Autor: Petra Prascsaics

Wer hat die längsten Ferien?

Wer hat die längsten Ferien?

Neun Wochen keine Schule: Am 10. Juli starten endgültig alle Kinder in Österreich in die Ferien. In Europa haben manche Länder sogar 15 Wochen Sommerferien. Andere nur fünf Wochen. 

Und ab geht die wilde Fahrt! Seit heute haben alle Kinder in Österreich Sommerferien
Und ab geht die wilde Fahrt! Seit heute haben alle Kinder in Österreich Sommerferien
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Schultasche in die Ecke, Wecker aus und ab ins Freibad. Für die Kinder in der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg beginnen heute die Sommerferien. Neun Wochen lang gibt es keine Hausübungen, keine Schularbeiten und kein frühes Aufstehen.

Auch viele Kinder in anderen Ländern starten gerade in die Ferien. In Deutschland haben seit gestern die Schülerinnen und Schüler in Berlin, Brandenburg und Hamburg frei. In der niederländischen Region Süd beginnen die Sommerferien morgen.

Sind neun Wochen Sommerferien eigentlich zu lang? Ein Blick nach Europa zeigt: Österreich liegt mit neun Wochen ziemlich genau im Mittelfeld. Manche Kinder haben deutlich länger frei, andere müssen schon viel früher wieder die Schultasche packen.

Bis zu 15 Wochen frei

Am längsten dauern die Sommerferien in Bulgarien. Dort haben jüngere Kinder bis zu 15 Wochen frei. Ältere Schülerinnen und Schüler kommen meist auf rund elf Wochen.

Auch Italien gehört zu den Ländern mit besonders langen Sommerferien. Dort können Kinder bis zu 14 Wochen frei haben. Ähnlich lang ist die Sommerpause in Griechenland und Spanien.

Ein Grund dafür ist das Wetter. In den südlichen Ländern wird es im Juli und August oft mehr als 35 Grad heiß. In vielen Schulgebäuden gibt es keine Kühlung. In aufgeheizten Klassenräumen ist Lernen besonders anstrengend.

Auch in Irland und Lettland haben jüngere Kinder bis zu 13 Wochen Ferien.

Nur fünf oder sechs Wochen frei

Neben Österreich kommen auch Belgien, Polen, Tschechien und die Slowakei auf ungefähr neun Wochen Sommerferien. Frankreich liegt mit etwa acht Wochen knapp darunter.

In Deutschland dauern die Sommerferien in allen Bundesländern ungefähr sechs Wochen. Sie beginnen allerdings nicht überall gleichzeitig. Während Berlin, Brandenburg und Hamburg bereits Ferien haben, müssen die Kinder in Nordrhein-Westfalen noch bis zum 20. Juli warten. In Bayern starten die Sommerferien sogar erst am 3. August.

Auch in Großbritannien haben viele Kinder ungefähr sechs Wochen frei. Noch kürzer ist die Sommerpause in Dänemark. Dort beginnt die Schule oft schon nach fünf Wochen wieder.

Früher bedeuteten Ferien Arbeit

Heute verbinden die meisten Menschen Sommerferien mit Urlaub, Baden und Ausschlafen. Früher war das ganz anders. Die langen Ferien hatten vor allem mit Arbeit zu tun.

Bis weit ins 19. Jahrhundert lebten viele Familien von der Landwirtschaft. Im Sommer gab es besonders viel zu tun. Das Heu musste eingebracht, das Getreide geerntet und Obst und Gemüse mussten von den Feldern geholt werden. In Bauernfamilien halfen auch die Kinder mit. Deshalb passte es gut, wenn im Sommer keine Schule war.

Lernen Kinder mit kurzen Ferien besser?

Aber lernen Kinder mit kürzeren Sommerferien wirklich mehr? Forschende sagen: So einfach ist das nicht. Kinder in Ländern mit kurzen Ferien sind nicht automatisch besser in der Schule. Und Kinder mit langen Ferien schneiden nicht automatisch schlechter ab.

Wichtiger ist, wie gut der Unterricht während des Schuljahres ist. Entscheidend ist auch, ob Kinder Hilfe bekommen, wenn sie etwas nicht verstehen. Ebenso spielt eine Rolle, ob es zu Hause einen ruhigen Platz zum Lernen und Unterstützung bei Schulaufgaben gibt.

