Warum alle über die dritte Impfung sprechen

Warum alle über die dritte Impfung sprechen

Eins, zwei, drei: Damit der Schutz gegen eine Covid-19-Erkrankung nicht nachlässt, braucht es einen dritten Stich.

Impfen wirkt – davon sind Expertinnen und Experten überzeugt
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Dritter Stich, Auffrischung oder „Booster“ (sprich: buuster): So wird die dritte Impfung gegen Covid-19 genannt. Weil bei vielen Menschen die zweite Impfung schon länger her ist, empfehlen Expertinnen und Experten jetzt allen ab 18 Jahren die dritte Impfung. Der dritte Stich kann dabei sechs Monate nach der zweiten Impfung erfolgen. Es gibt aber auch Ausnahmen, dann kann die dritte Impfung schon nach vier Monaten erfolgen.

Warum ist das wichtig?

Der Impfschutz lasse nach sechs Monaten merklich nach, erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. Besonders wichtig sei die Drittimpfung für Menschen über 65 und Menschen, bei denen die Gefahr besteht, besonders schwer an Covid-19 zu erkranken.

Gut zu wissen: Wer nach der zweiten Impfung an Covid-19 erkrankt ist, braucht vorerst keine dritte Impfung. Erkrankt jemand trotz Impfung, spricht man übrigens von einem sogenannten „Impfdurchbruch“. Die meisten geimpften Menschen haben viel weniger schwere Symptome.

Wolfgang Mückstein schließt auch nicht aus, dass nach der dritten Impfung eine vierte oder fünfte notwendig sein könnte.

Wie geht es mit den Impfungen für Kinder weiter?

Ab zwölf Jahren dürfen sich Kinder gegen Covid-19 impfen lassen. Bald schon soll die europäische Arzneimittelbehörde (kurz: EMA) darüber entscheiden, ob sich auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren gegen Covid-19 impfen lassen dürfen.

Gut zu wissen: Wien will den jüngeren Kindern schon früher die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen. Das hat der Wiener Bürgermeister am Donnerstag gesagt. Mehr dazu kannst du hier lesen!

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