Autor: Petra Prascsaics

Die Eisheiligen sind da!

Die Eisheiligen sind da!

Das Wochenende war herrlich warm. Und jetzt: Regen, Wind, frische Temperaturen. Aber das ist kein Zufall. Denn jetzt sind  die Eisheiligen da.

Regenschirm raus, Gummistiefel an: Mitte Mai kann es nochmal richtig ungemütlich werden. Schuld daran sind die Eisheiligen.
Imago/

Am Wochenende waren viele Leute schon auf Sommer eingestellt. In den Parks lagen Menschen in der Sonne, vor den Eisdielen standen die Leute Schlange. Und jetzt? Regen, Wind und kühle Luft. Als hätte jemand den Sommer kurz wieder ausgeschaltet. Was da los ist? Die Eisheiligen sind da.

Fünf Namen, fünf kühle Tage

Die Eisheiligen sind aber keine Eismonster mit Zapfen an der Nase. Es sind fünf Heilige, deren Namenstage im Mai liegen.

Mamertus ist am 11. Mai dran. Danach kommen Pankratius am 12. Mai, Servatius am 13. Mai und Bonifatius am 14. Mai. Am 15. Mai folgt Sophia. Sie hat den besten Spitznamen von allen. Man nennt sie die Kalte Sophie.

Warum heißen sie so?

Früher beobachteten Bäuerinnen und Bauern das Wetter sehr genau. Sie merkten, dass es Mitte Mai immer wieder noch einmal kalt werden kann. Manchmal wurde es in der Nacht sogar so kalt, dass junge Pflanzen erfroren.

Diese kalten Tage kamen oft rund um die Namenstage dieser Heiligen. Deshalb bekamen sie den Namen Eisheilige.

Ganz genau hält sich das Wetter aber nicht an den Kalender. Manchmal kommt die Kälte früher, manchmal später, manchmal gar nicht. Eine alte Wetterregel ist eben keine Wetter-Garantie.

Warum ist das wichtig?

Für den Garten kann eine kalte Nacht viel kaputt machen. Tomaten, Gurken und Paprika mögen Wärme. Frost mögen sie gar nicht.

Wer solche Pflanzen zu früh ins Freie setzt, hat Pech, wenn es nachts noch einmal friert. Dann können Blätter schlapp werden oder die ganze Pflanze geht ein.

Darum warten viele Gärtnerinnen und Gärtner bis nach der Kalten Sophie. Erst dann kommen empfindliche Pflanzen sicherer ins Beet oder auf den Balkon.

Was sagen die alten Regeln?

Eine bekannte Bauernregel lautet.

Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi.

Das klingt fast lustig. Für die Felder war es aber gar nicht lustig, wenn Frost kam.

Auch über die Kalte Sophie gibt es einen Spruch.

Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist.

Das bedeutet einfach. Erst nach dem 15. Mai wird es für empfindliche Pflanzen meistens sicherer.

Und heute?

Heute ist Montag, der 11. Mai. Genau zum Start der Eisheiligen wird es in vielen Teilen Österreichs wieder kühler und unbeständiger. Das warme Wochenende ist vorbei, also Regenjacke anziehen und die Sonnenbrille wieder kurz wegpacken.

Wer also draußen steht und friert, obwohl eben noch fast Sommer war, kennt jetzt den Grund. Mamertus hat begonnen. Vier Tage später kommt die Kalte Sophie.

Und danach darf der Sommer zeigen, ob er schon bereit ist.

Was ist Frost?

Frost bedeutet, dass die Temperatur unter 0 Grad sinkt. Dann kann Wasser gefrieren. Für junge Pflanzen ist das gefährlich, weil ihre Blätter und Stängel viel Wasser enthalten. Wenn es friert, können sie Schaden nehmen. Am nächsten Tag hängen die Blätter oft schlapp herunter oder werden braun.

Diese Pflanzen warten lieber drinnen

Manche Pflanzen kommen aus wärmeren Gegenden. Sie vertragen kalte Nächte schlecht und sollten erst nach den Eisheiligen dauerhaft ins Freie. Dazu gehören Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Kürbis, Bohnen und Basilikum.

