Autor: Petra Prascsaics

WM: Österreichs U-17-Team holt Silber

WM: Österreichs U-17-Team holt Silber

Acht Tore und damit bester Spieler bei diesem Turnier: Diesen Titel nimmt der österreichische Spieler Johannes Moser mit nach Hause.

Das U17-Team holte sich bei der WM in Katar den zweiten Platz
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Sieben Spiele mit sieben Siegen: Die Hoffnung war groß, dass die österreichische U17-Fußballmannschaft bei der WM in Katar (ein kleines Land am Persischen Golf) mit dem Sieger-Pokal nach Hause kommt. Leider verlor das Team gegen Portugal im Finale dann mit 1:0. Es war ein knappes und spannendes Spiel.

Auch wenn die Spieler im ersten Moment natürlich traurig über dieses Ergebnis waren, stolz auf ihre Leistung können die jungen Sportler und den Titel „Vize-Weltmeister“ dennoch sein.

So weit kam Österreich noch nie

So weit kam ein Nachwuchs-Team aus Österreich nämlich noch nie. Bisher war der größte Erfolg ein vierter Platz bei der U20-WM im Jahr 2007. Nun hat die U17 das noch übertroffen: Platz zwei bei einer Weltmeisterschaft!

„Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft“, sagte Kapitän Jakob Pokorny. Trainer Hermann Stadler war begeistert: „Sie hat Unglaubliches geleistet.“

Torschützen-König aus Österreich

Ein besonderer Star war Johannes Moser. Der 17-jährige Klagenfurter wurde mit acht Toren Torschützen-König des Turniers. Das bedeutet: Kein anderer Spieler hat bei dieser WM so viele Tore geschossen wie er.

Die Chancen, dass der eine oder andere Spieler nach dieser WM auch in die Profiliga aufsteigt, sind mit dieser Leistung auf jeden Fall gestiegen.
Ein großartiger Moment auch für den österreichischen Fußball,  nachdem sich das A-Nationalteam vor Kurzem nach 28 Jahren wieder für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko qualifiziert hat.


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Pippi Langstrumpf ist seit 80 Jahren ein Star

Pippi Langstrumpf ist seit 80 Jahren ein Star

Frech, mutig und eine echte Heldin: 1945 erschien in Schweden das erste Buch über Pippi Langstrumpf. Wie die berühmte Schriftstellerin Astrid Lindgren ihre Geschichte erfunden hat.

Pippi Langstrumpf mit ihren besten Freunden Tommy und Annika
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Wer kennt Pippi Langstrumpf nicht? Das freche Mädchen aus Schweden mit den roten Zöpfen, das allein in ihrer kunterbunten Villa lebt. Ohne Eltern, aber dafür mit einem Pferd namens Kleiner Onkel und einem Affen namens Herr Nilsson. Vor genau 80 Jahren erschien das erste Pippi-Langstrumpf-Buch.

Die Erfinderin der Geschichte über Pippi Langstrumpf ist die berühmte Schriftstellerin Astrid Lindgren. Sie hat unter anderem auch „Michel aus Lönneberga“, „Wir Kinder aus Bullerbü“ und „Ronja Räubertochter“ geschrieben.

Eine Gute-Nacht-Geschichte

Die Geschichte über Pippi dachte sich Astrid Lindgren eigentlich als Gute-Nacht-Geschichte für ihre Tochter aus. Das war im Jahr 1941. Ihre Tochter Karin war damals sieben Jahre alt und lag mit einer Lungenentzündung im Bett.

Wie so oft bat sie ihre Mama, ihr eine Geschichte zu erzählen. Und als die Mutter fragte, welche Geschichte Karin denn gerne hören würde, überlegte das Mädchen kurz, dachte sich einen Namen aus und sagte dann: „Erzähl mir von Pippi Langstrumpf.“

 Wilde Abenteuer

Astrid dachte sich an diesem Abend und an vielen weiteren Abenden danach Geschichten rund um das starke, rothaarige Mädchen aus. Denn Karin wollte von nun an nur Pippi-Geschichten hören. Also begann Astrid Lindgren, über ein wildes Mädchen mit Zöpfen zu erzählen, von ihren unglaublichen Abenteuern und ihrem Mut.

