Autor: Petra Prascsaics

Punch hat endlich eine echte Freundin

Punch hat endlich eine echte Freundin

Affenbaby Punch aus Japan wurde mit seinem Stoffaffen weltberühmt. Jetzt hat der kleine Makake eine echte Freundin gefunden.

Punch und sein treuer Begleiter: Der kleine Makake hat sich seinen orangefarbenen Stoffaffen überallhin mitgenommen
Imago/Anadolu Agency

Die Geschichte von Affenbaby Punch (sprich: Pansch) hat weltweit viele Menschen berührt. Das Affenbaby lebt im Ichikawa City Zoo in Japan.

Sein Start ins Leben dort, war nicht einfach. Denn schon bald nach seiner Geburt hat ihn seine Mutter verstoßen und sich nicht um ihn gekümmert. Auch die anderen Affen im Gehege haben den kleinen Makaken immer weggestoßen. Zoo-Besucher haben Punch dabei gefilmt und die Videos im Internet geteilt. Und schon bald wurde das Affenbaby ein echter Internet-Star.

Ein Freund aus Stoff

Weil der kleine Makake niemanden zum Kuscheln hatte, haben ihm die Pfleger des Zoos einen orangefarbenen Stoffaffen gegeben. Und den hat Punch tatsächlich als Freund akzeptiert: Er hat mit dem Stoffaffen gekuschelt und ihn überall mitgenommen. Der Stoffaffe wurde seine Ersatz-Mama.  Millionen Menschen schauten sich im Internet die Videos und Fotos von Punch und seinem Plüschfreund an.

Echte Freundin

Doch jetzt hat Punch sogar eine echte Freundin gefunden! Ihr Name ist Momo-chan. Die beiden Makaken spielen zusammen, sitzen nebeneinander und kuscheln miteinander.

Punch wurde in den letzten Wochen auch immer mutiger. Er traute sich immer öfter, die anderen Affen im Gehege kennenzulernen. Inzwischen  ist der kleine Makake gut in die Gruppe im Zoo integriert.

Die Makaken

  • Makaken sind Affen, die vor allem in Asien leben.
  • Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Affen der Welt.
  • Makaken leben in Gruppen, manchmal mit mehr als 100 Tieren.
  • Sie sind sehr klug und können Werkzeuge benutzen.
  • Manche Arten leben sogar im Schnee, zum Beispiel der Japanische Makake. Er wärmt sich im Winter gerne in heißen Quellen auf. Deshalb nennt man ihn auch „Schneemaffe“.
  • Punch ist ein Javaneraffe, eine Art von Makaken. Javaneraffen kommen ursprünglich aus Südostasien.

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Pikachu und Co.: Darum liebt die ganze Welt Pokémon

Pikachu und Co.: Darum liebt die ganze Welt Pokémon

Seit 30 Jahren sammeln, kämpfen und tauschen Millionen Menschen Pokémon. Was hinter dem Erfolg der kleinen Monster steckt.

Vor genau 30 Jahren erschien in Japan das erste Pokémon-Videospiel.
Imago

16,5 Millionen Dollar für eine einzige Sammelkarte. Das klingt verrückt. Aber genau so viel hat der amerikanische Influencer und Wrestler Logan Paul für eine einzige Pokémon-Karte bekommen: die seltene „Pikachu Illustrator„-Karte. Paul hatte sie 2021 zunächst für rund 5 Millionen Dollar gekauft. Dann verkaufte er sie für 16,5 Millionen Dollar weiter. Kein schlechtes Geschäft. Und ein Zeichen dafür, wie unglaublich groß die Pokémon-Welt geworden ist.

Dabei hat alles mit einer Kindheitserinnerung begonnen. Der Japaner Satoshi Tajiri liebte es als Kind, Insekten zu sammeln und ihre Lebensräume zu beobachten. Dieses Gefühl wollte er in ein Videospiel packen. So entstand Pokémon. Statt Insekten sammelt man darin fantasievolle Wesen, die ein bisschen an Tiere, Monster und Fabelwesen erinnern. 1996 erschien das erste Spiel. Pikachu und Co. eroberten die Welt.

