Autor: Petra Prascsaics

Weltfrauentag: Warum dieser Tag wichtig ist

Weltfrauentag: Warum dieser Tag wichtig ist

Weniger Lohn für die gleiche Arbeit, weniger Chancen auf Bildung: Kein einziges Land der Welt behandelt Frauen und Männer wirklich gleich.

Am 8. März wird weltweit daran erinnert, dass Frauen in vielen Dingen immer noch ungerecht behandelt werden
Imago

„Kein Land der Welt hat die vollständige rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht“, sagt Sarah Hendriks von der UNO-Frauenorganisation. Viele Frauen sind Gewalt ausgesetzt und werden zu wenig davor geschützt.

In einigen Ländern werden junge Mädchen zwangsverheiratet oder dürfen keine Schule besuchen. Und in fast der Hälfte aller Länder verdienen Frauen für dieselbe Arbeit weniger Geld als Männer.

Am 8. März, dem Weltfrauentag, gehen deshalb weltweit Menschen auf die Straße. Es finden Kundgebungen und Veranstaltungen statt, um auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen.

Ein langer Kampf

Dass Frauen überhaupt für ihre Rechte kämpfen können, haben sie vor allem mutigen Frauen zu verdanken. Sie haben vor mehr als 100 Jahren den Anfang gemacht.

Eine von ihnen war Theresa Malkiel. Sie war Fabriksarbeiterin in den USA, arbeitete zehn Stunden täglich bei stickiger Luft und Hitze Manchmal wurden die Fabrikstore sogar zugesperrt, damit sie nicht einfach gehen konnte. Und das alles für sehr wenig Geld.
Theresa fand das ungerecht. Sie organisierte Proteste und schrieb Berichte darüber. 1909 streikten in New York Tausende Arbeiterinnen fast drei Monate lang für bessere Löhne und kürzere Arbeitszeiten.

Für die Rechte der Frauen

1910 schlug die deutsche Politikerin Clara Zetkin vor, jedes Jahr einen Frauentag zu feiern. Bereits ein Jahr später gingen Hunderttausende Frauen auf die Straße. Das Datum 8. März erinnert an einen Streik von Arbeiterinnen in Russland, der am 8. März 1917 sogar eine Revolution auslöste.

Seit 1977 ist der 8. März offiziell ein internationaler Feiertag für die Rechte der Frauen. Er soll auch daran erinnern, für welche Rechte Frauen erst kämpfen mussten.

Wie ist es heute in Österreich?

Auch in Österreich sind Frauen und Männer nicht in allen Bereichen gleich. Besonders beim Gehalt gibt es noch große Unterschiede. Frauen verdienen für dieselbe Arbeit oft weniger als Männer. Dazu kommt: Viele Frauen arbeiten nur Teilzeit, weil sie nebenbei kochen, putzen und die Kinder betreuen. Diese Arbeit wird nicht bezahlt, obwohl sie genauso wichtig ist wie jede andere Arbeit. Und auch bei den Aufstiegschancen im Beruf haben Frauen noch immer schlechtere Karten als Männer.

Der Weltfrauentag erinnert daran, dass noch viel zu tun ist. Dabei würde Gleichberechtigung die meisten Menschen viel glücklicher machen.

 

 

 


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Nachrichtenquiz

Diese Woche waren die neuen Regeln für Helm-Pflicht bei E-Bike und E-Scooter, die perfekte Welt der K-Pop-Stars, das lächelnde Quokka in Westaustralien, die Regeln im Faustball und die deutsche Teilnehmerin für den Song Contest die Themen in der aktuellen Ausgabe der Kleinen Kinderzeitung. Was davon hast du dir gemerkt?

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

Bis zu welchem Alter muss man ab Mai in Österreich auf einem E-Bike einen Helm tragen?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

Aus welchem Land kommt K-Pop?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Warum ist die K-Pop-Band BTS in den letzten Jahren nicht aufgetreten?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Warum haben Quokkas immer ein Lächeln auf den Lippen?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

Wo verstecken sich Quokkas vor ihren Feinden?

Richtig! Falsch!

