Autor: Petra Prascsaics

Eine Jause zum Selbermachen
Entgeltliche Kooperation

Eine Jause zum Selbermachen

Topfenweckerl mit Tomatenaufstrich: Wie du dir das selbst zubereiten kannst, zeigen dir unsere beiden Kinderreporterinnen Luisa und Emma

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KLZ/Thomas Klier

Aufpassen, mitarbeiten, Aufgaben lösen und sich das alles auch noch merken: So ein Vormittag in der Schule ist für Körper und Kopf ganz schön anstrengend. Spätestens wenn der Magen knurrt, wird es schwierig, sich zu konzentrieren. Dann ist es Zeit für eine gute Jause!

Doch Jause ist nicht gleich Jause. Wichtig ist, was in der Jausenbox steckt. Lebensmittel, die Energie liefern und lange satt halten, laden deine Batterien wieder auf. So kannst du dich nach der Pause wieder besser konzentrieren.

Besonders gut schmeckt eine Jause, wenn man sie selbst macht. Das macht Spaß und du weißt genau, welche Zutaten drinnen sind. Wie wäre es mit Topfenweckerln und Tomatenaufstrich? Unsere Kinderreporterinnen Luisa und Emma haben beides gemeinsam mit Köchin Sandra Kollegger zubereitet. Wie einfach das geht, zeigen sie dir hier.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Topfenweckerl mit Körndl und Tomatenaufstrich

(8 Stück)

Du brauchst: 

Teig:

250 g Magertopfen

150 g Wasser

125 g Dinkelmehl

125 g Dinkel-Vollkornmehl 1 TL Salz

1 TL Backpulver

Zum Wälzen:

2 EL Sonnenblumenkerne 2 EL Kürbiskerne

2 EL Leinsamen

2 EL Haferflocken

Tomatenaufstrich:

250 g Topfen

2 kleine Tomaten

4 Stück getrocknete Tomaten

1 TL Tomatenmark

1 TL Paprikapulver

Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie, Liebstöckel) ½ TL Salz

Pfeffer

So geht’s:

 

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

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Diese Woche summt, qualmt und dröhnt es in der Kleinen Kinderzeitung!

Den Anfang macht die Biene Maja, die einen runden Geburtstag feiert. In Indonesien sorgt unterdessen ein Vulkan für spektakuläre Bilder.

Danach wird es tierisch spannend: Wir verraten, warum Eulen in der Dunkelheit so gut jagen können. Auf dem Red Bull Ring kämpfen nächstes Wochenende die Rennprofis der MotoGP um die besten Plätze.

Auch bei den Stars ist einiges los: Miley Cyrus überrascht ihre Fans mit einer Veränderung und Beyoncé bekommt ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.

Hast du alles gelesen? Dann teste jetzt dein Wissen!

Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. Welches Jubiläum feiert die Zeichentrickserie „Biene Maja“?

Richtig! Falsch!

2. In welchem Land liegt der Vulkan Anak Krakatau?

Richtig! Falsch!

3. Warum können Eulen fast lautlos fliegen?

Richtig! Falsch!

4. Wie weit können Eulen ihren Kopf drehen?

Richtig! Falsch!

6. Wie schnell können die Motorräder der MotoGP fahren?

Richtig! Falsch!

6. Was ist die Poleposition?

Richtig! Falsch!

7. Wie möchte Sängerin Miley Cyrus künftig genannt werden?

Richtig! Falsch!

8. Wer überraschte Beyoncé zu ihrem 45. Geburtstag mit einem besonderen Geschenk?

Beyoncé
Richtig! Falsch!

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Was am 11. September 2001 in den USA passierte

Was am 11. September 2001 in den USA passierte

Vor genau 25 Jahren verübten Terroristen in den USA furchtbare Anschläge. Fast 3000 Menschen wurden dabei getötet.

