Kategorie: Unglaublich, aber wahr

Dieser Fisch hat einen durchsichtigen Kopf

Dieser Fisch hat einen durchsichtigen Kopf

Ein ganz besonderer Fisch: Taucht man tief in den Ozean ab, gibt es unglaubliche Tiere zu entdecken. Heute stellen wir euch den sogenannten Glaskopffisch vor.

Die zwei leuchtenden Kugeln in der Mitte des Fisches sind die Augen des Tieres
Foto: 2004 MBARI

Die Natur ist ein großes Wunder. Viele solcher Wunder entdecken Forschende immer wieder aufs Neue. Ein guter Platz dafür ist die Tiefsee. Dort lebt in rund 600 bis 800 Meter Tiefe der sogenannte Glaskopffisch. Er heißt so, weil sein Kopf durchsichtig ist.

Mitten im Kopf sind zwei leuchtend grüne Kugeln zu sehen. Das sind die Augen des Tieres. Die zwei Öffnungen, die eigentlich wie Augen aussehen, sind hingegen Geruchsorgane. Damit kann der Fisch also riechen.

Weit drehbare Augen

Die Augen des Glaskopffisches sind sehr besonders. Sie schauen nämlich grundsätzlich nach oben statt nach vorne. Lange Zeit dachten Forschende, dass das immer so ist. Doch dann fanden sie heraus, dass er seine Augen drehen und nach vorne schauen kann, zum Beispiel beim Fressen, um seine Beute zu sehen. Die grüne Tönung der Augen ist wie eine Art Sonnenbrille. Sie hilft dabei, dass die Fische ihre Beute besser aufspüren können.

Steckbrief:

Vorkommen: lebt in der Tiefsee, rund 600 bis 800 Meter tief, von der Beringsee bis nach Japan und im Meer vor Kalifornien (USA)
Größe: maximal 15 Zentimeter
Fressen: Plankton, Krebstiere, Korallen, Quallen

Hier kannst du ein Video vom Fisch anschauen:

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Gesunkene Titanic: Gestochen scharfe Bilder vom Meeresgrund

Gesunkene Titanic: Gestochen scharfe Bilder vom Meeresgrund

Seit 110 Jahren liegt die Titanic tief am Meeresgrund. Jetzt haben Forschende einmalige Aufnahmen von dem Wrack gemacht.

Die Titanic galt als unsinkbar
Foto: Imago
Von dem Schiffswrack gibt es neue spannende Bilder
Foto: OceanGate Expeditions

Videoaufnahmen von tief unter dem Meer sorgen für großes Staunen. Forschenden ist es gelungen, gestochen scharfe Aufnahmen der Titanic zu machen. Die Titanic ist ein sehr bekannter Luxusdampfer, der 1912 gesunken ist (Lies mehr dazu weiter unten!). Das Schiffswrack liegt rund 3800 Meter tief unter der Meeresoberfläche vor der Küste Neufundlands (Insel im Atlantischen Ozean). Auf den Aufnahmen sieht man viele kleine Einzelheiten ganz genau. Man kann sogar lesen, wie der Hersteller des Ankers heißt. Solche scharfen Aufnahmen unter Wasser von dem Schiffswrack hat es bisher nicht gegeben.

Hier kannst du die Aufnahmen von der Titanic anschauen:

 Was ist die Titanic?

Die Titanic (sprich: taitänik) war ein sehr bekanntes Schiff. Das Schiff ist in der Nacht vom 14. auf 15. April 1912 gesunken. Zuvor war es mit einem Eisberg zusammengestoßen. Mehr als 1500 Menschen starben, nur 700 Passagiere überlebten dieses Unglück. Das Schiff war damals das größte und schönste Schiff, das Passagiere (sprich: passaschiire) transportierte. Es galt als unsinkbar. Doch das Unglück mit dem Eisberg geschah schon bei seiner allerersten Fahrt.

Größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt

Die Titanic war auf einer Strecke südöstlich von Neufundland unterwegs, als sie sank. Andere Schiffe hatten die Besatzung bereits vor Eisbergen in dieser Gegend gewarnt. Doch der Kapitän des Luxusdampfers nahm die Gefahr nicht ernst genug und fuhr weiter mit voller Fahrt voraus. Zwei Matrosen saßen im Ausguck und hielten Wache. Plötzlich tauchte ein Eisberg auf. Obwohl die beiden sofort Alarm schlugen, war der Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern. Die scharfen Kanten des Eisberges schlitzten riesige Löcher in den Rumpf des Schiffes. Zwei Stunden und 40 Minuten nach dem Zusammenstoß mit dem Eisberg versank die Titanic im Meer.

