Autor: Petra Prascsaics

Bist du ein Nachrichtenprofi?

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges davon wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Aus dem Amazonas-Regenwald gibt es gute Nachrichten: Dort wird derzeit weniger Wald abgeholzt. Außerdem hat eine Studentin einen Roboterfisch entwickelt, der Mikroplastik aus dem Wasser holen soll.

Gerade im Sommer ist auch am Himmel einiges los. Heftige Gewitter bringen grelle Blitze und lauten Donner. Große Gewitterwolken können dabei eine ganz besondere Form annehmen.

Außerdem geht es um die fünf Sinne des Menschen und um Tiere, die sich gern von der Sonne wärmen lassen.

Natürlich dürfen auch die Star-News nicht fehlen: Die österreichische Band Bilderbuch hat ein neues Lied veröffentlicht. Und bei Cristiano Ronaldo und seiner Verlobten Georgina Rodríguez sorgten falsche Hochzeitsgerüchte für ordentlich Wirbel.

Hast du alles gelesen? Dann teste jetzt dein Wissen!

Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. Warum ist der Regenwald wichtig für das Klima?

Richtig! Falsch!

2. Was hat eine Studentin entwickelt, um Mikroplastik aus dem Wasser zu holen?

Richtig! Falsch!

3. Welche Form hat eine große Gewitterwolke oft ganz oben?

Richtig! Falsch!

4. Warum hören wir bei einem Gewitter Donner?

Richtig! Falsch!

5. Wie heißen die fünf Sinne des Menschen?

Richtig! Falsch!

6. Wie heißt das neue Lied der Band Bilderbuch?

Richtig! Falsch!

7. Warum legen sich Eidechsen auf warme Steine?

Richtig! Falsch!

8. Wo leben Kattas in freier Natur?

Richtig! Falsch!

Weitere Quizze:

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Neue Affenart in Afrika entdeckt

Neue Affenart in Afrika entdeckt

Schwarzes Fell, orangefarbene Lippen und ein rätselhaftes Brüllen: Der Likweli-Affe stellt Forschende vor viele spannende Fragen.

Schwarzer Stummelaffe: Dieser Affe hier ist der nächste Verwandte des neu entdeckten Likweli-Affen
Imago

Alles begann 2008 mit einem rätselhaften Foto. Darauf war ein Affe zu sehen, den die Forschenden keiner bekannten Art zuordnen konnten. Das Bild war in einem abgelegenen Waldgebiet in der Demokratischen Republik Kongo aufgenommen worden. Zehn Jahre später wurde dort erneut ein solches Tier gesichtet.

Nun wollten es die Forschenden genau wissen. Sie suchten nach den Affen, beobachteten sie und untersuchten ihr Erbgut, ihren Körperbau und ihre Rufe. Das Ergebnis: Es handelt sich tatsächlich um eine bisher unbekannte Affenart.

Die neue Art trägt den wissenschaftlichen Namen „Colobus congoensis“. Solche Namen sorgen dafür, dass Forschende auf der ganzen Welt genau wissen, welches Tier gemeint ist. Einige Menschen in der Region nennen den Affen Likweli. Die Entdeckung ist eine echte Seltenheit: In den vergangenen 75 Jahren wurden in Afrika nur fünf neue Affenarten gefunden.

Auffälliger Mund

Der Likweli-Affe hat glänzend schwarzes Fell und einen langen Schwanz. Rund um Mund und Nase trägt er einen auffälligen orangefarbenen Fleck. Das sieht ein wenig so aus, als hätte er Lippenstift aufgetragen. Am Hinterteil befindet sich ein weißer Fleck. Die Affen wiegen ungefähr sieben Kilogramm und leben meist in kleinen Gruppen. Unverwechselbar sind auch ihre tiefen Rufe. Sie klingen wie eine Mischung aus Brüllen und Grunzen.

Seit Millionen Jahren getrennt

Der nächste Verwandte des Likweli-Affen ist der Schwarze Stummelaffe. Die beiden Arten leben jedoch mehr als 1.200 Kilometer voneinander entfernt. Untersuchungen ihres Erbguts zeigen, dass sie sich seit etwa vier bis fünf Millionen Jahren getrennt voneinander entwickelt haben. Deshalb unterscheiden sie sich heute deutlich.

Ist die neue Affenart gefährdet?