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Noch nie waren die Meere so warm

Noch nie waren die Meere so warm

Fachleute warnen: Die Ozeane heizen sich immer weiter auf. Das kann Folgen für Wetter, Stürme, Tiere und Menschen haben.

Meeresschildkröte
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Am Meer klingt Sommer oft so: Schuhe ausziehen, den Sand zwischen den Zehen spüren und dann rein in die kühlen Wellen. Doch genau diese kühlen Wellen sind gerade in vielen Meeren nicht mehr so kühl. Zu Beginn des Sommers waren die Weltmeere an ihrer Oberfläche so warm wie noch nie zu dieser Jahreszeit.

Gemessen wurde das am 21. Juni. Das ist der Tag des Sommerbeginns auf der Nordhalbkugel. Die Zahlen kommen von Copernicus. So heißt ein Klima-Dienst der Europäischen Union (EU). Dort sammeln Fachleute Wetter- und Klima-Daten aus der ganzen Welt.

An diesem Tag lag die Temperatur an der Oberfläche der Weltmeere bei etwa 21 Grad Celsius. Für die riesigen Weltmeere ist so ein Wert sehr hoch.

Dabei geht es nicht um die Temperatur an einem einzelnen Strand. Die Fachleute berechnen einen Durchschnitt für die Meeresoberfläche fast der ganzen Welt. Die Polarregionen werden dabei nicht mitgezählt. Für die Messungen verwenden sie Daten von Schiffen, Bojen und Satelliten.

Warum werden die Meere wärmer?

Dass die Meere immer wärmer werden, hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist der Klima-Wandel. Menschen verbrennen Kohle, Öl und Gas. Dadurch gelangen viele Treibhausgase in die Luft. Sie halten Wärme zurück und sorgen dafür, dass sich die Erde erwärmt. Die Meere nehmen einen großen Teil dieser zusätzlichen Wärme auf.

Dazu kommt gerade El Niño. So nennt man ein natürliches Klima-Phänomen im Pazifik. Es tritt alle paar Jahre auf. Dabei wird in einem großen Teil dieses Ozeans das Wasser besonders warm. Das kann das Wetter in vielen Teilen der Welt verändern. Manche Regionen bekommen dann mehr Hitze und Trockenheit. In anderen Regionen kann es besonders stark regnen.

Warum ist das ein Problem?

Warme Meere verändern auch das Wetter an Land. Wenn das Meer wärmer ist, verdunstet mehr Wasser. Dadurch kommt mehr Feuchtigkeit in die Luft. Das kann starke Regenfälle begünstigen.

Außerdem steckt in warmem Meerwasser viel Energie. Diese Energie kann Stürme kräftiger machen.

Auch für Tiere und Pflanzen im Meer ist Wärme ein Problem. Korallen, Fische und viele andere Lebewesen sind an bestimmte Temperaturen angepasst. Wird das Wasser zu warm, haben sie Stress. Manche Tiere wandern in kühlere Gebiete. Andere schaffen das nicht.

Kommen noch mehr Rekorde?

Fachleute rechnen damit, dass es noch mehr Rekorde geben könnte. Denn die Meere sind oft erst im Juli oder August besonders warm. Außerdem hat El Niño gerade erst begonnen. Deshalb könnten in den nächsten Monaten weitere Wärme-Rekorde folgen.

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Bist du ein Nachrichtenprofi?

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz
 Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Australien hat als erstes Land der Welt Social Media für unter 16-Jährige verboten. Wir haben uns angesehen, ob dieses Gesetz überhaupt funktioniert.  In Italien fand wieder ein berühmtes Pferderennen statt, das es seit dem Mittelalter gibt. Nachdem am 11. Juli Weltbevölkerungstag ist, haben wir uns angesehen, wie  viele Menschen vor 2000 Jahren auf unserem Planeten gelebt haben. Und was dazu beigetragen hat, dass es immer mehr wurden.

Außerdem haben Forschende etwas Erstaunliches über Affen herausgefunden. Auch darüber berichten wir. Und über den Weltklasse-Fußballer Lionel Messi. Der zeigt bei der Fußball-WM einmal mehr, was er kann. Und natürlich gibt es auch wieder Star-News.

Hast du alles gelesen? Dann teste jetzt dein Wissen!

Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. In welchem Land gilt seit sechs Monaten ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige?

Richtig! Falsch!

2. In welcher italienischen Stadt findet das berühmte Pferderennen Palio statt?

Richtig! Falsch!

