Kategorie: Unglaublich, aber wahr

Geldregen: Gemälde vom Trödel bringt Frau großen Reichtum

Geldregen: Gemälde vom Trödel bringt Frau großen Reichtum

Dieser Blick in den Schrank hat sich gelohnt: In einem Kasten fand eine Frau ein altes Bild wieder. Obwohl sie das Gemälde vor sechs Jahren billig gekauft hatte, könnte es sie nun reich machen.

Plötzlich reich: Dieses Bild ist 250.000 Dollar wert. Das entspricht 230.000 Euro
Plötzlich reich: Dieses Bild ist 250.000 Dollar wert. Das entspricht 230.000 Euro
Adobe Stock/ Bonhams Skinner
In Trödelläden findet man nicht nur Gemälde, sondern unterschiedlichste Dinge
In Trödelläden findet man nicht nur Gemälde, sondern unterschiedlichste Dinge
Adobe Stock

Egal ob Spielzeug, Deko für das Kinderzimmer oder Turnschuhe: Wer etwas kaufen möchte, aber nicht viel Geld ausgeben will, kann sich in sogenannten Trödelläden umsehen. In solchen Geschäften werden Dinge angeboten, die andere Menschen nicht mehr benötigen. Oft zu billigen Preisen. Genau in so einem Trödelladen hat eine Frau vor sechs Jahren ein Bild um 3,70 Euro gekauft. Und dieses Schnäppchen wird sie nun wohl reich machen. Denn jetzt hat die Besitzerin herausgefunden, dass ihr Kunstwerk in Wirklichkeit 230.000 Euro wert ist.

Gemälde war bereits verstaubt

Allzu gut gefallen hat dieses Bild der Käuferin wahrscheinlich nie. Nachdem sie es nämlich kurz in ihrem Schlafzimmer hängen hatte, verstaute sie es in einem Schrank. Dort verstaubte das teure Gemälde einige Jahre. Und niemand wusste, dass sich in diesem Kasten etwas befand, das ein kleines Vermögen wert war. Die Besitzerin dürfte sogar darauf vergessen haben, dass es dieses Bild überhaupt gibt.

Die Erinnerung der Dame wurde schließlich im Mai beim Putzen ihrer Wohnung aufgefrischt. Da fand sie das Bild nämlich zufällig wieder. Sie machte ein Foto von dem Gemälde und suchte im Internet nach Menschen, die sich mit wertvollen, alten Dingen auskennen. Dabei fand sie heraus: Das Bild, das sie so billig gekauft hatte, ist so viel wert wie ein kleines Haus! Es stammt nämlich von einem bekannten Künstler aus den USA. Anstelle des Gemäldes nun weiter verstauben zu lassen, will die Besitzerin es jetzt zu Geld machen. Bei einer Versteigerung kann es derjenige kaufen, der am meisten Geld dafür zahlt.

Suche nach verborgenen Schätzen

Immer wieder hoffen Menschen, dass alte Dinge, die sie in ihren Häusern finden, viel wert sind. Darum gibt es sogar eigene Fernsehsendungen, bei denen Expertinnen und Experten die alten Sachen prüfen. Immer wieder ist bei diesen Sachen etwas Besonderes dabei – so wertvoll wie das Gemälde der Frau ist aber nur sehr selten ein Fund. Dennoch: Ein Blick in alte Kästen kann sich scheinbar lohnen!

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134 Jahre alte Flaschenpost entdeckt

134 Jahre alte Flaschenpost entdeckt

Da staunte eine Familie aus Schottland nicht schlecht: Unter dem Boden war eine ganz besondere Nachricht versteckt.

In diesem Boden war die Flaschenpost versteckt
Foto: Facebook/Eilidh Stimpson
So sieht der Inhalt der Flaschenpost aus
Foto: Facebook/Eilidh Stimpson

Ein Installateur in Schottland hat eine aufregende Entdeckung gemacht. Während Reparaturarbeiten musste er in einer Wohnung den Boden aufreißen. Dabei stieß er auf eine 134 Jahre alte Flaschenpost. Der Installateur übergab die Flasche an die Bewohnerin des Hauses. Gemeinsam mit ihren Kindern (acht und zehn Jahre alt) versuchte sie die Nachricht vorsichtig mit Pinzette und Zange aus der Flasche zu ziehen. Doch vergeblich. Also entschloss sich die Familie, die Flasche mit einem Hammer zu zerschlagen. Die Neugier war einfach zu groß. Alle wollten wissen, was auf dem Zettel im Inneren der Flasche stand.