Mehr als ein Videospiel

Heute ist Pokémon längst mehr als ein Computerspiel. Es gibt eine Fernsehserie mit mehr als 25 Staffeln, über 23 Filme und viele Mangas, also japanische Comics. Bei den Sammelkarten stellt man Kartensets zusammen, kämpft gegeneinander und tauscht Karten. 2016 sorgte Pokémon GO für einen neuen Boom: Mit dem Handyspiel konnte man sich in der echten Welt bewegen und dabei virtuelle Pokémon sammeln. Und seit 2004 gibt es sogar Pokémon-Weltmeisterschaften, bei denen Spielerinnen und Spieler aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten.

Das Geheimnis des Erfolgs

Wie schafft es eine Idee, über 30 Jahre lang so beliebt zu bleiben? Ganz einfach: Bei Pokémon kann jeder auf seine eigene Art Fan sein. Die einen spielen Videospiele, die anderen schauen die Serie oder tauschen Karten. Dazu kommt, dass viele Erwachsene heute um die 30 Jahre alt sind und mit Pokémon aufgewachsen sind. Für sie fühlt es sich besonders an, zu den Spielen oder der Serie zurückzukehren. Und weil es ständig neue Spiele, Serien und Apps gibt, finden auch neue Generationen immer wieder einen Einstieg in die Pokémon-Welt.

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Paralympics: Ski-Stars holen 13 Medaillen

Paralympics: Ski-Stars holen 13 Medaillen

Besonders gut lief es für die Österreicher auf der Ski-Piste: Dort waren die Geschwister Veronika und Johannes Aigner besonders erfolgreich.

Veronika Aigner holte sich beim Para-Ski Alpin insgesamt viermal Gold.
Imago

Große Erfolge und viele Siege feierten die österreichischen Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics 2026 in Italien. Die Paralympics sind die Olympischen Spiele für Menschen mit Behinderungen. Österreich holte insgesamt 13 Medaillen, davon sieben goldene, und belegte damit den fünften Platz im Medaillenspiegel.

Die erfolgreichste Nation war China mit 44 Medaillen. Die USA holten sich insgesamt 24 Medaillen, Russland 12.

Sieben Mal Gold

Besonders erfolgreich war Österreich im Para Ski Alpin. Die großen Stars des Teams waren dort die Geschwister Veronika und Johannes Aigner aus Niederösterreich. Beide haben eine Augenerkrankung und sehen fast nichts. Beim Skifahren fährt deshalb eine Begleitperson direkt vor ihnen und ruft per Funk, wann sie abbiegen oder bremsen müssen.

Veronika holte in fünf Rennen viermal Gold und einmal Silber. Ihr Bruder Johannes gewann dreimal Gold und einmal Bronze. Neun der 13 österreichischen Medaillen gingen auf das Konto der Geschwister.

Auch die anderen österreichischen Medaillen wurden im Para Ski Alpin gewonnen. Elina Stary holte einmal Silber und zweimal Bronze. Thomas Grochar gewann einmal Bronze. Damit kamen alle 13 Medaillen Österreichs auf der Skipiste zustande.

Die nächsten Winter-Paralympics finden 2030 in den französischen Alpen statt.

 

 


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Der Mann, der Dinosaurier aus dem Sand holt

Der Mann, der Dinosaurier aus dem Sand holt

Er hat auf fünf Kontinenten Dinosaurier entdeckt: Der US-Amerikaner  Paul Sereno gilt als einer der bekanntesten Paläontologen der Welt. Sein neuester Fund: der Spinosaurus mirabilis.

Paul Sereno mit dem Schädelkamm seines neuesten Fundes: Der Paläontologe gilt als einer der bekanntesten Dinosaurierforscher der Welt. Manche nennen ihn den Indiana Jones der Wissenschaft
Foto: Keith Ladzinski

Oft ist es ein einziger Moment, der alles verändert. Bei Paul Sereno war das ein Besuch in einem Naturkundemuseum in Chicago (USA). Als Student durfte er dort hinter die Kulissen schauen. Was er sah, ließ ihn nicht mehr los. Plötzlich wusste er, was ihn wirklich faszinierte: die Paläontologie, also die Wissenschaft von uralten Lebewesen.

Für ihn war Paläontologie die perfekte Mischung aus Reisen, Abenteuer, Kunst, Biologie und Geologie. Heute ist Paul Sereno Professor an der Universität Chicago. Seinen Beruf beschreibt er als ein Abenteuer mit einem Zweck. Denn seine Arbeit führt ihn in abgelegene Gegenden der Welt, wo er Spuren von riesigen Kreaturen sucht, die vor Millionen Jahren gelebt haben.

