Autor: Edith Hochegger

Die Mücke, die sich einfrieren lässt

Die Mücke, die sich einfrieren lässt

In der eisigen Antarktis können nur wenige Tiere leben. Wie das ausgerechnet eine winzig kleine Mücke schafft, haben jetzt Forscherinnen und Forscher aus Japan herausgefunden.

Zwei Mücken der Art Belgica antarctica
Zwei Mücken der Art Belgica antarctica
Tasteofcrayons

Die Antarktis ist ein ungemütlicher Ort. Im Winter, von Mai bis September, sinken die Temperaturen auf bis zu minus 80 Grad Celsius. Meistens weht ein heftiger Sturm. Auch im Sommer ist es nicht viel besser. Von Oktober bis April schwanken die Temperaturen zwischen minus 20 und minus 40 Grad Celsius. Nur an der Küste klettern die Temperaturen manchmal auf null Grad Celsius.

In dieser eisigen Welt überleben nur Tiere mit dickem Fell, dichten Federn und einer dicken Fettschicht, wie Pinguine, Robben und Sturmvögel. Aber es gibt auch ein winziges Insekt, die das aushält – eine kleine Mücke.

Die Mücke heißt Belgica antarctica. Sie ist nur zwei bis sechs Millimeter groß und kann nicht fliegen. Entdeckt wurde sie 1898 von belgischen Forschern, die mit dem Schiff Belgica in der Antarktis unterwegs waren. Doch erst 127 Jahre später und mithilfe moderner Technik konnten Forschende ihr Geheimnis lüften.

Wie überlebt die Mücke?

Ein Forscherteam aus Japan hat sechs Jahre lang im Labor an der Mücke geforscht. Sie fanden heraus, dass die Mücke sich mehrmals einfrieren lassen kann – und trotzdem überlebt!
Die Mücke beginnt ihr Leben als Ei. Die Larven, die Algen und Moos fressen, halten im ersten Winter eine Pause ein und sparen Energie.

Im Sommer wachsen sie weiter. Im zweiten Winter folgt eine längere Pause, die bei allen Larven gleichzeitig passiert. Im Frühling, wenn der Schnee schmilzt, verpuppen sie sich und schlüpfen alle zur gleichen Zeit. Die erwachsenen Mücken leben nur wenige Tage, um sich zu paaren und Eier zu legen. Dann sterben sie – und alles beginnt von vorn.

Warum ist die Mücke so interessant?

Die Mücke ist deshalb so interessant, weil sie etwas kann, das viele Tiere nicht können. Sie überlebt, obwohl sie eingefroren wird. Selbst wenn sich Eis in ihrem Körper bildet, bleibt sie am Leben. Sogar dass sie austrocknet, macht ihr nichts aus.

Forscherinnen und Forscher hoffen, dass sie durch diese Mücke viel lernen können. In der Medizin könnte dieses Wissen sehr nützlich sein. Wenn man versteht, wie die Mücke das Einfrieren überlebt, könnte man vielleicht Organe wie Herz, Nieren oder Leber besser lagern, bis sie für eine Operation gebraucht werden. Auch Medikamente könnten durch dieses Wissen länger haltbar gemacht werden.

Sogar für die Weltraumforschung ist das spannend. Auf langen Reisen, zum Beispiel zum Mars, müssten Menschen extreme Kälte aushalten. Die Mücke könnte helfen, den menschlichen Körper darauf vorzubereiten

Kurz gesagt: Diese kleine Mücke könnte der Wissenschaft helfen, die Zukunft der Menschen besser zu machen.

Möchtest du mehr über die Antarktis lesen? Hier findest du unseren Lexikoneintrag.

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Karneval in Venedig: Kunstvolle Masken, bunte Paraden und ein Engel

Karneval in Venedig: Kunstvolle Masken, bunte Paraden und ein Engel

Mit geschmückten Booten wird am Sonntag der Karneval in Venedig eröffnet. Und auch heuer lockt dieses Spektakel Tausende Besucher in die Lagunenstadt.

Prachtvolle Masken beim Karneval in Venedig
Prachtvolle Masken beim Karneval in Venedig
Imago/Cavan Images

Bevor die Fastenzeit beginnt, wird in vielen Ländern noch einmal so richtig gefeiert. Bei uns gibt es Bälle, Faschingsfeste und Umzüge. Doch viele Menschen zieht es in diesen Tagen nach Venedig (Italien). Denn dort beginnt am Sonntag der Karneval.

