jahren.

Der Name kommt vom „Grammophon”. Das ist ein sehr altes Gerät, damit wurde früher Musik abgespielt.

Mehr als 13.000 Musikerinnen und Musiker, Produzenten und andere Fachleute entscheiden darüber, wer den Preis bekommt.

Es gibt Grammys in vielen verschiedenen Kategorien: für Pop, Rock, Rap, Country, Klassik und viele mehr.

Die wichtigsten Preise sind „Album des Jahres”, „Song des Jahres” und „Beste Aufnahme”.

Heuer wurde zum ersten Mal auch ein K-Pop-Song mit einem Grammy ausgezeichnet.

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Warum viele Menschen in den USA große Angst haben

Warum viele Menschen in den USA große Angst haben

In den USA jagen Beamte Menschen, die nicht im Land sein dürfen. Jetzt haben diese Beamten zwei Menschen erschossen. Seither gibt es in vielen Städten wütende Proteste.

In vielen US-Städten protestieren die Leute gegen die Beamten der ICE.
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Seit Donald Trump wieder Präsident der USA ist, leben dort viele Menschen in großer Angst. Das sind vor allem Menschen, die aus anderen Ländern gekommen sind. Sie trauen sich kaum aus dem Haus. Der Grund: Auf den Straßen sind überall Beamte der Behörde ICE (sprich: Ais) unterwegs.

Doch diese Leute machen vielen nicht nur Angst. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner machen sie wütend. Und in vielen Städten gibt es große Proteste gegen ICE.

Was ist ICE?

ICE gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Die Behörde gehört zur US-Regierung. Die Aufgabe dieser Behörde ist es, Menschen zu finden, die keine Erlaubnis haben, in den USA zu leben. Diese Menschen sollen dann in ihr Heimatland zurückgeschickt werden. Das nennt man abschieben.

Härter und brutaler

Als Donald Trump im Januar 2025 wieder Präsident wurde, kündigte er sofort an: „Ich werde jedes Jahr eine Million Menschen abschieben.“ Um das zu erreichen, stellte er viele neue ICE-Beamte ein.
Und diese Beamten gehen viel härter vor als früher. Sie nehmen Menschen fest, oft mit Gewalt. Sie tragen Masken, damit niemand ihre Gesichter sieht. Sie fahren in Autos ohne Kennzeichen.

Zwei Tote in Minneapolis

Die Brutalität der Behörde erschreckt viele Amerikanerinnen und Amerikaner. Immer mehr Menschen gehen auf die Straße und protestieren gegen ICE. Besonders angespannt ist die Lage in der Stadt Minneapolis. Dort haben ICE-Beamte zwei Menschen erschossen.
Am 7. Januar töteten ICE-Beamte eine 37-jährige US-Bürgerin. Am 24. Januar wurde der Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. In beiden Fällen behaupteten die ICE-Beamten, sie seien bedroht worden und hätten sich nur verteidigt.

Doch dann tauchten Videos auf. Sie zeigen etwas ganz anderes. Die Menschen haben die Beamten offenbar nicht angegriffen.

Druck auf Trump

Die Proteste werden größer. Auch viele Politikerinnen und Politiker von beiden großen Parteien kritisieren ICE.
Zuerst verteidigte Trump die Beamten. Doch als die Videos zeigten, dass ICE nicht bedroht wurde, geriet der Präsident unter Druck. Jetzt verspricht Trump, dass die Fälle untersucht werden. Ob das wirklich passieren wird, ist aber nicht wirklich klar.

 

 

 


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Extremwetter: Eisige Kälte legt USA lahm

Extremwetter: Eisige Kälte legt USA lahm

Ein gewaltiger Wintersturm hat weite Teile der USA in eine Eiswüste verwandelt. Und auch Moskau, die Hauptstadt von Russland, versinkt gerade im Schnee.

Minus 45 Grad Celsius: In einigen Teilen der USA ist es gerade so kalt wie am Nordpol
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Der Strom fällt aus, die Heizung bleibt kalt. Draußen zeigt das Thermometer minus 45 Grad Celsius. Millionen Menschen in den USA erleben gerade einen besonders eisigen Winter. Ein gewaltiger Wintersturm hat weite Teile Nordamerikas in eine gefrorene Eiswüste verwandelt. Und es ist noch nicht vorbei: Auch in den nächsten Tagen sollen die Temperaturen bis zu minus 45 Grad fallen.