Die roten Haare und die Sommersprossen schaute sich Lindgren bei einer Schulfreundin ihrer Tochter ab. Dieses  Mädchen war auf Festen immer am wildesten. Ein Pferd auf der Veranda, das keinen Stall hat? Das gab es wirklich, und zwar bei den Nachbarn in der Nähe des Sommerhauses der Familie Lindgren.

So ist Pippi

Pippi ist neun Jahre alt. Ihr ganzer Name ist Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Pippi lügt manchmal, dass sich die Balken biegen. Wenn es sein muss, prügelt sie sich auch. In die Schule geht sie nicht, denn von „Plutimikation“ und anderen Dingen hält sie nicht viel.

Vom Erzählen zum Aufschreiben

Anfang 1944 rutschte Astrid Lindgren auf einem eisglatten Gehweg in Stockholm aus. Sie verstauchte sich den Knöchel und musste im Bett bleiben. Um sich die Zeit zu vertreiben, schrieb sie die Pippi-Geschichten auf. Sie wollte sie ihrer Tochter zum zehnten Geburtstag schenken.

Ein Jahr später schickte Astrid das Manuskript an einen Stockholmer Verlag. Es war ein Preisausschreiben. Lindgrens Geschichte landete auf dem ersten Platz. Kurz nach Kriegsende 1945, also vor 80 Jahren erschien in Schweden das erste Buch über Pippi Langstrumpf.

Nicht alle waren begeistert

Die meisten Menschen waren von der Geschichte über das rothaarige, freche Mädchen begeistert. Doch nicht alle. Einige Lehrerinnen und Lehrer fanden Pippi zu wild. Sie meinten, Kinder könnten sich schlechte Dinge von Pippi abschauen. Aber das Buch wurde trotzdem ein Riesenerfolg. Astrid Lindgren schrieb zwei weitere Pippi-Bücher.

Bis heute erfolgreich

Heute sind die Pippi-Bücher in 80 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt. Kinder auf der ganzen Welt kennen das rothaarige Mädchen. Und das alles begann mit einer Geschichte für ein krankes Mädchen

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Was die Klimakonferenz tatsächlich gebracht hat

Was die Klimakonferenz tatsächlich gebracht hat

Zwei Wochen lang wurde in Brasilien beraten, wie man den Klimawandel ausbremsen könnte. Klimaschützerinnen und Klimaschützer sind vom Ergebnis enttäuscht.

Viele indigene Völker waren bei der Klimakonferenz dabei. Sie haben gefordert, dass mehr für den Schutz des Regenwaldes getan wird.
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Die große Klimakonferenz COP30 in Belém (Brasilien) ist zu Ende gegangen. Die meisten Leute, die dort teilgenommen haben, sind wieder abgereist. Wie immer gibt es einen gemeinsamen Bericht, in dem steht, was gemacht werden soll, um das Klima zu schützen.

Doch in dem Bericht von Belém steht nicht das, was sich viele Umweltschützerinnen und Umweltschützer erwartet hatten.

Was fehlt

Das Wort „fossil“ kommt im ganzen Bericht nicht ein einziges Mal vor. Dabei geht es genau darum: Öl, Gas und Kohle sind fossile Brennstoffe. Wenn sie verbrannt werden, entsteht das Gas Kohlendioxid (CO₂). Dieses Gas heizt die Erde auf.

Auf der Klimakonferenz vor zwei Jahren hatten sich alle Länder noch darauf geeinigt, langsam aus den fossilen Brennstoffen auszusteigen. Dieses Mal gibt es nicht einmal einen Plan dafür.

Was beschlossen wurde

Im Bericht wird viel über das 1,5-Grad-Ziel gesprochen. Das bedeutet: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen.

Warum ist das so wichtig? Weil man inzwischen weiß, dass sonst noch mehr Gletscher und Eisflächen schmelzen werden, damit würde der Meeresspiegel weiter ansteigen. Und es würde noch mehr Dürren und Überschwemmungen geben.