Nachricht für die Nachwelt

„James Ritchie und John Grieve haben diesen Boden gelegt, aber sie haben den Whisky nicht getrunken. 6. Oktober 1887. Wer diese Flasche findet, könnte denken, unser Staub weht über die Straße.“ Diese Botschaft war in der Flaschenpost niedergeschrieben. Und sie hatte die vergangenen 134 Jahre unter dem Boden in dem Haus der Familie gelegen. Die Botschaft stammte von zwei Arbeitern, die in der Nähe gelebt hatten.

Für die Familie und vor allem die Kinder war das alles eine sehr große Aufregung. Und wie geht es jetzt weiter? Die Familie selbst will jetzt eine eigene Nachricht in einer Flasche für die Nachwelt hinterlassen. Außerdem soll eine Abschrift der 134 Jahre alten Flaschenpost dazugelegt werden.

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Unglaubliche Rekorde der Natur

Unglaubliche Rekorde der Natur

Die Natur hält viele Wunder für uns parat. Heute stellen wir dir drei spektakuläre Rekorde der Natur vor.

Der Ausbruch eines Vulkanes auf der Insel Tonga hat für einen neuen Rekord gesorgt
Foto: Imago
So sah die Aschewolke von oben aus. Sie wurde von Satelliten fotografiert
Foto: Nasa

57 Kilometer

So hoch ist die höchste je gemessene Wolke weltweit. Genau genommen war es eine Aschewolke. Sie entstand Anfang des Jahres als ein Vulkan auf der Insel Tonga ausbrach. Wir haben damals berichtet. Was ist so besonders an der Wolke? Sie ist nicht nur die höchste je gemessene Wolke, sie drang auch in Höhen vor, wohin sonst keine Wolken kommen. Und zwar in die sogenannte Mesosphäre (sprich: mesosfäre). Das ist die dritte Schicht der Erdatmosphäre. (Lies mehr dazu im Infokasten!) Das ist laut Forschenden viel, viel höher als der bisherige Rekord. Die bisher höchste bekannte Aschewolke wurde 1991, also vor 31 Jahren, gemessen. Damals brach auf den Philippinen der Vulkan Pinatubo aus. Sie war „nur“ 40 Kilometer hoch. Gut zu wissen: Die Wolke war auch zweieinhalbmal höher als jedes Gewitter, das je beobachtet wurde, sagen Forschende. Und: Der Ausbruch erzeugte eine unglaubliche Menge an Blitzen.

254 Kilometer:

So lange ist der längste ununterbrochene Sandstrand. Der Strand heißt Praia do Cassino und liegt in Brasilien, und zwar am südlichen atlantischen Ozean. Dort könntest du tagelange Spaziergänge am Strand machen, immer in eine Richtung. Weil der Sandstrand so einzigartig ist, hat er es auch in das Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

768 Kilometer:

So lange ist der längste jemals gemessene Blitz. Zum Vergleich: Das ist so lange wie die Luftlinie von Wien nach Rom, der Hauptstadt von Italien. Der Blitz entstand im April 2020, und zwar in den USA. Der zeitlich längste Blitz, der jemals gemessen wurde, dauerte 17,1 Sekunden. Er entstand im Juni 2020 über den Ländern Uruguay und Argentinien. Beide Länder liegen in Südamerika.

Was ist die Atmosphäre?

Die Lufthülle der Erde wird auch Atmosphäre (sprich: atmosfähre) genannt. Sie besteht aus mehreren Schichten. Die Schicht, die der Erde am nächsten ist, heißt Troposphäre (sprich: troposfähre). Das ist die Wetterschicht. In ihr spielt sich also das Wetter ab. Sie ist in etwa neun bis zwölf Kilometer hoch, je nachdem, wo man sich befindet, ob am Äquator oder an den Polen. Am Ende der Wetterschicht gibt es normalerweise keine Wolken mehr. Nach der Troposphäre kommt die sogenannte Stratosphäre, also die zweitnächste Schicht. Die Mesosphäre ist die dritte Schicht in der Erdatmosphäre. Danach folgen die Thermosphäre und die Exosphäre.