Besonders hart trifft es den Süden und die Mitte der USA. Und auch an der Ostküste wie in New York und Philadelphia frieren die Menschen. In den letzten Tagen sind Tausende Flüge ausgefallen. Den Menschen wird geraten, ihre Wohnungen nicht zu verlassen und das Auto stehen zu lassen.

So kalt wie am Nordpol

Minus 45 Grad Celsius: Das ist kälter als in den meisten Gefriertruhen. Bei dieser Temperatur gefriert der Atem sofort zu Eiskristallen. Wer länger draußen bleibt, schwebt in Lebensgefahr. Solche Temperaturen herrschen normalerweise nur in der Arktis oder in Sibirien.

Warum ist es plötzlich so kalt?

Ungefähr zehn Kilometer über unseren Köpfen weht normalerweise ein starkes Windband von West nach Ost. Experten nennen es Jetstream (sprich: Dschettstriem). Dieser Wind hält die arktische Kälte am Nordpol gefangen. Doch manchmal gerät dieser Jetstream durcheinander. Dann bricht die eisige Polarluft aus und strömt nach Süden. Genau das ist jetzt passiert.

Doch nicht überall in den USA ist es derzeit so kalt. An der Westküste in Kalifornien spazieren die Menschen in T-Shirts und Badehosen herum. In der Mitte und an der Ostküste des Landes kämpfen die Menschen vermummt in Daunenjacken, warmen Stiefeln und Handschuhen gegen die Kälte.

Auch Moskau versinkt im Schnee

Extremes Wetter gibt es derzeit nicht nur in Nordamerika. Auch die russische Hauptstadt Moskau erlebt gerade außergewöhnliche Schneefälle. In diesem Monat fiel so viel Schnee wie seit über 200 Jahren nicht mehr. Mehr als 60 Zentimeter Schnee liegen mittlerweile in den Straßen.

Das Problem: Wohin mit dem vielen Schnee?  Die Lösung: Einige Straßen wurden zu Lagerplätzen für Schnee umfunktioniert. Nur so können die Räumfahrzeuge überhaupt andere Straßen freiräumen.

 


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Wie China mit Pandas Politik macht

Wie China mit Pandas Politik macht

Seit über 50 Jahren leben Pandas in japanischen Zoos. Jetzt müssen die letzten beiden Tiere nach China zurück. Der Grund: Streit zwischen China und Japan.

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Runde Ohren, schwarz-weißes Fell und meistens ein Stück Bambus im Maul: Große Pandas sind nicht nur besonders süße Bären, sie sind vor allem sehr selten. Nur etwa 1.800 von ihnen leben noch in freier Natur,  versteckt in den nebligen Bambuswäldern in den Bergen Chinas.

China ist sehr stolz auf diese Tiere, denn nirgendwo sonst auf der Welt kommen sie in freier Wildbahn vor. Deshalb werden Große Pandas, die im Ausland leben, in der Regel von China verliehen: Auch wenn sie in einem Zoo in einem anderen Land geboren werden, gehören diese Tiere China.

Wenn China einem anderen Land erlaubt, Pandas zu zeigen, ist das eine große Ehre. Vor allem aber ist es ein Zeichen der Freundschaft. Fachleute nennen das Panda-Diplomatie.

Zurück nach China

Seit 1972 hatte Japan immer mindestens einen Panda im Land. Bis vor Kurzem lebten die Panda-Zwillinge Xiao Xiao und Lei Lei in einem Zoo in Tokio (Japan). Die beiden vierjährigen Bären wurden dort geboren, ihre Eltern waren Teil eines Zucht-Programms.

Eigentlich sollten die Zwillinge erst im Februar nach China zurückkehren. Doch nun wurden sie früher abgeholt. Der Grund ist ein heftiger Streit zwischen den beiden Ländern.

Streit um Taiwan

Es geht um Taiwan. Das ist eine Insel mit eigener Regierung. China behauptet jedoch, Taiwan gehöre zu seinem Staatsgebiet. Taiwan liegt in der Nähe von Japan, zwischen beiden liegen nur wenige Kilometer Meer.

Japans Regierung erklärte nun: Sollte China Taiwan angreifen, müsste Japan reagieren, um sich selbst zu schützen. Diese Aussage hat China verärgert.

Zuerst schränkte China den Handel mit wichtigen Metallen ein, die Japan für seine Industrie braucht. Außerdem warnte China seine Bürger vor Reisen nach Japan. Und nun werden auch die Pandas früher abgeholt.

Leeres Gehege

In speziellen Boxen flogen Xiao Xiao und Lei Lei nach China. Dort bekommen sie ein neues Gehege mit anderen Pandas.