Nach dem Einsturz der Zwillingstürme blieb ein riesiges Trümmerfeld zurück.
Imago/Manfred Segerer

Zwei brennende Wolkenkratzer, die in sich zusammenstürzen. Riesige Staubwolken, die sich über New York legen. Menschen, die verzweifelt um ihr Leben rennen.

Diese Bilder werden jetzt und auch in den nächsten Tagen wieder häufig im Fernsehen, in Zeitungen und im Internet zu sehen sein. Auch der Begriff Nine-eleven (sprich: Nain Illewen) wird dabei oft zu hören sein. Die Bilder und dieser Begriff erinnern an einen der schlimmsten Terroranschläge der Geschichte. Er wurde vor genau 25 Jahren in den USA verübt: am 11. September 2001.

Was bedeutet 9/11?

In den USA schreibt man bei einem Datum zuerst den Monat und dann den Tag. Der 11. September wird dort deshalb als 9/11 geschrieben und „Nine-eleven“ genannt: Die 9 steht für den neunten Monat September, die 11 für den Tag.

Vier Flugzeuge entführt

Am Morgen des 11. September 2001 entführten 19 Terroristen vier Passagier-Flugzeuge. Diese waren eigentlich auf ganz normalen Flügen unterwegs. An Bord befanden sich Fluggäste und Besatzungs-Mitglieder.

Die Entführer gehörten zur Terrorgruppe Al-Qaida (sprich: Al-Ka-ida). Terroristen setzen Gewalt ein, um möglichst vielen Menschen Angst zu machen. Damit wollen sie Aufmerksamkeit bekommen und ihre Ziele durchsetzen.

Angriff auf zwei Wolkenkratzer

Zwei der entführten Flugzeuge steuerten die Terroristen in die Zwillingstürme des World Trade Centers (sprich: Wörld Träid Senter) in New York. Die beiden Wolkenkratzer waren jeweils mehr als 400 Meter hoch und hatten jeweils 110 Stockwerke. In den Türmen befanden sich vor allem Büros, in denen Tausende Menschen arbeiteten.

Durch den Aufprall der Flugzeuge gerieten die Türme in Brand. Wenig später stürzten beide ein. Viele Menschen konnten sich rechtzeitig retten, aber nicht alle. Im World Trade Center und in seiner unmittelbaren Umgebung starben 2606 Menschen. Unter ihnen waren 343 Feuerwehrleute, die zu den Türmen geeilt waren, um Menschen zu retten.

Weitere Ziele

Ein drittes Flugzeug steuerten die Terroristen in das Pentagon nahe der US-Hauptstadt Washington. Das Pentagon ist ein großes Gebäude, in dem das Verteidigungsministerium der USA seinen Sitz hat. Dieses Ministerium ist für das Militär des Landes zuständig.

Das vierte Flugzeug stürzte auf einem Feld im US-Bundesstaat Pennsylvania ab. Fluggäste und Besatzungs-Mitglieder hatten versucht, die Entführer zu überwältigen. Dadurch erreichte das Flugzeug vermutlich nicht das Ziel der Terroristen.

Insgesamt kamen bei den Anschlägen 2977 Menschen ums Leben. Die 19 Terroristen werden bei dieser Zahl nicht mitgerechnet.

Erinnern an die Toten

Dort, wo früher die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, befindet sich heute eine große Gedenkstätte. Zwei riesige Wasserbecken zeigen die Grundrisse der Türme. Rundherum sind die Namen der Toten in Metallplatten eingraviert. Daneben steht ein Museum. Auch beim Pentagon und auf dem Feld in Pennsylvania erinnern Gedenkstätten an die Getöteten.

Zum 25. Jahrestag finden in den USA zahlreiche Gedenkfeiern statt. In New York werden die Namen aller Opfer einzeln vorgelesen.