Bisher wurde der Likweli-Affe nur in einem rund 1.700 Quadratkilometer großen Waldgebiet entdeckt. Der größte Teil davon liegt im Lomami-Nationalpark. Weil sein Lebensraum so klein ist und dort Bäume gefällt sowie Tiere gejagt werden, könnte die neue Affenart rasch verschwinden. Die Forschenden empfehlen deshalb, sie als stark gefährdet einzustufen. Damit die Likweli-Affen überleben können, müssen ihr Wald geschützt und die Jagd auf die Tiere verhindert werden.

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Dieses Frühstück hält lange satt
Entgeltliche Kooperation

Dieses Frühstück hält lange satt

Am Abend vorbereiten, in der Früh essen: Dieses Über-Nacht-Müsli mit Haferflocken, Joghurt, Nüssen und Beeren gibt Kraft für den Tag.

Theresa und Theo bereiten mit unserer Köchin Sandra Kollegger ein Frühstück zu, das Energie für einen langen Schultag liefert
KLZ/Thomas Klier

Ein Kopf, der lernen, rechnen und nachdenken soll, braucht Energie. Deshalb ist es wichtig, was man zum Frühstück isst. Wer länger satt bleiben möchte, startet am besten mit Haferflocken in den Tag.

In Haferflocken stecken viele Ballaststoffe. Sie quellen im Magen auf. Dadurch verdaut der Körper das Frühstück langsamer und der Hunger lässt länger auf sich warten. Joghurt und Milch liefern Eiweiß. Das braucht der Körper für seine Muskeln und Zellen. Beeren bringen Vitamine ins Glas und Nüsse liefern wertvolle Fette.

Damit der Tag entspannt beginnt, bereitest du das Müsli schon am Abend vor. Wie du es zubereitest, zeigen dir die Kinderreporter Theresa und Theo gemeinsam mit Köchin Sandra Kollegger. Und wenn du in der Früh noch nichts hinunterbekommst, nimmst du das Glas einfach mit und isst das Müsli später.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Über-Nacht-Müsli mit Beeren und Nüssen

(1 Portion)

Du brauchst: 

40 g Haferflocken

100 g Naturjoghurt

120 ml Milch

20 g gehackte Nüsse

1 TL Marmelade oder Honig

1 TL Leinöl

40 g Beeren, zum Beispiel Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren

So geht’s:

„Wissen kocht mit“

So heißt unsere neue Kochserie, die wir uns gemeinsam mit der Arbeiterkammer Steiermark ausgedacht haben. Das heißt: Ab sofort versorgen wir dich regelmäßig mit neuen Kochideen, die nicht nur gut ankommen, sondern auch garantiert funktionieren.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Redaktion

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In der Kleinen Kinderzeitung erfährst du jede Woche spannende Neuigkeiten aus aller Welt, über Tiere, Sport und Stars. Bei diesem Quiz kannst du zeigen, was du weißt.

Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

In den nächsten Tagen ist am Himmel einiges los. Den Anfang macht am Mittwoch, dem 12. August, eine Sonnenfinsternis. Wichtig: Beobachte solltest du das aber nur mit einer Sonnenfinsternis-Brille! In den Nächten danach ziehen besonders viele Sternschnuppen über den Himmel

Aus der Tierwelt gibt es gute Nachrichten: Die Zahl der Berggorillas ist wieder gestiegen.  Und Seesterne kommen auch ohne Kopf und Gehirn bestens zurecht.

Natürlich dürfen die Star-News nicht fehlen: BTS verzichtet heuer auf einen wichtigen Musikpreis. Und die Sneaker, die Justin Bieber bei einem besonderen Auftritt trug, wurden für einen guten Zweck versteigert.

Hast du alles gelesen? Dann teste jetzt dein Wissen!

Starte jetzt das Quiz! Achtung: Wenn du eine Frage falsch beantwortest, musst du das Quiz von vorne beginnen!

1. Wann kommt es zu einer Sonnenfinsternis?

Richtig! Falsch!

2. Wo leben Berggorillas?

Richtig! Falsch!

3. Wie schnell rasen die Teilchen der Perseiden durchs All?

Richtig! Falsch!

4. Wie nennt man eine besonders helle und lange Sternschnuppe?

Richtig! Falsch!

5. Was können Seesterne mit ihren Lichtsensoren erkennen?

Richtig! Falsch!