Funde auf der ganzen Welt

Seine erste große Forschungsreise führte Sereno nach Argentinien (Südamerika). Dort fand sein Team den Eoraptor, einen der ältesten bekannten Dinosaurier.  Er war nur so groß wie ein Hund und schon vor 230 Millionen Jahren.

Später entdeckte Sereno in der Sahara Dinosaurier, das riesige „SuperCroc“ und einen großen Flugsaurier. Auch in Indien und in der Mongolei machte er wichtige Funde. Dort entdeckte er eine ganze Herde von 25 Dinosauriern, die vor 90 Millionen Jahren in einem Erdloch verunglückt waren.

Einer seiner wichtigsten Funde hatte allerdings nichts mit Dinosauriern zu tun: In der Sahara stieß sein Team auf einen uralten Friedhof aus einer Zeit, als die Sahara noch grün war. Besonders berühmt wurde ein Grab, in dem die Skelette einer Mutter und ihrer zwei Kinder eng beieinander lagen. Forschende nannten diesen Fund die „Steinzeitumarmung“.

Der Dino aus der Sahara

Seine neueste Entdeckung ist der Spinosaurus mirabilis, ein riesiger Fischjäger aus der Sahara im heutigen Niger in Westafrika. Dort grub Paul Sereno die Knochen zusammen mit seinem Team vorsichtig aus dem Sand. Mit kleinen Pinseln und feinen Werkzeugen legten die Forschenden sie Stück für Stück frei.

Und in der Wüste kann das ganz schön anstrengend sein.  Dort kann es bis zu 50 Grad Celsius heiß werden. Kleidung, Hände und Gesicht sind immer voller Staub. Ein Beruf für echte Abenteurer.

Danach wird der Fund in Gips eingepackt, damit er wie in einem Schutzpanzer sicher transportiert werden kann. Im Labor werden die Knochen dann fotografiert, vermessen und eingescannt. So entsteht am Computer ein genaues 3D-Modell des Dinosauriers. Und am Computer sieht man dann zum ersten Mal, wie dieses Tier einmal ausgesehen haben könnte. Das ist für alle, die an dieser Ausgrabung beteiligt waren, immer ein besonders spannender Moment.

Eigenes Museum

Später sollen die Originalknochen nach Niger zurückkehren. In der Hauptstadt Niamey plant Sereno ein neues Museum, das „Museum of the River“. Dort sollen die Menschen mehr über die Urzeit ihres eigenen Landes erfahren. Bis dahin ist ein lebensgroßes Modell des Dinosauriers im Kindermuseum von Chicago zu sehen.

Noch ein Tipp! Hier findest du einen Film über diese Ausgrabung in Niger.

Spinosaurus mirabilis 

Name: „mirabilis“ bedeutet auf Lateinisch „wundersam“.

Wann: Vor 100 bis 95 Millionen Jahren durchstreifte er die Erde, in der sogenannten Kreidezeit.

Wo: Im heutigen Niger in Westafrika. Heute ist dort Wüste. Damals: dichter Wald, breite Flüsse, riesige Fische.

Wie groß: Etwa 10 Meter, das sind zwei Busse hintereinander.

Wie schwer: Mehr als 7 Tonnen, so viel wie ein vollbeladener Lastwagen.

Sein Geheimwaffe: Oben und unten verhakten sich die Zähne beim Zubeißen wie ein Reißverschluss.

Sein Markenzeichen: Ein säbelförmiger Schädelkamm, fast einen halben Meter hoch. Forscher vermuten: Er war bunt gefärbt.

Berühmte Verwandtschaft: Er gehört wie der T. Rex zu den Fleischfressern. Sein Cousin, der Spinosaurus aegyptiacus, wurde schon 1912 in Ägypten entdeckt.

Entdeckt von: Paul Sereno und seinem Team, Universität Chicago. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Science“, 2025.

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Bist du ein Nachrichtenprofi?

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche gab es ein Blumenmeer im Tal des Todes, Schiffe auf einer wichtigen Meeresenge, das berühmteste Hundeschlittenrennen der Welt, ein Geheimnis unseres Gehirns, einen gigantischen Dinosaurier aus der Wüste, und Neuigkeiten über einen K-Pop-Star und Billie Eilish. Was davon hast du dir gemerkt?

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

Im Death Valley in den USA blüht es gerade ganz besonders. Was macht dieses Ereignis so außergewöhnlich?