Alle Länder sollen ihre Klimaziele verbessern, heißt es im Bericht. Aber sie werden nur dazu „ermutigt“. Das heißt: Kein Land ist wirklich verpflichtet, seine Ziele zu verschärfen.

Mehr Geld für arme Länder

Ärmere Länder leiden am stärksten unter dem Klimawandel, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Sie sollen mehr Unterstützung bekommen. Die Hilfe soll künftig dreimal so hoch sein wie jetzt.

Allerdings haben sich die Länder nicht geeinigt, von welchem Betrag aus sie rechnen. Das ist so, als würde dir jemand sagen: „Du bekommst dreimal so viel Taschengeld.“ Aber es wird nicht verraten, wie viel Taschengeld du bisher bekommen hast. Deshalb wissen diese Länder auch nicht, wie viel Geld sie am Ende wirklich bekommen werden.

Mehr Mitsprache 

Viele Vertreterinnen und Vertreter indigener Völker waren bei der Konferenz dabei. Das sind Gemeinschaften, die seit sehr langer Zeit im Regenwald leben. Der Klimawandel und die Zerstörung des Regenwaldes bedrohen direkt ihr Leben und ihr Zuhause. Deshalb haben sie gefordert, mehr mitreden zu dürfen, wenn es um den Schutz des Waldes geht.

Auf dieser Konferenz wurde beschlossen: Die Rechte dieser Völker sollen besser geschützt werden, und sie sollen mitentscheiden, wenn es um ihre Heimat geht.

Einen Fortschritt gibt es aber doch: Menschen, die wegen des Klimaschutzes ihren Job verlieren, sollen Unterstützung bekommen. Wenn zum Beispiel ein Kohlekraftwerk geschlossen wird, brauchen die Arbeiterinnen und Arbeiter dort Hilfe für einen neuen Job.

Große Enttäuschung

Viele Klimaschützerinnen und Klimaschützer sind enttäuscht. Für sie zeigt das Ergebnis der Konferenz: Viele Politikerinnen und Politiker scheinen immer noch nicht zu begreifen, wie groß das Problem des Klimawandels wirklich ist.

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Alle Kinder haben die gleichen Rechte

Alle Kinder haben die gleichen Rechte

Seit 35 Jahren gibt es die Kinderrechte, um alle Kinder auf der Welt zu schützen. Doch noch immer werden diese Rechte nicht überall beachtet. Daran erinnert der 20. November, der Tag der Kinderrechte.

Dank UNICEF haben Jawad und seine Cousine Maryam jetzt Zugang zu sauberem Wasser.
© UNICEF/UNI756033/Azizi

Zur Schule gehen, zum Arzt gehen, wenn du krank bist, mit Freunden spielen und sagen, was du denkst: Für uns in Österreich ist das ganz normal. All das sind besondere Rechte, die für alle Kinder gelten sollten. Doch in vielen Ländern ist das nicht so.

Der 20. November ist der internationale Tag der Kinderrechte. An diesem Tag wird daran erinnert, dass alle Kinder auf der Welt die gleichen Rechte haben sollten.

Es gibt Organisationen, die sich für die Rechte der Kinder einsetzen. Eine ist UNICEF. Die Organisation gehört zu den Vereinten Nationen (UNO). Viele berühmte Menschen helfen mit. Wie zum Beispiel der ehemalige Fußballer David Beckham.

Lernen dürfen

Schule ist für Kinder in Österreich selbstverständlich. Aber nicht für Tawhida aus Bangladesch, einem Land in Asien. Sie ist 10 Jahre alt und konnte bisher nicht zur Schule gehen.

UNICEF setzt sich dafür ein, dass jedes Kind Zugang zu Bildung hat. Sie bauen und reparieren Schulen oder verteilen Lernmaterialien. Heute kann das Mädchen zur Schule gehen. Ihr Onkel hilft ihr auch. Er stellt sicher, dass sie jeden Tag die Schule besuchen kann. Sogar wenn es regnet, fährt er sie mit dem Boot zur Schule. Tawhida träumt davon, später einmal Ärztin zu sein.

