Autor: Petra Prascsaics

Krieg in der Ukraine: Kein Ende in Sicht

Krieg in der Ukraine: Kein Ende in Sicht

US-Präsident Donald Trump versprach immer wieder, dass er allein den Ukraine-Krieg beenden werde. Doch bis jetzt ist ihm das nicht gelungen.

Mitte August traf Trump Putin in Alaska. Frieden für die Ukraine brachte das Treffen nicht
Mitte August traf Trump Putin in Alaska. Frieden für die Ukraine brachte das Treffen nicht
Imago

„Wenn ich Präsident wäre, würde ich den Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden.“ Das hat Donald Trump schon gesagt, bevor er zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Auch nach seiner Wahl zum US-Präsidenten hat er diesen Satz immer wieder wiederholt. Doch der Krieg in der Ukraine dauert nun schon drei Jahre und sieben Monate. Und Donald Trump ist seit mehr als sieben Monaten im Amt.

Treffen in Alaska

Mitte August hat Trump dann tatsächlich etwas unternommen. Er hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Alaska eingeladen. Dort wollte er mit ihm über den Krieg sprechen.

Doch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war nicht eingeladen. Das hat die Menschen in der Ukraine, aber auch viele Politikerinnen und Politiker in Europa empört.

Das Treffen in Alaska brachte dann aber keinen Erfolg. Es wurde weder eine Waffenruhe noch ein Plan für Frieden vereinbart.

Selenskyj bei Trump

Ein paar Tage nach dem Treffen in Alaska reiste Selenskyj in die USA, um dort selbst mit Trump zu reden. Begleitet wurde er dabei von wichtigen Politikerinnen und Politikern aus Europa. In diesem Gespräch schlug Trump vor, dass Frieden möglich sei, wenn die Ukraine und Russland Teile ihres Landes tauschen würden.

Doch Selenskyj lehnte das sofort ab. Er sagte klar: „Keine Entscheidung ohne Ukraine!“ Auch viele Länder in Europa stellten sich auf die Seite von Selenskyj. Sie betonten: Man darf der Ukraine kein Land wegnehmen.

Russland will noch kein Treffen

Im Gespräch mit Selenskyj sagte Trump, es könnte bald ein Treffen mit drei Präsidenten geben. Also mit ihm selbst, mit Putin und mit Selenskyj. Und er behauptete auch, dass es Treffen zwischen Putin und Selenskyj geben würde.

Doch das hat Putin nicht vor. Russland erklärte vor Kurzem, dass in Alaska kein Treffen der drei Präsidenten vereinbart wurde. Ein Berater von Putin sagte im russischen Fernsehen außerdem, dass ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj erst gut vorbereitet werden müsse. Darum werde es auch nicht so bald Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine geben.

Damit ist Trump natürlich nicht zufrieden. Er sagte am Dienstag, er sei ‚sehr enttäuscht‘ von Putin. Der Krieg in der Ukraine geht also weiter. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Der Krieg in der Ukraine

Am 24. Februar 2022 griff Russland die Ukraine an. Seitdem herrscht Krieg zwischen den beiden Ländern.

Fast täglich zerstören Raketen Häuser, Straßen, Krankenhäuser und Schulen. Fast jeden Tag sterben in der Ukraine Menschen. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind geflohen oder leben in Notunterkünften.

Russische Soldaten haben inzwischen große Gebiete im Osten und Süden der Ukraine besetzt. Das ist fast ein Fünftel des Landes. Die ukrainischen Soldaten kämpfen seit mehr als dreieinhalb Jahren, um ihr Land zu verteidigen und die eroberten Gebiete zurückzuholen.

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Wie der Staat mit Fußfesseln Geld sparen will

Wie der Staat mit Fußfesseln Geld sparen will

Hausarrest statt Gefängnis: Ab jetzt können mehr Gefangene einen Teil ihrer Strafe zu Hause absitzen. Sie müssen dafür eine Fußfessel tragen. Doch frei sind sie damit nicht.

Eine elektronische Fußfessel am Knöchel: Damit können Gefangene ihre Strafe auch zu Hause absitzen
Imago

Aus einem Gefängnis zu fliehen, ist schwer. Die Fenster sind vergittert. Die Türen sind dick und schwer. Das ganze Gebäude ist von einer hohen Mauer umgeben. Außerdem stehen überall Polizisten, die die Gefangenen bewachen.