Der Karneval in Venedig gehört zu den ältesten in Europa. Schon vor über 900 Jahren tanzten und feierten die Menschen in den engen Gassen der Lagunenstadt. Die reichen Leute besuchten prächtige Bälle, die Ärmeren feierten auf der Straße. Masken spielten dabei immer schon eine wichtige Rolle. Mit ihnen verschwindet der Unterschied zwischen Arm und Reich – zumindest für eine Weile.

Die Masken

Masken wurden in Venedig aber nicht nur im Karneval getragen. Schauspieler trugen sie im Theater, um verschiedene Rollen zu spielen. Ärzte schützten sich mit Masken mit langen Schnäbeln vor Krankheiten. Adelige trugen vor allem bei Festen eine sogenannte Bauta. Das ist eine weiße Maske aus Pappe, Samt oder Seide. Sie bedeckt das ganze Gesicht – damit blieben die Adeligen unerkannt.

Das ging bis zum 1797. Dann eroberte der französische Feldherr Napoleon Venedig. Er tauschte die Stadt mit den Österreichern gegen andere Gebiete. Und  irgendwann wurde der Karneval verboten. Erst vor 45 Jahren brachten Künstler das Fest zurück in die Stadt. Seitdem strömen jedes Jahr Besucher aus aller Welt nach Venedig, um den Karneval zu erleben.

Der Engelsflug

Am Sonntag (16. Februar) beginnt der Karneval mit einer farbenfrohen Eröffnung auf dem Wasser. Boote, geschmückt mit bunten Blumen und Lichtern, gleiten durch die Kanäle. Auf dem Markusplatz wetteifern die schönsten und aufwendigsten Kostüme um Preise.

Zehn Tage vor Aschermittwoch, also nächsten Sonntag, findet der sogenannte „Engelsflug“ über den Markusplatz statt. Der „Angelo“, eine verkleidete Schauspielerin, schwebt an einem Seil vom Glockenturm der Markuskirche zum Dogenpalast. Der Engelsflug läutet in Venedig den Höhepunkt des Karnevals ein. Vor über 500 Jahren wurde diese Tradition begründet. Damals kletterte ein Artist erst auf den Glockenturm hinauf und dann auf einem Seil zum Dogenpalast hinüber.

Engelsflug beim Karneval in Venedig (Imago/Independent Photo Agency)
Engelsflug beim Karneval in Venedig (Imago/Independent Photo Agency)

Die Parade

Zum Abschluss des Karnevals zieht eine große Parade durch die Straßen. Musiker, Tänzer und Maskenträger füllen die Stadt. Mit dieser festlichen Parade endet der Karneval – und die Fastenzeit beginnt.

Du weißt schon viel über den Fasching? – Teste dein Wissen bei unserm großen Faschingsquiz.

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Seeadler – Der König der Lüfte ist zurück in Österreich

Seeadler – Der König der Lüfte ist zurück in Österreich

Gute Nachrichten gibt es vom Seeadler: Derzeit brüten rund 90 Seeadler-Paare in Österreich. Das ist nicht selbstverständlich. Denn lange galt dieser Greifvogel bei uns als ausgestorben.

Seeadler ernähren sich auch von Fischen
Seeadler ernähren sich auch von Fischen
WWF/Jari Peltomäki

Vor über 70 Jahren war der Seeadler in Österreich noch weit verbreitet. Er kreiste über Flüssen, baute Horste in hohen Bäumen und zog dort seine Jungen groß. Doch irgendwann wurde ihm das Leben bei uns schwer gemacht. Vor allem, als immer mehr Wälder gerodet und immer mehr Flüsse begradigt wurden. Die Wildnis verschwand. In der Landwirtschaft wurden Gifte eingesetzt, um Unkraut zu vernichten. Doch dieses Gift tötete viele Tiere, auch den Seeadler. In dieser Zeit wurde der Greifvogel aber auch gejagt. Denn viele glaubten, dass der Seeadler zu viele Fische und andere Tiere frisst und deshalb ein Problem ist. All das führte schließlich dazu, dass der mächtige Greifvogel aus Österreich verschwand.