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Elfjähriger erobert die Kunstwelt

Elfjähriger erobert die Kunstwelt

Der elfjährige Andres Valencia wird mit einem der berühmtesten Maler der Welt verglichen.

Andres Valencia vor seinen Bildern
Foto: Chase Contemporary

Malst du gerne? Dann bist du Andres Valencia ähnlich. Der Elfjährige malt nämlich leidenschaftlich gerne. Der Bub ist mittlerweile in der Kunstwelt sehr bekannt und wird als kleiner Picasso bezeichnet. Picasso war ein sehr bekannter Maler, Grafiker und Bildhauer aus Spanien. Seine Werke sind sehr beliebt. Sammler zahlen dafür viele Millionen Euro.

Auch Andres Valencia hat seine Bilder schon verkauft. Mehr als 120.000 Euro hat er dafür bekommen. Das ist ganz schön viel für so einen jungen Künstler. Was macht der Bub genau? Andres malt riesige, farbenfrohe Bilder, die in der Art an die Arbeiten von Pablo Picasso erinnern. Sein Stil war der sogenannte Kubismus. Mit dem Malen begonnen hat Andres schon mit fünf Jahren. Er zeichnete die Bilder berühmter Künstler in der Galerie seines Vaters ab. Mittlerweile malt der Bub Bilder, die viel größer als er selbst sind nach seinen eigenen Ideen. Er selbst sagt von sich, dass er beim Malen seine Gefühle ausdrückt. Manchmal habe er auch kurz nach dem Schlafengehen einen Einfall. Dann steht er wieder auf und beginnt mit der Arbeit. Diese Arbeit kann mehrere Tage dauern. Natürlich muss aber auch Andres wie alle Kinder in die Schule gehen.

Gutes tun

„Ich bin froh, dass ich Menschen mit meiner Kunst glücklich machen kann und sie meine Kunst in ihr Zuhause hängen können“, das sagte Andres in einem Interview. Der Elfjährige gesteht, dass er gerne ein weltweit bekannter Künstler werden möchte. Er ist bereits auf dem besten Weg. Zahlreiche Filmstars haben seine Bilder zu Hause hängen.

Andres unterstützt mit seiner Arbeit auch die Menschen in der Ukraine. Er hat ein Bild gemalt, das die Schrecken des Krieges zeigt. Das Geld, das der Verkauf des Bildes einbringt, kommt den Menschen in der Ukraine zugute.

Wer war Pablo Picasso?

Pablo Picasso ist einer der berühmtesten Künstler weltweit. Er wurde vor rund 140 Jahren in Spanien geboren. Er lebte von 1881 bis 1973. Schon als Kind begann Picasso zu malen. Später entwickelte Picasso gemeinsam mit einem anderen Künstler einen eigenen Kunststil, den sogenannten Kubismus. Beim Malen verwendete Picasso dabei oft Rechtecke, Dreiecke oder Quadrate. Picasso malte nicht nur, er zeichnete auch und war Bildhauer. Insgesamt gibt es rund 50.000 Werke von ihm.

Bilder von Pablo Picasso
Foto: Imago

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Wann ist ein Stück Land eine Insel?

Wann ist ein Stück Land eine Insel?

Eigentlich galt „Qeqertaq Avannarleq“ als die nördlichste Insel weltweit. Doch dem ist nicht so. Warum, erfährst du hier!

Qeqertaq Avannarleq galt als neu entdeckte nördlichste Insel. In Wahrheit ist es ein Eisberg
Foto: Morten Rasch/Universität Kopenhagen

Letztes Jahr galt es als Sensation, doch jetzt sind Forschende klüger. Die vermeintlich nördlichste Insel der Welt ist in Wahrheit ein Eisberg. Das wurde vor Kurzem bekannt.
Auch wir hatten  im Vorjahr über die „Sensation“ berichtet. Damals hieß es, die Insel sei zwar winzig (30 mal 60 Meter), aber dennoch die nördlichste auf der Welt.