Welcher Star tritt für Deutschland beim Song Contest im Mai an?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

Wie viele Spieler hat ein Team im Faustball?

Richtig! Falsch!

Was ist beim Faustball besonders wichtig?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

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Paralympics: Die Jagd nach Medaillen geht weiter

Paralympics: Die Jagd nach Medaillen geht weiter

Startschuss in Italien: Bis zum 15. März kämpfen mehr als 660 Athletinnen und Athleten bei den Paralympischen Winterspielen um Medaillen. Auch Österreich ist mit dabei.

Das olympische Feuer brennt weiter: Am Freitag werden die Paralympics in der Arena in Verona (Italien) eröffnet
Imago

Sport gehört allen Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung. Um das möglich zu machen, werden seit 1960 die  sogenannten Paralympischen Spiele veranstaltet.

Bei diesen Wettkämpfen treten Athletinnen und Athleten mit Behinderung alle vier Jahre gegeneinander an, immer wenige Wochen nach den Olympischen Spielen. Manche Sportler sitzen zum Beispiel im Rollstuhl oder sie tragen Prothesen, andere sind blind. Sie orientieren sich vor am mit ihrem Gehör.

Am Freitag, dem 6. März, werden die Spiele in Mailand mit einer großen Eröffnungsfeier gestartet. Die Wettkämpfe selbst finden in Mailand und in der Bergregion rund um Cortina d’Ampezzo statt. Bis 15. März kämpfen mehr als 660 Sportlerinnen und Sportler aus 50 Ländern um Gold, Silber und Bronze.

Das österreichische Team

Auch Österreich ist dabei. 19 Sportlerinnen und Sportler, sechs Frauen und 13 Männer, treten für unser Land an. Neun von ihnen stehen zum allerersten Mal bei Paralympischen Winterspielen am Start.

Diese Sportarten sind dabei

Sechs Sportarten stehen auf dem Programm: Para Biathlon, Para Ski Alpin, Para Skilanglauf, Para Snowboard, Para Eishockey und Rollstuhlcurling.

Beim Para Biathlon müssen die Sportlerinnen und Sportler Langlaufen und Schießen. Beim Para Ski Alpin gibt es fünf Bewerbe, unter anderem Slalom und Abfahrt. Beim Para Eishockey sitzen die Athletinnen und Athleten auf Schlitten und versuchen, einen Puck ins gegnerische Tor zu schießen. Beim Rollstuhlcurling schieben die Teams mit einem Stick einen schweren Stein so nah wie möglich ans Ziel.

Österreich ist in den Sportarten Para Ski Alpin, Para Biathlon, Para Langlauf und Para Snowboard vertreten.

Paralympische Spiele gibt es übrigens nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Die nächsten Sommer-Paralympics finden 2028 in Los Angeles (USA) statt.

 


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Das passiert gerade im Iran

Das passiert gerade im Iran

Seit Samstag herrscht Krieg zwischen dem Iran, den USA und Israel. Der oberste Führer des Iran wurde dabei getötet. Noch kann niemand sagen, wie es in der Region jetzt weitergeht.  

Am Samstag starteten die USA und Israel ihren Angriff auf den Iran
Imago

Samstagfrüh rollt ein dumpfes Donnern durch die Straßen von Teheran, der Hauptstadt des Iran. Kurz danach steigen dichte Rauchwolken auf. Schon seit Wochen drohte US-Präsident Donald Trump damit, den Iran anzugreifen. Am Samstag ist es tatsächlich passiert: Die USA und Israel haben den Iran angegriffen.

Die ersten Raketen trafen ein Gebäude, in dem sich viele der mächtigsten Politiker des Iran aufhielten. Viele davon wurden getötet. Darunter war auch Ajatollah Ali Chamenei, Irans oberster religiöser Führer. Er bestimmte über Polizei, Gerichte, Medien und Armee. Solche religiösen Führer werden auch Mullahs genannt.

Wie wird der Iran regiert?

Freie Wahlen gibt es im Iran nicht. Die Mullahs setzen strenge Regeln durch und benutzen dafür die Religion Islam. Vor allem Frauen haben deutlich weniger Rechte als Männer. Sie müssen in der Öffentlichkeit Kopftuch und lange Kleidung tragen. Wer sich nicht daran hält, kann hart bestraft werden, im schlimmsten Fall sogar mit dem Tod.