Essen und Wasser

Um gesund zu sein, braucht man sauberes Wasser und genug Essen. Für Jawad und seine Cousine Maryam war es nicht immer selbstverständlich, dass sie Wasser zum Trinken haben. Sie wohnen in Afghanistan, einem Land in Asien. Dort herrscht Wasserknappheit.

UNICEF baut Wasserpumpen, damit diese Kinder sauberes Trinkwasser haben. Baraa kam mit 6 Monaten aus dem Sudan (Land in Afrika) in ein Ernährungszentrum von UNICEF. Er war stark unterernährt. In diesen Zentren hilft UNICEF Kindern wieder gesund zu werden. Dort gibt es eine besondere Erdnusspaste, Medikamente und Unterstützung. Baraa wurde zwei Monate lang behandelt. So wurde er wieder gesund.

Kennst du die Rechte der Kinder? Hier kannst du deinen Wissen mit einem Quiz überprüfen.

Was ist die Kinderrechtskonvention?

Am 20. November 1989 haben die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention beschlossen. Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Eine Konvention ist wie ein Vertrag. Die Staaten, die den Vertrag unterschrieben haben, müssen auf die Rechte von Kindern achten.

Für wen gelten die Kinderrechte?

Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Es ist egal, woher sie kommen, wie sie aussehen oder an was sie glauben.

Welche Kinderrechte gibt es?

Es gibt über 40 Kinderrechte. Die wichtigsten sind zum Beispiel:

  • Das Recht auf Bildung (zur Schule gehen)
  • Das Recht auf Gesundheit (Besuche beim Arzt, genug zu Essen und sauberes Trinkwasser)
  • Das Recht auf Spiel und Freizeit (Zeit für Ruhe und Hobbys)

 

 

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Was Marko Arnautovic nach dem WM-Spiel verlangte

Was Marko Arnautovic nach dem WM-Spiel verlangte

Der 18. November 2025 war ein besonderer Tag: Österreich qualifizierte sich für die WM. Fußballer Marko Arnautovic will jetzt, dass der 18. November ein Feiertag wird. Was die Politiker dazu sagen.

Nach 28 Jahren endlich wieder zur WM: Österreichs Fußball-Nationalteam ist eine Sensation gelungen
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Eine echte Sensation ist dem österreichischen Fußball-Nationalteam gelungen: Nach 28 Jahren fährt Österreich wieder zu einer Weltmeisterschaft. Am Dienstagabend spielte die Mannschaft im Ernst-Happel-Stadion in Wien 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina. Das reichte, um sich für die WM 2026 zu qualifizieren.

Der Jubel bei den 50.000 Fans im Stadion war riesig. Auch die Spieler feierten ausgelassen. Und mittendrin: Marko Arnautovic, Kapitän der Mannschaft.

Nach dem Spiel gab Arnautovic Interviews. Dort sagte er dann: „Ich habe eine Ansage an den Bundeskanzler und an den Bundespräsidenten. Ich bitte euch, dass der 18. November ein Feiertag sein soll!“

Was sagen die Politiker dazu?

Schon am nächsten Tag kam die Antwort von Bundeskanzler Christian Stocker. Er schrieb Arnautovic auf Instagram: „Lieber Marko Arnautovic, Termin ist eingetragen. Der 18. November wird zwar kein Feiertag, aber er ist jedenfalls ein Tag zum Feiern!“

Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen reagierte. Er postete ein Video auf Social Media. Darin sagte er: „Na ja, lieber Marko Arnautovic, du hast gestern Abend eine Idee gehabt, für die die Bundesregierung und ich uns einsetzen sollen. Schau einmal …“

Dann holte Van der Bellen ein Bild vom WM-Pokal hervor. „Kommt Ihnen bekannt vor, oder? Wenn Ende Juli nächsten Jahres dieser Pokal nach Wien zurückgebracht wird, dann wird man vielleicht noch einmal darüber reden, könnte ich mir vorstellen“, sagte der Bundespräsident mit einem Lächeln.