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Bist du ein Nachrichtenprofi?

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet. Wie zum Beispiel über den Buckelwal Timmy. Der wurde inzwischen ins offene Meer gebracht. Im Mai haben Familien einen guten Grund, gemeinsam zu feiern. Weil es gibt auch einen Tag der Familie. Aber auch Tiere wie Wölfe, Präriehunde und Papageien leben als Familien zusammen.

Eishockey-Fans können sich in den nächsten Wochen auf spannende Spiele freuen. Denn ab 15. Mai kämpfen 16 Länder bei der Eishockey-WM um Gold. Und bei Stars wie Ariana Grande und Taylor Swift gibt es spannende Neuigkeiten. 

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. Wie kam Wal Timmy zurück ins offene Meer?

Richtig! Falsch!

Wer gilt beim Song Contest als Top-Favorit?

Richtig! Falsch!

3. Wann ist der Tag der Familie?

Richtig! Falsch!

4. Warum heulen Wölfe?

Richtig! Falsch!

5. Wo findet die Eishockey-WM statt?

Richtig! Falsch!

6. Welches Land hat die meisten Eishockey-WM-Titel?

Richtig! Falsch!

7. In welcher Stadt gab Shakira ein Gratis-Konzert?

Richtig! Falsch!

8. Welche Sängerin veröffentlicht Ende Juli ihr 8. Album?

Richtig! Falsch!

Weitere Quizze:

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Roboter gewinnt beim Tischtennis

Roboter gewinnt beim Tischtennis

Ace ist kein gewöhnlicher Tischtennisroboter. Er hat sich das Spielen nämlich selbst beigebracht. Dabei ist er richtig gut geworden.

Beim Tischtennis sind Reaktion und Schnelligkeit wichtig.
Adobe Stock

Gute Schläge merken, schlechte verbessern, immer wieder üben. So lernen Sportlerinnen und Sportler. Und so hat auch Ace (sprich: Eijs) trainiert. Der Unterschied: Ace ist ein Roboter. Er hat keinen Trainer gebraucht, kein Feedback von außen. Er hat einfach ausprobiert. Tausende Male. Bis er wusste, wie es geht.

In Schach oder Videospielen zeigen sie bereits hervorragende Leistungen. Die Rede ist von Systemen mit Künstlicher Intelligenz. Das sind Computer-Programme, die Dinge lernen und Aufgaben lösen können. Aber wie sieht es eigentlich mit Sport aus? Wo man Kopf, Körpereinsatz und Ausdauer in wenigen Sekunden vereinen muss?

An den besten Spielern getestet

Das hat man sich jetzt genauer angeschaut. Und zwar mit Ace. Ace ist ein Roboter. Er basiert auf künstlicher Intelligenz und soll Tischtennis spielen. Sein Können wurde sogar schon mit Spitzenspielern getestet. Tischtennisroboter an sich gibt es schon länger. Man nutzt sie unter anderem beim Training. Sie geben Bälle in verschiedenem Tempo aus, sodass Sportler ihre Fähigkeiten trainieren und verbessern können. Doch Ace geht noch einen Schritt weiter.

So funktioniert Ace

Um mit den Spielern mithalten zu können, ist Ace mit verschiedenen Dingen ausgestattet. Rund um den Tisch gibt es 12 Kameras. Diese verfolgen, wo der Ball ist und wie schnell er ist. Diese Daten bekommt dann das KI-basierte System. So weiß es genau, was als nächstes zu tun ist. Dieses System steuert nämlich den Roboterarm. Kommt ein Ball auf Ace zu, prüft er blitzschnell: Wo ist mein Arm? Wie schnell und hoch fliegt der Ball? Dann schlägt er den Ball so, dass er auf der Seite des Gegners genau dort landet, wo er ihn haben will.

Einige Siege geholt

Ace hat bei der Studie richtig abgeliefert. Im Modus „Best-of-three“ hat er gegen fünf Spieler und Spielerinnen gewonnen. In diesem Modus muss man zwei von drei Spielen gewinnen. Seine Gegner hatten bis zu 15 Jahre Erfahrung. So gut lief es aber nicht immer. Gegen zwei Spieler aus der japanischen Profiliga musste er sich geschlagen geben. Trotzdem hat Ace beeindruckende Leistungen erbracht und sein Können unter Beweis gestellt. Eine Konkurrenz für Profis stellen solche Roboter bis jetzt aber noch nicht dar.