Der gefährliche Staub

Viele Menschen überlebten die Anschläge. Doch beim Einsturz der Türme breitete sich eine dichte Wolke aus Staub und giftigen Stoffen aus. Überlebende, Feuerwehrleute, Polizistinnen und Polizisten sowie andere Helfer:innen atmeten diesen Staub ein. Viele von ihnen wurden davon schwer krank, einige starben daran. Zahlreiche Menschen leiden bis heute an den Folgen des Anschlags.

Ein eigener Teil der Gedenkstätte in New York erinnert an die Menschen, die durch den Staub krank wurden oder daran starben.

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges davon wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Los geht es mit einem spektakulären Raub in einem Wiener Museum. Dort haben zwei Diebe etwas besonders Wertvolles gestohlen. Auch in Norwegen hat sich viel verändert: Das Land hat seit Kurzem einen neuen König.

Danach geht es ins Tierreich. Junge Erdmännchen, Seeotter, Delfine, Krähen und Ameisen müssen erstaunliche Dinge lernen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Sonne, den kürzer werdenden Tagen und den Jahreszeiten auf der Erde.

Auch die Star-News dürfen nicht fehlen: Fußballstar Lionel Messi hat eine wichtige Entscheidung getroffen. Und North West, die Tochter von Kim Kardashian und Kanye West, überraschte mit einem ungewöhnlichen Plan für das nächste Jahr.

Hast du alles gelesen? Dann teste jetzt dein Wissen!

Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. Was haben die Diebe aus dem Wiener MAK gestohlen?

Richtig! Falsch!

2. Wie heißt der neue König von Norwegen?

Richtig! Falsch!

3. Womit üben junge Erdmännchen zuerst, einen Skorpion zu fangen?

Richtig! Falsch!

4. Warum müssen Seeotter ihr Fell besonders gut pflegen?

Richtig! Falsch!

6. Wann beginnt 2026 der astronomische Herbst?

Richtig! Falsch!

6. Welche Jahreszeit beginnt auf der südlichen Hälfte der Erde, wenn bei uns der Sommer beginnt?

Richtig! Falsch!

7. In welcher Mannschaft hat Lionel Messi jetzt seine Karriere beendet?

Richtig! Falsch!

8. North West ist die Tochter von Kim Kardashian und Kanye West. Wo möchte die 13-Jährige im nächsten Jahr arbeiten?

Richtig! Falsch!

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Schon vor mehr als 3000 Jahren gab es Markenware

Schon vor mehr als 3000 Jahren gab es Markenware

Markenprodukte und sogar Fälschungen gab es schon in der Bronzezeit. Das zeigen bemalte Gefäße aus Saudi-Arabien.

Markenware gab es schon in der Bronzezeit zum Beispiel als Keramikgefäße
Imago/Kena Images

Markenware ist keine Erfindung unserer Zeit. Bereits vor rund 3200 Jahren kauften Menschen Produkte, die aus derselben Werkstatt kamen und ähnlich aussahen. Das hat ein Forschungsteam bei der Untersuchung alter Keramik herausgefunden.

Die Gefäße stammen aus der Bronzezeit. Sie dauerte ungefähr von 2200 bis 800 vor Christus. Davor war die Steinzeit, danach begann die Eisenzeit.

Eine Marke aus der Oase

Hergestellt wurde die Keramik in der Oase Qurayyah im Nordwesten Saudi-Arabiens. Die Töpfer fertigten dort große Mengen von Schalen, Krügen und anderen Gefäßen an. Viele davon hatten dieselbe Form und ähnliche Verzierungen.

Genau das erinnert an heutige Markenprodukte: Sie stammen von einem bestimmten Hersteller und sind an ihrem Aussehen zu erkennen.

Hunderte Kilometer unterwegs

Händler brachten die Gefäße von Qurayyah aus Hunderte Kilometer weit nach Norden und Süden. Dadurch wurde die Keramik auch weit entfernt von ihrem Herstellungsort bekannt.

Andere Werkstätten versuchten sogar, die beliebten Waren nachzumachen. Solche Kopien gibt es auch heute. Man nennt sie Markenfälschungen.