Übrigens: Österreich wurde bei der Fußball-WM 1954 in der Schweiz Dritter. Das ist bis heute die beste WM-Platzierung des österreichischen Herren-Nationalteams. Den WM-Pokal hat Österreich also noch nie gewonnen.

Eine WM in drei Ländern

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Es wird die erste Weltmeisterschaft sein, die in drei Ländern gleichzeitig gespielt wird. Das Eröffnungsspiel ist am 11. Juni in Mexiko-Stadt. Das Finale wird am 19. Juli in New York gespielt.

Die Auslosung

Am 5. Dezember findet in Washington, D.C., die Auslosung statt. Dort wird entschieden, gegen welche Mannschaften Österreich in der Vorrunde spielen wird. Dann wissen wir, welche Gegner auf das österreichische Team warten. Und ob es Chancen auf den WM-Pokal gibt.

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Delfin Mimmo will einfach nicht weg

Delfin Mimmo will einfach nicht weg

Ein Delfin schwimmt seit Monaten in der Lagune von Venedig. Tierschützer brachten ihn ins offene Meer. Doch wenige Stunden später war Mimmo wieder da. Was die Retter jetzt planen.

Ein Delfin vor Venedig begeistert die Touristen. Die Tierschützer machen sich aber Sorgen um ihn
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Seit einigen Monaten tummelt sich ein Delfin in der Lagune von Venedig. Eine Lagune ist ein flaches Gewässer am Meer. Sie ist durch Sand, Inseln oder Riffe vom offenen Meer getrennt.

Dort macht der Delfin das, was Delfine eben so machen: Er springt aus dem Wasser, schwimmt neben Booten her und jagt Fische. Damit begeistert er inzwischen immer mehr Menschen, vor allem Touristinnen und Touristen. Er hat inzwischen auch einen Namen bekommen hat, nämlich Mimmo.

Eine Attraktion

Längst wird mit Mimmo auch Geld gemacht. Weil immer mehr Leute ihn aus nächster Nähe sehen wollen, gibt es inzwischen eigene Bootstouren. Dabei wird Mimmo immer wieder auch mit Futter angelockt. Oder es wird Essen ins Wasser geworfen, das nicht gut für Delfine ist.

Vor allem die Tierschützer sind davon nicht begeistert. Sie machen sich Sorgen um Mimmo. Auch, weil in der Lagune vor Venedig viele Boote unterwegs sind. Die Motoren sind laut, das belastet Mimmo. Außerdem können die Schiffsschrauben ihn verletzen. Forscher der Universität Padua haben tatsächlich schon zwei Wunden an seiner Rückenflosse entdeckt. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass ihn eine Schiffsschraube verletzt hat.

Erste Rettungsversuche 

Daher wurde schon vor längerem beschlossen: Mimmo muss zurück ins offene Meer. Letztes Wochenende wurde der erste Versuch gestartet. Um Mimmo ins offene Meer zu locken, wurden Geräte verwendet, die unangenehme, aber harmlose Töne unter Wasser erzeugen.

Sechs Boote von Hafenbehörde, Polizei und Feuerwehr fuhren nebeneinander her. Mit den Geräten bildeten sie eine Art unsichtbaren Zaun aus Tönen. Dieser Zaun sollte Mimmo in die richtige Richtung lenken und ins Meer hinausführen.

Der Plan funktionierte zuerst tatsächlich. Mimmo schwamm ins offene Meer hinaus. Doch nur wenige Stunden später war der Delfin wieder im Hafen vor Venedig.

Plan B: eine Sperre 

Mimmo will offenbar nicht weg aus Venedig. Nun gibt es einen Plan B: Die Helfer wollen eine Sperre bauen, die verhindert, dass Mimmo wieder in die Lagune zurückschwimmen kann.