Weit gefehlt, sagen die Forschenden jetzt. Denn sie haben etwas Neues herausgefunden. Unter Qeqertaq Avannarleq (übersetzt „nördlichste Insel“) befindet sich nämlich Wasser. Nur auf der Oberfläche gab es Erde und Kies. Darunter verbarg sich aber ein flacher Eisberg.

Wann ist ein Stück Land eine Insel?

Ein Stück Land im Meer ist nur dann eine Insel, wenn sie bei Flut über dem Meeresspiegel bleibt. Das heißt, sie darf nicht als Ganzes untergehen, wenn das Wasser ansteigt. Sonst bezeichnet man das Gebiet als „Bank“. Gut zu wissen: Die als Eisberg entpuppte „Insel“ befindet sich übrigens nördlich von Grönland. Grönland liegt in der Nähe des nordamerikanischen Kontinents, gehört aber zu Dänemark, einem Land in Europa.

Jagd nach neuen Inseln

Noch immer gibt es auf der Erde Neues zu entdecken. Insel-Jägerinnen und -Jäger sind auf der Suche danach. Sie sind unterwegs, um neue, unentdeckte Eilande auszuforschen. „Eiland“ ist ein anderes Wort für Insel. In dem Gebiet rund um Grönland haben in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Insel-Jägerinnen und -Jäger nach der nördlichsten Insel gesucht.

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Dieser Fisch hat einen durchsichtigen Kopf

Dieser Fisch hat einen durchsichtigen Kopf

Ein ganz besonderer Fisch: Taucht man tief in den Ozean ab, gibt es unglaubliche Tiere zu entdecken. Heute stellen wir euch den sogenannten Glaskopffisch vor.

Die zwei leuchtenden Kugeln in der Mitte des Fisches sind die Augen des Tieres
Foto: 2004 MBARI

Die Natur ist ein großes Wunder. Viele solcher Wunder entdecken Forschende immer wieder aufs Neue. Ein guter Platz dafür ist die Tiefsee. Dort lebt in rund 600 bis 800 Meter Tiefe der sogenannte Glaskopffisch. Er heißt so, weil sein Kopf durchsichtig ist.

Mitten im Kopf sind zwei leuchtend grüne Kugeln zu sehen. Das sind die Augen des Tieres. Die zwei Öffnungen, die eigentlich wie Augen aussehen, sind hingegen Geruchsorgane. Damit kann der Fisch also riechen.

Weit drehbare Augen

Die Augen des Glaskopffisches sind sehr besonders. Sie schauen nämlich grundsätzlich nach oben statt nach vorne. Lange Zeit dachten Forschende, dass das immer so ist. Doch dann fanden sie heraus, dass er seine Augen drehen und nach vorne schauen kann, zum Beispiel beim Fressen, um seine Beute zu sehen. Die grüne Tönung der Augen ist wie eine Art Sonnenbrille. Sie hilft dabei, dass die Fische ihre Beute besser aufspüren können.

Steckbrief:

Vorkommen: lebt in der Tiefsee, rund 600 bis 800 Meter tief, von der Beringsee bis nach Japan und im Meer vor Kalifornien (USA)
Größe: maximal 15 Zentimeter
Fressen: Plankton, Krebstiere, Korallen, Quallen

Hier kannst du ein Video vom Fisch anschauen:

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Gesunkene Titanic: Gestochen scharfe Bilder vom Meeresgrund

Gesunkene Titanic: Gestochen scharfe Bilder vom Meeresgrund

Seit 110 Jahren liegt die Titanic tief am Meeresgrund. Jetzt haben Forschende einmalige Aufnahmen von dem Wrack gemacht.

Die Titanic galt als unsinkbar
Foto: Imago
Von dem Schiffswrack gibt es neue spannende Bilder
Foto: OceanGate Expeditions

Videoaufnahmen von tief unter dem Meer sorgen für großes Staunen. Forschenden ist es gelungen, gestochen scharfe Aufnahmen der Titanic zu machen. Die Titanic ist ein sehr bekannter Luxusdampfer, der 1912 gesunken ist (Lies mehr dazu weiter unten!). Das Schiffswrack liegt rund 3800 Meter tief unter der Meeresoberfläche vor der Küste Neufundlands (Insel im Atlantischen Ozean). Auf den Aufnahmen sieht man viele kleine Einzelheiten ganz genau. Man kann sogar lesen, wie der Hersteller des Ankers heißt. Solche scharfen Aufnahmen unter Wasser von dem Schiffswrack hat es bisher nicht gegeben.