3. Wie viele Menschen leben derzeit auf der Erde?

Wir sind viele: 8,16 Milliarden Menschen leben auf der Erde
Richtig! Falsch!

4. Was haben Forschende über Affen herausgefunden?

Richtig! Falsch!

5. Welchen Spitznamen hat Fußballstar Lionel Messi?

Richtig! Falsch!

6. Bei welchem Verein spielt Lionel Messi seit drei Jahren?

Richtig! Falsch!

7. Welches Festival plant Sängerin Olivia Rodrigo Ende August?

Richtig! Falsch!

8. Welches Hobby hat Karina von der K-Pop-Band aespa?

Richtig! Falsch!

Weitere Quizze:

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Tier-Führerschein: Neue Regel für Haustiere in Österreich

Tier-Führerschein: Neue Regel für Haustiere in Österreich

Wer zum ersten Mal einen Hund, einen Gecko, eine Schildkröte oder bestimmte Papageien halten will, muss vorher einen Kurs machen. Das gilt seit 1. Juli.

Wer einen Hund haben will, muss vorher einen Kurs besuchen. Dort lernt man, wie man Tiere richtig hält.
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Einen Hund, einen Papagei oder einen Gecko zu halten klingt aufregend. Doch so ein Haustier braucht auch viel Pflege, das richtige Futter und jede Menge Aufmerksamkeit. Damit es Tieren in neuen Familien von Anfang an gut geht, gilt in Österreich seit 1. Juli 2026 eine neue Regel: Wer zum ersten Mal einen Hund, eine Schildkröte, einen Gecko oder bestimmte Papageien halten will, muss vorher einen Kurs machen.

Was ist der Sachkundenachweis?

Dieser Nachweis heißt Sachkunden-Nachweis. Man könnte auch sagen, es ist eine Art Tier-Führerschein. Neue Tierhalterinnen und Tierhalter sollen lernen, was ihr Tier braucht. Dazu gehören Futter, Pflege, Gesundheit, genug Platz und der richtige Umgang.

Für wen gilt die Regel?

Die Regel gilt für neue Tierhalterinnen und Tierhalter. Sie betrifft Hunde, bestimmte Papageien, Reptilien und Amphibien. Zu den Reptilien gehören etwa Schildkröten, Geckos oder Schlangen. Amphibien sind zum Beispiel Frösche, Kröten oder Molche. Wer so ein Tier schon vor dem 1. Juli 2026 gehalten hat, muss den Kurs nicht nachholen.

Was muss man bei Hunden tun?

Bei Hunden braucht man zuerst einen Kurs, der vier Stunden dauert. Dort lernt man zum Beispiel, wie Hunde denken, was sie fressen dürfen und was zu tun ist, wenn sie krank werden. Erst danach darf der Hund einziehen. Innerhalb eines Jahres kommt noch ein Praxis-Teil dazu: Zwei Stunden übt man dann gemeinsam mit dem eigenen Hund. Zum Beispiel, wie man richtig an der Leine geht oder wie der Hund auf sein neues Zuhause reagiert.

Was gilt für Reptilien, Amphibien und Papageien?

Für Reptilien, Amphibien und bestimmte Papageienvögel braucht man einen Kurs über vier Stunden. Dort soll man lernen, wie diese Tiere richtig gehalten werden. Das ist wichtig, weil viele von ihnen sehr besondere Bedürfnisse haben. Manche brauchen eine bestimmte Wärme. Andere brauchen spezielles Licht, feuchte Luft oder sehr viel Platz.

Wie wird das kontrolliert?

Wer ein Tier kauft, muss den Nachweis vorzeigen können. Das Problem: Noch gibt es nicht in allen Bundesländern genug Kurse. Für neue Tierhalterinnen und Tierhalter ist das schwierig. Sie sollen einen Nachweis bringen, können den Kurs aber noch gar nicht machen.

Warum gibt es diese Regel?

Die neue Regel soll verhindern, dass Tiere schnell und ohne zu überlegen gekauft werden. Denn ein Haustier ist kein Spielzeug.

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Bist du ein Nachrichtenprofi?

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Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.
Seit Tagen leiden die Menschen in Österreich unter der Hitzewelle, und auch in den Schulen ist es ein großes Thema geworden. Wir haben uns angesehen, warum es bei uns eigentlich keine Hitzeferien gibt.

In den USA steht am 4. Juli ein ganz besonderer Tag vor der Tür. Was dort jedes Jahr gefeiert wird, erfährst du in der aktuellen Ausgabe.

