Autor: Petra Prascsaics

Warum jetzt auch die Pizza zum Weltkulturerbe gehört

Warum jetzt auch die Pizza zum Weltkulturerbe gehört

Pizza, Pasta, Eis: Italienische Gerichte sind bei vielen Menschen beliebt. Die UNESCO findet: Diese italienische Küche ist so wichtig, dass sie wertvoll für die Menschheit ist. Deshalb wurde sie zum Weltkulturerbe ernannt. Das ist eine ganz besondere Ehre.

Italienisches Essen ist bei vielen Menschen sehr beliebt
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Pizza, Pasta, Eis: Viele Menschen lieben italienische Gerichte. Die UNESCO findet: Diese italienische Küche ist so wichtig, dass sie wertvoll für die Menschheit ist. Deshalb wurde sie zum Weltkulturerbe ernannt. Das ist eine ganz besondere Ehre.

Was die UNESCO bewahren will

Was ist so wichtig, dass es für immer bewahrt werden soll? Diese Frage stellt sich die UNESCO regelmäßig. Die Organisation erstellt Listen mit wertvollen Gebäuden, Landschaften und Traditionen aus aller Welt, das sogenannte Weltkulturerbe. Seit dem 10. Dezember steht auch die italienische Küche auf dieser Liste.

Esskultur wird ausgezeichnet

Zum ersten Mal wurde damit eine komplette Esskultur ausgezeichnet. Für Italien bedeutet das: Die Tradition des Kochens und gemeinsamen Essens ist wichtig für die Menschen und kulturell so bedeutend, dass sie geschützt werden muss.

Was der Titel bedeutet

Die UNESCO vergibt den Welterbe-Titel an besondere Gebäude, Landschaften oder Bräuche. Steht etwas auf dieser Liste, bedeutet das: Dieses Land muss dafür sorgen, dass der Ort oder die Tradition geschützt und gepflegt wird. Nur so bleibt das Welterbe für kommende Generationen erhalten.

Jedes Land darf Vorschläge einreichen. Die UNESCO entscheidet dann, ob sie in die Liste aufgenommen werden. Die Auszeichnung zeigt: Was Weltkulturerbe wird, gehört nicht nur einem Land, sondern ist wertvoll für die ganze Menschheit.

Zwei Arten von Welterbe

Man unterscheidet zwischen materiellem und immateriellem Welterbe. Zum materiellen Welterbe zählen Denkmäler und Gebäude. Zum immateriellen Welterbe zählen Bräuche, Feste oder Rituale. Eine Merkhilfe: Materielles Erbe kann man sehen und anfassen. Immaterielles Erbe nicht, da es kein Gegenstand oder Gebäude ist. Die italienische Küche gehört zum immateriellen Welterbe.

Traditionen

In die Liste wurden keine konkreten Gerichte oder Rezepte aufgenommen. Stattdessen sollen die Rituale und Traditionen beim Kochen und beim gemeinsamen Essen geehrt werden. Mit dieser Auszeichnung wurde zum ersten Mal die Esskultur eines ganzen Landes ausgezeichnet.

Jetzt muss das Wissen über die italienische Küche geschützt und an zukünftige Generationen weitergegeben werden. Das heißt: von Eltern zu Kindern und später zu Enkeln.

Beispiele von der Liste

Aktuell gibt es mehr als 1.200 Welterbe-Stätten. Österreich hat 12 besondere Orte auf der Liste. Dazu gehören unter anderem Hallstatt, Schloss und Park Schönbrunn und das historische Zentrum der Stadt Salzburg. Auch andere Länder haben besondere Gebäude, Denkmäler oder Natur, die als Weltkulturerbe zählen. Dazu zählen beispielsweise die Pyramiden von Gizeh (Ägypten), die Chinesische Mauer oder das Great Barrier Reef (Australien).

Was die UNESCO ?