Tiere auf den Gefäßen

Auf der Keramik waren häufig Tiere zu sehen: Löwen, Steinböcke, Strauße, Hunde und Eidechsen. Manche Gefäße zeigten auch Menschen in Bewegung oder bei besonderen Feiern und Ritualen.

Ein neuer Name

Früher wurde die Keramik „Midianitische Keramik“ genannt. Nun wissen Forschende, dass sie aus der Oase Qurayyah stammt. Deshalb heißt sie heute „Qurayyah Painted Ware“. Das ist Englisch und bedeutet „bemalte Ware aus Qurayyah“.

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

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Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges davon wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Los geht es mit mehr als 2000 Robotern, die beim Laufen, Fußball, Kickboxen und Tanzen gegeneinander antraten. Dabei purzelten manche zu Boden, einer fing sogar Feuer. Viel ruhiger beginnt eine andere Reise: Ein neues Weltraumteleskop soll mit einer Rakete ins All fliegen.

Vom Weltall geht es ans Meer. Dort schlüpfen nachts winzige Schildkrötenbabys aus dem Sand. Auf ihrem kurzen Weg zum Wasser warten bereits zahlreiche Gefahren. Auch die Star-News dürfen nicht fehlen:  Herzogin Meghan und Prinz Harry haben neue Pläne. Und Fußballstar Erling Haaland überrascht seine Fans mit einem völlig neuen Aussehen.

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Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. Was haben die Diebe aus dem Wiener MAK gestohlen?

Richtig! Falsch!

2. Wie heißt der neue König von Norwegen?

Richtig! Falsch!

3. Womit üben junge Erdmännchen zuerst, einen Skorpion zu fangen?

Richtig! Falsch!

4. Warum müssen Seeotter ihr Fell besonders gut pflegen?

Richtig! Falsch!

6. Wann beginnt 2026 der astronomische Herbst?

Richtig! Falsch!

6. Welche Jahreszeit beginnt auf der südlichen Hälfte der Erde, wenn bei uns der Sommer beginnt?

Richtig! Falsch!

7. In welcher Mannschaft hat Lionel Messi jetzt seine Karriere beendet?

Richtig! Falsch!

8. North West ist die Tochter von Kim Kardashian und Kanye West. Wo möchte die 13-Jährige im nächsten Jahr arbeiten?

Richtig! Falsch!

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Warum es keine winzigen Dinosaurier gab

Warum es keine winzigen Dinosaurier gab

Es gab keine Dinosaurier, die so klein wie eine Maus waren. Warum eigentlich nicht? Forscher haben dafür eine mögliche Erklärung gefunden.

Wegen ihrer Größe werden Dinosaurier auch Giganten der Urzeit genannt
Wegen ihrer Größe werden Dinosaurier auch Giganten der Urzeit genannt
Stock Adobe/ BPawesome

Bei Dinosauriern denken viele sofort an riesige Tiere: an den Tyrannosaurus rex mit seinen scharfen Zähnen oder an Pflanzenfresser mit langen Hälsen. Doch nicht alle Dinosaurier waren Giganten. Manche wurden nur so groß wie ein Fuchs. Richtig winzige Arten gab es aber offenbar nicht. Kein bisher entdeckter Dinosaurier war ausgewachsen so klein wie eine Maus.

Rechnen statt ausgraben

Ein Forschungsduo vom Amerikanischen Museum für Naturgeschichte und von der Princeton-Universität wollte wissen, warum das so war. Dafür untersuchten die beiden nicht nur Fossilien. Sie verwendeten auch ein mathematisches Modell.

Damit lässt sich berechnen, welche Körpergröße für ein Tier besonders günstig sein könnte. Dabei spielen unter anderem die benötigte Nahrung, der Energieverbrauch und die Zahl der Nachkommen eine Rolle. Bei Säugetieren, Vögeln und Schildkröten passten die Ergebnisse gut zu den tatsächlich vorkommenden Größen. Bei Dinosauriern funktionierte das Modell jedoch nicht: Sie waren viel größer, als die Berechnungen erwarten ließen.