Im Iran kämpfen immer wieder viele Menschen um ihre Freiheit. Das ist ein mutiger Kampf, für den Tausende auch mit ihrem Leben bezahlt haben. Denn Chamenei ließ diese Proteste brutal niederschlagen und auf die Protestierenden schießen. Zuletzt passierte das im Januar 2026. Mehr dazu erfährst du hier.

Warum greifen Israel und die USA den Iran an?

Zwischen dem Iran, Israel und den USA gibt es schon seit langer Zeit Konflikte. Ein zentraler Streitpunkt ist das Atomprogramm des Iran. Atomwaffen sind die gefährlichsten Waffen der Welt.
Ein internationales Abkommen verbietet dem Iran, solche Waffen zu bauen. Die iranische Regierung behauptet, ihr Programm diene nur der Stromerzeugung. Viele Fachleute glauben das nicht. Gespräche über eine Lösung sind zuletzt gescheitert.

Israel sieht das iranische Raketen- und Atomprogramm als direkte Bedrohung. Die iranischen Machthaber wiederum betrachten Israel seit vielen Jahren als Feind und haben immer wieder damit gedroht, das Land zu vernichten. Beide Seiten trauen dem anderen zu, noch härter zuzuschlagen. Das macht die Lage so gefährlich.

Wie hat der Iran auf diesen Angriff reagiert?

Nachdem die USA und Israel den Iran bombardierten, antwortete der Iran sofort. Raketen und Drohnen flogen Richtung Israel. Aber auch Stützpunkte des US-amerikanischen Militärs in Bahrain, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden von Iran bombardiert.

Auch die Hisbollah hat sich inzwischen in diesen Konflikt eingemischt. Die Hisbollah ist eine bewaffnete Terrorgruppe im Libanon, die eng mit dem Iran zusammenarbeitet. Auch sie feuerte Raketen auf den Norden Israels. Israel antwortete mit Angriffen aus der Luft auf den Libanon.

Eine iranische Drohne traf sogar einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern, das zur Europäischen Union gehört. Was als Konflikt zwischen zwei Ländern begann, zieht immer mehr Staaten hinein.

Wie sehen die Menschen im Iran diesen Angriff?

Die Reaktionen auf Chameneis Tod sind sehr unterschiedlich. Im Internet tauchten viele Videos auf, die jubelnde Menschen im Iran zeigen. Denn viele Iranerinnen und Iraner hoffen jetzt, dass  ihr Land endlich frei ist und die Menschen dort auch endlich frei leben dürfen. Chamenei hatte aber auch viele Anhänger, die um ihren Führer trauen.

Auch außerhalb des Iran gingen Menschen auf die Straße. In Wien versammelten sich mehr als 2.000 Menschen auf dem Heldenplatz. Sie schwenkten alte iranische Fahnen. Auch sie hoffen, dass der Iran bald ein freies Land ist. Manche weinten, andere tanzten.

Spüren auch andere Menschen die Folgen des Krieges?

Der Krieg hat auch Folgen für Menschen, die gar nichts damit zu tun haben. Mehrere Länder in der Region sperrten ihren Luftraum. Große Flughäfen, etwa in Dubai, mussten den Betrieb einstellen. Tausende Flüge wurden gestrichen. Auch viele Österreicherinnen und Österreicher, die gerade in der Region unterwegs sind, kommen vorerst nicht nach Hause.

Wie geht es weiter?

Noch ist vieles offen. Die Angriffe dauern an, und niemand weiß, wie lange. Auch im Iran selbst ist nach Chameneis Tod unklar, wer künftig die Macht übernimmt und welchen Weg das Land einschlägt.


Hauptstadt: Teheran

Fläche: 1,6 Millionen Quadratkilometer (etwa 19-mal so groß wie Österreich)

Bevölkerung: rund 90 Millionen Menschen

Regierung. Seit der Revolution 1979 ist der Iran eine Islamische Republik. Der mächtigste Mann im Land ist der religiöse Führer, der Ajatollah. Er wird nicht gewählt. Daneben gibt es einen Präsidenten, der aber deutlich weniger Macht hat.