Die UNESCO ist die Kultur-Organisation der Vereinten Nationen. Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss fast aller Länder der Welt. Die UNESCO hilft Ländern auf der ganzen Welt dabei, Frieden, Bildung und Kultur zu schützen. Aktuell sind 194 Staaten Mitglied der Organisation.

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Weihnachten mit Spinnen und leuchtenden Booten

Weihnachten mit Spinnen und leuchtenden Booten

Überall auf der Welt gibt es bestimmte Weihnachtsbräuche. Wir haben uns angesehen, wie sie in Griechenland, der Ukraine, England und Rumänien aussehen.

In Griechenland sieht man zu Weihnachten viele mit Lichterketten geschmückte Boote
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Weihnachten wird überall auf der Welt gefeiert. Doch jedes Land hat seine eigenen Bräuche.

Während bei uns der Nikolaus kommt und wir Kerzen am Adventkranz anzünden, schmücken andere Länder Boote oder hängen Spinnen in den Baum. Vier Bräuche aus vier Ländern.

 Eine Spinne rettet Weihnachten

Spinnen und Weihnachten passen auf den ersten Blick nicht zusammen. In der Ukraine schon. Dort erzählt man sich die Legende von der Weihnachtsspinne. Eine arme Familie konnte sich keinen Schmuck für den Christbaum leisten. Eine Spinne hörte davon und webte in der Nacht Netze in den ganzen Baum. Am Morgen schien die Sonne auf die Fäden und sie begannen zu glitzern.
Deshalb schmücken Ukrainer ihren Baum heute oft mit Spinnen und Spinnennetzen aus Glas oder Metall. Auch echte Spinnennetze im Haus gelten als Glücksbringer.

Leuchtende Boote

In Griechenland schmücken die Menschen zur Weihnachtszeit Boote mit bunten Lichterketten. Warum? Griechenland liegt am Meer und Schiffe sind dort sehr wichtig. Außerdem erzählt man sich, dass die drei Weisen nach der Geburt von Jesus mit dem Schiff angereist sind, um ihm Geschenke zu bringen. Manche glauben auch, dass der Heilige Vasilis die Geschenke auf seinem Schiff bringt. Solche leuchtenden Boote stehen als kleine Deko in den Wohnungen oder als große Kunstwerke in den Städten.

Kleine Überraschung

In England darf zu Weihnachten eine Sache nicht fehlen: Christmas Crackers (sprich: Krismäs Kräkers). Das sind bunte, verpackte Röllchen, die auf dem Tisch liegen. Darin verstecken sich eine Papierkrone, ein Witz und ein kleines Geschenk. Wenn alle mit dem Essen fertig sind, bekommt jeder ein Röllchen. Zwei Personen greifen jeweils ein Ende und ziehen kräftig daran. Das Röllchen knallt auf und die Überraschungen fallen heraus. Die Papierkrone wird sofort aufgesetzt.

Glücksbotschaften

Weihnachten ist in Rumänien eines der wichtigsten Feste. Ein alter Brauch sind die Colindători. Diese Kinder und Jugendlichen ähneln unseren Sternsingern. Sie tragen traditionelle Gewänder und ziehen von Haus zu Haus. Dort singen sie, tragen Gedichte vor oder überbringen Glücksbotschaften. Als Dankeschön bekommen sie Süßigkeiten, Obst und manchmal Geld. Immer dabei ist jemand, der als Ziege verkleidet ist. Die Ziege treibt Späße und soll den Familien einen kleinen Schreck einjagen.

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Von Graz an den Wörthersee in 45 Minuten

Von Graz an den Wörthersee in 45 Minuten

Endlich! Nach 25 Jahren Bauzeit ist die Koralm-Bahn fertig. Ab Sonntag fährt der Zug von Graz nach Klagenfurt in nur 45 Minuten. Das ist viermal schneller als bisher.