Seit dem Untergang der Titanic werden auf dieser Strecke Schiffe und Flugzeuge eigens dafür eingesetzt, um nach Eisbergen Ausschau zu halten und Schiffe rechtzeitig zu warnen.

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Rekord: Tee-Party auf dem höchsten Berg der Welt

Rekord: Tee-Party auf dem höchsten Berg der Welt

Picknick in der Höhe: Mit Keksen und Tee haben Bergsteiger am Mount Everest für einen Rekord gesorgt.

Diese Menschen haben sich für ihre Tee-Party einen ganz besonderen Ort ausgesucht
Foto: guinnesworldrecords

Liebst du auch Rekorde? Bergsteiger Andrew Hughes (sprich: ändru hjus) war als Kind schon fasziniert davon. Voriges Jahr im Mai hat er dann den Versuch gewagt, einen Rekord zu schaffen. Vor Kurzem wurde der Rekord von Guinness World Records (sprich: ginness wörld rekords) anerkannt. Und was genau hat der Bergsteiger gemacht?

Gemeinsam Tee trinken

Andrew Hughes hat gemeinsam mit einer Gruppe von Bergsteigerinnen und Bergsteigern in 6.496 Metern Höhe eine Tee-Party gefeiert. Angestoßen wurde am Mount Everest (sprich: maunt ewerest). Das ist der höchste Berg der Welt. Er ist 8.848 Meter hoch. Die Tee-Party wurde jedoch nicht ganz am Gipfel gefeiert. Sie ging im zweiten Höhenlager über die Bühne. In solchen Höhenlagern machen Bergsteiger Pausen, wenn sie ganz zum Gipfel gehen wollen.

Und was wurde serviert? Zum Trinken gab es natürlich warmen Tee. Dazu gab es Kekse aus den USA. Bis zuletzt war nicht sicher, ob sie heil ankommen. Während der Tee-Party hat es übrigens heftig geschneit. Zum Aufwärmen also genau das Richtige.

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Rätsel um verschwundenes Schiff gelöst

Rätsel um verschwundenes Schiff gelöst

Das Forschungsschiff „Endurance“ hat eine spannende Geschichte hinter sich. Warum es sank und wie es jetzt damit weitergeht.

Das Schiff war 44 Meter lang. Es ist unter Wasser noch immer gut erhalten
Foto: Falklands Maritime Heritage Trust / National Geographic
Das Schiff ist recht gut erhalten
Foto: Falklands Maritime Heritage Trust / National Geographic

Vor 107 Jahren sank es, jetzt wurde es wiederentdeckt: Die Rede ist von einem Forschungsschiff mit dem Namen „Endurance“ (sprich: enduräns). Das englische Wort bedeutet übersetzt „Ausdauer“. 1915 war das Schiff im Weddellmeer in der Antarktis im Eis stecken geblieben. Das Schiff konnte weder vor noch zurück. Deshalb musste die Mannschaft das Schiff verlassen. Insgesamt 28 Männer waren an Bord. Monatelang hausten die Männer auf den Eisschollen, bevor sie gerettet werden konnten. Der Besitzer des Schiffes, Ernest Shackleton, hatte Hilfe geschickt. Er war ein Polarforscher aus Großbritannien. Allerdings dauerte es sehr lange, bis die Hilfe ankam. Trotzdem überlebten alle 28 Männer. Das Schiff steckte monatelang im Eis fest. Dann wurde es von den Eisplatten zerquetscht und sank.

Mit Drohne gefunden

Vor Kurzem konnte das gesunkene Schiff entdeckt werden. Der Kapitän der „Endurance“ hatte nach seiner Rettung Hinweise gegeben, wo genau das Schiff gesunken war. Trotzdem gelang es Forschern erst jetzt, das Wrack zu finden, und zwar mithilfe einer Drohne. Drohnen sind eigentlich Fluggeräte, die vom Boden aus gesteuert werden können. Diese betreffende Drohne wurde von einem Schiff aus durch das Wasser gesteuert. Dort wurde das Wrack mehr als 3.000 Meter tief entdeckt.

Sogar der Name ist noch lesbar
Foto: Falklands Maritime Heritage Trust / National Geographic

Gut zu wissen: Das Wrack wurde zum Denkmal ernannt. Es muss dort bleiben, wo es ist. So soll es geschützt werden. Würde es geborgen, könnte es noch kaputter werden. Gefilmt werden darf das Wrack jedoch. Allerdings darf es dabei weder betreten noch berührt werden. Zufällig vorbeikommen wird an diesem Ort aber sowieso kaum jemand. Bis heute zählt der Ort nämlich zu den am schwierigsten zu befahrenden Gebieten im Meer weltweit.