Der Zoo in Tokio hofft, dass irgendwann wieder Pandas nach Japan kommen. Doch das wird wohl erst passieren, wenn die Beziehung zwischen Japan und China wieder besser wird. Bis dahin gibt es in Japan zum ersten Mal seit über 50 Jahren keinen einzigen Panda mehr zu sehen.

Den Pandas wird es vermutlich nicht wichtig sein, in welchem Zoo sie leben, solange sie genug Bambus bekommen.

 

 


Der Große Panda

Aussehen: Schwarz-weißes Fell, runde Ohren, schwarze Augenflecken

Größe: Bis zu 1,20 Meter groß; auf allen Vieren etwa 70 Zentimeter

Gewicht: Bis zu 120 Kilogramm. So viel wiegt zum Beispiel ein Motorrad.

Nachwuchs: Neugeborene bringen nur etwa 100 Gramm auf die Waage. So viel wie eine Tafel Schokolade.

Nahrung: Große Pandas fressen bis zu 30 Kilogramm Bambus täglich. Damit sind sie bis zu 14 Stunden beschäftigt.

Besonderheit: Ein Knochen am Handgelenk funktioniert wie ein Daumen und hilft beim Festhalten des Bambus.

Lebensraum: Bambuswälder in den Bergen Chinas. Dort ist es kühl und feucht.

Bestand: Etwa 1.800 in freier Wildbahn, weitere rund 600 tummeln sich in Zoos.

Schutz: Große Pandas sind bedroht. China hat Schutzgebiete eingerichtet und Zentren gebaut, in denen Panda-Babys aufgezogen werden.

Noch mehr über Große Pandas erfährst du hier.

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Die Kohlmeise bleibt die Nummer eins

Die Kohlmeise bleibt die Nummer eins

Heuer haben mehr Menschen denn je beim Zählen der Vögel mitgemacht. Das Ergebnis zeigt: In der Welt der Vögel hat sich vieles verändert.

An den Futterhäuschen sind Kohlmeisen regelmäßige Gäste. Sie gehören zu den häufigsten Wintervögeln in unseren Gärten
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Auf den ersten drei Plätzen hat sich auch heuer nichts verändert. Die Sieger der heurigen Vogel-Zählung sind Kohlmeise, Haussperling und Feldsperling. Schon zum 17. Mal haben Anfang Jänner Menschen in ganz Österreich gezählt, welche Vögel in ihre Gärten kommen. So viele Menschen wie noch nie haben mitgemacht, meldet BirdLife Österreich (sprich: Bördleif). Welche Vögel im Winter auch im Winter da sind, erfährst du hier.

Doch hinter dem Erfolg steckt auch eine Zahl, die zeigt, dass sich in der Welt der Vögel einiges verändert hat. Pro Garten flatterten heuer nämlich durchschnittlich nur 29 Vögel vorbei. Das sind ein bis zwei weniger als in den Jahren davor. Der Grund dafür ist der Klimawandel, der vieles verändert.

Vögel bleiben im Norden

Die milden Winter machen den Vögeln das Leben leichter. Arten wie der Bergfink müssen nicht mehr aus Nordeuropa zu uns fliegen, weil es auch dort warm genug bleibt. Weil es seltener schneit, finden sie überall Futter. Die Futterstellen in den Gärten brauchen sie nicht mehr.

Dazu kommt ein weiteres Problem: Immer mehr Flächen werden zugebaut. Grünflächen verschwinden oder werden versiegelt. Das bedeutet, dass Boden mit Beton oder Asphalt bedeckt wird und dort nichts mehr wachsen kann. Dadurch verlieren gerade die Vögel, die gerne in der Nähe von Menschen leben, ihren Lebensraum. Selbst die häufigsten Arten wie Sperlinge, Kohl- und Blaumeisen werden deshalb auf Dauer weniger.

Der Grünfink kämpft ums Überleben

Am schlimmsten erwischt es den Grünfink. Sein Bestand ist um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Eine Vogelkrankheit hat viele Grünfinken getötet. Dazu kommt, dass es immer weniger Gärten mit vielen Pflanzen gibt. Das macht es dem Grünfink schwer, sich zu erholen. Besser sieht es bei der Amsel aus. Sie erholt sich langsam von schweren Jahren.

Was wirklich hilft

BirdLife nutzt die gesammelten Daten, um die Vögel besser zu schützen. Heuer liegt der Schwerpunkt auf Vögeln, die an Gebäuden brüten. Moderne Häuser haben oft keine Dachvorsprünge mehr. Dadurch fehlen den Vögeln wichtige Nistplätze.