Auch die Glühwürmchen sind diese Woche ein Thema. Sie sind besonders spannende Tiere, die in lauen Sommernächten ihr Licht einschalten.

Es gibt eine Geschichte über das älteste Tennisturnier der Welt. Und über ein Drachenbootrennen, das seit mehr als 50 Jahren stattfindet.

Und natürlich gibt es auch wieder Star-News: Von der K-Pop-Band BTS gibt es ein neues Musikvideo, und auch Millie Bobby Brown sorgt für Schlagzeilen.

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. Warum ist es wichtig, dass man trinkt, wenn man schwitzt?

Richtig! Falsch!

2. Warum macht Hitze müde?

Die Hitze der letzten Monate trocknet den Boden und die Flüsse immer mehr aus
Richtig! Falsch!

3. Wo findet jedes Jahr ein Drachenbootrennen statt?

Richtig! Falsch!

4. Was feiern die USA am 4. Juli?

Richtig! Falsch!

5. Wann schalten Glühwürmchen ihr Licht ein?

Richtig! Falsch!

6. . Wo wird das älteste Tennisturnier der Welt ausgetragen?

Richtig! Falsch!

7. Zu welchem Lied hat die K-Pop-Band BTS ein neues Musikvideo rausgebracht?

Richtig! Falsch!

8. Welche Schauspielerin spielt Enola Holmes?

Richtig! Falsch!

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Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Zum Beispiel darüber, warum es bei großer Hitze oft auch Gewitter gibt. Und was man dann am besten essen sollte, um cool durch den Sommer zu kommen.

Außerdem geht es um die berühmte Malerin Frida Kahlo. Über sie gibt es jetzt einen Film für Kinder, der zeigt, wie sie aufgewachsen ist und was sie mit ihren Kunstwerken den Menschen zeigen wollte.

Natürlich gibt es ein paar Neuigkeiten von der Fußball-WM und große Erwartungen an das nächste Spiel des österreichischen Nationalteams.

Auch die Schwalben sind diese Woche ein Thema. Sie sind die Boten des Sommers und besonders spannende Vögel, die besonders gerne Gelsen fressen. Und das ist gut für uns.

Und natürlich gibt es auch wieder Neuigkeiten über Stars: Taylor Swift  durfte wieder einmal einen ganz besonderen Erfolg feiern. Und Ed Sheeran möchte nach seiner Tour seine Gitarre mal weglegen und sich für andere Dinge Zeit nehmen.

Starte jetzt das Quiz! Achtung, wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorn beginnen!

1. Warum gibt es bei großer Hitze oft auch Gewitter?

Sommerwetter: Hitze und Gewitter
Richtig! Falsch!

2. Was sollte man bei großer Hitze besonders essen?

Die Hitze der letzten Monate trocknet den Boden und die Flüsse immer mehr aus
Richtig! Falsch!

3. Aus welchem Land kommt die Malerin Frida Kahlo?

Richtig! Falsch!

4. Was hat Frida Kahlo in ihren Bildern vor allem gezeigt?

Richtig! Falsch!

5. Aus welchem Material bauen Schwalben ihre Nester?

Richtig! Falsch!

6. Wie endete das WM-Spiel von Österreich gegen Jordanien?

Richtig! Falsch!

7. Gegen wen spielt Österreich am Montag bei der WM?

Richtig! Falsch!

8. Wo wurde Taylor Swift als jüngste Frau aufgenommen?

Richtig! Falsch!

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Immer mehr Länder planen Social-Media-Verbot für Kinder

Immer mehr Länder planen Social-Media-Verbot für Kinder

TikTok, Instagram und Snapchat sollen erst ab einem bestimmten Alter erlaubt sein. Viele Länder planen gerade solche Gesetze. Doch damit sollen nicht die Kinder bestraft werden.

In Australien wurde am 10. Dezember 2025 ein neues Gesetz eingeführt: Seither dürfen Jugendliche erst ab 16 Jahren soziale Medien nutzen
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Australien hat den Anfang gemacht. Seit Dezember 2025 dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dort keine eigenen Konten mehr auf Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook, YouTube oder X haben.

Inzwischen führen weitere Länder Verbote oder strenge Regeln ein. In Indonesien, Malaysia, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten gelten bereits neue Vorschriften. Großbritannien plant eine Altersgrenze für alle unter 16 Jahren. Sie soll ab 2027 kommen. Frankreich, Spanien, Dänemark, Norwegen, Griechenland, Polen und Slowenien bereiten ähnliche Schritte vor.