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Leben in echten Disney-Dörfern? Ja, das gibt’s!

Leben in echten Disney-Dörfern? Ja, das gibt’s!

In den USA soll es bald echte Micky Maus-Dörfer geben. Umweltschützer warnen jedoch davor.

Noch in Planung: In den Disney-Wohnsiedlungen werden Bewohnerinnen und Bewohner selbst zur Attraktion für Besucherinnen und Besucher
Foto: Imago
So soll der See, an dem das Disney-Dorf liegt, aussehen
Foto: Disney

Elsa, die Eiskönigin, Cinderella oder Micky Maus als Nachbarn? Das könnte in den USA bald in echt möglich sein. Denn im US-Bundesstaat Kalifornien sind sogenannte Disney-Dörfer geplant. Das heißt, es werden Häuser, Wohnungen, Hotels, Geschäfte und vieles mehr gebaut. Alle werden etwas mit der Welt von Disney (sprich: disni) zu tun haben, zum Beispiel so aussehen wie in berühmten Disney-Filmen. Außerdem soll es viele Veranstaltungen mit Disney-Figuren geben.

Leben in Disneyland

Das ist ja wie in Disneyland! Stimmt! Der Unterschied ist, die Häuser und Wohnungen in den Disney-Dörfern sind für den Alltag gedacht. Das heißt, Menschen werden dort wirklich leben. Was im ersten Moment vielleicht lustig klingt, ist es nicht unbedingt. Eines dieser Disney-Dörfer soll nämlich mitten in der Wüste gebaut werden. Dazu wird auch ein riesiger See künstlich geschaffen. Umweltschützerinnen und Umweltschützer sagen, das sei schlecht für die Natur. Außerdem werden sich nur sehr reiche Menschen leisten können, in diesen Dörfern zu wohnen. Für Bewohner in der Nähe könnte es viele Nachteile geben. Das Wasser ist dort nämlich sehr knapp und reicht schon jetzt nicht immer aus.

Gut zu wissen: Walt Disney (sprich: wolt disni) war ein Trickfilmzeichner. Er erfand unter anderem Micky Maus, Donald Duck (sprich: dak), Goofy (sprich: gufi) und Pluto.

Auf der Karte unten siehst du, wo eines der Disney-Dörfer gebaut werden soll:

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Bub (8) schmuggelt sein Buch in die Bücherei

Bub (8) schmuggelt sein Buch in die Bücherei

Ein junger Schriftsteller aus den USA hat dafür gesorgt, dass sein selbst geschriebenes Buch auch gelesen wird.

Was lesen wir heute? Vielleicht einmal das selbst geschriebene Buch?
Foto: Adobe Stock

Dillon Helbig (8) liest und schreibt gerne. So gerne, dass er ein eigenes Buch geschrieben hat. Auch die Zeichnungen und den Einband dazu hat er selber gemacht. Wie aber kann er dafür sorgen, dass das Buch auch gelesen wird? Das dürfte sich Dillon gefragt haben. Dann hatte er eine tolle Idee. Dillon hat das Buch einfach in die Bücherei seiner Heimatstadt gestellt. Der Achtjährige lebt in Boise, das ist eine Stadt in den USA.
Klammheimlich stellte Dillon also das Buch in ein Regal zwischen die anderen Bücher. Bereit zum Ausborgen.

Später, zu Hause, erzählte er seinen Eltern davon. Am nächsten Tag rief Dillons Mutter in der Bücherei an und erzählte die Geschichte. Natürlich lasen die Mitarbeiter das Buch sofort. Weil sie es so toll fanden, nahmen sie das Buch fix in die Bücherei auf. Dort kann es sich jetzt jeder ausborgen, der es lesen will. Und das wollen anscheinend einige. Viele haben es nämlich schon vorbestellt.

Worum geht es in dem Buch eigentlich?

Das Buch heißt „Die Weihnachtsabenteuer des Dillon Helbig“. Auf 88 Seiten erzählt Dillon, wie er beim Schmücken des Weihnachtsbaums bis zum Nordpol getragen wird. „Ich wollte, dass die Leute es lesen“, erzählte Dillon bei einem Interview. Das hat der Bub mit seiner mutigen Aktion geschafft.