Derzeit sitzen in Österreich mehr als 9.500 Menschen im Gefängnis. Manche davon haben eine Bank überfallen. Andere haben etwas gestohlen. Und es gibt auch einige, die jemanden ermordet haben.

Hausarrest

Doch nicht alle Gefangenen müssen ihre gesamte Strafe im Gefängnis absitzen. Seit mehr als zehn Jahren gibt es die  sogenannte elektronische Fußfessel. Damit kann ein Häftling einen Teil seiner Haftstrafe zu Hause absitzen.

Bis jetzt konnten nur Häftlinge eine Fußfessel beantragen, die höchstens noch zwölf Monate Strafe zu verbüßen hatten. Wer also zu drei Jahren verurteilt wurde und bereits zwei Jahre im Gefängnis verbracht hat, konnte das letzte Jahr mit einer Fußfessel zu Hause verbringen. Nur Menschen, die eine schwere Gewalttat begangen haben und als gefährlich gelten, bekommen keine Fußfessel.

Neue Regeln

Jetzt wurden die Regeln geändert. Ab sofort gibt es die Fußfessel auch für Häftlinge, die noch bis zu 24 Monate ihrer Strafe absitzen müssen. Mit der neuen Regeln können  jetzt also viel mehr Gefangene eine Fußfessel beantragen. Nur für Menschen, die eine schwere Straftat begangen haben, bleibt die Fußfessel auch weiterhin verboten.

Ein Sender am Fuß

Eine Fußfessel sieht aus wie eine große Armbanduhr aus Plastik. Sie wird mit einem festen Band am Knöchel befestigt, das nur Fachleute öffnen können. Auf diesem Band ist ein Sender, der ständig überprüft, wo jemand ist. Wenn ein Häftling die Wohnung ohne Erlaubnis verlässt, schlägt das Gerät sofort Alarm.

Die Häftlinge sitzen zwar zu Hause, doch die Polizei weiß immer, ob sie sich an die Regeln halten. Wer die Regeln bricht, muss sofort zurück ins Gefängnis.

Streng überwacht

Zu Hause zu sein klingt besser als eine Zelle mit Mauern und Gittern. Doch mehr Freiheiten als im Gefängnis hat der Häftling deswegen nicht. Ein Gefangener mit Fußfessel darf die Wohnung nur verlassen, wenn das Gericht es erlaubt. Er darf nur zur Arbeit, zur Uni oder zum Arzt gehen. Baden an einem heißen Sommertag ist verboten. Freunde treffen ist verboten. Ins Kino gehen auch. Und so wird dann selbst die eigene Wohnung schnell zu einem Gefängnis ohne Mauern.

22 Euro am Tag

Damit jemand eine Fußfessel tragen darf, muss der Häftling eine Wohnung oder ein Haus haben. Er muss Arbeit haben oder eine Ausbildung machen. Und alle, die in der Wohnung leben, müssen zustimmen. Dazu kommt der Preis. Die Fußfessel kostet rund 22 Euro pro Tag, die der Häftling zahlen muss. Wer also zwei Jahre seiner Strafe zu Hause absitzt, zahlt dafür mehr als 16.000 Euro.

Kosten sparen

Die Änderung soll vor allem Geld sparen. Ein Gefängnis kostet viel. Es braucht Räume, Essen, Heizung und Strom. Dazu kommt das Personal, das Tag und Nacht auf die Gefangenen aufpasst. Mit einer Fußfessel zu Hause fallen viele dieser Kosten weg. Der Staat muss kein Zimmer und kein Essen bezahlen und braucht auch weniger Wachen. So sollen jedes Jahr 20 bis 25 Millionen Euro gespart werden.

Die Fußfessel hat noch einen Vorteil: Häftlinge können ihre Wohnung behalten. Sie können weiterarbeiten und bei der Familie bleiben. Und nach der Strafe ist es einfacher, wieder ein normales Leben zu führen.

Mehr Fußfesseln

Bisher tragen in Österreich rund 350 Menschen eine Fußfessel. Mit den neuen Regeln werden es sicher deutlich mehr sein, die einen Teil ihrer Strafe zu Hause absitzen werden.

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Was Lucy uns über unsere Vorfahren verraten hat

Was Lucy uns über unsere Vorfahren verraten hat

Lucy war eine Frau, die vor mehr als drei Millionen Jahren in Afrika gelebt hat. Ihre Knochen werden jetzt zum ersten Mal in Europa ausgestellt.