Strenge Gesetze

Um den Seeadler wieder nach Österreich zurückzuholen, startete die Naturschutzorganisation WWF vor 25 Jahren ein Projekt, um diesen Greifvogel besser zu schützen. Seit 2001 ist es verboten, ihn zu jagen oder zu vergiften. Zudem entstanden große Schutzgebiete, in denen er ungestört brüten kann.

Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Seit einigen Jahren siedeln sich wieder mehr Seeadler an. Derzeit brüten über 90 Paare in Österreich, vor allem an großen Flüssen wie der Donau, an der March oder am Neusiedler See. Dort finden sie auch ihre Nahrung: Seeadler jagen vor allem Fische und Wasservögel. Das Waldviertel hat sich zur „Seeadler-Hochburg“ entwickelt, mit besonders vielen Paaren. Einige nisten sogar in den Bergen auf fast 900 Metern Höhe. Auch im Osten und Süden der Steiermark leben inzwischen einige Brutpaare.

Seeadler im Horst (WWF/Jiri Bohdal)
Seeadler im Horst (WWF/Jiri Bohdal)

Daten sammeln

Um die Seeadler noch besser schützen zu können, wurden einige Vögel vom WWF mit kleinen Sendern ausgestattet. Diese zeichnen auf, wo die Adler fliegen, wo sie jagen und wo sie brüten.

Dank dieser Daten wissen die Forscherinnen und Forscher nun, dass einige der in Österreich geschlüpften Greifvögel später in Tschechien, in der Slowakei oder in Ungarn brüten.

Windräder und Giftköder

Trotz der Erfolge sind die Seeadler noch nicht sicher. Windräder stellen eine große Gefahr dar, da Adler in die Rotoren fliegen und sich verletzen können. Auch illegale Jäger und Giftköder bleiben ein Problem, obwohl das Jagen und Vergiften streng verboten sind.

Aber auch Lärm ist ein großes Problem: Seeadler brauchen vor allem während der Brutzeit viel Ruhe. Wenn in ihrem Lebensraum zu viele Menschen unterwegs sind oder mit lauten Maschinen gearbeitet wird, fühlen sich die Vögel gestört und verlassen ihre Nester.

Besserer Schutz für die Natur

Damit Seeadler in Österreich bleiben und sich hier auch vermehren, setzt sich der WWF weiter für ihren Schutz ein. Die Naturschützer fordern, dass ein neues Gesetz für die Natur in Europa wirklich gut umgesetzt wird. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass Schutzgebiete verbessert werden und auch andere Orte für Wildtiere wieder sicherer werden.

Mehr spannende Geschichten über Tiere und die Arbeit des WWF findest du hier: www.wwf.at/teampanda/kinder-wissen

Der Seeadler ist das Wappentier von Österreich

Der Seeadler ist ein sehr großer und kräftiger Vogel, den man schon von Weitem erkennen kann. Sein braunes Gefieder, der weiße Schwanz und der starke gelbe Schnabel machen ihn unverwechselbar.

Besonders beeindruckend ist sein Flug: Wenn er mit ausgebreiteten Flügeln durch die Luft segelt, sieht er fast aus wie ein fliegendes Brett. Seine breiten Schwingen helfen ihm dabei, lange zu gleiten, ohne sich groß anzustrengen.

Seeadler können sehr alt werden. In der freien Natur leben sie meist bis zu 30 Jahre.

Weil der Adler für Stärke, Mut und Kraft steht, ist der Seeadler auch das Tier, das im österreichischen Staatswappen abgebildet ist.

Österreichisches Staatswappen (Adobe Stock/Maxi_2015)
Österreichisches Staatswappen (Adobe Stock/Maxi_2015)

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Von der Ski-WM in Maribor ist wenig zu sehen

Von der Ski-WM in Maribor ist wenig zu sehen

Derzeit finden zwei Alpine Skiweltmeisterschaften statt: die Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm (Österreich) und die Paraski-WM in Maribor (Slowenien).

Parasport: Menschen mit Querschnittlähmung fahren mit einem Monoski
Parasport: Menschen mit Querschnittlähmung fahren mit einem Monoski
Adobe Stock/yojo

Nachrichten zu den Alpinen Skiweltmeisterschaften (Ski-WM) in Saalbach-Hinterglemm kannst du gerade überall verfolgen, zum Beispiel im Fernsehen oder in Zeitungen. Sehr wenig findest du aber zu einer anderen Ski-WM: In Maribor (Slowenien) finden von 4. bis 11. Februar 2025 die Alpinen Paraski-Weltmeisterschaften statt. Das sind die Skiweltmeisterschaften der Parasportlerinnen und Parasportler.