Hier kannst du die Aufnahmen von der Titanic anschauen:

 Was ist die Titanic?

Die Titanic (sprich: taitänik) war ein sehr bekanntes Schiff. Das Schiff ist in der Nacht vom 14. auf 15. April 1912 gesunken. Zuvor war es mit einem Eisberg zusammengestoßen. Mehr als 1500 Menschen starben, nur 700 Passagiere überlebten dieses Unglück. Das Schiff war damals das größte und schönste Schiff, das Passagiere (sprich: passaschiire) transportierte. Es galt als unsinkbar. Doch das Unglück mit dem Eisberg geschah schon bei seiner allerersten Fahrt.

Größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt

Die Titanic war auf einer Strecke südöstlich von Neufundland unterwegs, als sie sank. Andere Schiffe hatten die Besatzung bereits vor Eisbergen in dieser Gegend gewarnt. Doch der Kapitän des Luxusdampfers nahm die Gefahr nicht ernst genug und fuhr weiter mit voller Fahrt voraus. Zwei Matrosen saßen im Ausguck und hielten Wache. Plötzlich tauchte ein Eisberg auf. Obwohl die beiden sofort Alarm schlugen, war der Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern. Die scharfen Kanten des Eisberges schlitzten riesige Löcher in den Rumpf des Schiffes. Zwei Stunden und 40 Minuten nach dem Zusammenstoß mit dem Eisberg versank die Titanic im Meer.

Seit dem Untergang der Titanic werden auf dieser Strecke Schiffe und Flugzeuge eigens dafür eingesetzt, um nach Eisbergen Ausschau zu halten und Schiffe rechtzeitig zu warnen.

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Rekord: Tee-Party auf dem höchsten Berg der Welt

Rekord: Tee-Party auf dem höchsten Berg der Welt

Picknick in der Höhe: Mit Keksen und Tee haben Bergsteiger am Mount Everest für einen Rekord gesorgt.

Diese Menschen haben sich für ihre Tee-Party einen ganz besonderen Ort ausgesucht
Foto: guinnesworldrecords

Liebst du auch Rekorde? Bergsteiger Andrew Hughes (sprich: ändru hjus) war als Kind schon fasziniert davon. Voriges Jahr im Mai hat er dann den Versuch gewagt, einen Rekord zu schaffen. Vor Kurzem wurde der Rekord von Guinness World Records (sprich: ginness wörld rekords) anerkannt. Und was genau hat der Bergsteiger gemacht?

Gemeinsam Tee trinken

Andrew Hughes hat gemeinsam mit einer Gruppe von Bergsteigerinnen und Bergsteigern in 6.496 Metern Höhe eine Tee-Party gefeiert. Angestoßen wurde am Mount Everest (sprich: maunt ewerest). Das ist der höchste Berg der Welt. Er ist 8.848 Meter hoch. Die Tee-Party wurde jedoch nicht ganz am Gipfel gefeiert. Sie ging im zweiten Höhenlager über die Bühne. In solchen Höhenlagern machen Bergsteiger Pausen, wenn sie ganz zum Gipfel gehen wollen.

Und was wurde serviert? Zum Trinken gab es natürlich warmen Tee. Dazu gab es Kekse aus den USA. Bis zuletzt war nicht sicher, ob sie heil ankommen. Während der Tee-Party hat es übrigens heftig geschneit. Zum Aufwärmen also genau das Richtige.

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Rätsel um verschwundenes Schiff gelöst

Rätsel um verschwundenes Schiff gelöst

Das Forschungsschiff „Endurance“ hat eine spannende Geschichte hinter sich. Warum es sank und wie es jetzt damit weitergeht.