Wie genau diese Sperre aussehen soll, ist noch nicht klar. Möglicherweise wird es ein Netz sein, das den Eingang zur Lagune versperrt. Oder die Helfer setzen wieder die Geräte mit den unangenehmen Tönen ein. Ob das funktioniert, wird sich zeigen.

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Leoniden: Es regnet wieder einmal Sternschnuppen

Leoniden: Es regnet wieder einmal Sternschnuppen

Willst du einmal richtig viele Sternschnuppen sehen? Ein Tipp: In der Nacht von Montag auf Dienstag huschen die Leoniden über den Himmel.

In der Nacht von Montag auf Dienstag kann man besonders viele Sternschnuppen beobachten
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In der Nacht vom 12. auf den 13. November 1833 wachten Tausende Menschen in Amerika schreiend auf. Sie glaubten, die Welt würde untergehen. Denn vom Himmel fielen plötzlich Tausende Sterne. Die einen knieten nieder und beteten, andere versteckten sich. Niemand wusste damals, was passierte.

Was sind die Leoniden?

Heute wissen wir: Es waren die Leoniden, ein besonderer Sternschnuppen-Regen, der jedes Jahr im November zu sehen ist. Im letzten Jahr konnte man die Sternschnuppen leider nicht gut sehen, weil der Mond zu hell war. Dieses Jahr sieht es besser aus, vor allem in der Nacht vom 17. auf den 18. November, also von Montag auf Dienstag.

Die Leoniden entstehen, weil ein Komet mit dem Namen 55P/Tempel-Tuttle viele kleine Teile im Weltall hinterlässt. Wenn die Erde durch diese Teilchen fliegt, sehen wir sie als Sternschnuppen. Die Leoniden heißen so, weil die Sternschnuppen aus dem Sternbild Löwe zu kommen scheinen. Auf Latein heißt das Sternbild Leo.

Was sind Sternschnuppen?

Eine Sternschnuppe ist kein Stern, sondern ein Staub- oder Gesteinsteilchen aus dem Weltall. Diese Teilchen sind extrem schnell unterwegs: etwa 60 Kilometer pro Sekunde. Wenn sie mit der äußersten Luftschicht der Erde zusammenstoßen, verglühen und verdampfen sie.

Was wir am Himmel sehen, ist also die Leuchtspur, die eine Sternschnuppe hinterlässt. Wenn viele Sternschnuppen in kurzer Zeit über den Himmel rasen, nennt man das Sternschnuppen-Regen.

Der Sternschnuppenmonat

Die Leoniden sind vom 6. bis zum 30. November zu sehen. In der Nacht von Montag auf Dienstag kann man die meisten Sternschnuppen beobachten. Experten rechnen mit bis zu 15 Leoniden pro Stunde. Früher waren die Leoniden noch viel stärker, wie damals im Jahr 1833. Deshalb nannten die Menschen den November auch den Sternschnuppen-Monat.

Wann ist die beste Zeit?

Damit du Sternschnuppen gut sehen kannst, sollte es rund um dich möglichst dunkel sein. In der Stadt ist das schwieriger als auf dem Land, weil dort viel mehr Lichter sind. Die beste Zeit ist nach Mitternacht, etwa ab 1 Uhr. Mit etwas Geduld kannst du dann immer wieder Sternschnuppen entdecken. Aber aufpassen: Beim Zählen der Sternschnuppen kann man sich leicht vertun.

Auch in den Nächten danach lohnt es sich, in den Himmel zu schauen. Am 20. November ist Neumond. Dann ist der Himmel besonders dunkel und man kann die leuchtenden Sternschnuppen noch besser erkennen.

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Flammkuchen: Ein knuspriger Klassiker aus Frankreich
Entgeltliche Kooperation

Flammkuchen: Ein knuspriger Klassiker aus Frankreich

Klassisch mit Speck und Zwiebel. Oder vegetarisch mit Gemüse: Heute zeigen wir dir, wie du dir einen Flammkuchen machst.

