Zähle Schmetterlinge und hilf der Forschung

Zähle Schmetterlinge und hilf der Forschung

Wie viele Schmetterlinge flattern gerade durch Österreich? Das wollen Forschende mit einer Zählung der Schmetterlinge herausfinden. Jeder kann mitmachen.

Auch du kannst beim Zählen der Schmetterlinge mitmachen
Foto: Adobe Stock

Wo viele Schmetterlinge durch die Gegend flattern, ist die Natur noch in Ordnung. Denn dann wachsen dort meist auch viele Blumen. Und die Tiere finden Nektar und Platz für ihre Eier. Werden Wiesen zugebaut oder oft gemäht, verschwinden die Blumen, und damit auch die Nahrung und die Verstecke. Dann, damit, verschwinden dann auch die Schmetterlinge.

Wie viele Schmetterlinge sind derzeit in Österreich unterwegs? Das wollen Forscherinnen und Forscher nun genauer herausfinden. Dabei kann jeder mithelfen. Auch du.

Ab Montag wird gezählt

Die Große Schmetterlingszählung läuft von 20. Juli bis 9. August 2026. Gezählt werden kann überall in Österreich. Zum Beispiel im Garten, auf dem Balkon, im Park oder auf einer Blumenwiese.

So kannst du mitmachen

Such dir einen sonnigen Platz und beobachte dort 15 Minuten lang die Schmetterlinge. Fotografiere die Tiere und lade deine Beobachtungen danach hoch.

Das geht über die kostenlose App „Schmetterlinge Österreichs“ oder auf der Internetseite schmetterlingsapp.at.  Bitte frag da zuerst deine Eltern, ob du dir die App runterladen darfst. Oder vielleicht macht ja die ganze Familie mit.

Für jede Art trägst du die höchste Zahl ein, die du gleichzeitig gesehen hast. Siehst du zuerst zwei und später drei Tagpfauenaugen, meldest du drei. So werden dieselben Tiere nicht doppelt gezählt.

Was tun, wenn du die Art nicht kennst?

Nicht jeder Schmetterling lässt sich sofort bestimmen. Dabei hilft der Schmetterlings-Guide in der App. Auch andere Nutzerinnen und Nutzer können sich die Fotos ansehen und bei der Bestimmung helfen.

Was passiert mit den Daten?

Die Beobachtungen werden ohne persönliche Angaben an die Tiroler Landesmuseen weitergegeben. Von dort kommen sie in die weltweit größte Datenbank für Arten-Vielfalt.

Die Daten werden auch für die Roten Listen in Österreich verwendet. Darin steht, welche Tierarten gefährdet sind.

Forscherinnen und Forscher können so besser erkennen, wo viele Schmetterlinge leben und welche Arten seltener werden. Denn besonders die Zahl der Tagfalter ist in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten stark gesunken.

Jede Meldung ist deshalb wichtig. Zusammen zeigen die Beobachtungen, wie es Österreichs Schmetterlingen geht.

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