Und was können wir tun? Im Winter zu füttern ist wichtig, aber es reicht nicht aus. Viel wichtiger ist aber ein Garten, in dem Vögel gut leben können. Wenn dort Sträucher und alte Bäume wachsen, wenn Löwenzahn und Gänseblümchen blühen dürfen, dann finden Vögel das ganze Jahr über Nahrung, Verstecke und Brutplätze.

 

 


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Das Ende eines Eisriesen

Das Ende eines Eisriesen

Er war einmal so groß wie das Burgenland und galt als einer der größten Eisberge der Welt. Nun zeigt ein Satellitenbild: Von A23a ist nur noch wenig übrig.

Seit 40 Jahren ist der Eisberg A23a auf der Reise: Jetzt ist von ihm nicht mehr viel da
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Ein spektakuläres Satellitenbild aus dem Weltraum zeigt: Einer der größten Eisberge der Welt zerfällt endgültig. Auf dem Foto ist zu sehen, was noch von dem Riesen übrig ist. Und das ist nicht mehr viel. Der König der Eisberge wird bald Geschichte sein.

Eine 40 Jahre lange Reise

Dieser Eisberg hat die Bezeichnung A23a. Außergewöhnlich ist vor allem die Geschichte des einstigen Giganten. Im Jahr 1986, also vor fast 40 Jahren, brach A23a von der Antarktis ab. Genauer gesagt vom Filchner-Ronne-Schelfeis. Das ist eine riesige Eisplatte, die am Südpol auf dem Meer schwimmt. Dass Eisberge dort abbrechen, ist ganz normal. Die Eisplatten wachsen ständig, weil neuer Schnee darauf fällt. Irgendwann bricht ein Stück ab, so wie bei A23a.

Dieser Eisberg war damals ungefähr 4000 Quadratkilometer groß. Das entspricht der Fläche des Burgenlandes.

Festgeklebt am Meeresboden

Doch A23a lief bald auf Grund und blieb über 30 Jahre lang am Meeresboden stecken. Er war dort wie festgeklebt! Erst im Jahr 2000 löste er sich. Aber auch danach kam er nicht weit. Meeresströmungen hielten ihn gefangen. Er drehte sich im Kreis, immer wieder am selben Ort.

Bis zum November 2023. Der Eisberg trieb plötzlich davon, raus aus den eiskalten antarktischen Gewässern in Richtung Norden. Damit war sein Schicksal besiegelt. Denn je weiter ein Eisberg nach Norden kommt, desto wärmer wird das Wasser. Für A23a wird es gefährlich. Die höheren Temperaturen lassen ihn schmelzen. Auch große Wellen setzen ihm zu und brechen Stücke ab.

Der Satellit zeigt, wie stark er geschrumpft ist

Ein Satellitenbild vom 20. Dezember zeigt, wie sehr A23a in den letzten Jahren geschrumpft ist. Es hat den Eisberg nordwestlich der Insel Südgeorgien im Südatlantik aufgenommen. Südgeorgien liegt weit südlich von Südamerika, auf halber Strecke zwischen der Südspitze Amerikas und der Antarktis. Dort ist es zwar kalt, aber längst nicht so eisig wie am Südpol.

Auf der Aufnahme sieht man, dass A23a nur noch etwa 1000 Quadratkilometer misst. Er hat also bereits drei Viertel seiner Größe verloren. Um ihn herum schwimmen viele kleine Eisberge – die abgebrochenen Teile des Riesen.

Warum schmilzt er?

Dass Eisberge schmelzen, ist normal. Aber Wissenschaftler beobachten, dass es immer schneller geht. Das liegt am Klimawandel. Wenn wir mit Autos fahren, wenn Fabriken arbeiten oder wenn wir heizen, entstehen Abgase. Diese Gase, vor allem CO2, wirken wie eine Decke um die Erde und lassen sie wärmer werden. Dadurch wird es auch in der Antarktis wärmer. Mehr Eisberge brechen ab, und sie schmelzen rascher.

Das Ende naht

A23a treibt weiter in noch wärmere Gewässer. Bald wird er sich vollständig aufgelöst haben. Nach 40 Jahren wird damit der einstige König der Eisberge bald gänzlich verschwunden sein.


Wissenswertes über A23a

Supergewicht: A23a wog eine Billion Tonnen. Das ist eine 1 mit zwölf Nullen!