Imago
Richtig! Falsch!

Durch die Straße von Hormus fahren täglich viele Schiffe. Was transportieren die meisten davon?

Imago
Richtig! Falsch!

Wo findet das berühmteste Hundeschlittenrennen der Welt statt?

Imago
Richtig! Falsch!

Was schüttet das Gehirn aus, wenn wir uns glücklich fühlen?

Imago
Richtig! Falsch!

In welcher Wüste hat Forscher Paul Sereno das Skelett des Spinosaurus mirabilis ausgegraben?

Paul Sereno
Richtig! Falsch!

Der Spinosaurus mirabilis hatte ein ganz besonderes Merkmal am Kopf. Welches?

Keith Ladzinski
Richtig! Falsch!

Welcher K-Pop-Star startet jetzt eine Solo-Karriere?

Imago
Richtig! Falsch!

Welche tolle Neuigkeit gibt es gerade über Popstar Billie Eilish?

Richtig! Falsch!

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Ein Regenbogen zum Reinbeißen
Entgeltliche Kooperation

Ein Regenbogen zum Reinbeißen

Rot, gelb, grün, lila und orange: Dieser Wrap ist bunt und gesund. Und schnell gemacht. Wie? Das zeigen euch Luisa und Emma.

Unsere Kinderreporterinnen Luisa, Emma und unsere Köchin Sandra zeigen euch, wie man einen Regenbogen-Wrap macht
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KLZ/Thomas Klier

Ein dünnes Fladenbrot, frisches Gemüse in allen Farben, eine cremige Sauce, die Seiten einschlagen und einrollen. Fertig ist der Wrap! Wraps kommen ursprünglich aus Mexiko und sind heute auf der ganzen Welt beliebt. Das Beste daran: Man kann sie mit fast allem füllen, was man mag.

Bei diesem Rezept gilt: je bunter, desto besser! Und wie du dir so einen Regenbogen-Wrap machen kannst, zeigen dir unsere beiden Kinderreporterinnen Luisa und Emma gemeinsam mit unserer Köchin Sandra.

Hier das Rezept zum Nachmachen. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Regenbogen-Wraps

6 Stück

Du brauchst: 

6 große Tortillas

1 Tomate

1 gelbe Paprika

1 Karotte

½ Salatgurke

1 kleine Dose Kidneybohnen

1 kleine rote Zwiebel

1 Handvoll Rotkraut

Frischer Salat

200 g Frischkäse oder Humus

100 g Schinken

100 g Schnittkäse

Cremige Sauce:

2 EL Joghurt

2 EL Sauerrahm

1 EL Zitronensaft

Salz, Pfeffer

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Mit Pferdestärken durch den Schnee

Mit Pferdestärken durch den Schnee

Ein Pferd zieht, ein Mensch auf Skiern hält die Zügel: beim Skijöring zählen Tempo, Vertrauen und Teamwork. Alles über eine Sportart, die älter ist als das Skifahren.

Skijöring ist eine Wintersportart, bei der sich ein Skifahrer an einem Seil Pferd ziehen lässt.
Imago

Ein Pferd galoppiert durch den Schnee, dahinter eine Person auf Skiern, die Zügel fest in der Hand. Was wie ein wildes Abenteuer aussieht, ist tatsächlich eine der ältesten Wintersportarten der Welt und heißt Skijöring.

Diese Sportart kommt aus Skandinavien, also aus Norwegen, Dänemark und Schweden. Dort war sie zuerst kein Sport, sondern ganz einfach ein Weg, um schnell lange Strecken zurückzulegen. Dass daraus ein Wintersport werden würde, hat niemand gedacht.

Seit 1906 wird Skijöring auch als Sportwettbewerb ausgetragen. Vor 120 Jahren gab es in St. Moritz in der Schweiz ein Rennen, bei dem Skijöring zum ersten Mal als Wettkampfdisziplin ausgetragen wurde. Dieses Rennen hat die Sportart so richtig bekannt gemacht. Es gab mehrere Versuche, sie in die Olympischen Spiele zu bringen. Das hat aber wegen der hohen Unfallgefahr nicht funktioniert.