Viermal schneller ans Ziel: Die Koralm-Bahn braucht von Graz nach Klagenfurt nur noch 45 Minuten statt drei Stunden.
ÖBB

Auf diese neue Zug-Verbindung haben viele Menschen schon lange gewartet. Jetzt ist es so weit: Am Freitag wurde die Koralm-Bahn eröffnet, ab Sonntag können alle damit fahren.

Die Fahrt von Graz nach Klagenfurt dauert dann nur noch 45 Minuten. Bisher waren es fast drei Stunden. Deshalb ist die neue Strecke für viele Leute, die oft zwischen Graz und Klagenfurt unterwegs sind, eine große Erleichterung.

Der längste Eisenbahn-Tunnel Österreichs

Mehr als 25 Jahre lang wurde an dieser Strecke gebaut. Ein wichtiger Teil davon ist der Koralm-Tunnel. Er ist fast 33 Kilometer lang und damit der längste Eisenbahn-Tunnel in Österreich. Früher mussten Züge über den Berg fahren. Dadurch hat die Fahrt viel Zeit gekostet. Jetzt geht es unter der Koralpe durch, und deshalb sind die Züge deutlich schneller.

Noch schneller ab 2030

Ab 2030 kommt noch ein zweiter großer Tunnel dazu: der Semmering-Basistunnel. Dann dauert die Fahrt von Wien nach Klagenfurt nur noch 2 Stunden und 40 Minuten. Die Strecke von Wien nach Graz ist sogar noch kürzer: Sie dauert dann weniger als zwei Stunden.

Gut für die Umwelt

Die neue Strecke ist nicht nur für Fahrgäste wichtig. Außerdem können auch Güterzüge sie nutzen. Viele Waren, die heute mit Lastwagen transportiert werden, sollen in Zukunft mit dem Zug fahren. Das ist besser für die Umwelt, weil Züge weniger Abgase ausstoßen als Lastwagen.

Schnell an den Wörthersee

Wer in Graz lebt, ist jetzt schnell in Klagenfurt. Man kann zum Baden an den Wörthersee fahren, zum Einkaufen gehen oder Freunde besuchen. Umgekehrt funktioniert es genauso: Wer in Klagenfurt wohnt, kommt genauso schnell nach Graz.

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Albinos: Das Rätsel der weißen Tiere

Albinos: Das Rätsel der weißen Tiere

Schneeweiß und rote Augen: Albino-Tiere sehen faszinierend aus. Doch in der Natur haben es diese Tiere besonders schwer.

Wie ein kleiner Schneeball mit buschigem Schwanz: Albino-Eichhörnchen kommen nur ganz selten vor
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Im November gelang einem Naturfotografen aus Salzburg ein besonderer Schnappschuss: Er erwischte mit seiner Kamera ein Albino-Eichhörnchen. Das ist schwierig, denn Eichhörnchen haben ein großes Revier und sind viel unterwegs. Ein so seltenes Tier zu entdecken und dann noch zu fotografieren, ist tatsächlich etwas Besonderes.

Fehlende Farbe

Albino-Tiere haben eine Krankheit, die Albinismus heißt. Sie sind schon damit geboren. Normalerweise sorgen sogenannte Pigmente für Farbe in Haut, Haaren, Federn oder Fell. Das sind winzige farbige Teilchen im Körper. Bei Albinismus fehlen diese Teilchen oder es gibt nur sehr wenige davon. Deshalb kann der Körper keine rote, braune oder schwarze Farbe herstellen.

Das Fell, die Federn oder die Haut der Tiere bleiben weiß. Besonders auffällig sind die Augen: Sie wirken rot. Nicht nur Tiere können Albinismus haben, sondern auch Menschen. Sie haben dann sehr helle Haut, sehr helle Haare und blasse Augen.

Sehr selten

Albino-Tiere sind sehr selten. Von 100.000 Tieren ist meist nur eines ein Albino. Der Grund: Die Krankheit wird vererbt. Beide Elternteile müssen ein bestimmtes Gen in sich tragen. Nur dann kann ihr Nachwuchs Albinismus bekommen. Albinos gibt es bei fast allen Tierarten. Bei manchen kommen sie aber häufiger vor, zum Beispiel bei Nagetieren oder Wildschweinen.