Dickes Eis: Der Eisberg war 400 Meter dick, so hoch wie der Wiener Donauturm.

Platz 8: A23a ist einer der acht größten Eisberge, die je gemessen wurden.
Der Rekordhalter B-15 war fast dreimal so groß.

Hier erfährst du, wie Eisberge entstehen.

 

Uraltes Eis: Das Eis in A23a ist Tausende Jahre alt und stammt aus Gletschern.

Forschungsstation: Als A23a 1986 abbrach, stand darauf eine sowjetische Forschungsstation.
Die Wissenschaftler mussten fliehen.

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Süße Herzen zum Verschenken
Entgeltliche Kooperation

Süße Herzen zum Verschenken

Am 14. Feber ist Valentinstag: Passend dazu haben unsere Kinderreporter eine besondere Mehlspeise ausprobiert.

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Am Valentinstag schenken sich Paare Blumen, Süßigkeiten und kleine Aufmerksamkeiten. Aber dieser Tag ist nicht nur für Verliebte da. Der 14. Feber ist ein guter Anlass, jemandem zu beschenken, den man besonders gerne hat. Du bist auf der Suche nach dem richtigen Geschenk dafür?  Wie wäre es mit einer ganz besonderen Mehlspeise?

Lilia (14), Milena (11) und Theo (12) haben gemeinsam mit unserer Köchin Sandra Kollegger Herzen aus Blätterteig gebacken und mit Topfencreme und Himbeeren gefüllt. Hier das Rezept zum Nachbacken. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Herzen aus Blätterteig

Zutaten für 4 Blätterteig-Herzen:

Du brauchst: 

300 g Blätterteig

1 Ei

2 EL Milch

4 EL Mandelblättchen

Für die Topfencreme:

250 g Topfen

Saft und Zeste von ½ Orange

Saft und Zeste von ½ Zitrone

1 TL Vanillezucker

2 EL Zucker

Himbeeren:

100 g Himbeeren, gefroren

10 g Zucker

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Wir feiern 15 Jahre Kleine Kinderzeitung

Wir feiern 15 Jahre Kleine Kinderzeitung

Ein Samstag ohne Kleine Kinderzeitung? Das können sich viele Kinder nicht vorstellen. Denn dort erfahren sie, was in der Welt los ist. Und wer will das nicht wissen?

Konfetti für alle! Die letzten 15 Jahre waren einfach großartig!
Adobe Stock

Am 22. Jänner 2011 erschien die erste Ausgabe der Kleinen Kinderzeitung. Alle, die an dieser Zeitung gearbeitet hatten, waren an diesem Tag ziemlich nervös.

Werden die Kinder die Zeitung mögen und sie gerne lesen? Und werden sie es gut finden, dass in dieser Zeitung auch über Themen berichtet wird, die ihre Eltern in der „Erwachsenenzeitung“ lesen? Also über Politik zum Beispiel? Oder was sonst so in der Welt passiert, Gutes und manchmal auch Schlimmes?

Wissen, was in der Welt los ist

Das war von Anfang an das Besondere an dieser Zeitung: Die Kleine Kinderzeitung informiert Kinder darüber, was in der Welt los ist. Manchmal auch über Politik, wenn das Thema interessant für Kinder ist.

Aber natürlich war es uns auch immer wichtig, Geschichten zu schreiben, die Kinder spannend finden. Also über Tiere, den Weltraum, Sport, über andere Kinder und über Stars. Und natürlich gibt es in jeder Ausgabe Rätsel, Ratekrimis und Witze.

Kinder als Reporter im Einsatz

Nach den ersten Ausgaben haben wir jede Menge begeisterte Leserbriefe bekommen, worüber wir uns unglaublich gefreut haben. Deshalb haben wir mit viel Eifer weitergeschrieben. Immer öfter haben uns Schulklassen besucht, weil sie wissen wollten, wie die Kinderzeitung gemacht wird. Dafür haben wir uns besonders gerne Zeit genommen, denn das hat uns geholfen, über die Themen zu schreiben, die unsere Leserinnen und Leser interessant finden.

Und ziemlich schnell hatten wir auch jede Menge Kinderreporterinnen und Kinderreporter an Bord, die Interviews mit Sportlern, Politikerinnen, Schriftstellern, Wissenschaftlerinnen, Bischöfen, TV-Stars und vielen mehr führten.

