Darum ist die Ozonschicht wichtig

Darum ist die Ozonschicht wichtig

Wieso die Ozonschicht Löcher hat, wie sie wieder verschwinden können und wozu das gut ist.

Das Ozonloch über der Antarktis könnte sich wieder ganz schließen
Foto: Adobe Stock

Diesmal haben wir gute Nachrichten für dich: Die sogenannte Ozonschicht soll sich wieder ganz erholen. In dieser Schicht gibt es nämlich ein paar Löcher. Meist ist mit dem Ozonloch aber das Loch über der Antarktis gemeint. Die Antarktis liegt am Südpol. Diese Löcher sind eigentlich keine richtigen Löcher. Die Ozonschicht ist an diesen Stellen einfach viel, viel dünner. Über der Antarktis ist das am schlimmsten. Das Ozonloch dort wurde 1985 entdeckt. Es reicht bis nach Australien.

Warum ist die Ozonschicht überhaupt wichtig?

Die Erde und die Menschen werden durch diese Ozonschicht vor gefährlichen Sonnenstrahlen (sogenannter ultravioletter Strahlung, kurz UV) aus dem Weltall geschützt. Die Ozonschicht befindet sich in etwa 15 bis 30 Kilometer Höhe über dem Erdboden. Ozon ist ein Gas. Es hält die ultraviolette Strahlung der Sonne davon ab, direkt auf die Erde zu strahlen. UV-Strahlung ist gefährlich. Sie kann beim Menschen zum Beispiel Hautkrebs verursachen.

Wie wurde die Ozonschicht überhaupt zerstört?

Durch bestimmte Stoffe in den Abgasen aus Fabriken und Autos oder auch Spraydosen wurde diese Ozonschicht zerstört. Einer dieser Stoffe ist FCKW. Das ist eine Abkürzung für das komplizierte Wort „Fluorchlorkohlenwasserstoffe“. 1987, also vor 36 Jahren, wurde seine Nutzung verboten.

Wie geht es weiter?

Innerhalb der kommenden Jahrzehnte könnte die Ozonschicht wieder heilen. Das haben Expertinnen und Experten aus den USA gesagt. Wichtig sei, dass bestimmte für die Ozonschicht schädliche Stoffe weiter verboten bleiben und nicht genutzt werden. Über der Antarktis könnte sich das Loch dann bis spätestens 2066, also in 43 Jahren, wieder ganz geschlossen haben.

Wichtig zu wissen: Ganz wichtig wird es auch sein, weiter gegen den Klimawandel und die Erderhitzung anzukämpfen. Denn auch der Klimawandel hat schlechte Auswirkungen auf die Ozonschicht.

Was ist UV-Strahlung?

UV ist die Abkürzung für ultraviolett. Ultraviolette Strahlen kannst du weder sehen noch spüren. Trotzdem sind diese Strahlen gefährlich. Sie können nämlich die Zellen in unserem Körper schädigen und etwa Hautkrebs verursachen. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Haut vor diesen Strahlen schützt, zum Beispiel, indem du im Sommer bei Sonnenschein regelmäßig Sonnenschutzcreme aufträgst.

Was ist die Atmosphäre?

Die Lufthülle der Erde wird auch Atmosphäre (sprich: atmosfähre) genannt. Sie besteht aus mehreren Schichten. Die Schicht, die der Erde am nächsten ist, heißt Troposphäre (sprich: troposfähre). Das ist die Wetterschicht. In ihr spielt sich also das Wetter ab. Sie ist in etwa neun bis zwölf Kilometer hoch, je nachdem, wo man sich befindet, ob am Äquator oder an den Polen. Am Ende der Wetterschicht gibt es normalerweise keine Wolken mehr. Nach der Troposphäre kommt die sogenannte Stratosphäre, also die zweitnächste Schicht. Die Ozonschicht befindet sich hauptsächlich in der unteren Stratosphäre. Die Mesosphäre ist die dritte Schicht in der Erdatmosphäre. Danach folgen die Thermosphäre und die Exosphäre.