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet. Inzwischen gibt es immer mehr Länder, die soziale Medien für Kinder verbieten wollen, der Kenianer Sabastian Sawe hat beim London-Marathon einen neuen Weltrekord aufgestellt, am 3. Mai ist Weltlachtag und eine Expertin erklärt, was dabei in unserem Körper passiert, Haie haben ein ganz besonderes Gebiss, ein K-Pop Star meldet sich nach langer Pause zurück und eine bekannte Sängerin designt jetzt ein Sondertrikot für den FC Barcelona.

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. Welches Land hat beschlossen, soziale Medien für Kinder unter 15 Jahren zu verbieten?

Richtig! Falsch!

Der Kenianer Sabastian Sawe lief beim London-Marathon am 26. April einen neuen Weltrekord. Wie schnell war er?

Richtig! Falsch!

3. Warum müssen wir lachen, wenn uns jemand kitzelt?

Richtig! Falsch!

4. Was passiert in deinem Gehirn, wenn du lachst?

Richtig! Falsch!

5. Was ist das Besondere an den Zähnen eines Hais?

Richtig! Falsch!

6. Was muss man beim Motocross-Fahren von Anfang an lernen?

Richtig! Falsch!

7. Welcher K-Pop Star hat sich nach längerer Pause mit einem neuen Album zurückgemeldet?

Richtig! Falsch!

8. Welche Sängerin darf ein Sondertrikot des FC Barcelona designen?

Richtig! Falsch!

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Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes

Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes

Ab 1. Mai gilt: Wer unter 16 Jahren mit dem E-Scooter fährt, braucht einen Helm. Und alle E-Scooter müssen Blinker haben. Was sich noch ändert und warum das Ganze sinnvoll ist.

Imago/Westend

In Österreich gelten ab jetzt ein paar neue Regeln auf der Straße. Und das betrifft vor allem die, die gerne mit E-Scootern und E-Bikes unterwegs sind. Und es betrifft auch Kinder.

Die wichtigste Neuerung ist die Helmpflicht. Wer unter 16 Jahren mit dem E-Scooter fährt, muss ab sofort einen Helm aufsetzen. Beim E-Bike gilt das bis zum 14. Geburtstag. Bisher war die Grenze beim E-Bike noch bei 12 Jahren.

Blinker auf beiden Seiten

Neu ist auch: E-Scooter müssen Blinker haben, und zwar an beiden Lenkergriffen. Bisher haben viele Rollerfahrer einfach die Hand ausgestreckt, wenn sie abbiegen wollten. Das sieht nicht jeder rechtzeitig. Mit Blinkern wird man besser gesehen.

Noch etwas gilt beim E-Scooter: Nur eine Person darf darauf stehen. Es darf  auch nichts mehr am Lenker baumeln. Kein Rucksack und auch keine Einkaufstasche. Außerdem dürfen ab jetzt mit einem E-Scooter auch mehr keine Pakete transportiert werden.

Für mehr Sicherheit

Warum kommen diese Regeln? Im Jahr 2024 hat es in Österreich rund 7.500 Unfälle mit E-Scootern gegeben und fast 10.000 mit E-Bikes. Fast jeder vierte Verletzte war jünger als 18 Jahre. Ohne Helm ist das Risiko, sich am Kopf zu verletzen, sechsmal höher als mit Helm.

Die wichtigsten Regeln auf der Straße

Ab wann darf ich allein fahren?

Fahrrad, E-Bike und E-Scooter: ab 12 Jahren allein
Mit Radfahrausweis: schon ab 10 Jahren allein
Radfahrprüfung: möglich ab 9 Jahren (4. Klasse Volksschule)
Unter 12 Jahren ohne Radfahrausweis: nur mit Begleitperson (mindestens 16 Jahre alt)

Wann muss ich einen Helm tragen?