Es muss nicht immer Pizza sein: Probier doch einmal einen Flammkuchen!
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Wer im Elsass das Nationalgericht bestellt, bekommt Flammkuchen serviert. Das Elsass ist eine Region im Osten Frankreichs, direkt an der Grenze zu Deutschland. Dort wurde der Flammkuchen vor mehr als 200 Jahren erfunden. Der Klassiker mit Speck und Zwiebeln ist bis heute der beliebteste.

Den Flammkuchen gibt es aber in vielen verschiedenen Varianten: Vegetarisch, mit Pilzen, Paprika oder Zucchini. Oder süß mit Äpfeln, Zimt und Zucker als Nachspeise. Und inzwischen findet man dieses Gericht auch bei uns auf vielen Speisekarten.

Wie du dir zu Hause selbst einen Flammkuchen machen kannst, zeigen dir unsere Kinderreporterinnen Lilia (14), Milena (11) und Emma (13) gemeinsam mit unserer Köchin Sandra Kolleger. Viel Spaß beim Nachkochen.

Flammkuchen (4 Stück)

Du brauchst: 

250 g Weizenmehl

120 ml Wasser

30 ml Sonnenblumenöl

1/2 TL Salz

1 EL Apfelessig

Für den Belag: 

400 g Sauerrahm

½ Stange Lauch

2 rote Zwiebeln

Speck

Schinken

Gemüse

Salz, Pfeffer

Frische Kräuter zum garnieren

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Otter sucht nach vermissten Menschen

Otter sucht nach vermissten Menschen

Der Zwergotter Splash hat einen besonderen Beruf. Er sucht nach Menschen, die im Wasser verschwunden sind. Und das mit einer spannenden Technik.

Otter Splash hilft bei der Suche nach Menschen
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Ein Such- und Rettungsteam in Florida (USA) hat einen neuen Kollegen bekommen. Der Neue heißt Splash (sprich: Spläsch) und ist ein 2-jähriger Zwergotter. Er wurde dafür trainiert, Menschen im Wasser zu suchen. Er ist der erste Otter mit diesem Beruf.

Dass der Otter diese Arbeit macht, ist sehr besonders. Normalerweise suchen Hunde nach vermissten Menschen. Denn auch sie können gut riechen. Ein Problem: Hunde sind im Wasser nicht so gut wie an Land.

Die Menschen wollen aber auch nicht ohne Tiere arbeiten. Menschen sehen unter Wasser nämlich nicht so gut wie Tiere. Genau da kommt der Otter zum Einsatz.

Otter sind die perfekten Suchtiere im Wasser. Denn  sind sehr schlau und können schnell neue Sachen lernen. Die Tiere können auch gut sehen und riechen. Ihr Fell ist super an das Wasser angepasst. Mit ihren Fingern können sie gut im Schlamm und unter Steinen graben.

So hilft Splash

Das Tier bläst kleine Luftblasen ins Wasser. Die Blasen nehmen die Gerüche der vermissten Person auf. Splash saugt die Blasen dann wieder ein. So kann er den Geruch der Menschen schmecken. Er weiß dann genau, wonach er Ausschau halten muss. Dann legt er mit der Suche los. Hat er etwas gefunden, gibt er seinem Trainer ein Zeichen.

Viel üben

Splash muss viel üben, um seine Arbeit machen zu können. Sein Trainer Mike Hadsell versteckt Dinge im Wasser, die einen bestimmten Geruch haben. Dann lässt er Splash an einem Ball riechen. Der Ball riecht wie der versteckte Gegenstand. So weiß das Tier, wonach es suchen muss. Wenn Hadsell das Wort „Hoffa“ sagt, weiß Splash er kann jetzt loslegen. Er springt ins Wasser und beginnt zu suchen.