Das Schiff war 44 Meter lang. Es ist unter Wasser noch immer gut erhalten
Foto: Falklands Maritime Heritage Trust / National Geographic
Das Schiff ist recht gut erhalten
Foto: Falklands Maritime Heritage Trust / National Geographic

Vor 107 Jahren sank es, jetzt wurde es wiederentdeckt: Die Rede ist von einem Forschungsschiff mit dem Namen „Endurance“ (sprich: enduräns). Das englische Wort bedeutet übersetzt „Ausdauer“. 1915 war das Schiff im Weddellmeer in der Antarktis im Eis stecken geblieben. Das Schiff konnte weder vor noch zurück. Deshalb musste die Mannschaft das Schiff verlassen. Insgesamt 28 Männer waren an Bord. Monatelang hausten die Männer auf den Eisschollen, bevor sie gerettet werden konnten. Der Besitzer des Schiffes, Ernest Shackleton, hatte Hilfe geschickt. Er war ein Polarforscher aus Großbritannien. Allerdings dauerte es sehr lange, bis die Hilfe ankam. Trotzdem überlebten alle 28 Männer. Das Schiff steckte monatelang im Eis fest. Dann wurde es von den Eisplatten zerquetscht und sank.

Mit Drohne gefunden

Vor Kurzem konnte das gesunkene Schiff entdeckt werden. Der Kapitän der „Endurance“ hatte nach seiner Rettung Hinweise gegeben, wo genau das Schiff gesunken war. Trotzdem gelang es Forschern erst jetzt, das Wrack zu finden, und zwar mithilfe einer Drohne. Drohnen sind eigentlich Fluggeräte, die vom Boden aus gesteuert werden können. Diese betreffende Drohne wurde von einem Schiff aus durch das Wasser gesteuert. Dort wurde das Wrack mehr als 3.000 Meter tief entdeckt.

Sogar der Name ist noch lesbar
Foto: Falklands Maritime Heritage Trust / National Geographic

Gut zu wissen: Das Wrack wurde zum Denkmal ernannt. Es muss dort bleiben, wo es ist. So soll es geschützt werden. Würde es geborgen, könnte es noch kaputter werden. Gefilmt werden darf das Wrack jedoch. Allerdings darf es dabei weder betreten noch berührt werden. Zufällig vorbeikommen wird an diesem Ort aber sowieso kaum jemand. Bis heute zählt der Ort nämlich zu den am schwierigsten zu befahrenden Gebieten im Meer weltweit.

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Leben in echten Disney-Dörfern? Ja, das gibt’s!

Leben in echten Disney-Dörfern? Ja, das gibt’s!

In den USA soll es bald echte Micky Maus-Dörfer geben. Umweltschützer warnen jedoch davor.

Noch in Planung: In den Disney-Wohnsiedlungen werden Bewohnerinnen und Bewohner selbst zur Attraktion für Besucherinnen und Besucher
Foto: Imago
So soll der See, an dem das Disney-Dorf liegt, aussehen
Foto: Disney

Elsa, die Eiskönigin, Cinderella oder Micky Maus als Nachbarn? Das könnte in den USA bald in echt möglich sein. Denn im US-Bundesstaat Kalifornien sind sogenannte Disney-Dörfer geplant. Das heißt, es werden Häuser, Wohnungen, Hotels, Geschäfte und vieles mehr gebaut. Alle werden etwas mit der Welt von Disney (sprich: disni) zu tun haben, zum Beispiel so aussehen wie in berühmten Disney-Filmen. Außerdem soll es viele Veranstaltungen mit Disney-Figuren geben.

Leben in Disneyland

Das ist ja wie in Disneyland! Stimmt! Der Unterschied ist, die Häuser und Wohnungen in den Disney-Dörfern sind für den Alltag gedacht. Das heißt, Menschen werden dort wirklich leben. Was im ersten Moment vielleicht lustig klingt, ist es nicht unbedingt. Eines dieser Disney-Dörfer soll nämlich mitten in der Wüste gebaut werden. Dazu wird auch ein riesiger See künstlich geschaffen. Umweltschützerinnen und Umweltschützer sagen, das sei schlecht für die Natur. Außerdem werden sich nur sehr reiche Menschen leisten können, in diesen Dörfern zu wohnen. Für Bewohner in der Nähe könnte es viele Nachteile geben. Das Wasser ist dort nämlich sehr knapp und reicht schon jetzt nicht immer aus.

Gut zu wissen: Walt Disney (sprich: wolt disni) war ein Trickfilmzeichner. Er erfand unter anderem Micky Maus, Donald Duck (sprich: dak), Goofy (sprich: gufi) und Pluto.

Auf der Karte unten siehst du, wo eines der Disney-Dörfer gebaut werden soll:

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