Das weiße Fell macht die Tiere einzigartig. In der Natur bringt es aber Probleme mit sich. Albino-Tiere können sich nicht gut tarnen. Tiere mit dunklem Fell verschmelzen leicht mit ihrer Umgebung und bleiben unentdeckt.

Leichte Beute

Weiße Tiere fallen dagegen sofort auf. Feinde entdecken sie schneller und können sie leichter jagen. Auch beim Jagen haben Albinos einen Nachteil: Ihre Beute sieht sie von weitem und kann rechtzeitig fliehen. Dazu kommt, dass Albino-Tiere schlechter sehen als andere und schneller einen Sonnenbrand bekommen.

Nicht verwechseln

Aber nicht jedes Tier mit weißem Fell ist ein Albino. Eisbären oder Polarfüchse haben von Natur aus weißes Fell. Es ist perfekt an ihre Umgebung angepasst.

Auch weiße Eichhörnchen werden oft für Albinos gehalten. Dabei sind die meisten gar keine. Es gibt einen einfachen Trick, um das zu erkennen: Schau dir die Augen an. Nur wenn sie rot sind, ist das Tier ein Albino.

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Diese Vögel sind auch im Winter da

Diese Vögel sind auch im Winter da

Die meisten Vögel sind längst im warmen Süden. Doch nicht alle. Diese Vögel lassen sich auch von Schnee und Eis nicht vertreiben.

Im Winter tummeln sich besonders viele Vögel bei den Futterhäuschen
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Der erste Frost ist da. Und in manchen Gegenden liegt auch schon der erste Schnee. Für die Wintervögel wird die Suche nach Futter damit schwieriger.

Deshalb hängen in vielen Gärten Vogelhäuschen, gefüllt mit Sonnenblumenkernen, Erdnüssen und Körnern. Damit du weißt, welche gefiederten Gäste sich da bei dir zu Hause am Futterhäuschen versammeln, stellen wir dir hier ein paar Wintervögel vor.

Die Kohlmeise

Die Kohlmeise erkennst du sofort an ihrer schwefelgelben Brust und der schwarzen Kopfhaube. Sie ist die häufigste Besucherin am Futterhaus und ziemlich schlau. Denn sie beobachtet andere Vögel genau und lernt von ihnen. Am Futterhäuschen holt sich dieser Vogel am liebsten Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Hanfsamen. Kohlmeisen leben oft als Paar und bleiben auch im Winter in der Nähe voneinander. Sie halten gut zusammen und sind fast immer in Kontakt.

Der Haussperling

Plötzlich sind alle Sonnenblumenkerne und der Mais verschwunden? Dann waren mit Sicherheit die Spatzen da, auch Haussperlinge genannt. Diese Vögel sind selten allein unterwegs, denn sie sind sehr gesellig. Außerdem schützt die Gruppe besser vor Greifvögeln. Ihr braunbeiges Gefieder mit den braunrot und schwarz gestreiften Rücken ist perfekt für den Winter: Selbst in kahlen Bäumen ohne Blätter sind sie mit diesem Federkleid kaum zu entdecken.

Die Amsel

Schwarzes Gefieder, oranger Schnabel und gelber Augenring: Eine Amsel wird selten mit anderen Vögeln verwechselt. Wobei die Weibchen ganz anders aussehen, sie sind braun und unauffälliger gefärbt. Amseln mögen die Gemeinschaft und übernachten zusammen in Schlafbäumen. Das hat einen guten Grund: Dort sind sie vor Katzen und Rabenvögeln besser geschützt.