Normales Fahrrad: Pflicht bis zum 12. Geburtstag
E-Bike: Pflicht bis zum 14. Geburtstag
E-Scooter: Pflicht bis zum 16. Geburtstag

Was gilt beim Radfahren?

Radweg benutzen, wenn es einen gibt
Nicht auf dem Gehsteig fahren
Klingel ist Pflicht
Bei Dunkelheit Licht vorne und hinten Pflicht
Nicht freihändig fahren
Auf der Straße hintereinander fahren, nicht nebeneinander

Wie zeige ich an, wohin ich fahre?

Linksabbiegen: linken Arm waagrecht ausstrecken
Rechtsabbiegen: rechten Arm waagrecht ausstrecken
Handzeichen immer vor dem Abbiegen geben
Danach beide Hände sofort zurück an den Lenker
Wer kein Handzeichen gibt, kann bestraft werden

Was gilt beim E-Scooter?

Blinker an beiden Lenkergriffen Pflicht
Klingel oder Hupe Pflicht
Nur eine Person erlaubt
Nichts am Lenker transportieren
Nicht auf dem Gehsteig fahren

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Papageien sind schlauer als gedacht

Papageien sind schlauer als gedacht

Verstehen Papageien auch Namen? Das haben Forschende jetzt genauer untersucht. Das Ergebnis überrascht: Die bunten Vögel können Namen nicht nur nachsprechen, sie verstehen sie auch.

Nicht nur nachplappern: Papageien verstehen zumindest teilweise, was Wörter bedeuten.
Imago/Jan Hübner

Forscher fragen sich schon lange, ob Tiere einander beim Namen nennen. Um das herauszufinden, haben sie die Fähigkeiten von über 800 Papageien untersucht. Nicht im Labor, nicht in der Natur, sondern zu Hause. Besitzerinnen und Besitzer füllten einen Fragebogen aus und berichteten, was ihre Tiere können. Weil viele ähnliche Dinge beschrieben haben, konnte das Team ein klares Muster erkennen.

Das Ergebnis ist überraschend: Manche Papageien setzen Namen wirklich richtig ein. Die Forscher prüften das in mehreren Schritten. Können die Tiere Namen überhaupt lernen? Benutzen sie diese Laute im richtigen Moment? Und verwenden sie einen Namen wirklich nur für eine bestimmte Person? Bei manchen Papageien lautet die Antwort auf alle drei Fragen: ja.

Für Aufmerksamkeit oder Futter

Einige Papageien können Namen von Menschen oder Haustieren lernen und gezielt einsetzen. Das zeigt: Sie reden nicht einfach nach, sie verstehen zumindest teilweise, was Wörter bedeuten. Allerdings nutzen sie Namen anders als wir. Manche rufen jemanden beim Namen, wenn sie Aufmerksamkeit oder Futter wollen. Andere kombinieren Namen mit Wörtern, zum Beispiel „Schlafenszeit für Polly“. Manche erfinden sogar Spitznamen.

Das kann nicht jeder

Delfine und Elefanten benutzen zwar auch Laute, die wie Namen klingen. Aber ob sie diese so bewusst einsetzen wie Papageien, weiß man nicht. Und ob Papageien das auch in freier Natur so machen? Unklar. Sie sind einfach zu schwer zu beobachten.

Steckbrief: Papagei

Aussehen Papageien sind je nach Art sehr unterschiedlich groß. Manche werden bis zu 100 cm groß und bis zu 1,7 Kilogramm schwer. Was alle gemeinsam haben: ihr buntes, auffälliges Gefieder.

Lebensdauer Papageien werden erstaunlich alt. Mit 40 bis 50 Jahren können sie genauso alt werden wie ein Mensch.

Nahrung Papageien sind Allesfresser. Besonders gern haben sie Obst, Gemüse und Blätter, aber auch Insekten stehen auf ihrem Speiseplan.

Lebensraum Papageien fühlen sich vor allem in warmen Regionen der Welt wohl, zum Beispiel in Südamerika, Afrika und Australien.

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Warum Kröten ein Taxi brauchen

Warum Kröten ein Taxi brauchen

Im Frühjahr brechen Kröten zu einer gefährlichen Reise auf. Ihr Weg führt über Felder, Wiesen und Straßen. Zum Glück gibt es Helfer.