Zusammenarbeit von Tier und Mensch

Skifahren mit Pferden ist ein echter Teamsport. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier ist besonders wichtig. Beim Skijöring steht man auf Skiern und wird von einem Pferd über die Schneelandschaft gezogen. Diesen Wintersport kann man zu zweit oder allein machen. Wenn man zu zweit ist, reitet eine Person, die andere fährt Ski hinter dem Tier. Wenn man allein ist, fällt der Reiter einfach weg.

Die Person auf den Skiern hält die Zügel fest in der Hand. So kann man Signale an das Tier geben. Man muss für den Sport nicht unbedingt reiten können. Viel wichtiger ist, dass man gut Skifahren kann. So weiß man, wie man abbremsen und sich in den Kurven verhalten muss. Kommt das Pferd einmal so richtig in Schwung, kann es mit bis zu 40 km/h durch den Schnee gehen. Profis schaffen das sogar noch schneller.

Zum Mitfiebern

Dieser Sport begeistert viele. Deshalb gibt es in mehreren Orten Veranstaltungen und Wettbewerbe. In den Rocky Mountains (Gebirge in Nordamerika) hat sich Skijöring zu einer Mischung aus Rodeo und Skisport entwickelt. Beim Rodeo treten Reiterinnen und Reiter gegeneinander an. Sie zeigen, wie gut sie mit Pferden und Rindern umgehen können.

Die Pferde werden dabei von Cowboys oder Cowgirls geritten und ziehen die Profiskifahrer hinter sich her. In diesem Wettbewerb messen sich die Teilnehmer in verschiedenen Bereichen. Zum Beispiel in Geschwindigkeit oder bei der Überwindung von Hindernissen. In der Stadt Banff in Kanada gibt es jedes Jahr das Winterfestival. Dort findet auch ein großes Skijöring-Turnier statt. Für das Spektakel reisen sogar Tausende Besucher an.

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Weltfrauentag: Warum dieser Tag wichtig ist

Weltfrauentag: Warum dieser Tag wichtig ist

Weniger Lohn für die gleiche Arbeit, weniger Chancen auf Bildung: Kein einziges Land der Welt behandelt Frauen und Männer wirklich gleich.

Am 8. März wird weltweit daran erinnert, dass Frauen in vielen Dingen immer noch ungerecht behandelt werden
Imago

„Kein Land der Welt hat die vollständige rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht“, sagt Sarah Hendriks von der UNO-Frauenorganisation. Viele Frauen sind Gewalt ausgesetzt und werden zu wenig davor geschützt.

In einigen Ländern werden junge Mädchen zwangsverheiratet oder dürfen keine Schule besuchen. Und in fast der Hälfte aller Länder verdienen Frauen für dieselbe Arbeit weniger Geld als Männer.

Am 8. März, dem Weltfrauentag, gehen deshalb weltweit Menschen auf die Straße. Es finden Kundgebungen und Veranstaltungen statt, um auf diese Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen.

Ein langer Kampf

Dass Frauen überhaupt für ihre Rechte kämpfen können, haben sie vor allem mutigen Frauen zu verdanken. Sie haben vor mehr als 100 Jahren den Anfang gemacht.

Eine von ihnen war Theresa Malkiel. Sie war Fabriksarbeiterin in den USA, arbeitete zehn Stunden täglich bei stickiger Luft und Hitze Manchmal wurden die Fabrikstore sogar zugesperrt, damit sie nicht einfach gehen konnte. Und das alles für sehr wenig Geld.
Theresa fand das ungerecht. Sie organisierte Proteste und schrieb Berichte darüber. 1909 streikten in New York Tausende Arbeiterinnen fast drei Monate lang für bessere Löhne und kürzere Arbeitszeiten.

Für die Rechte der Frauen

1910 schlug die deutsche Politikerin Clara Zetkin vor, jedes Jahr einen Frauentag zu feiern. Bereits ein Jahr später gingen Hunderttausende Frauen auf die Straße. Das Datum 8. März erinnert an einen Streik von Arbeiterinnen in Russland, der am 8. März 1917 sogar eine Revolution auslöste.

Seit 1977 ist der 8. März offiziell ein internationaler Feiertag für die Rechte der Frauen. Er soll auch daran erinnern, für welche Rechte Frauen erst kämpfen mussten.

Wie ist es heute in Österreich?