Die Blaumeise

Ein ständiger Gast bei Futterhäuschen ist die Blaumeise. An ihrem blauen Köpfchen, den weißen Wangen und der gelben Brust erkennst du sie sofort. Sie kommt gerne in Scharen zu Futterplätzen und zeigt dabei ein interessantes Verhalten. Sie hat nämlich eine richtige Routine: Zur gleichen Tageszeit besucht sie immer die gleichen Futterstellen. Am Futterhäuschen fällt sie durch ihr freches Auftreten auf und gerät manchmal in kleine Streitereien mit anderen Vogelarten.

Der Kleiber

Der Kleiber ist ein besonderer Vogel. Sein Federkleid schimmert graublau und rostbeige, durchs Gesicht zieht sich ein langer schwarzer Augenstreif. Seinen Namen hat er von einer klugen Technik: Er klebt den Eingang seiner Bruthöhle mit Lehm so klein, dass keine Feinde mehr hineinkommen. Was ihn wirklich einzigartig macht, ist seine Kletterfähigkeit. Als einziger Vogel in Europa kann er kopfüber einen Baumstamm hinunterlaufen. Oft zieht er in alte Specht-Höhlen ein und muss dann nur noch den Eingang anpassen.

Der Buntspecht

Den Buntspecht hörst du meistens, bevor du ihn siehst. Er trommelt wo immer er kann: gegen Äste, Baumstämme und manchmal sogar gegen Dachrinnen. Nicht umsonst bedeutet sein wissenschaftlicher Name übersetzt „großer Baumhämmerer“. Am wohlsten fühlt er sich bei alten Bäumen mit viel Totholz. Dort findet er reichlich Nahrung und hohle Stämme, die sein Trommeln wie ein Verstärker weitertragen.

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Fünf Länder nehmen nicht am Song Contest teil

Fünf Länder nehmen nicht am Song Contest teil

Nachdem Israel beim Song Contest antritt, werden Spanien, die Niederlande, Slowenien, Irland und Island nicht nach Wien kommen.

Der 70. Song Contest findet im Mai 2026 in Wien statt
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Israel wird beim 70. Eurovision Song Contest teilnehmen, der im Mai 2026 in Wien stattfindet. Die Organisation, die den Song Contest veranstaltet, hat das gemeinsam mit ihren Mitgliedern entschieden.

Sofort danach haben die Fernsehsender aus Spanien, Irland, Slowenien und den Niederlanden ihre Teilnahme abgesagt. Auch Island wird nicht nach Wien kommen, wurde nun bekannt gegeben.

Warum gibt es Streit?

Viele Länder haben über diese Frage heftig gestritten. Der Grund ist der Krieg zwischen Israel und der Terrorgruppe Hamas im Gazastreifen. Am 7. Oktober 2023 hat die Hamas einen brutalen Angriff auf Israel verübt. Dabei wurden etwa 1.200 Menschen getötet. Die Hamas-Kämpfer haben auch rund 250 Menschen entführt und als Geiseln in den Gazastreifen gebracht. Viele dieser Geiseln haben die Gefangenschaft nicht überlebt oder wurden getötet.

Seit Anfang Oktober 2025 gibt es einen Waffenstillstand. Doch bei diesem Krieg sind in den vergangenen Jahren sehr viele Menschen in Gaza gestorben. Die Lage dort ist sehr schlimm: Es gibt zu wenig Essen, sauberes Wasser und medizinische Hilfe für die Menschen. Deshalb wollten mehrere Länder, dass Israel nicht beim Eurovision Song Contest mitmacht.

Der Grund

Der irische Fernsehsender RTÉ sagte, es sei wegen der vielen Toten in Gaza und der schlimmen Lage dort nicht möglich, teilzunehmen. Der spanische Sender RTVE kritisierte, dass der Song Contest nicht mehr ein Musik-Wettbewerb sei, sondern von Politik bestimmt werde.

Wer nun endgültig bei diesem Bewerb teilnehmen wird, soll noch vor Weihnachten veröffentlicht werden.

Neue Regeln

Wegen des Streits gibt es nun neue Regeln. Regierungen dürfen zum Beispiel keine Werbung mehr für die Sängerinnen und Sänger aus ihrem Land machen.