Lage. Der Iran liegt im Mittleren Osten und grenzt an viele Länder, darunter den Irak, die Türkei, Afghanistan und Pakistan.

Kultur. Der Iran war früher als Persien bekannt. Das Land hat eine mehr als 2.500 Jahre alte Geschichte und gehört zu den ältesten Kulturen der Welt.

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Ausschlafen macht schlauer

Ausschlafen macht schlauer

Eine Untersuchung in der Schweiz zeigt: Wenn die Schule später beginnt, fühlen sich die meisten Kinder fitter und lernen auch besser.

Viele Kinder schleppen sich jeden Morgen müde in die Schule
Viele Kinder schleppen sich jeden Morgen müde in die Schule
Imago/imagebroker

Morgens aus den Federn kommen ist für viele Kinder und Jugendliche eine echte Qual. Und so mancher wünscht sich, die Schule würde einfach ein bisschen später beginnen. Dass das keine schlechte Idee wäre, hat jetzt eine Studie aus der Schweiz gezeigt.

Forscherinnen und Forscher der Universität Zürich haben zwei Schulen in der Schweizer Gemeinde Gossau drei Jahre lang begleitet. Diese Schulen hatten etwas Besonderes ausprobiert: Die erste Unterrichtsstunde war freiwillig. Der verpflichtende Unterricht startete erst um 8.30 Uhr statt wie früher eine Stunde früher.

Was hat das gebracht?

Das Ergebnis dieser Studie war eindeutig: Fast alle Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit, später zu kommen. Im Schnitt schliefen sie dadurch 45 Minuten länger als zuvor. Denn sie gingen zwar zur gleichen Zeit ins Bett, standen aber später auf.

Und dieser zusätzliche Schlaf machte sich bemerkbar. Die Jugendlichen hatten weniger Einschlafprobleme. Sie fühlten sich gesünder und im Unterricht lief es besser. Bei Tests in Englisch und Mathematik schnitten sie nämlich besser ab als noch vor dem Schulversuch.

Warum ist Schlaf so wichtig?

Gerade in der Pubertät verändert sich der Körper. Das innere Schlafprogramm verschiebt sich, sodass Jugendliche abends länger wach bleiben und morgens schwerer aufwachen. Frühe Schulzeiten passen daher oft schlecht zu diesem natürlichen Rhythmus.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind deshalb überzeugt: Wer ausgeschlafen in die Schule kommt, kann besser lernen und ist insgesamt gesünder. Ein späterer Schulbeginn könnte also mehr sein als bloßes Schlafen, er könnte vielen Schülerinnen und Schülern den Schulalltag erleichtern.

 

 

 


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Bist du ein Nachrichtenprofi?

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche waren ein heftiger Wintersturm in einer Millionen-Metropole, der, ein süßer Affe und sein Stofftier, ein Kunstwerk aus einem besonderen Material, mit schrägen Sportarten, ein und ein Superstar, der für die Fans mit einem besonderen Geschenk überrascht, die Themen in der aktuellen Ausgabe der Kleinen Kinderzeitung. Was davon hast du dir gemerkt?

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Wie heißt das Wetterphänomen, das in den USA immer wieder viel Schnee und Kälte bringt?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

Wo lebt der kleine Affe Punch, der mit seinem Stofftier gerade ein Star im Internet ist?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Aus welchem Material hat der Künstler Óscar Olivares eine Mona Lisa an einer Hauswand in San Salvador gemacht?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Was sind Geisternetze?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

Wie funktioniert die Sportart Schachboxen?

Richtig! Falsch!

In welchem Land findet die Weltmeisterschaft im Luftgitarrespielen statt?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

Warum ist es wichtig, dass Tierarten geschützt werden?

Richtig! Falsch!

Welcher Star gibt seinen Fans ein Gratis-Konzert auf dem Zócalo-Platz in Mexiko-Stadt?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

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Vier Jahre Krieg in der Ukraine

Vier Jahre Krieg in der Ukraine

Am 24. Februar 2022 griff Russland die Ukraine an. Seitdem herrscht dort Krieg. Ohne Aussicht auf Frieden.