Adobe/Petr

Mitten in der Nacht, wenn es draußen still ist, sind sie plötzlich überall: Kröten. Sie wandern. Und das jedes Jahr aufs Neue. Ihr Ziel ist immer dasselbe: das Gewässer, in dem sie selbst einmal geschlüpft sind. Genau dort wollen sie ihre eigenen Eier ablegen.

Die Wanderung dauert oft mehrere Nächte. Damit sie den richtigen Weg finden, helfen ihnen Mond, Sterne, Gerüche und Geräusche. Übrigens wandern nicht nur Kröten. Das tun auch andere Amphibien. Das sind Tiere, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können, zum Beispiel Frösche und Molche.

Wanderung mit Risiko

Die Wanderung ist gefährlich. Die größte Gefahr lauert auf den Straßen, die die Tiere überqueren müssen. Vom Auto aus sind die kleinen Kröten kaum zu sehen, besonders nachts. Und genau dann sind sie unterwegs. Dazu kommt: Kröten sind sehr langsam.

Für das Überqueren der Straße brauchen sie bis zu 15 Minuten. Noch eine Gefahr sind Gullys, also die Abflüsse am Straßenrand. Die Kröten fallen hinein und kommen nicht mehr heraus. Deshalb erreichen nicht alle ihr Ziel.

Dinge, die helfen

Zum Glück gibt es Menschen, die den Kröten helfen. An gefährlichen Stellen werden Warnschilder aufgestellt, damit Autofahrerinnen und Autofahrer langsamer fahren. Entlang der Straßen verlaufen außerdem niedrige Kunststoffzäune. Die Kröten stoßen daran und werden sicher am Zaun entlanggeführt, anstatt direkt auf die Fahrbahn zu laufen.

Eine besonders clevere Idee ist das Krötentaxi. Dabei werden in regelmäßigen Abständen Kübel in den Boden eingegraben. Die Kröten fallen beim Wandern hinein. Zweimal am Tag kommen Helferinnen und Helfer, holen die Tiere heraus und bringen sie sicher auf die andere Straßenseite. Dort können die Kröten ihre Reise fortsetzen. Mit diesen Aktionen kann vielen Tieren das Leben gerettet werden.

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Bist du ein Nachrichtenprofi?

Bist du ein Nachrichtenprofi?

In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war viel los in der Kleinen Kinderzeitung! Wieder einmal gab es ein schweres Erdbeben, Roboter haben bei einem Sportbewerb für Aufsehen gesorgt, der Wal Timmy sorgt inzwischen für viel Streit, im Tierreich gibt es erstaunliche Freundschaften, Superstar Taylor Swift geht bei einem wichtigen Musikpreis als Favoritin ins Rennen und der österreichische Basketball-Profi Jakob Pöltl kämpft mit seinem Team in der bekanntesten Liga der Welt um den Meistertitel.

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. In welchem Land bebt die Erde besonders oft?

Richtig! Falsch!

2. Bei welchem sportlichen Bewerb haben Roboter kürzlich gewonnen?

Richtig! Falsch!

Wie lernt die Künstliche Intelligenz?

Richtig! Falsch!

4. Warum braucht die KI besonders viel Energie?

Richtig! Falsch!

5. Elefanten sind sehr soziale Tiere. Was stimmt?

Richtig! Falsch!

6. Was versteht man unter Symbiose?

Richtig! Falsch!

7. Welche Position spielt Jakob Pöltl im Basketball?

Richtig! Falsch!

8. Bei welchem großen Musikpreis geht Taylor Swift als Favoritin ins Rennen?

Richtig! Falsch!

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Nachrichtenquiz

Diese Woche war viel los in der Kleinen Kinderzeitung! In Ungarn haben wichtige Wahlen stattgefunden, ein Roboter am Mars hat eine spektakuläre Entdeckung gemacht,  die Menschen in Thailand haben das neue Jahr gefeiert, Tausende Menschen verfolgen das traurige Schicksal eines Wales, der in der Ostsee gestrandet ist und Taylor Swift und ihr Freund Travis Kelce haben endlich verraten, wo sie im Juli ihre Hochzeit feiern wollen.

