Autor: Petra Prascsaics

Warum Kröten ein Taxi brauchen

Warum Kröten ein Taxi brauchen

Im Frühjahr brechen Kröten zu einer gefährlichen Reise auf. Ihr Weg führt über Felder, Wiesen und Straßen. Zum Glück gibt es Helfer.

Adobe/Petr

Mitten in der Nacht, wenn es draußen still ist, sind sie plötzlich überall: Kröten. Sie wandern. Und das jedes Jahr aufs Neue. Ihr Ziel ist immer dasselbe: das Gewässer, in dem sie selbst einmal geschlüpft sind. Genau dort wollen sie ihre eigenen Eier ablegen.

Die Wanderung dauert oft mehrere Nächte. Damit sie den richtigen Weg finden, helfen ihnen Mond, Sterne, Gerüche und Geräusche. Übrigens wandern nicht nur Kröten. Das tun auch andere Amphibien. Das sind Tiere, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können, zum Beispiel Frösche und Molche.

Wanderung mit Risiko

Die Wanderung ist gefährlich. Die größte Gefahr lauert auf den Straßen, die die Tiere überqueren müssen. Vom Auto aus sind die kleinen Kröten kaum zu sehen, besonders nachts. Und genau dann sind sie unterwegs. Dazu kommt: Kröten sind sehr langsam.

Für das Überqueren der Straße brauchen sie bis zu 15 Minuten. Noch eine Gefahr sind Gullys, also die Abflüsse am Straßenrand. Die Kröten fallen hinein und kommen nicht mehr heraus. Deshalb erreichen nicht alle ihr Ziel.

Dinge, die helfen

Zum Glück gibt es Menschen, die den Kröten helfen. An gefährlichen Stellen werden Warnschilder aufgestellt, damit Autofahrerinnen und Autofahrer langsamer fahren. Entlang der Straßen verlaufen außerdem niedrige Kunststoffzäune. Die Kröten stoßen daran und werden sicher am Zaun entlanggeführt, anstatt direkt auf die Fahrbahn zu laufen.

Eine besonders clevere Idee ist das Krötentaxi. Dabei werden in regelmäßigen Abständen Kübel in den Boden eingegraben. Die Kröten fallen beim Wandern hinein. Zweimal am Tag kommen Helferinnen und Helfer, holen die Tiere heraus und bringen sie sicher auf die andere Straßenseite. Dort können die Kröten ihre Reise fortsetzen. Mit diesen Aktionen kann vielen Tieren das Leben gerettet werden.

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war viel los in der Kleinen Kinderzeitung! Wieder einmal gab es ein schweres Erdbeben, Roboter haben bei einem Sportbewerb für Aufsehen gesorgt, der Wal Timmy sorgt inzwischen für viel Streit, im Tierreich gibt es erstaunliche Freundschaften, Superstar Taylor Swift geht bei einem wichtigen Musikpreis als Favoritin ins Rennen und der österreichische Basketball-Profi Jakob Pöltl kämpft mit seinem Team in der bekanntesten Liga der Welt um den Meistertitel.

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. In welchem Land bebt die Erde besonders oft?

Richtig! Falsch!

2. Bei welchem sportlichen Bewerb haben Roboter kürzlich gewonnen?

Richtig! Falsch!

Wie lernt die Künstliche Intelligenz?

Richtig! Falsch!

4. Warum braucht die KI besonders viel Energie?

Richtig! Falsch!

5. Elefanten sind sehr soziale Tiere. Was stimmt?

Richtig! Falsch!

6. Was versteht man unter Symbiose?

Richtig! Falsch!

7. Welche Position spielt Jakob Pöltl im Basketball?

Richtig! Falsch!

8. Bei welchem großen Musikpreis geht Taylor Swift als Favoritin ins Rennen?

Richtig! Falsch!

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Nachrichtenquiz

Diese Woche war viel los in der Kleinen Kinderzeitung! In Ungarn haben wichtige Wahlen stattgefunden, ein Roboter am Mars hat eine spektakuläre Entdeckung gemacht,  die Menschen in Thailand haben das neue Jahr gefeiert, Tausende Menschen verfolgen das traurige Schicksal eines Wales, der in der Ostsee gestrandet ist und Taylor Swift und ihr Freund Travis Kelce haben endlich verraten, wo sie im Juli ihre Hochzeit feiern wollen.