Auch in Österreich sind Frauen und Männer nicht in allen Bereichen gleich. Besonders beim Gehalt gibt es noch große Unterschiede. Frauen verdienen für dieselbe Arbeit oft weniger als Männer. Dazu kommt: Viele Frauen arbeiten nur Teilzeit, weil sie nebenbei kochen, putzen und die Kinder betreuen. Diese Arbeit wird nicht bezahlt, obwohl sie genauso wichtig ist wie jede andere Arbeit. Und auch bei den Aufstiegschancen im Beruf haben Frauen noch immer schlechtere Karten als Männer.

Der Weltfrauentag erinnert daran, dass noch viel zu tun ist. Dabei würde Gleichberechtigung die meisten Menschen viel glücklicher machen.

 

 

 


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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

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Diese Woche waren die neuen Regeln für Helm-Pflicht bei E-Bike und E-Scooter, die perfekte Welt der K-Pop-Stars, das lächelnde Quokka in Westaustralien, die Regeln im Faustball und die deutsche Teilnehmerin für den Song Contest die Themen in der aktuellen Ausgabe der Kleinen Kinderzeitung. Was davon hast du dir gemerkt?

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

Bis zu welchem Alter muss man ab Mai in Österreich auf einem E-Bike einen Helm tragen?

IMAGO / Nature Picture Library
Richtig! Falsch!

Aus welchem Land kommt K-Pop?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Warum ist die K-Pop-Band BTS in den letzten Jahren nicht aufgetreten?

IMAGO / VCG
Richtig! Falsch!

Warum haben Quokkas immer ein Lächeln auf den Lippen?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

Wo verstecken sich Quokkas vor ihren Feinden?

Richtig! Falsch!

Welcher Star tritt für Deutschland beim Song Contest im Mai an?

IMAGO / teutopress
Richtig! Falsch!

Wie viele Spieler hat ein Team im Faustball?

Richtig! Falsch!

Was ist beim Faustball besonders wichtig?

IMAGO / imagebroker
Richtig! Falsch!

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Paralympics: Die Jagd nach Medaillen geht weiter

Paralympics: Die Jagd nach Medaillen geht weiter

Startschuss in Italien: Bis zum 15. März kämpfen mehr als 660 Athletinnen und Athleten bei den Paralympischen Winterspielen um Medaillen. Auch Österreich ist mit dabei.

Das olympische Feuer brennt weiter: Am Freitag werden die Paralympics in der Arena in Verona (Italien) eröffnet
Imago

Sport gehört allen Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung. Um das möglich zu machen, werden seit 1960 die  sogenannten Paralympischen Spiele veranstaltet.

Bei diesen Wettkämpfen treten Athletinnen und Athleten mit Behinderung alle vier Jahre gegeneinander an, immer wenige Wochen nach den Olympischen Spielen. Manche Sportler sitzen zum Beispiel im Rollstuhl oder sie tragen Prothesen, andere sind blind. Sie orientieren sich vor am mit ihrem Gehör.

Am Freitag, dem 6. März, werden die Spiele in Mailand mit einer großen Eröffnungsfeier gestartet. Die Wettkämpfe selbst finden in Mailand und in der Bergregion rund um Cortina d’Ampezzo statt. Bis 15. März kämpfen mehr als 660 Sportlerinnen und Sportler aus 50 Ländern um Gold, Silber und Bronze.

Das österreichische Team

Auch Österreich ist dabei. 19 Sportlerinnen und Sportler, sechs Frauen und 13 Männer, treten für unser Land an. Neun von ihnen stehen zum allerersten Mal bei Paralympischen Winterspielen am Start.

Diese Sportarten sind dabei

Sechs Sportarten stehen auf dem Programm: Para Biathlon, Para Ski Alpin, Para Skilanglauf, Para Snowboard, Para Eishockey und Rollstuhlcurling.

Beim Para Biathlon müssen die Sportlerinnen und Sportler Langlaufen und Schießen. Beim Para Ski Alpin gibt es fünf Bewerbe, unter anderem Slalom und Abfahrt. Beim Para Eishockey sitzen die Athletinnen und Athleten auf Schlitten und versuchen, einen Puck ins gegnerische Tor zu schießen. Beim Rollstuhlcurling schieben die Teams mit einem Stick einen schweren Stein so nah wie möglich ans Ziel.

Österreich ist in den Sportarten Para Ski Alpin, Para Biathlon, Para Langlauf und Para Snowboard vertreten.

Paralympische Spiele gibt es übrigens nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Die nächsten Sommer-Paralympics finden 2028 in Los Angeles (USA) statt.

 


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