Lucy (links im Bild) lebte vor mehr als 3 Millionen Jahren in Afrika
Lucy (links im Bild) lebte vor mehr als 3 Millionen Jahren in Afrika
IMAGO / brennweiteffm

Eine echte Sensation kann man gerade in Prag (Hauptstadt von Tschechien) bestaunen. Dort wird in einem Museum Lucy gezeigt. Lucy ist das Skelett einer Frau, die vor mehr als 3 Millionen Jahren in Afrika gelebt hat. Der Fund dieser Knochen vor mehr als 50 Jahren war eine Weltsensation.

Normalerweise liegen diese Knochen gut bewacht in einem Tresor in Äthiopien (Afrika). Zum ersten Mal werden sie jetzt in Europa ausgestellt.

Zwischen Affe und Mensch

Lucy ist 3,2 Millionen Jahre alt, ein sogenannter Frühmensch und somit ein Vorfahre der Menschheit. Sie war etwa 25 Jahre alt, einen Meter groß und wog nur 30 Kilogramm. Und, sie konnte schon auf zwei Beinen laufen, so wie wir heute.

Ganz so wie wir sah Lucy aber nicht aus. Ihr Kopf war winzig und ihre Arme waren sehr lang. Wahrscheinlich hatte sie auch noch Fell. Sie ähnelte also stark einem Affen. Trotzdem war sie kein Tier mehr, sondern ein Frühmensch. Eine Art zwischen Affen und Menschen also.

An ihren Knochen konnten Forscher erkennen, dass Lucy viel Zeit am Boden verbrachte. Ihre langen Arme und gebogenen Finger zeigen jedoch auch, dass sie oft auf Bäume kletterte.

Wo wir alle herkommen

Lange Zeit rätselten Forscher darüber, ob Frühmenschen zuerst ein größeres Gehirn entwickelten oder aufrecht gingen. Die Knochen von Lucy gaben die Antwort. Ihr Gehirn war so klein wie eine Orange. Trotzdem konnte sie bereits laufen. Damit steht fest, dass der aufrechte Gang dem großen Gehirn vorausging.

Entdeckt wurde das Skelett  1974 von Donald Johanson ( sprich: doneld dschou-hänsen) in Äthiopien (Afrika). Für Johanson zeigt Lucy vor allem eines: „Alle Menschen stammen aus Afrika, egal welche Hautfarbe, Haare oder Augen sie haben.“

Auch Salem ist mit

In Prag ist aber nicht nur Lucy zu sehen. Zum ersten Mal wird auch das Skelett eines Kindes ausgestellt. Es heißt Salem und bedeutet „Frieden“. Salem war etwa drei Jahre alt, als es vor Millionen von Jahren starb. Es ist sogar 150.000 Jahre älter als Lucy.

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Eine Kirche fährt durch die Stadt

Ein Kirche fährt durch die Stadt

In Kiruna in Nordschweden wurde eine alte Holzkirche fünf Kilometer versetzt. Grund dafür ist eine Bergbaumine unter der Stadt.

Viele Menschen wollten beim Umzug der Kirche dabei sein
Viele Menschen wollten beim Umzug der Kirche dabei sein
Imago

Kann man eine ganze Kirche auf Räder stellen und an einen anderen Ort bringen? Man kann. In der Stadt Kiruna in Schweden ist genau das vor Kurzem gelungen.

Dort wurde eine riesige, rote Holzkirche umgesiedelt. Sie zog von ihrem alten Standort fünf Kilometer entfernt an einen neuen Platz. Zwei Tage lang rollte das über 100 Jahre alte Gebäude durch die Straßen der Stadt.

Eine schwierige Fahrt

Damit das funktioniert, schoben Arbeiter schwere Plattformen unter die Kirche. Unter den Plattformen waren viele Achsen mit Rädern. Diese konnten einzeln gesteuert werden. So kam die Kirche vorsichtig durch enge Kurven und sogar durch einen Kreisverkehr.

Schnell ging das nicht. Höchstens ein Kilometer pro Stunde. Und dabei sahen Tausende Menschen live im Fernsehen oder im Internet zu. Viele fuhren extra nach Kiruna, um dabei zu sein. Auch der schwedische König Carl Gustaf stand am Straßenrand. Am Ende kam die Kirche heil an ihrem neuen Platz an.