Russische Raketen haben auch viele Wohnungen zerstört
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Fast jeden Tag heulen in der Ukraine irgendwo die Sirenen. Fast jeden Tag flüchten Menschen in Schutzräume. Fast jeden Tag schickt Russland Raketen und Drohnen in die Ukraine. Und das seit vier Jahren.

Viel Zerstörung und Leid

Am 24. Februar 2022 hat der russische Präsident Wladimir Putin seine Soldaten in die Ukraine einmarschieren lassen. Seither ist in diesem Land sehr viel zerstört worden: Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser und Kraftwerke, in denen Strom erzeugt wird. In diesem Krieg sind sehr viele Menschen gestorben oder verletzt worden. Nicht nur Soldaten, sondern auch ganz normale Menschen, die nichts mit dem Krieg zu tun haben. Auch Kinder.

Mehr als sechs Millionen Menschen haben die Ukraine verlassen und sind in andere Länder geflüchtet. Rund 92.000 davon leben heute in Österreich.
Russland hat inzwischen rund 20 Prozent der Ukraine besetzt, vor allem Gebiete im Osten und Süden des Landes.

Nicht der erste Angriff

Es war nicht das erste Mal, dass Russland die Ukraine angriff. Schon 2014 hatte Putin die ukrainische Halbinsel Krim besetzt und Teile des Ostens unter russische Kontrolle gebracht.

Warum tut Putin das? Der russische Präsident will bestimmen, wer in der Ukraine das Sagen hat. Früher gehörten Russland und die Ukraine zur Sowjetunion, einem riesigen Staat. 1991 löste sich dieser Staat auf, und die Ukraine wurde ein unabhängiges Land.

Seitdem streiten Russland und die Ukraine darüber, ob die Ukraine eher mit Russland oder mit den Ländern im Westen zusammenarbeiten soll.

Viele Ukrainerinnen und Ukrainer wollen eine echte Demokratie in ihrem Land und mitbestimmen. Sie wollen, dass die Ukraine Mitglied der EU oder NATO wird. Die NATO ist ein Militär-Bündnis, die einander im Ernstfall verteidigen. Zu diesem Bündnis gehören die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien und viele westliche Länder.

Hilfe für die Ukraine

Das will Putin mit diesem Krieg verhindern. Außerdem hat die Ukraine viel Kohle, Erdgas, Erdöl, Eisenerz und wertvolle Metalle. Auch die will Putin kontrollieren.
Die EU und die NATO unterstützen die Ukraine mit Geld, Waffen und Hilfsgütern. Diese Länder kämpfen aber nicht selbst in diesem Krieg.

Wann ist der Krieg zu Ende?

Noch bevor Donald Trump US-Präsident wurde, hatte er versprochen, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden. Das ist ihm nicht gelungen. Vor Kurzem wurden in Genf in der Schweiz Friedensgespräche geführt, an denen die Ukraine, Russland und die USA teilnahmen. Sie endeten ohne Ergebnis. Derzeit ist kein Ende in Sicht.

Die letzten Monate sind für Menschen in der Ukraine besonders schlimm, denn der Winter dort ist heuer besonders kalt. Doch durch die Angriffe russischer Drohnen wurden viele Kraftwerke zerstört. Viele Menschen haben seither nur ein paar Stunden Strom am Tag und oft auch keine Heizung.


Die Ukraine auf einen Blick

Lage: Osteuropa, grenzt an Russland, Polen, Rumänien und andere Länder

Größe: Rund 604.000 Quadratkilometer, das zweitgrößte Land Europas

Einwohner: Vor dem Krieg rund 44 Millionen Menschen

Hauptstadt: Kiew (ukrainisch: Kyjiw)

Sprache: Ukrainisch

Währung: Hrywnja

Landwirtschaft: Die Ukraine gehört zu den wichtigsten Getreide- und Sonnenblumenöl-Produzenten der Welt

Bodenschätze: Kohle, Erdgas, Eisenerz, Lithium, Titan und seltene Metalle

Geschichte: Bis 1991 Teil der Sowjetunion, seitdem ist die Ukraine unabhängiges Land

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Olympia: Österreich nimmt 18 Medaillen mit

Olympia: Österreich nimmt 18 Medaillen mit

Fünfmal Gold, achtmal Silber, fünfmal Bronze: Das haben sich die österreichischen Sportlerinnen und Sportler  in Italien geholt. Einen unglaublichen Rekord hat heuer Norwegen gebrochen.