Was ist Parasport?

Parasport ist Sport, der von Menschen mit Behinderungen ausgeübt wird. Das sind zum Beispiel Menschen, denen ein Arm oder ein Bein fehlt, Menschen, die querschnittgelähmt sind, Menschen, die Einschränkungen bei der Koordination haben, oder Menschen, die eine Sehbehinderung haben. Parasportlerinnen und Parasportler gibt es in vielen Sportarten.

Die Paraski-WM in den Nachrichten

Zu den Bewerben der Paraski-WM gibt es nur wenig Nachrichten. Das liegt zum Beispiel daran, dass die „normale“ Ski-WM so viel Aufmerksamkeit bekommt. Dadurch ist es nicht so leicht, die Nachrichten zu anderen Bewerben zu finden.

Kritik an der Organisation

Jetzt gibt es Kritik an der FIS – das ist der internationale Skiverband. Die FIS organisiert sowohl die Paraski-WM in Maribor als auch die Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm. Dass beide Bewerbe gleichzeitig stattfinden, können viele Menschen nicht verstehen.

Der falsche Ort?

Kritik gibt es auch am Austragungsort der Paraski-WM, Maribor. Die Pisten sind nämlich auf nur ungefähr 300 Metern Seehöhe. Dort gibt es nicht so viel Schnee. Und für die die Bewerbe Abfahrt, Super-G und Kombination ist sogar zu wenig Schnee vorhanden. Denn bei diesen Bewerben geht es um Schnelligkeit und dafür braucht man viel Schnee. Aus dem Grund wurden diese drei Bewerbe jetzt abgesagt.

Die sogenannten Technik-Bewerbe Slalom und Riesenslalom können auch bei weniger Schnee stattfinden.

Trotzdem ist es für die Sportlerinnen und Sportler frustrierend. Denn sie haben sich monatelang auf die Weltmeisterschaften vorbereitet. Und nun können sie nicht zeigen, was sie können.

Du möchtest mehr über Parasport erfahren? Hier kannst du etwas zu den letzten Paralymics (sprich: paralümpiks) in China im Jahr 2022 nachlesen.

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Der Sänger JJ wird Österreich beim Song Contest vertreten

Der Sänger JJ wird Österreich beim Song Contest vertreten

Ein junger Opernsänger, der auch Popsongs draufhat: Der Sänger JJ wird Österreich im Mai beim Song Contest vertreten.

JJ singt beim Song Contest für Österreich
JJ singt beim Song Contest für Österreich
ORF/Hartmanova

Fans des Song Contests werden das Jahr 2014 nicht vergessen. Damals stand Conchita Wurst (sprich: kontschita) auf der Bühne und gewann mit dem Lied „Rise Like a Phoenix“ (sprich: rais laik ä fiinix). Es war der zweite Sieg für Österreich in der Geschichte des Wettbewerbs. Dieser Moment verzauberte auch Johannes Pietsch. Er war damals 13 Jahre alt. „Nach diesem Auftritt habe ich beschlossen, Musik zu meinem Beruf zu machen, und eines Tages beim Song Contest aufzutreten“, erzählt Johannes (23) in einem Interview.

Tränen der Freude

Zehn Jahre später wird sein Traum wahr. Johannes, der als Sänger „JJ“ (sprich: dschei-dschei) auftritt, wird Österreich heuer beim Eurovision Song Contest (sprich: jurowischn) in Basel vertreten. Den entscheidenden Anruf bekam er auf dem Weg zur Uni. „Ich stand mitten auf der Kärntner Straße und fing sofort an zu weinen“, erzählt er. „Es ist eine große Ehre, für Österreich auf der Bühne zu stehen.“

Besondere Stimme

Johannes wurde 2001 in Wien geboren. Seine Mutter stammt von den Philippinen, sein Vater ist Österreicher. Als Kind lebte er einige Jahre in Dubai. Mit 15 Jahren kehrte er nach Österreich zurück. Schon als Kind entdeckte er seine Liebe zur Musik und entwickelte seine besondere Stimme.