Warum die Kirche weg musste

Der Grund dafür liegt unter der Erde. Unter der Stadt Kiruna befindet sich nämlich die größte Eisenerzmine der Welt. Seit mehr als hundert Jahren wird dort Erz abgebaut. Daraus wird später Stahl gemacht, aus dem wiederum Autos, Züge oder Maschinen hergestellt werden.

Doch weil die Mine immer tiefer ausgebaut wird, wird der Boden auch immer brüchiger. In den letzten Jahren sind daher an vielen Häusern und auf den Straßen tiefe Risse entstanden. Deshalb wurde vor über 20 Jahren beschlossen, das Stadtzentrum von Kiruna zu verlegen.

Eine Stadt zieht um

Das neue Zentrum entsteht drei Kilometer östlich. Schritt für Schritt ziehen die Menschen um. Das neue Rathaus wurde 2018 fertiggestellt, das neue Zentrum 2022.

Viele alte Häuser werden abgerissen. Besondere Gebäude wie diese alte Holzkirche werden versetzt. Bis 2035 soll der Umzug abgeschlossen sein. Den Umzug muss der Bergbaukonzern LKAB bezahlen, der mit dem Erz sein Geld verdient.

Rentiere werden gestört

Für viele Menschen in Kiruna ist dieser Umzug notwendig. Denn der Bergbau bietet den Menschen in Kiruna Arbeitsplätze. Mit dem Erz wird Geld verdient, von dem die ganze Stadt lebt. Doch nicht alle sehen das so. Einige sind auch traurig, weil mit dem Umzug vertraute Orte verschwinden.

Und weil sich das Leben mancher Menschen dort verändern wird. Vor allem für das Volk der Sámi, das schon seit sehr langer Zeit in dieser Gegend lebt. Viele Sámi halten Rentiere. Die Tiere ziehen im Sommer und im Winter auf verschiedene Weiden.

Wenn jedoch neue Straßen gebaut werden oder der Bergbau größer wird, ist das für die Rentiere ein Problem. Ihre Wege werden abgeschnitten. Für die Sámi wird es dadurch schwerer, die Tiere zu führen. Viele sagen, dass ihr Leben mit den Rentieren dadurch schwieriger geworden ist.

Die Stadt Kiruna

Lage: Kiruna liegt ganz im Norden Schwedens, oberhalb des Polarkreises.

Einwohner: Rund 20.000 Menschen leben hier.

Besonderheit: Kiruna hat die größte Eisenerzmine der Welt.

Natur: Im Winter ist es viele Wochen lang dunkel und im Sommer geht die Sonne wochenlang nicht unter.

Umzug: Weil der Boden durch den Bergbau Risse bekommt, wird die Stadt Stück für Stück drei Kilometer weiter verlegt.

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Vorsicht, hier kommt Emil!

Vorsicht, hier kommt Emil!

Seit ein paar Tagen wandert der Elch Emil durch Niederösterreich. Das sorgt natürlich für viel Wirbel. Doch Tierschützer warnen davor, dem Tier zu nahe zu kommen.

In Österreich sieht man Elche nur sehr selten
In Österreich sieht man Elche nur sehr selten
Adobe Stock/Hawk Buckman

Vorsicht, hier könnte ein Elch über die Straße spazieren! Solche Warnungen kennt man sonst nur aus Schweden, Finnland, Polen oder Russland. Doch jetzt braucht man sie fast auch in Österreich. Denn seit ein paar Tagen wandert ein Elch durch Niederösterreich und sorgt natürlich für Staunen.

Ein guter Schwimmer

In Mistelbach spazierte er über Felder, Straßen und sogar über Bahngleise. Am Sonntag tauchte er in Klosterneuburg am Ufer der Donau auf. Dort sprang er ins Wasser und schwamm durch einen Seitenarm auf die andere Seite. Danach verschwand er wieder im Gebüsch. Nun führt ihn sein Weg Richtung Wien.

Ein Elch im Stress

Emil wird nicht nur von seinen Fans beobachtet. Auch Fachleute verfolgen seine Spur genau. „Elche brauchen viel Platz und vor allem Ruhe. Wien und seine Umgebung sind kein guter Lebensraum“, erklärt ein Jagdexperte aus Niederösterreich.

Darum bitten Tierschützer, Emil nicht zu nahe zu kommen und Abstand zu halten. „Er ist sehr unruhig und weiß nicht, wohin er laufen soll“, sagt Günther Annerl vom Wildtierservice in Wien. Wer den Elch verfolgt, macht den Stress für das Tier nur noch größer.

Bitte Abstand halten!