Die Bücherei hat auf Facebook über Dillons Geschichte berichtet:

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Polsterschlacht ist jetzt eine Sportart

Polsterschlacht ist jetzt eine Sportart

Polsterschlacht! Beim „Pillow Fight“ fliegen die Kissen. Seit Kurzem auch in echten Wettkämpfen.

Wie beim Boxen stehen die Gegner in einem sogenannten Ring. Das heißt so, obwohl die Fläche nicht rund ist
Foto: Imago

Ein Polster fliegt durch die Luft, der nächste folgt und fertig ist eine ausgewachsene Polsterschlacht. So eine Polsterschlacht hast du bestimmt schon einmal selbst erlebt. Ein Geschäftsmann in den USA hat daraus jetzt eine Geschäftsidee entwickelt. Er machte „Pillow Fight“ (sprich: pilou feit: englisch für Polsterschlacht) zu einer Sportart mit fixen Regeln. In den USA wurden auch schon die ersten Wettkämpfe ausgetragen. Dabei kann der Sieger natürlich auch Geld verdienen.

Polsterschlacht im Ring

Gekämpft wird in einer Art Boxkampfring, immer einer gegen einen. Insgesamt dauert ein Kampf viereinhalb Minuten. Nach eineinhalb Minuten gibt es immer eine Pause, die eine Minute dauert. Ziel ist es, mit bestimmten Schlägen Punkte zu erzielen.

Gekämpft wird nur mit bestimmten Pölstern. Sie wurden extra für diese Wettkämpfe gemacht. Sie bestehen teilweise aus verschiedenen Materialien. Manche machen dadurch auch Geräusche. Manche Pölster haben auch Griffe.

In den USA wird die Sportart gerade immer beliebter. Es sei eine Kampfsportart für die ganze Familie, sagt der Erfinder Steve Williams. Auch Kinder können „Pillow Fight“ erlernen. Eine Polsterschlacht habe etwas Magisches, ist sich der Erfinder der neuen Sportart sicher. Das Gute dabei: Man kann voll zuschlagen, aber tut seinem Gegner nicht weh.

Auch Kinder können diese Sportart ausüben:

 

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Ein Beitrag geteilt von PFC Pillow Fight Championship (@fightpfc)

Im Video unten siehst du die Profis kämpfen:

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Vögel als Müllsammler unterwegs

Vögel als Müllsammler unterwegs

Wie die Tiere beim Sammeln von Zigarettenstummeln und Co. unterstützen könnten.

Vögel sollen den Menschen helfen, ihren Müll einzusammeln
Foto: Adobe Stock
Die Vögel beim Training
Foto: Corvid Cleaning/Screenshot

In Schweden sollen Raben bald dabei helfen, Müll einzusammeln. Genau geht es um Zigarettenstummel und andere kleinere Abfälle. Die Tiere sollen dafür trainiert werden. Der Plan einer Firma ist es, die Vögel darauf zu trainieren, den Müll mit dem Schnabel zu schnappen. Danach sollen sie den Müll in einen besonderen Behälter zu werfen. Wenn sie das tun, werden sie mit Futter belohnt. Der Behälter unterscheidet zwischen Abfall und anderen Gegenständen wie Steinen oder Blätter. Belohnt wird nur Abfall. Die Menschen müssen dann nur noch den Behälter ausleeren und das Futter nachfüllen.

Welche Vögel können das?

Beim Müllsammeln sollen vor allem Raben, Elstern und Dohlen mitmachen. Sie sind nämlich sehr intelligente Tiere und lernen schnell. Sie verstehen schnell, dass sie für Abfall im Tausch Essen bekommen. Außerdem leben diese Vögel oft in Städten und in der Nähe von Menschen, genau dort, wo auch viel Müll anfällt.

Hier kannst du ein Video vom Training der Vögel sehen:

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Diebischer Papagei stiehlt Familie die Kamera

Diebischer Papagei stiehlt Familie die Kamera

Unglaubliche Bilder hat ein diebischer Vogel in Neuseeland gemacht. Überzeugt euch selbst davon!

Keas lassen gerne einmal etwas mitgehen
Foto: Adobe Stock

Brieftaschen, Halsketten oder Essen: Nichts ist vor ihnen sicher. Die Rede ist von Keas. Keas sind eine Papageien-Art, die in Neuseeland zu Hause ist. Vor Kurzem hat ein Kea einer Familie den Ausflug gründlich vermiest.