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. In Ungarn hat es eine Wahl gegeben. Wer hat gewonnen?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

2. In Thailand wird das neue Jahr mit einer riesigen Wasserschlacht gefeiert. Wie heißt dieses Fest?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

3. Ein berühmter Zoo feiert heuer seinen 200. Geburtstag. Welcher Zoo ist das?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

4. Der Mars hat einen Spitznamen. Wie wird er noch genannt?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

5. Auf dem Mars ist seit vielen Jahren schon ein Roboter unterwegs und erforscht den Planeten. Wie heißt dieser Roboter?

Richtig! Falsch!

6. Was können Gründe dafür sein, dass Wale stranden?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

7. Die Gruppe Katseye hat einen neuen Song veröffentlicht. Wie heißt er?

Richtig! Falsch!

8. Taylor Swift und Travis Kelce wollen heiraten. In welcher Stadt soll die Hochzeit stattfinden?

Richtig! Falsch!

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Neue Insel in der Antarktis entdeckt

Neue Insel in der Antarktis entdeckt

Forscher und Forscherinnen haben zufällig eine Insel gefunden, die auf keiner Karte zu finden war. Jetzt braucht sie nur noch einen Namen.

Schnee und Eis, soweit das Auge reicht. Die Antarktis ist fast vollständig mit Eis bedeckt.
Imago/Anadolu Agency

Man könnte denken, wir Menschen kennen jeden Winkel der Erde. Doch das stimmt nicht immer. Ein Forschungsteam aus Deutschland hat kürzlich zufällig eine unbekannte Insel entdeckt.

Anfang Februar fuhren die Forscher und Forscherinnen mit ihrem Schiff „Polarstern“ durch das Meer in der Antarktis. Eines Tages mussten sie wegen schlechtem Wetter Schutz suchen. Als sie aus dem Fenster schauten, entdeckten sie einen schmutzigen Eisberg. Doch als sie genauer hinschauten, trauten sie kaum ihren Augen: Es war gar kein Eisberg, sondern eine echte Insel!

Vorborgen unter dem Eis

Das Team hat die Insel genau ausgemessen. Das Ergebnis: Sie ist etwa 130 Meter lang, 50 Meter breit und schaut rund 16 Meter aus dem Meer heraus. Klein, aber trotzdem wichtig genug, um auf Karten eingezeichnet zu werden. Die Insel liegt unter einer dicken Eisschicht. Dadurch sieht sie genauso aus wie die vielen Eisberge, die im Meer treiben. Deshalb fiel sie auch auf Fotos von Satelliten nicht auf. Auf Seekarten, also auf Karten für Schiffe, war sie bis jetzt nur als unbekanntes Gebiet markiert.

Name gesucht

Die Insel hat noch keinen Namen, aber das soll sich bald ändern. Da das Team sie entdeckt hat, darf es Vorschläge machen. Der Name muss dann zuerst von Fachleuten in Deutschland und danach auch von Fachleuten der Vereinten Nationen (UNO) bestätigt werden.

Die Vereinten Nationen sind eine Organisation, in der fast alle Länder der Welt zusammenarbeiten. So haben alle Länder denselben Namen für die Insel. Außerdem soll die Insel in Seekarten aufgenommen werden. Ihre genaue Position gibt das Team erst bekannt, nachdem ein Name gefunden wurde.
Die Entdeckung zeigt: Die Erde hält immer noch Überraschungen bereit. Es lohnt sich also, manchmal genauer hinzuschauen.

Die Antarktis

Lage: Rund um den Südpol

Aufbau: Kontinent (Antarktika) + Antarktischer Ozean

Oberfläche: Fast der gesamte Kontinent ist von Eis bedeckt

Temperatur: Durchschnitt: -55 °C Küste im Sommer: etwa 0 °C

Tiere auf dem Land: Wenige Tiere, weil es kaum Pflanzen als Nahrung gibt

Tiere an der Küste und im Meer: Pinguine, Robben, Fische, Wale

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Ungarn: Viktor Orbán hat die Wahlen verloren

Ungarn: Viktor Orbán hat die Wahlen verloren

16 Jahre lang regierte Viktor Orbán Ungarn. Doch er hat die Wahl am Sonntag verloren. Der neue Chef der Regierung heißt Péter Magyar. Was sich mit ihm in Ungarn jetzt ändern soll.