Kleine Säugetiere waren schon da

Die Körper der Dinosaurier allein können das Rätsel also nicht erklären. Deshalb vermuten die Forschenden, dass kleine Säugetiere eine wichtige Rolle spielten. Sie lebten bereits zur Zeit der Dinosaurier und hatten sich jene Lebensräume erobert, die für winzige Tiere besonders gut geeignet waren. Dort fraßen sie etwa Insekten oder Samen und fanden Verstecke vor größeren Tieren.

Für winzige Dinosaurier blieb dadurch möglicherweise kein Platz mehr. Sie hätten mit den kleinen Säugetieren um Nahrung und Lebensraum kämpfen müssen. Umgekehrt hielten große Dinosaurier die Säugetiere klein. Erst als die großen Dinosaurier ausstarben, konnten sich Säugetiere entwickeln, die so groß wie Pferde, Elefanten oder Wale wurden.

Wurden ihre Knochen nur noch nicht gefunden?

Vielleicht gab es winzige Dinosaurier, aber ihre kleinen Knochen sind einfach verloren gegangen. Auch diese Möglichkeit prüfte das Forschungsteam. Kleine und dünne Knochen zerbrechen tatsächlich leichter und sind schwerer zu entdecken.

Allerdings finden Forschende immer wieder winzige Knochen von Eidechsen, Säugetieren und anderen Tieren, die gemeinsam mit den Dinosauriern lebten. Wären damals auch mausgroße Dinosaurier herumgelaufen, müsste daher wahrscheinlich längst zumindest ein Fossil von ihnen aufgetaucht sein.

Die kleinsten Dinosaurier

Zu den kleinsten bekannten Dinosauriern gehört der Microraptor. Dieser gefiederte Jäger wog ungefähr 450 Gramm. Das ist zwar wenig, aber immer noch rund 200-mal so viel wie die kleinsten Säugetiere und Vögel der Gegenwart.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Vögel stammen von Dinosauriern ab und gehören deshalb streng genommen selbst zu ihnen. Als ihre Vorfahren fliegen lernten, konnten sie neue Lebensräume erobern und immer kleiner werden. Manche frühe Vögel wogen nur zehn bis 30 Gramm. Der kleinste heute lebende Vogel bringt sogar weniger als zwei Gramm auf die Waage.

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Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges davon wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

In den USA steht der Konzern Meta vor Gericht. Dabei geht es um die Frage, wie Apps wie Instagram und Facebook aufgebaut sind.

Außerdem hat ein Mops bei einem ungewöhnlichen Wettbewerb einen besonderen Titel gewonnen. Hoch hinaus geht es mit spannenden Fakten über Österreichs Berge. Und weil wir schon dort oben unterwegs sind, gibt es auch eine Geschichte über Murmeltiere: Wie leben sie, warum pfeifen sie und was verbirgt sich in ihren Bauen?

Natürlich fehlen die Star-News nicht: In der Heimat von Shakira hat ein schweres Erdbeben große Schäden angerichtet. Die Sängerin spendet nun Geld, damit zerstörte Schulen wieder aufgebaut werden können. Und Footballstar Travis Kelce hat ein bisschen über seine Hochzeit mit Taylor Swift geplaudert.

Hast du alles gelesen? Dann teste jetzt dein Wissen!

Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. Was soll ein Gericht in den USA gerade prüfen?

Australien will, dass Kinder Soziale Medien erst ab 16 Jahren nutzen können
Richtig! Falsch!

2. Welchen ungewöhnlichen Titel holte sich Mops Jinny Lu?

Richtig! Falsch!

3. Wie viel von Österreich bedecken die Alpen?

Richtig! Falsch!

4. Warum wachsen weit oben am Berg keine Bäume mehr?

Richtig! Falsch!