6. Was passiert, wenn ein Seestern einen Arm verliert?

Richtig! Falsch!

7. Bei welchem Musikpreis will die K-Pop-Band BTS heuer nicht mehr mitmachen?

Richtig! Falsch!

8. Bei welchem Auftritt trug Justin Bieber die Sneakers, die er für den guten Zweck versteigern ließ?

Richtig! Falsch!

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Ariana Grande legt eine Pause ein

Ariana Grande legt eine Pause ein

Im September gibt Ariana Grande ihr letztes Konzert. Danach will sich die Sängerin für einige Zeit nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen.

83rd Annual Golden Globe Awards – Arrivals
Imago/Sopa

Das neue Album ist draußen, die Konzerte sind ausverkauft. Für Ariana Grande läuft es gerade richtig gut. Trotzdem will die Sängerin nach ihrem letzten Konzert am 1. September eine Pause einlegen. Diese Entscheidung sei keine spontane Idee, betonte sie. Sie habe ihre Auszeit schon vor längerer Zeit geplant.

Warum macht sie Pause?

Bei einem Konzert in Chicago (USA) sprach Ariana offen mit ihren Fans darüber. Es stimme nicht, dass ihr schlechte oder verletzende Kommentare die Freude an ihrer Tour verdorben hätten. Trotzdem müsse sie Grenzen setzen. Manchmal brauche ein Mensch eben eine Pause, erklärte Ariana. Auch ihre Teilnahme an einem geplanten Musical in London hat sie abgesagt.

Fans machen sich Sorgen

In sozialen Medien wird seit Längerem über Arianas Aussehen gesprochen. Manche Fans finden, dass die Sängerin sehr dünn geworden ist, und machen sich deshalb Sorgen. Ob sie gesundheitliche Probleme hat, ist jedoch nicht bekannt.

Ariana hat bereits 2023 in einem TikTok-Video darum gebeten, keine Bemerkungen über den Körper anderer Menschen zu machen. Niemand wisse, was ein anderer gerade durchmache. Von außen könne man nicht erkennen, wie es einem Menschen wirklich gehe.

Ihre Botschaft lautet: Gesund kann bei jedem Menschen anders aussehen. Niemand weiß, was ein anderer gerade durchmacht. Deshalb können sogar gut gemeinte Bemerkungen über das Aussehen verletzen.

Letztes Konzert in London

Auf eine große Konzertreise mussten Arianas Fans lange warten. Die aktuelle „Eternal Sunshine Tour“ (sprich: ih-tör-nel sann-schein tuur) ist ihre erste Tour seit rund sieben Jahren.

Das Finale dieser Konzert-Tour geht am 1. September in der O2 Arena in London über die Bühne. Danach will sich die 33-Jährige für einige Zeit nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen. Wie lange ihre Auszeit dauern wird, hat Grande nicht gesagt.

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Österreich fehlt Wasser: Welche Folgen das hat

Österreich fehlt Wasser: Welche Folgen das hat

Temperaturen weit über 30 Grad Celsius: Darunter leiden seit Wochen nicht nur viele Menschen. Die Hitze verschärft auch die Trockenheit und macht den Bauern, Wäldern, Flüssen und der Schifffahrt immer größere Probleme.

Die Hitze der letzten Monate trocknet den Boden und die Flüsse immer mehr aus
Die Hitze der letzten Monate trocknet den Boden und die Flüsse immer mehr aus!
Adobe Stock

Boote liegen im Schlamm, Bäche werden schmaler und auf den Feldern lassen Pflanzen ihre Blätter hängen. Der Grund dafür ist überall derselbe: Es fehlt Wasser.

Die Trockenheit begann schon im Dezember 2025. Seit Anfang des Jahres fiel etwa ein Drittel weniger Regen und Schnee als sonst. So trocken waren die ersten sieben Monate eines Jahres seit mehr als 100 Jahren nicht mehr.

Besonders wenig regnete es in Teilen von Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg und dem Burgenland. Die Hitze verschärft den Wassermangel. Scheint die Sonne lange und kräftig, verdunstet mehr Wasser aus Böden, Flüssen und Seen.

Warum sinkt das Grundwasser?

Ein Teil des Regens versickert im Boden. Er fließt durch Erde, Sand und Kies nach unten und sammelt sich dort. Dieses Wasser heißt Grundwasser. Die obere Grenze des Wasservorrats nennt man Grundwasserspiegel.

