Warum viele jetzt von „1 G“ reden

Warum viele jetzt von „1 G“ reden

Kommt eine neue Coronaregel? Was „1 G“ bedeutet und warum nicht alle dafür sind.

Bald könntes es neue Coronaregeln geben
Foto: Adobe Stock

In Österreich nehmen die Ansteckungen mit dem Coronavirus wieder zu. Viele Fachleute befürchten eine weitere Coronawelle. Zwar sind schon mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher geimpft. Damit sich das Virus aber nicht weiter ausbreiten kann, müssten sich noch mehr Menschen gegen Covid-19 impfen lassen.
Damit die Schulen im Herbst offen bleiben können und es keinen neuen Lockdown (sprich: lokkdaun) geben muss, überlegen sich die Politikerinnen und Politiker gerade neue Maßnahmen. Eine davon ist unter dem Namen „1 G“ bekannt. Was „3 G“ (getestet, geimpft, genesen) bedeutet, haben wir schon einmal in diesem Beitrag erklärt. Mehr dazu kannst du hier lesen.

Sollten die Ansteckungen mit dem Virus weitersteigen, dann sind einige Politikerinnen und Politiker dafür, „1 G“ einzuführen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigten an, dass dies ab Herbst möglich sei, und zwar dort, wo die Ansteckungsgefahr groß ist. Die Rede ist zum Beispiel von Diskotheken und Bars, aber auch von Gasthäusern und Fitnessstudios sowie Festivals und Sportveranstaltungen. Die 1-G-Regel würde bedeuten, dass nur Menschen, die vollständig geimpft sind, dazu Zutritt hätten.

Warum das Ganze?

Mit der 1-G-Regel sollen neue Ansteckungen verhindert werden. Außerdem will man die Menschen dazu bringen, sich impfen zu lassen. Geimpfte Menschen können zwar auch an Covid-19 erkranken. Die Krankheit verläuft dann aber normalerweise nicht so schlimm. Außerdem stecken sich Geimpfte weniger leicht mit dem Virus an. Nicht alle finden „1 G“ gut. Manche sagen, dass man so zum Impfen gezwungen wird.

Neues zum Testen

In Wien gibt es Änderungen bei den Coronatests. Sie sind ab September kürzer gültig. Ein Antigen-Schnelltest gilt nur mehr 24 statt bisher 48 Stunden. PCR-Tests sind statt 72 nur mehr 48 Stunden gültig. Gut zu wissen: Bei Kindern unter zwölf Jahren bleibt die Dauer der Gültigkeit wie bisher.

Änderungen soll es auch bei den kostenlosen Corona-Selbsttests geben. Ab Ende Oktober soll es keine gratis Wohnzimmertests für Zuhause mehr geben.

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