Auch in Österreich arbeiten Politikerinnen und Politiker an einem Gesetz, das Social Media für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren verbieten soll.

Bessere Kontrollen

Doch bei diesen Gesetzen geht es nicht darum, Kinder und Jugendliche zu bestrafen. Damit sollen vor allem die Firmen hinter Instagram, TikTok oder Snapchat gezwungen werden, bessere Kontrollen einzuführen. Sie müssen künftig besser prüfen, wie alt Nutzerinnen und Nutzer sind. Können Kinder trotzdem zu früh ein Konto eröffnen, drohen den Unternehmen Geldstrafen über mehrere Millionen Euro.

Zu viel Druck

Fachleute warnen schon länger vor den Folgen von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche. Gemeint sind nicht nur schlimme Videos. Problematisch können ständiges Scrollen, Schönheitsdruck, Hass-Nachrichten und Apps sein, die einen möglichst lange festhalten. Das kann Schlaf, Konzentration und Stimmung belasten. Für Kinder ist das besonders schwierig, weil sie mit all dem, was sie auf diesen Medien sehen, erst richtig umgehen lernen müssen.

Nicht nur schlecht

Für viele Jugendliche ist Social Media aber auch wichtig. Sie schreiben dort mit Freundinnen und Freunden, schauen lustige Videos, holen sich Tipps oder fühlen sich weniger allein. Deshalb ist das Thema so schwierig. Ein Verbot klingt einfach. In Wirklichkeit ist es komplizierter.

Umfrage in der EU

Das zeigt eine neue Umfrage der Europäischen Union (EU). Viele Kinder und Jugendliche sehen Social Media positiver als ihre Eltern. Fast die Hälfte der befragten 13- bis 18-Jährigen glaubt, dass soziale Netzwerke ihnen eher guttun. Die meisten Eltern sehen stattdessen viel öfter die Gefahren der sozialen Medien als die Jugendlichen selbst.

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Das Geheimnis der Cheops-Pyramide

Das Geheimnis der Cheops-Pyramide

Die Cheops-Pyramide steht seit über 4.000 Jahren in Ägypten und hat schon viele Erdbeben überstanden. Forscher wissen jetzt endlich, warum.

Die Cheops-Pyramide in Ägypten
Foto: Imago

Die Cheops-Pyramide ist die älteste und größte der Pyramiden von Gizeh (Ägypten). Pyramiden waren Grabstätten der Pharaonen, der Herrscher im alten Ägypten. Aber wie schafft es dieses uralte Bauwerk, Erdbeben standzuhalten? Ein Forschungsteam hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht.

Mehrere Messpunkte

Die Forscher untersuchten die Pyramide sehr genau. Sie stellten 37 Messpunkte auf, an den Steinen, im Inneren und in der Umgebung. So konnten sie messen, wie sich Geräusche und kleine Bewegungen rund um die Pyramide ausbreiten. Daraus lässt sich ablesen, wie stabil das Bauwerk bei einem Erdbeben wirklich ist.

Das steckt dahinter

Das Ergebnis war erstaunlich: Die Pyramide schwingt fast überall gleich. Das macht sie besonders stabil. Außerdem schwingt sie anders als der Boden unter ihr. Das ist wichtig, denn sonst würden sich die Bewegungen gegenseitig verstärken und das wäre gefährlich. Besonders geschützt ist die Königskammer im Inneren. Spezielle Entlastungskammern darüber sorgen dafür, dass die Schwingungen dort schwächer werden.

Die Forscher glauben, dass Erdbeben der Pyramide auch in Zukunft kaum etwas anhaben können. Ob die alten Ägypter das absichtlich so gebaut haben oder ob es Zufall war, weiß man bis heute nicht.

Was ist eine Pyramide?

Form. Eine Pyramide hat unten meistens eine viereckige Grund-Fläche. Nach oben wird sie immer schmäler und endet in einer Spitze.

Zweck. Die Pyramiden in Ägypten waren Gräber für Pharaonen. Pharaonen waren die Könige im alten Ägypten.

Alter. Die ältesten Pyramiden wurden vor mehr als 4.500 Jahren gebaut. Die berühmten Pyramiden von Gizeh entstanden ungefähr zwischen 2575 und 2465 vor Christus.

Zahl. In Ägypten gibt es heute noch mehr als 100 bekannte Pyramiden. Manche sind sehr gut erhalten, andere sehen heute eher wie große Stein-Hügel aus.