Regnet es lange zu wenig, kommt kaum neues Wasser nach. Gleichzeitig pumpen Brunnen weiterhin Wasser aus der Erde. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel.

Ein Gewitter löst das Problem nicht. Der trockene Boden kann große Wassermengen oft nicht schnell genug aufnehmen. Viel Wasser fließt davon. Ruhiger Regen über viele Stunden wäre hilfreicher.

Im Juni war der Grundwasserspiegel an acht von zehn Messstellen niedriger als sonst. Noch gibt es in Österreich genug Trinkwasser. In einzelnen Orten können Gemeinden aber das Gießen von Gärten oder das Füllen von Schwimmbecken einschränken.

Trockenheit schadet Pflanzen

Viele Pflanzen finden im trockenen Boden nicht mehr genug Wasser. Sie wachsen langsamer, bleiben kleiner oder vertrocknen. Das trifft zum Beispiel Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Soja, Sonnenblumen und Kürbisse. Auch die Getreideernte dürfte kleiner ausfallen.

Auf Wiesen wächst weniger Gras. Deshalb können Bäuerinnen und Bauern weniger Heu für ihre Tiere ernten.

Gefahr von Waldbränden steigt

Auch Bäume leiden unter der Trockenheit. Blätter, Nadeln, Äste und der Waldboden trocknen aus. Dann kann bereits ein kleiner Funke ein Feuer auslösen. Mit jedem weiteren heißen Tag ohne Regen steigt deshalb die Gefahr von Waldbränden.

Wenig Wasser in den Flüssen

Flüsse, Bäche und Teiche führen wenig Wasser. Das erwärmt sich schnell und enthält weniger Sauerstoff. In einigen Teilen der Donau sind deshalb bereits junge Fische gestorben.

Der niedrige Wasserstand bremst auch Schiffe aus. Manche Ausflugsschiffe müssen Fahrten absagen. Frachtschiffe dürfen weniger Waren laden, damit sie nicht am Flussboden aufsetzen.

Weniger Strom aus Wasserkraft

Auch Wasserkraftwerke erzeugen weniger Strom. Die Kraftwerke entlang der Donau produzierten zuletzt rund 30 Prozent weniger als sonst.

Ein paar Gewitter lösen das Problem nicht. Bei Starkregen fällt in kurzer Zeit so viel Wasser, dass der trockene Boden es nicht aufnehmen kann. Vieles fließt einfach ab. Wichtig wäre ruhiger Regen, der über längere Zeit fällt und tief in die Erde sickern kann.

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Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Bei der Schnecken-WM  in London krochen 271 Tiere um den Sieg – eines schneller als alle anderen. Außerdem bekommen unsere Euroscheine in den nächsten Jahren ein neues Aussehen. Welche Entwürfe gewinnen, dürfen die Menschen in Europa mitentscheiden.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum Gelsen manche Menschen lieber stechen als andere? In dieser Ausgabe erfährst du mehr über die lästigen Blutsauger. Gute Nachrichten gibt es aus der Tierwelt: Die Wildkatze kehrt langsam nach Österreich zurück.

Natürlich gibt es auch Star-News: Stray Kids bringen bald ein neues Album heraus. Und Sängerin Katy Perry kommt mit ihrer Bühnenshow ins Kino.

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1. Wie heißt die Siegerin der Schnecken-WM in England?

Richtig! Falsch!

2. Worüber dürfen die Menschen in Europa bis 21. September abstimmen?

Richtig! Falsch!

3. Wo legen Gelsen ihre Eier ab?

Richtig! Falsch!

4. Welche Menschen werden besonders oft von Gelsen gestochen?

Richtig! Falsch!

5. Was frisst die Wildkatze am liebsten?

Richtig! Falsch!

6. Wie finden Forschende heraus, ob Wildkatzen in einem Wald leben?

Richtig! Falsch!

7. Wie heißt das neue Album von Stray Kids?

Richtig! Falsch!

8. Wo wurde der Konzertfilm von Katy Perry gedreht?

Richtig! Falsch!

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Social-Media-Verbot auch in Österreich

Social-Media-Verbot auch in Österreich

Ab Jänner 2027 sollen Kinder unter 14 Jahren in Österreich TikTok, Instagram und andere soziale Medien nicht mehr nutzen dürfen.