Viktor Orbán war 16 Jahre der wichtigste Politiker in Ungarn

Tanzende Menschen auf den Straßen, Feuerwerk über der Donau, hupende Autos mit ungarischen und EU-Flaggen aus den Fenstern. In der Nacht von Sonntag auf Montag war Budapest (Ungarn) eine einzige riesige Jubelfeier. Tausende feierten bis tief in die Nacht. Denn an diesem Abend war klar: Viktor Orbán wird Ungarn nicht mehr regieren. 16 Jahre lang war er der mächtigste Politiker des Landes.

Der neue Chef der Regierung wird Péter Magyar. Er und seine Partei Tisza haben die Parlamentswahl klar gewonnen. Diesen Sieg haben besonders viele junge Menschen gefeiert. Sie waren mit Orbáns Politik nicht zufrieden.

Wer ist Viktor Orbán?

Seit 2010 regierte Viktor Orbán Ungarn. Zwar ist Ungarn eine Demokratie mit Wahlen, aber Orbán nutzte seine Macht, um viele wichtige Regeln der Demokratie zu schwächen. Zeitungen und Fernsehsender, die nicht auf seiner Seite waren, mussten zum Beispiel schließen. Die Menschen bekamen so oft nur das zu lesen und zu hören, was Orbán wollte. Wer nicht für seine Partei Fidesz war, hatte es oft schwer. Außerdem stritt Orbán immer mehr mit der Europäischen Union (EU) und hielt stattdessen engen Kontakt zu Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

Was verspricht der Wahlsieger?

Magyar war früher selbst in Orbáns Partei, verließ sie aber vor zwei Jahren. Er verspricht nun vieles zu ändern: Er will Korruption bekämpfen. Das bedeutet: Er will dafür sorgen, dass Politiker keine Gesetze mehr machen dürfen, die ihnen selbst oder ihren Freunden nützen. Außerdem sollen Gerichte und Zeitungen wieder frei und unabhängig arbeiten können, ohne dass die Regierung ihnen vorschreibt, was sie tun sollen. Und er will das Verhältnis zur EU wieder verbessern.

Orbán gestand seine Niederlage ein und gratulierte Magyar. Schon Anfang Mai soll Magyar als neuer Ministerpräsident starten.

Das ist Ungarn

Lage. Ungarn liegt mitten in Europa.

Nachbarn. Es grenzt an die Slowakei, an die Ukraine, Rumänien, an Serbien und Kroatien, an Slowenien und Österreich.

Größe. Ungarn ist etwas größer als Österreich und hat rund 9,6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Hauptstadt heißt Budapest. Rund 1,7 Millionen Menschen leben dort, durch die Stadt fließt die Donau.

EU. Seit 2004 ist Ungarn Mitglied der Europäischen Union.

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Wofür Pottwale ihren Kopf einsetzen

Wofür Pottwale ihren Kopf einsetzen

Pottwale nutzen ihre große Stirn, um absichtlich gegen Dinge zu stoßen. Noch ist nicht klar, warum sie das tun.

Zum ersten Mal gefilmt: Mit ihrer großen Stirn stoßen Pottwale anscheinend absichtlich Artgenossen
Imago/Westend61

Es gibt Geschichten, in denen Wale Schiffe rammen, zerstören oder sogar versenken. Ist das nur Fantasie oder tatsächlich möglich? Vor kurzem haben Forscher beobachtet, wie Pottwale gezielt Dinge mit ihrem Kopf rammen. In einer Aufnahme rammt ein Pottwal jedoch kein Schiff, sondern einen anderen Pottwal.

Zwei Jahre Drohnenfilm

Die Forscher sind die Ersten, die dieses Verhalten filmen konnten. Zwei Jahre lang filmten sie Pottwale mit Drohnen vor den Azoren und Balearen, Inseln im Atlantik vor der Küste Spaniens und Portugals. Dabei hielten sie fest, wie junge Tiere sich gegenseitig Kopfstöße geben, Kopf gegen Kopf oder Kopf gegen Körper. Dreimal konnten sie dieses Verhalten beobachten.