Viele glückliche Gewinner: Eine davon ist Janine Flock bei Olympia. Sie hat sich im Skeleton eine Gold-Medaille geholt.
Imago

Die letzten Rennen sind gefahren, die letzten Sprünge gesprungen, die letzten Pucks ins Tor geschossen. Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien) sind offiziell beendet. Die Sportlerinnen und Sportler sind auf dem Heimweg.
Die österreichischen Sportlerinnen und Sportler nehmen insgesamt 18 Medaillen mit nach Hause: fünf goldene, acht silberne und fünf bronzene. Im Medaillen-Spiegel belegt Österreich Platz neun unter allen Nationen der Welt (sieh dir dazu auch die Infobox unten an)

Norwegen sichert sich Rekord

Das schwerste Gepäck auf dem Heimweg haben die Norweger. Ganze 41 Medaillen nehmen sie mit, 18 davon aus Gold. Das ist gleich doppelt historisch: Noch nie war ein Land bei Olympischen Winterspielen so erfolgreich. Und es ist bereits das vierte Mal in Folge, dass Norwegen die Medaillen-Wertung gewinnt. Vor allem in den nordischen Disziplinen (Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination) und im Biathlon waren die Skandinavier kaum zu schlagen.

Aufgefallen sind bei diesen Spielen auch die Niederlande, vor allem in den beiden Sportarten Eisschnelllauf und Short Track. Sie haben sich ihre insgesamt 10 Medaillen in diesen beiden Sportarten geholt und belegen insgesamt Platz 3 im Medaillen-Spiegel.

Pizza und Pasta

Rekordverdächtig war bei diesen Spielen aber nicht nur der Sport. Jeden Tag verschlangen die Athletinnen und Athleten im Olympischen Dorf in Mailand 12.000 Pizzastücke. Das sind 1.800 Meter Pizza! Dazu kamen täglich 365 Kilogramm Pasta und 10.000 Eier. Spitzensport macht eben hungrig.

Auch die Zuschauerränge waren gut gefüllt: 1,3 Millionen Tickets wurden verkauft. Die meisten ausländischen Fans kamen aus Deutschland und den USA.

In vier Jahren ist es wieder so weit: Die Olympischen Winterspiele 2030 finden in den französischen Alpen statt.

Die ersten Zehn im Medaillen-Spiegel

Platz 1 Norwegen (18 Gold, 12 Silber, 11 Bronze)

Platz 2 USA (12 Gold, 12 Silber, 9 Bronze)

Platz 3 Niederlande (10 Gold, 7 Silber, 3 Bronze)

Platz 4 Italien (10 Gold, 6 Silber, 14 Bronze)

Platz 5 Deutschland (8 Gold, 10 Silber, 8 Bronze)

Platz 6 Frankreich (8 Gold, 9 Silber, 6 Bronze)

Platz 7 Schweden (8 Gold, 6 Silber, 4 Bronze)

Platz 8 Schweiz (6 Gold, 9 Silber, 8 Bronze)

Platz 9 Österreich (5 Gold, 8 Silber, 5 Bronze)

Platz 10 Japan (5 Gold, 7 Silber, 12 Bronze)

 

           

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Diese Woche waren eine Pokémon-Karte für Millionen, der Elefant und seine Tasthaare, ein Roboter mit Fingerspitzengefühl, ein uralter Kampfsport und ein britischer Superstar, der einen Geburtstag gefeiert hat, das Thema. Was davon hast du dir gemerkt?

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Welche Karte hat der Wrestler Logan Paul um fast 14 Millionen Euro verkauft?

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Was wird am Pink Shirt Day in Kanada gefeiert?

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Richtig! Falsch!

Für die US-Rennläuferin Lindsey Vonn ist es bei den Olympischen Winterspielen nicht so gut gelaufen. Was ist ihr passiert?