Auch die Polizei bittet die Menschen, Emil in Ruhe zu lassen. Wer ihm zu nahe kommt, gefährdet nicht nur ihn, sondern auch sich selbst.
Die Tierschützer hoffen nun, dass Emil von selbst wieder in den Norden zurückkehrt. Sollte er doch in Wien auftauchen, stehen dort Tierärzte bereit. Es gibt auch einen Plan, wie Emil im Notfall in Sicherheit gebracht werden könnte.

Andere seltene Gäste

Doch nicht nur Elche wandern, wenn auch selten, durch Österreich. Auch Braunbären und Wölfe werden immer wieder in unseren Bergen und Wäldern gesichtet.

Die Bären wandern von Zeit zu Zeit aus Slowenien ein. Seit einigen Jahren kommen auch Wölfe regelmäßig aus Nachbarländern wie Italien, Slowenien oder dem Balkan nach Österreich.

Wissenswertes über den Elch

  • Größe: Elche sind die größten Hirsche der Welt.
  • Heimat: Sie kommen vor allem in Schweden, Finnland, Norwegen, Russland und Polen vor.
  • Gewicht: Ein Männchen kann so schwer sein, wie ein kleines Auto.
  • Höhe: Ein ausgewachsener Elch kann bis zu zwei Meter hoch werden.
  • Lieblingsfutter: Elche lieben Blätter, Zweige, Moose und Wasserpflanzen.
  • Besonderes Merkmal: Elche können gut schwimmen und gehen auch oft durchs Wasser.
  • Leben: Meistens sind Elche Einzelgänger und ziehen allein durch die Wälder.

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Fruchtiger Schneematsch: So mixt du dir deinen Slushy
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Fruchtiger Schneematsch: So mixt du dir deinen Slushy

Kein Sommer ohne Slushy. Wir zeigen dir, wie du dieses Getränk ganz schnell selbst zubereiten kannst.

Erfrischend und fruchtig - der Slushy
Erfrischend und fruchtig – der Slushy
KLZ / Thomas Klier

Ein paar Eiswürfel ins Glas, schon wird das Getränk kühler. Warum das passiert? Das liegt an der sogenannten „Schmelzwärme“.

Sobald ein Eiswürfel im Saft landet, beginnt er zu schmelzen. Dafür braucht das Eis Energie. Diese Energie holt es sich aus dem Getränk. Während der Eiswürfel schmilzt, entzieht er dem Saft also Wärme und damit wird dein Getränk schön kühl. Je größer der Eiswürfel oder je mehr Eis sich im Glas befindet, desto länger bleibt dein Getränk kalt.

Zufällig erfunden

Vor rund 70 Jahren wurde in den USA zufällig der Slushy (sprich: Slaschi) erfunden. Dieses Getränk ist eine Mischung aus Eismatsch und Fruchtsaft oder Limonade. Heute ist der Slushy in vielen Ländern eines der beliebtesten Sommergetränke. Keine Wunder: Es kühlt von innen, wenn es draußen besonders heiß ist.

Wie du dir ganz schnell einen Slushy selbst zubereiten kannst, zeigen dir unsere Kinderreporter Emma und Max gemeinsam mit unserer Köchin Sandra Kolleger.

Hier erfährst du, wie du dir zu Hause ganz schnell deinen eigenen Slushy machen kannst. Viel Spaß dabei!

 

Fruchtiger Slushy

Für 6 bis 8 Gläser brauchst du: 

🔹200 Gramm Eiswürfel
🔹300 Gramm gemischte rote Beeren, gefroren
🔹400 Gramm Trauben- oder Apfelsaft
🔹20 Gramm Honig
🔹ein hohes Gefäß und einen Stabmixer

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

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Schokofondue einmal anders
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Schokofondue einmal anders

Ein Fondue ohne Topf? Das geht. Wie? Das zeigen dir unsere Kinderreporter Emma, Max und Theo gemeinsam mit unserer Köchin Sandra Kolleger.

Wie isst man harten Käse, ohne sich daran die Zähne auszubeißen? Man schmilzt ihn. Diese Idee hatten die Schweizer schon vor einigen hundert Jahren. Damit haben sie das berühmte Fondue (sprich: Fondü) erfunden.

Inzwischen werden beim Fondue nicht nur Brotstücke in geschmolzenen Käse getaucht, sondern auch Fleischstückchen in heißes Öl oder eine heiße Gemüsebrühe. Unter Naschkatzen ist natürlich das Schokofondue besonders beliebt. Dafür müssen nur Früchte auf Spieße gesteckt und in flüssige Schokolade getaucht werden.