Auch die Jurys wurden verändert: Statt fünf gibt es jetzt sieben Jury-Mitglieder pro Land, und mindestens zwei davon müssen zwischen 18 und 25 Jahre alt sein. Außerdem können Zuschauerinnen und Zuschauer beim Anrufen oder SMS-Schreiben nur noch zehnmal statt zwanzigmal abstimmen.

Der Song Contest in Wien

Der 70. Eurovision Song Contest findet in der Wiener Stadthalle statt. Die beiden Halbfinals sind am 12. und 14. Mai 2026, das große Finale am 16. Mai. Beim Song Contest nehmen Fernsehsender teil, nicht Regierungen.
ORF-Chef Roland Weißmann hatte sich dafür eingesetzt, dass der israelische Fernsehsender KAN mitmachen darf.

Wann genau Tickets für die Shows verkauft werden, steht noch nicht fest. Der ORF wird das aber rechtzeitig bekannt geben.

Dass der Song Contest 2026 in Wien stattfindet, ist dem Sänger JJ zu verdanken. Er hat den letzten Bewerb mit seinem Lied „Wasted Love“ (sprich: weistid laff, auf Deutsch: „Verschwendete Liebe“) gewonnen.

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Auch so kannst du Kekse verschenken
Entgeltliche Kooperation

Auch so kannst du Kekse verschenken

Damit der Keksteller nicht so schnell leer wird: Schoko-Kekse im Glas ist ein perfektes Geschenk für alle, die Weihnachtskekse lieben.

Theo und Jonah zeigen euch, wie man diese Backmischung macht
Thomas Klier

Weihnachten ohne Kekse? Gibt’s nicht. Vanillekipferl, Lebkuchen und Zimtsterne schmecken unter dem Christbaum einfach am. Aber man kann nicht nur fertige Kekse verschenken, sondern auch etwas ziemlich Praktisches: eine Backmischung im Glas. Die sieht schön aus, passt in jedes Wichtelpaket. Und wenn der Keksteller langsam leer wird, kann man sich mit dieser Backmischung ganz schnell Nachschub backen.

Wie das genau funktioniert und worauf man beim Schichten im Glas achten muss, zeigen dir unsere beiden Kinderreporter Theo und Jonah gemeinsam mit Köchin Sandra Kollegger.

Schokokekse im Glas

(720 ml Flasche oder Glas)

Du brauchst: 

100 g Mehl
1 TL Backpulver
¼ TL Salz
40 g brauner Zucker
40 g weißer Zucker
80 g Haferflocken fein
50 g Schokolinsen Vollmilch
30 g gerieben Nüsse (z. B Haselnüsse oder Walnüsse)
50 g gehackte Nüsse (z. B. Cashewkerne oder Mandelstifte)

Zur Fertigstellung: 

1 Ei
70 g weiche Butter

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Ukraine: Was Putin von Trumps Plan hält

Ukraine: Was Putin von Trumps Plan hält

Seit 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Jetzt hat US-Präsident Trump dem russischen Präsidenten einen Plan für Frieden vorgelegt.

Für einen Frieden verlangt Russland viele Gebiete von der Ukraine
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Auf die Menschen in der Ukraine wartet wieder ein besonders harter Winter. Seit fast vier Jahren herrscht in ihrem Land Krieg. Russland hat die Ukraine im Februar 2022 angegriffen und damit den Krieg ausgelöst.

Seitdem sind viele Menschen gestorben, und jeden Tag kommen neue Verletzte dazu. Mehr als neun Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer mussten fliehen und sich anderswo ein neues Leben aufbauen.

Der Plan

Der neue US-Präsident Donald Trump hat schon öfter versprochen, diesen Krieg schnell zu beenden. Vor zwei Wochen legte er nun einen Plan für Frieden vor. Doch viele Leute waren sofort dagegen. Denn die Ukraine durfte bei diesem Plan gar nicht mitreden.