Auch in Österreich wird eine Altersgrenze für Soziale Medien eingeführt
Adobe Stock

Jetzt ist es auch in Österreich fix: Ab 1. Jänner 2027 sollen Kinder unter 14 Jahren bestimmte soziale Medien nicht mehr nutzen dürfen. Das haben die Politikerinnen und Politiker der Regierung beschlossen. Doch bevor das Verbot gelten kann, muss das neue Gesetz zuerst geprüft werden.

Das Verbot soll für Apps wie TikTok, Instagram, YouTube und Snapchat gelten. WhatsApp bleibt erlaubt.

Tricks, die verleiten

TikTok, Instagram und andere Apps wollen, dass ihre Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange bleiben und immer wieder zurückkommen. Denn je mehr Zeit Menschen dort verbringen, desto mehr Werbung können die Firmen zeigen und desto mehr Geld verdienen sie.

Dafür bauen sie besondere Tricks in ihre Apps ein. Auf TikTok taucht beim Wischen sofort das nächste Video auf. Auf YouTube startet nach einem Film oft automatisch ein neuer. Instagram schickt Nachrichten aufs Handy, damit die App wieder geöffnet wird. Bei Snapchat sammeln Freundinnen und Freunde Flammen, wenn sie sich jeden Tag Bilder schicken.

So fällt es oft schwer, die App zu schließen. Genau diese Tricks möchte die Regierung für Kinder unter 14 Jahren verbieten.

Eigene Bereiche für Kinder

Die Firmen dürfen allerdings eigene Bereiche für Kinder anbieten. Dort darf das nächste Video zum Beispiel nicht automatisch starten. Auch endloses Wischen, Flammen als Belohnung und Nachrichten, die Kinder zurück in die App locken, sollen dort nicht erlaubt sein.

So soll das Alter geprüft werden

Wer eine dieser Apps nutzen möchte, muss künftig nachweisen, dass er oder sie bereits 14 Jahre alt ist. Wie diese Kontrolle genau funktionieren wird, steht noch nicht fest.

Die Firmen sollen dabei weder den Namen noch den Geburtstag erfahren. Sie bekommen nur die Information, ob eine Person schon 14 Jahre alt ist.

Hält sich eine Firma nicht an die neuen Regeln, kann sie eine hohe Geldstrafe bekommen. Sehr große Firmen müssen im schlimmsten Fall sechs Prozent ihrer Einnahmen eines Jahres zahlen. Das könnten mehrere Milliarden Euro sein. Bestraft werden  mit diesem Gesetz die Firmen, die diese Apps betreiben und nicht die Kinder oder ihre Eltern.

Australien hat den Anfang gemacht

Österreich ist mit diesem Plan nicht allein. Australien führte als erstes Land der Welt eine solche Altersgrenze ein. Dort dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Dezember 2025 keine eigenen Konten bei vielen sozialen Medien mehr haben. Dazu gehören zum Beispiel TikTok, Instagram, Snapchat und YouTube.

Auch andere Länder planen Verbote. Frankreich will soziale Medien erst ab 15 Jahren erlauben. Auch  Spanien, Großbritannien, Dänemark, Griechenland und Polen wollen soziale Medien für Kinder und jüngere Jugendliche verbieten.

Gemeinsame Lösung für EU-Länder

Auch die Europäische Union (EU) sucht nach einer gemeinsamen Lösung für alle EU-Länder. Fachleute beraten darüber, ab welchem Alter Kinder soziale Medien nutzen dürfen und wie das Alter sicher kontrolliert werden kann. Eine gemeinsame Altersgrenze für alle Länder der EU gibt es bis jetzt nicht.

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Nachrichtenquiz

Diese Woche war wieder einmal viel los, und über einiges wurde in der Kleinen Kinderzeitung berichtet.

Während wir in der Sommerhitze schwitzen, lebt Matthias Hahn aus Schwertberg in Oberösterreich gerade am kältesten Ort der Welt: in der Antarktis. Der Geophysiker verbringt dort ein ganzes Jahr. Im Interview erzählt er, was er dort erforscht und wie das Leben in der Neumayer-Station III aussieht.