Johannes singt als Countertenor. Das bedeutet, dass seine Stimme ungewöhnlich hoch ist – höher als die der meisten Männer. Sie klingt fast wie die einer Frau, auch das macht seine Stimme besonders. In der Oper übernehmen Countertenöre oft besondere Rollen. JJ hat schon in vielen Opern gesungen, unter anderem in „Die Zauberflöte“.

Mischung aus Pop und Oper

Auch „Starmania“-Fans kennen JJ längst. Bei der Castingshow beeindruckte er mit seiner Stimme. Heute tritt er in der Wiener Staatsoper auf – dort hat er an der Opernschule eine Ausbildung gemacht. Derzeit studiert er auf der Universität klassische Musik.

Beim Eurovision Song Contest will JJ zeigen, wie gut klassische Musik und moderner Pop zusammenpassen. Wer ihn schon vorher hören möchte, kann sich am 7. Februar die Oper „Die Zauberflöte“ im Fernsehen anschauen, in der er den Ersten Knaben spielt. (ORF 2, 21.20 Uhr)

Große Show

Der junge Sänger freut sich jedenfalls riesig auf den Song Contest. „Ich werde mein Bestes geben, damit mein Auftritt unvergesslich wird“, verspricht er. Was genau die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet, ist noch ein Geheimnis. Fest steht nur, dass JJ Österreich mit dem Song „Wasted Love“ (sprich: weistid laff, auf Deutsch: „Verschwendete Liebe“) vertreten wird.

Eurovision Song Contest (Adobe Stock/Parvin)
Eurovision Song Contest (Adobe Stock/Parvin)

Du möchtest mehr über den Song Contest erfahren? Hier kannst du etwas zur Geschichte dieses Wettsingens nachlesen.

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Was die Freude über die Semesterferien trüben kann

Was die Freude über die Semesterferien trüben kann

Freude und Kummer können nahe beieinander liegen: Wenn die Noten nicht so gut sind, wie du gehofft hast.

Am Ende des ersten Semesters gibt es Ferien – und Noten
Am Ende des ersten Semesters gibt es Ferien – und Noten
Adobe Stock/fotogestoeber

Am Ende des ersten Semesters gibt es kein Zeugnis für die Schülerinnen und Schüler, sondern eine Schulnachricht. Die Schulnachricht zeigt, wie die Leistung in den unterschiedlichen Gegenständen im Wintersemester war.

Leider können die Noten auch einmal nicht so gut ausfallen. Und das kann Stress verursachen: bei den Eltern, aber vor allem auch bei den Kindern. Und dann sind die Ferien vielleicht doch nicht so entspannt und lustig.

Ein paar Tipps, wenn die Noten nicht so gut sind

#1 – Ich habe mich bemüht.

Wenn eine Note nicht so gut ist, bist du wahrscheinlich auch unzufrieden. Denk trotzdem daran: Du hast dich bemüht. Und deine Eltern wissen das auch und stehen hinter dir.

#2 – Ich kann etwas.

Denke daran, was du kannst, welche Talente du hast, in welchen Fächern du gute Noten hast.

#3 – Ich bestrafe mich nicht für schlechte Noten.

Auch deine Eltern sollten dich nicht für schlechte Noten bestrafen. Strafen helfen nicht dabei, dass etwas besser wird.

#4 – Jetzt habe ich Ferien.

Ferien sind dazu da, dass du Zeit für anders als die Schule hast: Hobbys, gemeinsame Ausflüge mit den Eltern oder auch einfach abhängen und durchschnaufen. Nach der Pause kannst du in der Schule erholt weitermachen.

#5 – Ich überlege gemeinsam mit meinen Eltern.

Es gibt Gründe für gute Noten. Und es gibt Gründe für schlechte Noten. Erstelle gemeinsam mit deinen Eltern einen Plan, damit es dir in Zukunft besser geht beim Lernen.

#6 – Kannst du mir bitte helfen?

Wenn du beim Lernen Hilfe brauchst, können dir zum Beispiel deine Eltern helfen. Aber manchmal klappt das mit Mama oder Papa nicht so gut. Dann gibt es vielleicht Oma oder Opa, den Nachbarn, die Freundin des großen Bruders, …? Es gibt auch Nachhilfelehrerinnen und Nachhilfelehrer, Lerngruppen. Schaut euch gemeinsam an, was für dich hilfreich ist.