5. Wie begrüßen sich Murmeltiere aus derselben Familie?

Richtig! Falsch!

6. Was sind die Pfiffe der Murmeltiere in Wirklichkeit?

Richtig! Falsch!

7. In Shakiras Heimat gab es ein schweres Erdbeben. Aus welchem Land kommt sie?

Richtig! Falsch!

8. Was verriet Travis Kelce über seine Hochzeit mit Taylor Swift?

Richtig! Falsch!

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Die Meere in Europa werden immer wärmer

Die Meere in Europa werden immer wärmer

Das Mittelmeer ist bis zu sechs Grad wärmer als sonst: Für viele Meerestiere wird die Hitze zum Problem. Fische fliehen, Quallen breiten sich aus und andere Tiere kämpfen ums Überleben.

Quallen lieben warmes Wasser
Foto: Imago

Seit Wochen ist es in vielen Teilen Europas ungewöhnlich heiß. Felder trocknen aus, in Wäldern brennt es und ein Hitzerekord folgt auf den nächsten. Doch nicht nur die Luft heizt sich auf. Auch die Meere rund um Europa werden immer wärmer. In diesem Sommer sogar so stark wie noch nie.

Im Juli hatte das Mittelmeer an seiner Oberfläche durchschnittlich 27,1 Grad. Der bisherige Rekord aus dem Vorjahr lag bei 26,7 Grad. An manchen Stellen war das Meer sogar bis zu sechs Grad wärmer als sonst.

Meere nehmen Wärme auf

Ein internationales Forschungsteam hat untersucht, warum Europas Meere so warm sind. Das Ergebnis: Der Klimawandel spielt dabei eine entscheidende Rolle. Durch ihn war das Mittelmeer während dieser Hitzewelle etwa zwei Grad wärmer.

Der Klimawandel wird vor allem durch das Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas verursacht. Dabei gelangt Kohlendioxid in die Luft. Dieses Gas hält Wärme auf der Erde fest. Einen großen Teil davon nehmen die Meere auf.

Fische  auf der Flucht

Für Badegäste mag das warme Wasser angenehm sein. Für viele Meerestiere wird es gefährlich. Fische ziehen weiter nach Norden oder tauchen in kühlere Tiefen ab.

Dadurch erscheinen Tiere plötzlich an Orten, an denen sie früher kaum vorkamen. Vor der Küste Englands entdecken Fischer zum Beispiel immer mehr Gemeine Kraken. Eigentlich leben diese Tiere vor allem in den wärmeren Gewässern vor Nordafrika.

Nicht alle Tiere können vor der Hitze fliehen. Muscheln, Schwämme, Korallen und Seegras bleiben an ihrem Platz. Wird das Wasser zu heiß, können sie sterben. Damit verschwinden auch Nahrung und Verstecke für viele andere Meerestiere.

Ziehen bestimmte Fische weg, finden Delfine und Seevögel weniger zu fressen. So verändert die Wärme nach und nach das ganze Leben im Meer.

Quallen breiten sich mehr aus

Warmes Wasser enthält weniger Sauerstoff als kaltes. Fische brauchen diesen Sauerstoff zum Atmen. Wird er knapp, müssen sie fliehen oder sie sterben.

Quallen kommen mit warmem Wasser und wenig Sauerstoff oft besser zurecht. Deshalb können sie sich an manchen Küsten stärker vermehren. Auch einige winzige Algen breiten sich bei Wärme besonders schnell aus. Manche davon bilden Gifte, die Fische, Muscheln und Seevögel krank machen.

Kühlt sich das Wasser im Herbst ab, endet zwar die Hitzewelle im Meer. Das Problem bleibt jedoch. Steigt die Temperatur der Erde weiter, werden solche Hitzewellen häufiger. Für viele Meerestiere verändert sich ihr Zuhause dann schneller, als sie sich daran gewöhnen können.