Bau. Für den Bau brauchte man viele Arbeiter, sehr viel Zeit und riesige Stein-Blöcke. Die größte Pyramide von Gizeh besteht aus etwa 2,3 Millionen Stein-Blöcken.

Transport. Räder für schwere Lasten wurden damals noch nicht so verwendet wie heute. Die Stein-Blöcke wurden wahrscheinlich auf Schlitten gezogen und über Rampen nach oben gebracht.

Berühmt. Die bekanntesten Pyramiden stehen in Gizeh. Dort gibt es drei große Pyramiden. Die größte wurde für den Pharao Cheops gebaut.

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Stark und satt mit Eiweiß
Entgeltliche Kooperation

Stark und satt mit Eiweiß

Heute gibt es Ofenhendl mit Tomatenreis und buntem Gemüse. Ein Essen, das viel Eiweiß liefert und satt macht.

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KLZ/Thomas Klier

Ohne Eiweiß läuft im Körper gar nichts: Muskeln wachsen nicht, Wunden heilen nicht und Sauerstoff gelangt nicht in die Zellen.

Außerdem macht Eiweiß schneller satt. Das liegt daran, dass es langsamer verdaut wird als Zucker oder Fett. Zum Glück steckt Eiweiß aber in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und auch im Fleisch.

Wie du dir ganz schnell ein eiweißreiches Mittagessen zubereiten kannst, zeigen dir dieses Mal unsere beiden Kinderreporter Emma und Max gemeinsam mit unserer Köchin Sandra Kollegger. Sie kochen heute Ofenhendl mit Tomatenreis und buntem Gemüse.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Ofenhendl mit Tomatenreis und buntem Gemüse

(4 Portionen)

Du brauchst: 

4 Hühnerbrüste oder 4 Hühnerkeulen

4 EL Olivenöl

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

300 g Langkornreis

1 Dose Tomatenwürfel

500 g Gemüsesuppe

½ Kopf Karfiol

1 gelber Paprika

1 Zucchini

10 Kirschtomaten

1 TL Salz Pfeffer

1 TL Paprikapulver

Frische Kräuter

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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Das Ei aus dem Labor soll Tiere zurückbringen

Das Ei aus dem Labor soll Tiere zurückbringen

Eine Firma aus den USA hat ein künstliches Ei entwickelt. Darin sollen eines Tages Vogelarten schlüpfen, die es schon lange nicht mehr gibt.

Küken sind nur der Anfang: Mit einem künstlichen Ei will ein Unternehmen verschiedene Vogelarten heranwachsen lassen – auch bereits ausgestorbene
Imago/Imagebrocker

Eine Firma aus den USA bringt ausgestorbene Tiere zurück. Zumindest versucht sie es. Jetzt haben sie ein künstliches Ei entwickelt. Mit diesem Ei ist es gelungen, echte Küken auszubrüten. In Zukunft sollen darin ausgestorbene Vogelarten heranwachsen und so auf die Erde zurückkehren.

Ei aus dem Labor

Ein echtes Ei eignet sich dafür meist nicht. Also hat die Firma kurzerhand selbst eines entwickelt. Besonders interessant ist die Silikonhaut: Diese Haut lässt mehr Sauerstoff durch als eine echte Eierschale. So kann ein Küken darin vom ersten Tag bis zum Schlüpfen heranwachsen.

Große Ziele und viele Fragen

Die Firma hat in den letzten Jahren schon andere große Versprechen gemacht. 2021 kündigten sie an, bis 2027 ein Mammut zurückbringen zu wollen. Ob das klappt, zeigt sich nächstes Jahr. Auch der sogenannte Schattenwolf sorgte für Schlagzeilen. Dabei veränderten die Forscher nur einige Gene eines normalen Wolfs, sodass er dem uralten Tier ähnlich sieht.

Gene sind winzige Bauanleitungen im Körper. Sie bestimmen, wie jemand aussieht, zum Beispiel die Haar- oder Augenfarbe.

Ist das eine Idee?

Selbst wenn der Plan gelingt, wären es keine echten Mammuts oder Schattenwölfe, sondern nur sehr ähnliche Tiere. Und wo sollen sie leben? Ihre früheren Lebensräume gibt es oft nicht mehr. Nahrung und Platz fehlen. Ob man solche Tiere wirklich wieder ansiedeln könnte, ist also noch längst nicht klar.

 

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