Du hast das alles gelesen? Dann kannst du hier zeigen, was du dir gemerkt hast!

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. In Ungarn hat es eine Wahl gegeben. Wer hat gewonnen?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

2. In Thailand wird das neue Jahr mit einer riesigen Wasserschlacht gefeiert. Wie heißt dieses Fest?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

3. Ein berühmter Zoo feiert heuer seinen 200. Geburtstag. Welcher Zoo ist das?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

4. Der Mars hat einen Spitznamen. Wie wird er noch genannt?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

5. Auf dem Mars ist seit vielen Jahren schon ein Roboter unterwegs und erforscht den Planeten. Wie heißt dieser Roboter?

Richtig! Falsch!

6. Was können Gründe dafür sein, dass Wale stranden?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

7. Die Gruppe Katseye hat einen neuen Song veröffentlicht. Wie heißt er?

Richtig! Falsch!

8. Taylor Swift und Travis Kelce wollen heiraten. In welcher Stadt soll die Hochzeit stattfinden?

Richtig! Falsch!

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Neue Insel in der Antarktis entdeckt

Neue Insel in der Antarktis entdeckt

Forscher und Forscherinnen haben zufällig eine Insel gefunden, die auf keiner Karte zu finden war. Jetzt braucht sie nur noch einen Namen.

Schnee und Eis, soweit das Auge reicht. Die Antarktis ist fast vollständig mit Eis bedeckt.
Imago/Anadolu Agency

Man könnte denken, wir Menschen kennen jeden Winkel der Erde. Doch das stimmt nicht immer. Ein Forschungsteam aus Deutschland hat kürzlich zufällig eine unbekannte Insel entdeckt.

Anfang Februar fuhren die Forscher und Forscherinnen mit ihrem Schiff „Polarstern“ durch das Meer in der Antarktis. Eines Tages mussten sie wegen schlechtem Wetter Schutz suchen. Als sie aus dem Fenster schauten, entdeckten sie einen schmutzigen Eisberg. Doch als sie genauer hinschauten, trauten sie kaum ihren Augen: Es war gar kein Eisberg, sondern eine echte Insel!

Vorborgen unter dem Eis

Das Team hat die Insel genau ausgemessen. Das Ergebnis: Sie ist etwa 130 Meter lang, 50 Meter breit und schaut rund 16 Meter aus dem Meer heraus. Klein, aber trotzdem wichtig genug, um auf Karten eingezeichnet zu werden. Die Insel liegt unter einer dicken Eisschicht. Dadurch sieht sie genauso aus wie die vielen Eisberge, die im Meer treiben. Deshalb fiel sie auch auf Fotos von Satelliten nicht auf. Auf Seekarten, also auf Karten für Schiffe, war sie bis jetzt nur als unbekanntes Gebiet markiert.

Name gesucht

Die Insel hat noch keinen Namen, aber das soll sich bald ändern. Da das Team sie entdeckt hat, darf es Vorschläge machen. Der Name muss dann zuerst von Fachleuten in Deutschland und danach auch von Fachleuten der Vereinten Nationen (UNO) bestätigt werden.

Die Vereinten Nationen sind eine Organisation, in der fast alle Länder der Welt zusammenarbeiten. So haben alle Länder denselben Namen für die Insel. Außerdem soll die Insel in Seekarten aufgenommen werden. Ihre genaue Position gibt das Team erst bekannt, nachdem ein Name gefunden wurde.
Die Entdeckung zeigt: Die Erde hält immer noch Überraschungen bereit. Es lohnt sich also, manchmal genauer hinzuschauen.

Die Antarktis

Lage: Rund um den Südpol

Aufbau: Kontinent (Antarktika) + Antarktischer Ozean

Oberfläche: Fast der gesamte Kontinent ist von Eis bedeckt

Temperatur: Durchschnitt: -55 °C Küste im Sommer: etwa 0 °C

Tiere auf dem Land: Wenige Tiere, weil es kaum Pflanzen als Nahrung gibt

Tiere an der Küste und im Meer: Pinguine, Robben, Fische, Wale

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