Selbst eine Zeitung machen

Weil Zeitung machen so viele Kinder spannend fanden, haben wir im Sommer das Reportercamp veranstaltet. Dort haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine eigene Zeitung gemacht und gelernt, wie man Themen plant, Aufgaben verteilt, gute Videos dreht und Fotos macht.

Und zwischen Schwimmen gehen und Werwolf spielen entstand jedes Mal eine fantastische Campzeitung und ein Video, das dann am letzten Camptag stolz den Eltern und Geschwistern präsentiert wurde.

Ein Rückblick auf die letzten 15 Jahre zeigt uns vor allem eines: Es war eine richtig gute Idee, diese Zeitung auf den Markt zu bringen, denn sie hat von Anfang an Spaß gemacht. Uns, aber auch unseren Leserinnen und Lesern. Und das tut sie auch heute noch.

Wie sehr, das könnt ihr euch auf diesen Fotos ansehen.

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Warum Regen das Meer rot färben kann

Warum Regen das Meer rot färben kann

Starker Regen hat auf einer Insel das Meer rot gefärbt. Bäche liefen rot die Hänge hinunter, sogar der Strand leuchtete in dieser Farbe. Das steckt dahinter.

Auf der Insel Hormus spülte der Regen roten Schlamm ins Meer. Das Wasser und der Strand färbten sich durch das Eisen im Boden
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Vor Kurzem regnete es auf der Insel Hormus tagelang. Die Bäche liefen rot die Hänge hinunter. Sogar der Strand und das Meer färbten sich rot. Dahinter steckt kein ausgelaufener Farbeimer oder etwas Gefährliches, sondern ein spannendes Naturphänomen.

Eisen im Boden

Die Insel hat das Phänomen ihrem Boden zu verdanken. In diesem ist nämlich sehr viel Eisen drin. Eisen ist ein festes Metall. Es kommt im Boden und in Steinen vor. Wenn Eisen und Sauerstoff aus der Luft zusammenkommen, reagieren sie miteinander. Diese Reaktion heißt Oxidation. Sie sorgt dafür, dass das Eisen rot wird.

Vor Kurzem hat es auf der Insel viel geregnet. Dadurch ist viel roter Schlamm entstanden. Der Regen spülte ihn direkt ins Meer und färbte es rot. Das Phänomen ist nicht gefährlich oder schädlich für die Umwelt. Man könnte sogar im roten Wasser schwimmen. Man muss nur bedenken, dass man selbst und die Badesachen danach auch rot sein könnten.

Meer reinigt sich von selbst

Das Spektakel hängt zwar mit Regen zusammen aber das heißt nicht, dass es bei jedem Regenfall vorkommt. Das Meer ist auch nur vorübergehend rot. Wenn es nicht mehr regnet, kommt kein rotes Wasser mehr ins Meer. Das Wasser wird dann von selbst wieder blau.

Bunte Phänomene

Ungewöhnliche Farben in der Natur sind kein Einzelfall. Ein Beispiel ist der Blutregen. Aber keine Sorge! Das hat natürlich nichts mit echtem Blut zu tun. Unter diesem Blutregen versteht man auch ein seltenes Wetterphänomen. Der Wind weht feinen, rötlichen Staub aus der Sahara bis nach Europa.

Die Sahara ist eine Wüste in Afrika. Diese Partikel fallen zusammen mit dem Regen auf die Erde. Dabei färbt der Staub den Regen rötlich. Die Farbe kann man besonders gut auf Oberflächen erkennen.

Die Natur kann aber noch mehr. In Australien gibt es einen pinken See. Forscher glauben, dass Bakterien, Algen und Salz für die Farbe sorgen. Besonders an dem See ist, dass er diese Farbe immer hat.

Die Insel Hormus

Wo liegt die Insel? Im Persischen Golf, 8 Kilometer vor der Südküste des Iran (das ist ein Land in Westasien)

Wie groß ist sie? 42 Quadratkilometer, das ist etwa so groß wie 6.000 Fußballfelder

Wie viele Menschen leben dort? Etwa 6.000 bis 10.000 Menschen, die meisten sind Fischer

Was macht die Insel so besonders? Der Boden enthält sehr viel Eisen und hat über 70 verschiedene Farben. Deshalb wird Hormus auch „Regenbogen-Insel“ genannt. Das rote Pulver heißt Gelak und man kann es essen. Die Menschen machen daraus Farbe und mischen es manchmal auch in den Brotteig.

Weitere Besonderheiten: Auf der Insel gibt es Salzberge und bunte Strände. Im Sommer wird es sehr heiß, über 40 Grad. Im Winter ist das Klima angenehm mild.

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