In diesem Plan stand daher vor allem, was Russland wollte. So sollte Russland alle eroberten Gebiete in der Ukraine behalten dürfen. Außerdem sollte die Ukraine versprechen, niemals der NATO beizutreten. Die NATO ist ein Bündnis von Ländern, die sich gegenseitig schützen und im Notfall auch mit Soldaten helfen. Für die Ukraine hätte das bedeutet: Sie würde viel verlieren und hätte in Zukunft weniger Schutz.

Unfaire Lösung

Nachdem einige Punkte aus diesem Plan bekannt wurden, gab es deshalb heftige Kritik, sowohl in der Ukraine als auch in Europa und sogar in den USA. Dann setzten sich Vertreterinnen und Vertreter aus den USA und der Ukraine an einen Tisch.

Auch Politiker aus Europa mischten sich ein, weil sie sich große Sorgen um die Sicherheit in Europa machen. Gemeinsam überarbeiteten sie den Plan. Diesmal sollten nicht nur die Wünsche Russlands darin vorkommen, sondern auch die der Ukraine.

Putins Antwort

Jetzt wurde der neuen Plan dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgelegt.

Seine Antwort fiel kurz aus: Er lehnte den Plan ab. Was genau in dem neuen Papier steht, ist nicht öffentlich bekannt. Trotzdem zeigt Putins schnelle Reaktion, dass Russland offenbar nicht mehr alles bekommt, was es fordert.

Zwar sprechen die Beteiligten weiter miteinander, und es soll noch mehr Treffen geben. Doch nach einem raschen Frieden sieht es im Moment nicht aus. Solange es keine Einigung gibt, geht der Krieg in der Ukraine weiter.


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In dieser Stadt ist man von Affen umgeben

In dieser Stadt ist man von Affen umgeben

Lopburi ist die Stadt der Affen. Diese Tiere sind überall herum. Das nervt die Bewohner manchmal, zieht aber viele Besucher an. Die Affen haben sogar ihr eigenes Fest.

Diese Stadt gehört den Affen
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Die Stadt Lopburi in Thailand (Land in Asien) könnte fast als eine ganz normale Stadt durchgehen. Wären da nicht die Affen, die regelmäßig für Aufregung sorgen. Dabei handelt es sich aber nicht um zwei oder drei Affen. Experten schätzen, dass über 6.000 Affen in der Stadt leben. Darum sagt man auch „Stadt der Affen“ dazu.

Die Affen von Lopburi

In der Stadt treiben sich sogenannte Langschwanz-Makaken herum. Die Tiere leben in fast ganz Südostasien. Dazu gehören unter anderem Thailand und die Philippinen.

Die Affen werden bis zu 55 Zentimeter groß. Ihr Schwanz ist etwa 65 Zentimeter lang. Daher stammt der Name der Tiere. Ihr Fell ist grau, graubraun oder rotbraun. Die Tiere fressen alles. Egal, ob Obst, Blätter, Fisch oder Insekten, die Affen greifen einfach überall zu.

Freche Diebe

Dem Namen „Stadt der Affen“ werden die Tiere gerecht. Sie sitzen auf Autos, Bussen oder Stromleitungen. Manchmal streiten sie laut, laufen herum und stehlen Essen. Auch der Tempel der Stadt wird von den Affen belagert.

Die Bewohner haben sich zwar an die Tiere gewöhnt, aber sie können trotzdem Probleme machen. Zum Beispiel wenn sie Chaos verursachen oder Sachen kaputtmachen. Manche laufen sogar in Wohnungen rein.

Man könnte meinen, die Affen seien süß und schüchtern, aber das ist nicht so. Die Tiere haben keine Angst vor Menschen. Das liegt daran, dass sie es gewohnt sind, von ihnen Essen zu bekommen.