Auf Papier

Das geht aber auch anders. Eine ganz besondere Variante zeigen euch unsere Kinderreporter Emma, Max und Theo. Gemeinsam mit der Köchin Sandra Kolleger haben sie ein Schoko-Fondue auf dem Backpapier gemacht. Ohne Topf, aber mit viel Obst, Keksen, Nüssen und natürlich Schokolade.

Wie das geht, erfährst du hier. Viel Spaß beim Nachkochen!

Schokoladenfondue einmal anders

Für 4 bis 6 Personen: 

🔹100 Gramm weiße Schokolade
🔹100 Gramm Vollmilch-Schokolade
🔹50 Gramm dunkle Schokolade
🔹Frisches Obst z.B.: Bananen, Äpfel, Marillen, Pfirsiche, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren
🔹Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse Kekse oder Kuchenstücke
🔹Backpapier, Klebeband, Spieße oder Gabeln

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Ohne Blätter kein Gemüse
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Ohne Blätter kein Gemüse

Damit Karotten, Radieschen oder Kohlrabi wachsen können, brauchen sie die Hilfe ihrer Blätter. Aus diesem Grünzeug lässt sich aber auch eine köstliche Suppe machen. Emma, Max und unsere Köchin Sandra zeigen, wie es geht.

Erdäpfelsuppe muss nicht fad ausschauen
Erdäpfelsuppe muss nicht fad ausschauen
KLZ/Thomas Klier

Wer schon einmal eine Karotte aus der Erde gezogen hat, weiß: Man packt das Grün oben und zieht damit das Gemüse langsam aus dem Boden. Aber diese Blätter helfen nicht nur beim Ernten von Gemüse. Dieses Grünzeug ist vor allem das Kraftwerk der Pflanze.

Energie

Die Blätter holen sich Licht von der Sonne. Sie machen aus Wasser und Luft Zucker, den die Pflanze zum Wachsen braucht.

Die Wurzeln saugen Wasser aus der Erde. Die Pflanze leitet es durch feine Leitungen bis in die Blätter. Mit dem Wasser gelangen aber auch die Nährstoffe direkt ins Gemüse.

Hitzeschutz

Wichtig ist das Grünzeug auch, wenn es heiß wird. Denn dann geben die Blätter Wasser an die Luft ab. Das kühlt die Pflanze und schützt das Gemüse vor dem Austrocknen.

Später wachsen an vielen Pflanzen bunte Blüten. Sie entstehen oft dort, wo vorher Blätter waren. Die Blüten locken Bienen und andere Insekten an. Diese Tiere helfen beim Bestäuben. So entstehen Samen und damit neue Pflanzen.

In den Suppentopf

Was viele nicht wissen: Auch das grüne Blattwerk kann man essen. Es ist gesund – und schmeckt gut. Unsere Kinderreporter Emma und Max haben gemeinsam mit Köchin Sandra Kolleger daraus eine Suppe gekocht.

Dafür haben sie den Jacklhof in Kainbach bei Graz besucht. Dort hat ihnen Bio-Bäuerin Anna Ambrosch gezeigt, wie sie Gemüse anbaut, und zwar ganz ohne Chemie.

Köstliches auf dem Butterbrot (KLZ/Thomas Klier)
Köstliches auf dem Butterbrot (KLZ/Thomas Klier)

Unsere Kinderreporter haben sich auf dem Jaklhof in Kainbach bei Graz angesehen, wie dort Gemüse angebaut und geerntet wird. Die frischen Radieschen und Kohlrabi haben sie gleich mit einem Butterbrot probiert. Anschließend haben sie gemeinsam mit Sandra eine köstliche Suppe mit Erdäpfeln und dem Grünzeug gekocht.

Erdäpfelsuppe mit Grünzeug

Für 6 bis 8 Portionen brauchst du:

🔹500 Gramm Erdäpfel (mehlig)
🔹50 Gramm Butter
🔹Circa 1 Liter Flüssigkeit (Gemüsebrühe oder Wasser)
🔹Blätter und Grünzeug von Radieschen, Kohlrabi und Karotten
🔹250 Gramm Schlagobers oder Sauerrahm
🔹1 Esslöffel Würzpaste oder Suppenwürze
🔹1 Teelöffel Kräutersalz
🔹Pfeffer

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