Die Familie war in einem Nationalpark unterwegs. Ein Nationalpark ist ein Gebiet, das geschützt wird, damit es nicht zerstört werden kann – zum Beispiel ein Wald, Fluss oder Meer. In dem Nationalpark in Neuseeland filmte die Familie gerade eine Gruppe von Keas, als ein Vogel ihnen die Kamera wegschnappte. Bei der Kamera handelte es sich um eine sogenannte Go-Pro-Kamera. Das sind kleine Kameras, die sehr bruchsicher sind. Sportler benutzen sie zum Beispiel gerne, um ihre Fahrt mit Skiern oder dem Rad aufzunehmen.

Der Kea packte die Kamera und flog damit davon. Dabei lief die Kamera weiter und filmte alles. Das Ergebnis ist ein toller Film, der den Flug des Vogels zeigt. Danach setzt sich das Tier mit der Kamera hin und hackt darauf herum. Ein Plastikteilchen kann das Tier sogar lösen. Aber schaut selbst!
Gut zu wissen: Am Ende findet der Sohn die Kamera. So gelangte der Film schließlich auch ins Internet.

Keas …

… sind Allesfresser. Nüsse mögen die Tiere aber besonders gerne.

… sind etwa so groß wie ein durchschnittliches Huhn.

… sind sehr intelligente Vögel. Sie können Werkzeuge benutzen und sich sogar im Spiegel erkennen.

… sind bei den Neuseeländern eher unbeliebt. Sie stehlen nicht nur gerne, sondern machen oft auch Dinge kaputt oder stören den Frieden. Sie wurden zum Beispiel schon dabei beobachtet, wie sie durch Katzenklappen in Häuser eindringen und sich dann dort beim Essen bedienen.

… sind vom Aussterben bedroht.

 

Auf der Karte siehst du, wo Neuseeland liegt und in welchem Nationalpark der diebische Kea unterwegs war:

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Gibt es Eis, das nicht schmilzt?

Gibt es Eis, das nicht schmilzt?

Wissenschaftler haben ein „Super-Eis“ erfunden. Was es damit genau auf sich hat.

So sieht das neu erfundene Super-Eis aus
Foto: Gregory Urquiaga/UC Davis
Das Super-Eis gibt es in verschiedenen Größen
Gregory Urquiaga/UC Davis

Wie ärgerlich! Dein Schleckeis in der Sonne schmilzt nicht in deinem Mund, sondern läuft über die Finger oder landet am T-Shirt (sprich: ti_schört). Da heißt es schnell schlecken, damit der gute Geschmack auf der Zunge landet.
Eis gibt es aber nicht nur am Stiel und zum Genießen. Auch um Lebensmittel (zum Beispiel Fisch) zu kühlen, braucht es viel Eis. Eis oder Eiswürfel werden dazu oft in Plastikbehälter und -säcke gepackt. Je schneller dieses Eis schmilzt, desto mehr Eis muss man erzeugen. Das kostet Energie und Geld und schadet wegen des Plastiks auch noch der Umwelt. Außerdem wurden mit dem normalen Eis oft Krankheiten übertragen. Wissenschaftler haben sich deshalb jetzt etwas überlegt und Eis erfunden, das nicht so schnell schmilzt – obwohl es fast nur aus normalem Trinkwasser besteht.

Super-Eis

Es ist eine Art „Super-Eis“, das Wissenschaftler einer Universität in den USA erfunden haben. Die Eiswürfel bestehen hauptsächlich aus Wasser. Ein paar zusätzliche Stoffe sorgen dafür, dass es wie eine Art Gelee (sprich: schelee) aussieht. Diese geleeartigen Eiswürfel sind so kräftig, dass sie viel Gewicht aushalten können. Bis zu zehn Kilogramm sogar. Das heißt, man kann auch schwerere Lebensmittel (etwa große Fische) damit kühlen, ohne dass sie kaputt werden.

Rund 13 Stunden können die Eiswürfel kühlen. Dann muss man sie einsammeln, gut reinigen und wieder in einem Kühlgerät kalt machen. Danach können sie wieder zum Kühlen verwendet werden. Damit man immer weiß, wann die Eiswürfel wieder gekühlt werden müssen, verändern sie die Farbe, sobald die kühlende Wirkung nachlässt.

Der große Vorteil des Super-Eises: Man kann die Würfel immer wieder verwenden (rund zwölf Mal) und man kann sie in verschiedenen Größen herstellen. Je nachdem wie groß und schwer die Lebensmittel sind, die gekühlt werden müssen. Außerdem wird das Super-Eis ohne Plastik hergestellt. Braucht man die Eiswürfel nicht mehr, kann man sie einfach auf den Kompost werfen.

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