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Richtig! Falsch!

Wo hat der Elefant seine Tasthaare?

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Richtig! Falsch!

Aus welchem Land stammt die uralte Kampfkunst Karate?

Richtig! Falsch!

Welche Farbe gibt es beim Karategürtel nicht?

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Richtig! Falsch!

Was sollen Roboter künftig können?

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Welchen Geburtstag feierte Ed Sheeran vor Kurzem?

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Richtig! Falsch!

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Begegnung mit einem Geist der Tiefsee

Begegnung mit einem Geist der Tiefsee

Eine Phantomqualle ist so groß wie ein Schulbus. Und es gibt wenige Menschen, die so ein Exemplar je gesehen haben. Dieses seltene Glück hatten Forscher aus den USA.

Einfach gigantisch: Phantomquallen gehören zu den größten Quallen der Welt
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Um die Tiefen der Meere zu erkunden, sind Forscherinnen und Forscher mit kleinen U-Booten im Meer unterwegs. Und dabei entdecken sie immer wieder Tiere, die sie bis dahin noch nicht gesehen haben. Vor allem, wenn sie weit unten im Meer unterwegs sind. Vor Kurzem haben Forschende aus Kalifornien (USA) eine Entdeckung gemacht, mit der sie ganz und gar nicht gerechnet haben.

Mit einem ferngesteuerten Gerät erkundeten sie den Atlantik, weit vor der Küste Argentiniens. In 250 Metern Tiefe filmten sie plötzlich eine Phantomqualle. Diese Quallenart ist so selten, dass es kaum Filmaufnahmen von ihr gibt. Sie schwebt fast wie ein Geist durch die dunkle Tiefsee. Genau daher hat sie ihren Namen.

So groß wie ein Schulbus

Phantomquallen gehören zu den größten Quallen der Welt. Ihren Namen haben sie, weil man sie so selten sieht. Fast wie ein Geist schwebt diese Quallenart durch die dunkle Tiefsee. Laut den Forschern können sie so lang werden wie ein Schulbus.

Ihre Tentakel erreichen eine Länge von bis zu zehn Metern. Tentakel sind die langen, weichen Fäden einer Qualle. Mit ihnen fängt sie ihre Beute und schützt sich vor Feinden. Der sogenannte Schirm, also der Körper des Tieres, kann über einen Meter breit werden. Er heißt so, weil er aussieht wie ein aufgespannter Regenschirm.

Manche Fischarten sind ständige Begleiter der Phantomqualle. Sie suchen dort wohl Schutz vor anderen Tieren. Kein guter Plan: Denn irgendwann frisst die Phantomqualle auch sie.

Auf einen Blick

Quallen sind sogenannte Nesseltiere. Sie heißen so, weil sie ein Gift ausstoßen, wenn man sie berührt. Mit diesem Gift betäuben sie ihre Beute. Die Tiere ernähren sich von Krebsen oder Larven, größere Quallen fressen sogar andere Quallen oder kleine Fische.

Quallen sind in allen Ozeanen der Welt zu finden, es gibt über 2000 verschiedene Arten. Um sich fortzubewegen, saugen sie Wasser in ihren Körper ein und stoßen es dann schnell wieder aus. Das Gift mancher Quallen kann auch für Menschen gefährlich sein: Kommt man damit in Berührung, schmerzt die Stelle, juckt und wird rot.

Zum Staunen

Quallen bestehen zu 98 Prozent aus Wasser! Das verleiht ihnen ihr besonderes Aussehen und sorgt dafür, dass sie so gut schwimmen können. Quallen haben kein Herz, kein Gehirn und keine Lunge. Trotzdem können sie Beute jagen und auf Feinde reagieren.

Verliert eine Qualle einen Tentakel oder ein Stück ihres Schirms, ist das kein Problem. Sie besitzen nämlich sogenannte Super-Zellen, mit denen sie fehlende Körperteile einfach nachbilden können.

Unsterblich macht sie das aber nicht: Das Nachbilden kostet viel Energie. Werden die Tiere zu oft verletzt, schaffen sie es irgendwann nicht mehr.

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