Manchmal springen die Tiere einen an oder klettern auf die Schultern. Wertvolle Gegenstände wie Handy oder Geldtasche müssen gut versteckt werden. Die Tiere stehlen sie gerne und verstecken sie. Am Eingang des Tempels bekommen Besucher sogar einen Bambusstock. So können sie die Affen auf Abstand halten.

Fest für die Affen

Obwohl die Tiere nicht immer für Freude sorgen, wird jedes Jahr das Affenfest gefeiert. Es findet immer Ende November statt. Den Affen wird dabei ganz viel Essen hingestellt. Sie bekommen Obst, Gemüse und Süßigkeiten. Die Menschen schenken den Affen das Essen, um ihnen zu danken. Denn sie sind ein Grund, warum so viele Besucher in die Stadt kommen.

Die Affen sorgen zwar für viel Besuch, nur gut ist das aber nicht. Die Besucher geben den Tieren viel zu Essen. Oft sind das Sachen, die nicht gut für die Tiere sind. Das kann sie krank machen.

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Ein magisches Spiel der Lichter

Ein magisches Spiel der Lichter

Lichtsäulen am Nachthimmel. In Kärnten konnte man vor Kurzem ein besonderes Wetterphänomen beobachten. Das steckt dahinter.

Lichtsäulen sieht man vor allem in sehr kalten Regionen
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Helle Säulen tanzen am dunklen Nachthimmel, als würden sie schweben. In Kärnten gab es vor Kurzem dieses seltene Naturschauspiel zu sehen: leuchtende Lichtsäulen.

Ein Ehepaar hatte Glück. Als sie abends mit ihrem Hund draußen waren, entdeckten sie plötzlich die geheimnisvollen Säulen am Himmel. Mehr als eine halbe Stunde lang konnten sie das Spektakel beobachten. Dahinter steckt ein besonderes Wetter-Phänomen.

So entstehen die Säulen

Eine Lichtsäule entsteht, wenn es sehr kalt ist und viele kleine Eiskristalle in der Luft sind. Diese Eiskristalle können Licht spiegeln. Wenn Licht auf die Kristalle trifft, wird es von ihnen zurückgeworfen. Das nennt man reflektieren. Das sieht dann wie lange Säulen am Himmel aus.

Vor allem künstliches Licht, zum Beispiel das von Straßenlaternen, kann besonders hohe Lichtsäulen erzeugen. Sonnenschein oder Mondlicht lassen Säulen oft kleiner aussehen.

Hier kann man Lichtsäulen finden

Lichtsäulen sieht man vor allem in sehr kalten Regionen. Zum Beispiel nahe der Arktis. Arktis nennt man das Gebiet um den Nordpol. Sie können aber auch in anderen Ländern auftauchen. Dafür muss der Himmel klar und sehr kalt sein. In Europa sind Lichtsäulen eher etwas Besonderes. Man sieht sie nicht so oft.

Genau hinschauen

Um die Lichtsäulen zu sehen, muss man ganz genau hinschauen. Denn die Lichtsäulen leuchteten schwach und nicht lange. Am besten kann man die Säulen in kalten Nächten sehen. Ein klarer Himmel ist wichtig. Wolken oder Nebel können das Spektakel verdecken.

Der Abstand zwischen den Säulen und dem Beobachter muss auch genau stimmen. Sonst sieht man das Schauspiel vielleicht nicht. Die Säulen können verschiedene Farben haben. Über Straßenlaternen sind sie oft orange. Das liegt daran, weil viele Laternen ein warmes, orangefarbenes Licht ausstrahlen. Sie können aber auch weiß sein.

Mehr Wunder am Himmel

Doch der Himmel hat noch mehr zu bieten als Säulen. Ein Halo ist ein bunter, heller Lichtkreis oder -bogen. Er leuchtet um die Sonne herum. Vielleicht hast du auch schon einmal von Polarlichtern gehört? Sie kommen oft in Finnland oder Norwegen vor. Sie leuchten am Himmel rot, violett oder grün.

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