Außerdem zeigen wir, wie unterschiedlich Österreichs Seen sind und warum Libellen zu den erstaunlichsten Jägerinnen der Lüfte gehören. Und natürlich gibt es auch Star-News: BTS haben bei zwei Konzerten einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Und Fußballer David Alaba wurde eine besondere Ehre zuteil.

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1. Warum steht die Neumayer-Station III in der Antarktis auf Stelzen?

Richtig! Falsch!

2. Zu welchem Land gehört die Antarktis?

Richtig! Falsch!

3. Welcher See ist der tiefste See Österreichs?

Richtig! Falsch!

4. Warum haben Österreichs Seen unterschiedliche Farben?

Richtig! Falsch!

5. Was ist das Besondere an den Flügeln einer Libelle?

Richtig! Falsch!

6. Wo verbringt eine Libelle den ersten Teil ihres Lebens?

Richtig! Falsch!

7. In welcher Stadt brach die K-Pop-Band BTS mit zwei Konzerten einen neuen Besucher-Rekord?

Richtig! Falsch!

8. Was hat David Alaba jetzt?

Richtig! Falsch!

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Frankreich führt Social-Media-Verbot ein

Frankreich führt Social-Media-Verbot ein

Ab Herbst dürfen in Frankreich Jugendliche erst ab 15 Jahren Konten auf TikTok oder Instagram haben. Auch in Österreich soll bald so ein Gesetz kommen.

Kinder sollen weniger Zeit vor dem Bildschirm verbringen, dafür mehr Zeit für echte Erlebnisse haben.
Kinder sollen weniger Zeit vor dem Bildschirm verbringen, dafür mehr Zeit für echte Erlebnisse haben.
Adobe/Seventyfour

Frankreich ist das erste Land in der Europäischen Union (EU), das soziale Medien für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren verbietet. Das haben die Politikerinnen und Politiker des Landes jetzt beschlossen.

Präsident Emmanuel Macron hatte sich für das Verbot eingesetzt. Es soll bereits am 1. September, also nach den Sommerferien, starten. Dann dürfen unter 15-Jährige keine neuen Konten auf Plattformen wie TikTok oder Instagram eröffnen. Später sollen auch Konten, die es schon gibt, überprüft werden.

Warum gibt es das Verbot?

Soziale Medien sind so gemacht, dass Menschen möglichst lange dabeibleiben. Ein Video folgt auf das nächste. Je länger jemand zuschaut, desto mehr Daten können die Firmen sammeln und desto mehr Werbung können sie zeigen. Damit verdienen sie Geld.

Fachleute kritisieren dieses System. Zu viel Zeit auf Social Media kann zu Schlafproblemen, zu wenig Bewegung und seelischem Druck führen. Kinder können außerdem auf Videos stoßen, die ihnen Angst machen. Sie können auch im Internet aber auch gemobbt oder von Erwachsenen belästigt werden.

Fachleute sehen Probleme

Fachleute bezweifeln, dass ein Verbot allein ausreicht. Kinder könnten einfach auf andere Apps ausweichen. Außerdem darf die Verantwortung nicht nur bei den Eltern liegen. Vor allem die Firmen, die diese Apps betreiben, müssen dafür sorgen, dass Kinder besser geschützt werden.

Doch wie soll das Alter geprüft werden? Viele Kinder geben bei der Anmeldung einfach ein falsches Geburtsdatum an. Frankreich muss deshalb mit der EU klären, wie die Kontrollen funktionieren sollen. Gleichzeitig müssen persönliche Daten geschützt bleiben.

Auch Österreich plant ein Verbot

In Österreich wird gerade ein ähnliches Gesetz vorbereitet. Instagram, TikTok und Snapchat sollen künftig erst ab 14 Jahren erlaubt sein. Auch Großbritannien, Spanien, Dänemark und weitere Länder planen strengere Altersgrenzen.

Australien zeigt die Schwierigkeiten

Australien hat Social Media schon seit Dezember 2025 für unter 16-Jährige verboten. Eine Untersuchung zeigt aber: Mehr als 85 Prozent der Jugendlichen, die dazu befragt wurden, nutzten die Apps trotz Verbot.

Manche gaben ein falsches Alter an. Andere verwendeten ein fremdes Konto oder haben das Foto einer älteren Person hochgeladen. Das Beispiel zeigt: Ein Verbot kann nur wirken, wenn auch die Firmen, die diese Apps betreiben, die Altersgrenzen streng kontrollieren.

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