Nicht nur der Papa kann helfen … (Adobe Stock/Drazen)
Nicht nur der Papa kann helfen … (Adobe Stock/Drazen)

Überblick über die Semesterferien 2025

3. Februar 2025 bis 8. Februar 2025: Niederösterreich, Wien

10. Februar 2025 bis 15. Februar 2025: Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg

17. Februar 2025 bis 22. Februar 2025: Oberösterreich, Steiermark

Du brauchst jemanden zum Reden? Die kostenlose Beratung „Rat auf Draht“ hilft dir. Und zwar rund um die Uhr unter der Telefonnummer 147 (ohne Vorwahl).

Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr kannst du auf der Website von „Rat auf Draht“ Beratern schreiben. Das ist die Adresse: www.rataufdraht.at

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China: 2025 ist das Jahr der Schlange

China: 2025 ist das Jahr der Schlange

Am 29. Jänner hat in China das neue Jahr begonnen – es ist das Jahr der Schlange.

2025 – Glückliches neues Jahr – Das Jahr der Schlange
2025 – Glückliches neues Jahr – Das Jahr der Schlange
Adobe Stock/Dusida

Neujahr wird in China zwischen dem 21. Jänner und dem 21. Februar gefeiert. Das ist also anders als bei uns in Österreich oder in vielen Teilen der Welt, wo die Menschen Neujahr am 1. Jänner feiern. Das genaue Datum des chinesischen Neujahrs richtet sich nach dem Mondkalender. Aus dem Grund ist das Datum jedes Jahr ein anderes. Heuer ist das der 29. Jänner.

Es wird gefeiert

Neujahr wird in China mehrere Tage lang gefeiert. Dabei trifft sich die Familie, alle essen gemeinsam und es gibt Geschenke für die Kinder: Sie bekommen rote Umschläge, in denen ein bisschen Geld steckt. Diese Geschenke heißen „Hungbao“.

Die chinesischen Tierkreiszeichen

In China steht jedes Jahr im Zeichen von einem von zwölf Tieren. Dabei geht es reihum, nach zwölf Jahren beginnt es wieder beim ersten Tier. Diese Tiere sind: Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein, Ratte, Büffel, Tiger, Hase. Jedes Tier steht für bestimmte Eigenschaften.

2024 war das Jahr des Drachen – er gilt als stark und temperamentvoll. 2025 ist das Jahr der Schlange – sie ist ein Symbol für Weisheit.

Die chinesischen Tierkreiszeichen (Adobe Stock/WinWin)
Die chinesischen Tierkreiszeichen (Adobe Stock/WinWin)

Ein lustiger Zeitvertreib

Die Eigenschaften eines chinesischen Tierkreiszeichens sollen auch Menschen haben, die in dem Jahr geboren werden. Auch bei uns stehen die Sternzeichen für bestimmte Dinge. Und es macht Spaß, herauszufinden, wofür das eigene Sternzeichen steht. Ganz ernst sollte man das aber nicht nehmen.

Jedes Jahr steht in China im Zeichen eines anderen Tieres. Hier gibt es Informationen zu einem anderen Tier.

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Zusammenstoß von Flugzeug und Hubschrauber in den USA

Zusammenstoß von Flugzeug und Hubschrauber in den USA

In der Nähe eines Flughafens von Washington, D.C., der Hauptstadt der USA, sind ein Flugzeug und ein Hubschrauber zusammengestoßen.

Rettungseinsatz bei Flugzeugzusammenstoß in Washington, D.C.
Rettungseinsatz bei Flugzeugzusammenstoß in Washington, D.C.
Imago/UPI Photo

Am Mittwochabend, 29. Jänner, befand sich ein Passagierflugzeug gerade beim Landeanflug auf den Flughafen Reagan National Airport (sprich: regan näschonel äärport) der Stadt Washington, D.C. (sprich: woschingtn di-si) in den USA. Dabei ist es mit einem Hubschrauber des Militärs zusammengestoßen. Warum, ist noch nicht bekannt.

Im Flugzeug waren 60 Passagiere (sprich: passaschiire) und vier Besatzungsmitglieder. Im Hubschrauber waren drei Soldaten.

Große Rettungsaktion läuft

Durch den Zusammenstoß sind sowohl das Flugzeug als auch der Hubschrauber abgestürzt, und zwar in den Fluss Potomac (sprich: potomäk). Viele Einsatzkräfte – dazu gehörten zum Beispiel Feuerwehr, Rettung und Polizei – suchen nun nach den Menschen im Fluss. Dieser ist jetzt im Winter sehr kalt, deshalb beeilen sich die Rettungskräfte. Sie müssen die Menschen so schnell wie möglich finden. Leider wurden schon viele Tote gefunden.