Gründe noch unklar

Warum die Tiere das tun, ist noch unklar. Vielleicht sind es Konkurrenzkämpfe der Männchen. Viele Forscher bezweifeln das aber, denn Kopfstöße könnten gefährlich sein: Im Schädel der Pottwale sitzen wichtige Organe, die für das Erzeugen von Lauten zuständig sind. Um das Rätsel zu lösen, müssen die Tiere weiter beobachtet werden.

Besondere Kopfform

Pottwale sind große Meeressäuger mit einem unverwechselbaren rechteckigen Kopf. Es gibt drei Arten, die in fast allen Meeren der Welt vorkommen. Sie leben in Gruppen von 15 bis 20 Tieren, werden 10 bis 20 Meter lang und wiegen bis zu 50 Tonnen. Ihr Gehirn ist bis zu 9 Kilogramm schwer, sechsmal so schwer wie das eines Menschen.

Schiffe versenken?

Können Pottwale wirklich Schiffe versenken? Das lässt sich nicht sagen. Einer der Forscher ist aber überzeugt: Mit ihrer mächtigen Stirn könnten die Tiere zumindest ein Loch in ein Holzschiff schlagen.

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war viel los in der Kleinen Kinderzeitung! Vier Astronauten flogen in einer Raumkapsel um den Mond, in Griechenland färbte sich der Himmel rot, im Kindermuseum ZOOM in Wien eröffnete eine neue Mitmach-Ausstellung über die Donau, Forscherinnen und Forscher haben eine spannende Entdeckung über den Hund gemacht, und die K-Pop-Gruppe Kiss of Life hat eine neue Single veröffentlicht.

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1.Die Mondmission Artemis 2 hat einen Rekord gebrochen. Welcher Rekord ist das?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

2. Vor Kurzem färbte Staub aus der Sahara den Himmel über der Insel Kreta und in anderen Gegenden in Griechenland rot und orange. Warum passiert das?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

3. Hunde sind die treuesten Begleiter der Menschen. Doch wie lange ist das schon so?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

4. Wölfe und Menschen haben überraschend viel gemeinsam. Was stimmt?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

5. Die Donau ist Europas zweitlängster Fluss. Wie lang ist sie ungefähr?

Richtig! Falsch!

5. Basketball ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt. Wie heißt die höchste Profi-Liga?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

7. Die südkoreanische Gruppe Kiss of Life hat einen neuen Song veröffentlicht. Wie heißt er?

Richtig! Falsch!

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Mit Gemüse tankt der Körper Energie
Entgeltliche Kooperation

Mit Gemüse tankt der Körper Energie

Knusprig, bunt und einfach gut: Gemüselaibchen mit Kräutercreme. Mona (11) und Kristin (10) haben das Rezept mit Köchin Sandra ausprobiert.

KLZ/Thomas Klier

Gemüse kann man roh essen, in der Pfanne braten, kochen, im Backrohr zubereiten oder in knusprige Laibchen verpacken. Egal wie: Gemüse liefert dem Körper und dem Kopf die Energie zum Laufen, Springen, Tanzen, Denken und Lernen. Kurz gesagt: Gemüse macht fit!

Heute zeigen dir unsere Kinderreporterinnen Mona (11) und Kristin (10) gemeinsam mit Köchin Sandra, wie du ganz einfach knusprige Gemüselaibchen mit Kräutercreme zaubern kannst.

Hier das Rezept zum Nachmachen. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Gemüselaibchen mit Kräutercreme

20 Laibchen

Du brauchst: 

300 g gekochte Erdäpfel

250 g Karotten

250 g Kürbis

200 g Erbsen

100 g Mais

200 g Haferflocken

2 Eier

100 g Käse gerieben

1 Zwiebel feine gehackt

1 Knoblauchzehe gehackt

2 TL Salz

1 TL Paprikapulver

Pfeffer, Muskat

150 g Semmelbrösel zum Wälzen

Olivenöl zum Braten

Kräutercreme:

100 g Topfen

100 g Sauerrahm

1 EL gehackte Kräuter

Salz, Pfeffer

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Was es hinter dem Mond zu sehen gibt

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Erdaufgang, Sonnenfinsternis, die Rückseite des Mondes: Die Besatzung der Raumkapsel Orion hat Dinge gesehen, die kein Mensch vor ihnen je gesehen hat.