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Was wir auf der Sonne noch nie gesehen haben

Was wir auf der Sonne noch nie gesehen haben

Eine Sensation: Neue Bilder zeigen erstmals winzige Wirbel auf der Oberfläche der Sonne. Die Entdeckung könnte helfen, große Rätsel der Sonne zu lösen.

Was wie Feuer aussieht, ist ein stark vergrößerter Ausschnitt der Sonnenoberfläche. Die feinen Streifen an den Rändern zeigen winzige Wirbel im heißen Plasma.
Quelle: NSF/NSO/AURA/MPS

Auf der Sonne brodelt und strömt es ununterbrochen. Riesige Mengen heißen Gases steigen auf, kühlen ab und sinken wieder nach unten. Bisher waren die kleinsten dieser Bewegungen nicht zu sehen. Jetzt hat ein Forschungsteam besonders scharfe Bilder gemacht. Darauf sind sogar winzige Streifen und Wirbel zu erkennen.

Möglich wurden die Aufnahmen mit dem Inouye-Sonnenteleskop (sprich: I-Nu-ei) auf der Insel Maui in Hawaii. Es ist das größte Sonnenteleskop der Welt. Sein Spiegel misst vier Meter. Damit kann es selbst winzige Einzelheiten auf der Sonne erkennen, obwohl sie rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist.

Wie Wellen im Meer

Die feinen Wirbel erinnern an Wellen, die sich kurz vor dem Strand einrollen. Sie entstehen, wenn sich zwei Schichten unterschiedlich schnell aneinander vorbeibewegen. Dabei wird die Grenze zwischen ihnen unruhig. Sie beginnt sich zu wellen und bildet kleine Strudel.

Diesen Vorgang kennen Fachleute schon seit mehr als 150 Jahren. Er lässt sich im Meer, in Wolken und sogar in der Luft beobachten. Dass solche Wirbel auch auf der Sonne entstehen, wurde schon lange vermutet. Nun ist es erstmals gelungen, sie dort deutlich zu erkennen. Genau das macht die neuen Sonnenbilder zu einer Sensation.

Keine feste Oberfläche

Was auf den Bildern wie eine feste Oberfläche aussieht, ist in Wirklichkeit eine Schicht aus extrem heißem Plasma. Das ist Gas, das so heiß ist, dass es sich verändert. Diese sichtbare Schicht der Sonne heißt Photosphäre. Dort herrschen Temperaturen von ungefähr 5500 Grad Celsius.

Die entdeckten Wirbel sind nur einige Dutzend Kilometer groß. Das klingt gewaltig. Für die Sonne sind sie aber winzig. Ihr Durchmesser ist mehr als hundertmal so groß wie jener der Erde.

Ein Rätsel der Sonne

Die Wirbel könnten helfen, ein großes Rätsel zu lösen. Die äußere Hülle der Sonne ist viel heißer als ihre sichtbare Oberfläche. Wie die nötige Energie dorthin gelangt, ist noch nicht vollständig geklärt. Die kleinen Strudel könnten Energie weitergeben und gleichzeitig die Magnetfelder der Sonne verdrehen.

Diese Magnetfelder spielen bei Sonnenstürmen eine wichtige Rolle. Bei solchen Stürmen schleudert die Sonne Strahlung und Teilchen ins All. Treffen sie auf die Erde, können sie Satelliten, Funkverbindungen, GPS und in seltenen Fällen sogar Stromnetze stören. Je besser die Vorgänge auf der Sonne verstanden werden, desto genauer könnten solche Sonnenstürme eines Tages vorhergesagt werden.

Unser Stern

Die Sonne entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren und bildet das Zentrum unseres Sonnensystems. Acht Planeten kreisen um sie, darunter die Erde. Im Inneren der Sonne herrschen Temperaturen von rund 15 Millionen Grad Celsius. Dort entsteht die Energie, die Licht und Wärme bis zur Erde schickt. Ohne die Sonne wäre Leben auf unserem Planeten nicht möglich.

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