Flugzeugunglücke sind sehr selten

Zusammenstöße von Flugzeugen oder Hubschraubern sind sehr selten. Fliegen wird grundsätzlich immer sicherer, zum Beispiel durch technische Verbesserungen und durch die moderne Luftraumüberwachung.

Hol dir Hilfe, wenn du Angst hast (Imago/imagebroker)
Hol dir Hilfe, wenn du Angst hast (Imago/imagebroker)

Wenn Nachrichten Angst machen

Solche Nachrichten können Angst machen. Wenn etwas passiert und Menschen verletzt werden oder sterben, dann ist es ganz natürlich, dass du Angst hast. Wenn das so ist, hilft es, darüber zu reden. Sprich am besten mit deinen Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Verwandten oder jemandem, dem du vertraust. Darüber zu reden und Bescheid zu wissen, hilft dabei, dass man weniger Angst hat.

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Nachwuchs bei den Nacktmullen in Schönbrunn

Nachwuchs bei den Nacktmullen in Schönbrunn

Im Tiergarten Schönbrunn gibt es aufregende Neuigkeiten: Vor wenigen Wochen sind dort vier Nacktmulle zur Welt gekommen. Warum das eine kleine Sensation ist.

Im Tiergarten Schönbrunn in Wien gibt es Nachwuchs: vier Nacktmulle
Im Tiergarten Schönbrunn in Wien gibt es Nachwuchs: vier Nacktmulle
Tiergarten Schönbrunn/Daniel Zupanc

Nacktmulle zu züchten, ist nicht einfach. Damit diese Tiere auch in einem Tiergarten Nachwuchs bekommen, müssen sie dort so leben können wie in freier Wildbahn. Im Tiergarten Schönbrunn ist das jetzt gelungen. Vor ein paar Wochen sind dort vier Jungtiere auf die Welt gekommen.

Leben unter der Erde

Nacktmulle kommen aus Ostafrika, zum Beispiel aus Äthiopien, Kenia und Somalia. Dort leben sie unter der Erde in riesigen Tunnelsystemen, die mehrere Hundert Meter lang sein können. In diesen Gängen haben sie „Zimmer“ für alles, was sie brauchen: Schlafräume, Kinderzimmer, Kammern für Vorräte und sogar Toiletten. Im Dunkeln fühlen sich diese Tiere auch am wohlsten, an das Leben unter der Erde sind sie auch perfekt angepasst. Nur selten kommen sie an die Oberfläche.

Der Nacktmull-Staat

Unter der Erde leben Nacktmulle in größeren Kolonien und arbeiten wie ein perfekt organisiertes Team zusammen – ähnlich wie Ameisen oder Bienen. Jede Kolonie hat nur eine Königin. Sie ist das einzige Weibchen, das Junge bekommt. Alle anderen Nacktmulle haben feste Aufgaben. Manche graben neue Tunnel, andere kümmern sich um die Jungtiere, und wieder andere bewachen den Bau. Wenn eine Schlange oder ein anderer Feind in den Bau eindringt, greifen die Wächter, auch Soldaten genannt, sofort an und verteidigen die Kolonie.

Immer am Graben

Nacktmulle sind bis zu 15 Zentimeter lang, wiegen maximal 50 Gramm und passen locker in eine Hand. Ihr rosafarbener, faltiger Körper wirkt, als hätten sie zu viel Haut. Die winzigen Augen sind fast blind und die Ohren kaum sichtbar.

Ein runzeliger Nager (Tiergarten Schönbrunn/Daniel Zupanc)
Ein runzeliger Nager (Tiergarten Schönbrunn/Daniel Zupanc)

Nur ihre großen, nach vorne stehenden Zähne fallen sofort auf – und die brauchen sie auch! Mit ihnen graben sie Tunnel und zerkleinern harte Wurzeln. Damit kein Sand in den Mund gelangt, schließen sich die Lippen hinter den Zähnen. Und weil die Zähne ständig im Einsatz sind, wachsen sie immer wieder nach.