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NASA

Um die Rückseite des Mondes zu sehen, mussten die Raumkapsel „Orion“ weiter ins All fliegen, als je ein Mensch davor. Und dort hatte die Besatzung der Mond-Mission Artemis 2 dann eine Aussicht, die bis jetzt einzigartig in der Geschichte der Raumfahrt sind.

An Bord der Orion sind: Reid Wiseman (Kommandant, USA), Victor Glover (Pilot, USA), Christina Koch (Missionsspezialistin, USA) und Jeremy Hansen (Missionsspezialist, Kanada)

Auf der Rückseite des Mondes gibt es Dinge zu sehen, die wir von der Erde nicht beobachten können. Denn während wir auf unserem Planeten einen Mondaufgang beobachten können, kann man hinterem Mond einen Erdaufgang beobachten.

Und wenn sich die Raumkapsel, der Mond und die Sonne hintereinander in einer geraden Linie stehen, gibt es eine Sonnenfinsternis. Denn sobald sich der Mond als riesige dunkle Scheibe vor die Sonne schiebt, leuchtet um diese Scheibe nur noch ein Strahlenkranz. Die Sterne werden sichtbar, obwohl es kein bisschen Nacht war.

All das haben die vier mit eigenen Augen gesehen. Und sie haben Bilder gemacht, die die es so noch nie gab.

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Rekord im All: So weit war noch nie jemand

Rekord im All: So weit war noch nie jemand

Vier Astronauten fliegen gerade von der Mondmission Artemis II zurück zur Erde. Dabei haben sie auch einen unglaublichen Rekord gebrochen.

Kein Mensch war jemals so weit von der Erde entfernt wie die vier
Imago/avalon red

Die letzten Menschen, die die Rückseite des Mondes mit eigenen Augen gesehen haben, waren drei US-amerikanische Astronauten. Das war im Dezember 1972. Jetzt, mehr als 50 Jahre später, gibt es vier Menschen mehr, die diesen seltenen Blick erlebt haben.

Einmal um den Mond

Seit sechs Tagen sind eine Astronautin und drei Astronauten in ihrer Raumkapsel unterwegs. Ihr Ziel: einmal um den Mond fliegen und dann wieder zurück zur Erde. Die Mission heißt Artemis II.

Die Runde um den Mond haben sie geschafft. Jetzt sind sie auf dem Heimweg. Alles läuft nach Plan, den vier geht es gut, und die Aussicht aus ihren Fenstern begeistert sie. „Es war einfach unglaublich“, sagte Astronautin Christina Koch.

So weit weg wie noch nie

Diese Mission hat einen Rekord gebrochen. Denn nie zuvor in der Geschichte der Raumfahrt waren Menschen so weit von der Erde entfernt wie die Crew der Artemis II. Ihre Kapsel war mehr als 406.000 Kilometer von unserem Planeten weg. Zum Vergleich: Der Mond ist im Schnitt etwa 384.000 Kilometer entfernt. Die vier flogen also sogar noch ein Stück weiter.

Insgesamt werden die Besatzung bei dieser Mond-Mission von Start bis zur Landung insgesamt eine Strecke von rund 1,1 Millionen Kilometern zurücklegen.

Jetzt wird es heiß

Wenn alles nach Plan läuft, landet die Kapsel in der Nacht auf Samstag im Pazifischen Ozean vor der Küste von San Diego (Kalifornien, USA). Vorher wird es noch einmal spannend. Denn die Kapsel rast mit riesiger Geschwindigkeit auf die Erde zu. Die Außenseite wird dabei besonders heiß. Ein spezieller Schild schützt die Astronauten vor dieser Hitze.

Kurz vor dem Aufprall öffnen sich mehrere Fallschirme. Sie bremsen die Kapsel ab, langsam sinkt sie hinunter ins Wasser. Dort warten schon Schiffe und Hubschrauber, um die vier herauszuholen.

Das ist erst der Anfang

Mit Artemis II ist das Mond-Programm noch lange nicht vorbei. Die NASA plant bereits die nächsten Schritte. In einigen Jahren sollen wieder Menschen auf dem Mond landen. Forscherinnen und Forscher wollen dort mehr über den Mond herausfinden. Und alles, was sie dabei lernen, könnte eines Tages sogar für Flüge zum Mars wichtig sein.

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