Spannende Tricks

Hadsell hofft, dass in Zukunft mehr Otter trainiert werden, um ein Such- und Rettungsteam zu unterstützen. Er möchte mit Splash weiter üben, um immer besser zu werden. Einen neuen Trick hat das Tier vor kurzem gelernt. Der Otter kann nun den Verschluss von Trinkflaschen öffnen. Das hilft ihm nicht bei der Suche nach Menschen, aber er kann heimlich etwas von den Getränken seines Trainers stehlen

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Welche Länder am meisten unter dem Klimawandel leiden

Welche Länder am meisten unter dem Klimawandel leiden

Lange Dürrezeiten, große Überschwemmungen und mehr Wirbelstürme: Vor allem arme Länder spüren immer stärker die Folgen des Klimawandels.
Bei der Klima-Konferenz in Brasilien sind auch viele Umweltschützer
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Am Montag begann in Belém, einer Stadt in Brasilien, die Weltklima-Konferenz. Belém liegt im Amazonas-Gebiet. Dort gibt es einen riesigen Regenwald und den Amazonas, einen sehr großen Fluss.

An diesem Ort beraten in den nächsten zwei Wochen Politikerinnen und Politiker aus fast 200 Ländern mit Fachleuten und Umweltschützern. Sie wollen gemeinsam eine Lösung finden, um die Erwärmung der Erde zu bremsen. Denn wenn nichts verändert wird, wird sich das Klima auf unserem Planeten so stark verändert, dass man vieles nicht mehr rückgängig machen kann.

Nicht gerecht

Besonders stark spüren den Klimawandel vor allem ärmere Länder. Dort gibt es immer häufiger lange Dürren, heftige Überschwemmungen oder gefährliche Wirbelstürme. Felder vertrocknen oder werden vom Wasser weggerissen, Tiere sterben, Häuser stürzen ein. Viele Menschen verlieren ihr Zuhause und ihre Ernte. Sie haben nicht genug zu essen und müssen fliehen.

Das ist ungerecht. Denn diese Länder stoßen insgesamt nur einen kleinen Teil der Gase aus, die dem Klima schaden.

Ganz anders sieht es bei großen Staaten wie China, den USA oder Indien aus. Sie verbrennen sehr viel Kohle, Öl und Gas und stoßen dadurch besonders viel Kohlendioxid (CO₂) aus. Diese Länder haben also einen großen Anteil daran, dass sich die Erde weiter aufheizt.

Mit dem Schiff nach Belém

Zu der Konferenz sind auch Anführerinnen und Anführer indigener Völker aus Ländern wie Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Guatemala, Mexiko und Panama (Lateinamerika) gekommen. Sie sind gemeinsam mit einem Schiff nach Belém gereist.

Was sind indigene Völker?

Indigene Völker sind Menschen, deren Vorfahren schon sehr lange in einem bestimmten Gebiet leben. Oft waren sie dort schon zu Hause, bevor es die heutigen Staaten gab. Sie haben eigene Sprachen, Geschichten und Feste und leben meistens eng mit der Natur zusammen. Viele von ihnen wohnen in oder nahe bei Wäldern, Bergen oder Flüssen.

Auf der Weltklima-Konferenz fordern ihre Vertreterinnen und Vertreter, dass man sie besser anhört, wenn es um ihre Heimat geht. Zum Beispiel, wenn Regenwald abgeholzt oder nach Öl und Gold gesucht werden soll. Sie sagen, dass die Natur geschützt werden muss, damit sie selbst und viele andere Menschen dort weiter gut leben können.

Ob auf dieser Konferenz Lösungen gefunden werden, die den Klimawandel ausbremsen können, wird sich spätestens am 21. November zeigen. Denn an diesem Tag geht diese Konferenz zu Ende .

Die Weltklima-Konferenz

Die Weltklima-Konferenz findet gerade in Belém in Brasilien (Südamerika) statt und dauert noch bis 21. November.

Politikerinnen und Politiker aus fast 200 Ländern suchen dort nach Lösungen, damit sich die Erde nicht weiter so schnell erwärmt. Auch viele Klimaschützer und Umweltexpertinnen und -experten sind dort.

Die Konferenz heißt COP30. COP ist Englisch und bedeutet „Konferenz der Vertrags-Staaten“, die sich auf Klimaschutz-Regeln geeinigt haben. Die 30 zeigt, dass es schon die 30. Konferenz ist. Die erste Klima-Konferenz fand 1995 in Berlin (Deutschland) statt.

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