Überlebenskünstler mit Superkräften

Nacktmulle können Dinge, die kein anderes Tier kann. Zum Beispiel können sie bis zu 18 Minuten ohne Sauerstoff auskommen. Wenn die Luft knapp wird, verlangsamen sie ihren Herzschlag und sparen Energie, bis es wieder genug Sauerstoff gibt.

Und nicht nur das: Nacktmulle werden über 30 Jahre alt – ein unglaubliches Alter für ein Nagetier. Zum Vergleich: Mäuse werden etwa drei, Meerschweinchen zehn Jahre alt. Außerdem bekommen Nacktmulle nie Krebs. Deshalb interessieren sich auch viele Forscherinnen und Forscher für diese Tiere.

Einblicke in eine verborgene Welt

Wer Nacktmulle einmal genauer beobachten möchte, kann das im Wüstenhaus des Tiergartens Schönbrunn tun. Dort leben die Tiere in einem 70 Meter langen Glasröhrensystem, das so gebaut ist, dass es ihrem Leben unter der Erde ähnlich ist. Besucherinnen und Besucher können durch die Röhren sehen, wie die Nacktmulle ihre Tunnel erkunden, zusammenleben und jetzt gerade die vier Jungtiere aufziehen.

In Schönbrunn gibt es sehr viele Tiere – und viel Nachwuchs. Hier gibt es zum Beispiel Interessantes zu Ameisen.

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Halleluja! Diese Eissorte soll höllisch gut schmecken

Halleluja! Diese Eissorte soll höllisch gut schmecken

Ein Wettbewerb entscheidet, was Europas Eissorte des Jahres 2025 ist.

Wie schmeckt ein Eis namens „Halleluja“?
Wie schmeckt ein Eis namens „Halleluja“?
Adobe Stock

Am 24. März wird der Europäische Tag des handgemachten Eises gefeiert. Für dieses Jahr haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen: Die Speiseeissorte des Jahres 2025 soll „Halleluja“ heißen. So viel ist bekannt. Noch nicht bekannt ist, wie das Eis schmecken soll.

Dazu hat es jetzt einen Rezeptwettbewerb gegeben. Und zwar in Rimini in Italien, bei einer Messe für Hersteller von Süßwaren. Dort haben sich also Spezialistinnen und Spezialisten Gedanken darüber gemacht, wie das Eis schmecken könnte.

Noch wird nichts verraten

Was die Gewinner-Eissorte geworden ist, ist noch nicht bekannt. Das wird erst am 24. März verraten, also am Tag des Eises. Aber schon am Abend vorher, am 23. März, wird es eine große Eisverkostung geben. Die wird in Rom, der Hauptstadt von Italien, in der Nähe des Petersdoms stattfinden. Dort können europäische Eishersteller ihr selbst ausgetüfteltes Eis namens „Halleluja“ anbieten. Bezahlt wird das vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung – und vom Vatikan. Der Vatikan ist ein kleiner Staat mitten in Rom. Und er ist das Zentrum der katholischen Kirche.

Warum bezahlt der Vatikan die Eisverkostung?

Aus Sicht der katholischen Kirche ist das Jahr 2025 ein sogenanntes Heiliges Jahr. Ein Heiliges Jahr findet alle 25 Jahre statt. Heuer steht es unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“. Dabei wird ein Grundgedanke für das Heilige Jahr betont: In einem solchen Jahr denken Christen besonders daran, wie wichtig Liebe, Hoffnung und Hilfe für die Welt sind.

Ein Eis namens „Halleluja“

Das Heilige Jahr ist der Grund, dass das Speiseeis im heurigen Jahr „Halleluja“ heißt. Denn „Halleluja“ ist ein wichtiges Wort der katholischen Kirche: Das Nomen (Namenwort) „Halleluja“ bedeutet Freudengesang. Er wird während der Messe in der katholischen Kirche gesungen. Es gibt aber auch den Ausruf „halleluja“. Das ist ein Jubelruf, ähnlich wie „hurra“.

Mmmmmh … (Adobe Stock)
Mmmmmh … (Adobe Stock)

Wie schmeckt „Halleluja“?

Viele machen sich jetzt Gedanken, wie das Eis mit dem Namen „Halleluja“ schmecken könnte. Ziemlich sicher soll dieses Eis himmlisch schmecken. Oder höllisch gut. Oder am besten beides.

Hast du nun Appetit auf Eis bekommen? Hier bekommst du Informationen dazu, wie Eis gemacht wird.

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