Autor: Petra Prascsaics

Vogelgrippe: Erste Fälle jetzt auch in Österreich

Vogelgrippe: Erste Fälle jetzt auch in Österreich

Damit sich die Vogel-Grippe bei uns nicht zu stark ausbreitet, gelten jetzt besonders strenge Regeln auf Geflügel-Höfen.

In Deutschland breitet sich gerade die Vogelgrippe aus
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In Deutschland haben viele Bauern und Bäuerinnen gerade ziemlich große Sorgen. Denn dort ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Das bedeutet: Viele Vögel, vor allem Wildvögel wie Kraniche, aber auch Hühner, Enten und Gänse auf Bauernhöfen, werden krank.

In den letzten Tagen wurden auch in Österreich Vögel gefunden, die sich mit der Vogelgrippe angesteckt haben. Deshalb gilt seit Montag eine höhere Warnstufe.

Die neuen Regeln sollen verhindern, dass wilde Vögel mit Hühnern, Enten oder Puten in Kontakt kommen. So kann sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten.

Bauern sollen ihr Geflügel jetzt zum Beispiel mit Netzen schützen. Futter und Wasser bekommen die Tiere nur noch im Stall oder unter einem Dach. So können kranke Wildvögel nicht daran picken und die Krankheit übertragen.

Was ist die Vogelgrippe?

Die Vogelgrippe wird auch Geflügel-Pest genannt. Sie ist eine Krankheit, die durch ein Virus ausgelöst wird. Dieses Virus befällt vor allem Vögel wie Enten, Gänse und Hühner. Die Krankheit macht die Tiere sehr krank, die meisten sterben daran.

Die Vogelgrippe ist extrem ansteckend. Wenn ein einziger Vogel auf einem Bauernhof krank wird, stecken sich bald alle anderen Tiere an. Dort leben viele Hühner, Enten oder Gänse eng zusammen, und das Virus breitet sich rasend schnell aus.

Warum werden gesunde Tiere getötet?

Damit sich die Krankheit nicht in der ganzen Umgebung ausbreitet, müssen dann leider alle Vögel auf dem Hof getötet werden, auch die gesunden. Das nennt man Keulung. In Deutschland mussten in den letzten Tagen vorsorglich Tausende Legehennen, Enten und Puten gekeult werden.

Können auch Menschen die Vogelgrippe bekommen?

Für uns Menschen ist die Vogelgrippe nicht wirklich gefährlich. Fachleute sagen, dass man sich nur in ganz, ganz seltenen Fällen anstecken kann, und das meist nur bei sehr viel direktem Kontakt mit kranken Vögeln.

Trotzdem können Menschen das Virus weiter verbreiten, zum Beispiel über Schuhe oder Kleidung. Deshalb sollte man kranke oder tote Wildvögel auf keinen Fall anfassen.

Außerdem müssen Landwirte besonders auf Sauberkeit achten. Sie müssen zum Beispiel ihre Schuhe wechseln, bevor sie in den Stall gehen.

Wirbelsturm Melissa verwüstet Jamaika

Wirbelsturm Melissa verwüstet Jamaika

Der Hurrikan Melissa hat auf der Insel Jamaika schwere Schäden angerichtet. Aber auch auf der Insel Kuba hat der Wirbelsturm viel zerstört.

Viele kaputte Häuser und überschwemmte Straßen: Jamaika wurde zu einem Katastrophengebiet erklärt
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Tagelang bereiteten sich die Menschen auf der Insel Jamaika (Karibik)  auf den Hurrikan (sprich: hörikin) Melissa vor. Sie haben ihre Fenster mit Brettern vernagelt, Schutzmauern mit Sandsäcken gebaut und sich mit Lebensmitteln und Wasser eingedeckt. Denn viele Fachleute warnten, Melissa könnte der stärkste Wirbelsturm seit vielen Jahren werden.

Vor wenigen Stunden ist der Wirbelsturm über die Insel gezogen. Der Sturm deckte Dächer ab, warf Bäume um und überflutete Straßen. Viele Menschen hatten keinen Strom. Weil sich Melissa nur langsam bewegte, blieb er länger über Land und richtete deshalb mehr Schäden an.

Jamaika wurde inzwischen zum Katastrophengebiet erklärt. Das heißt, die Lage ist so schlimm, dass sehr viel Hilfe nötig ist. Auch auf der Insel Kuba und auf Haiti (Karibik) hat der Wirbelsturm viel zerstört. Mehr als 30 Menschen haben ihr Leben verloren. Und noch immer werden Menschen vermisst.

Was ist ein Hurrikan?

Ein Hurrikan ist ein tropischer Wirbelsturm. Wenn er auf Land trifft, kann es gefährlich werden. Häuser werden zerstört, Bäume knicken um, Dächer fliegen davon. Außerdem bringt ein Hurrikan sehr viel Regen mit sich. Das führt oft zu großen Überschwemmungen. An der Küste kann auch das Meer stark ansteigen. Das nennt man Sturmflut.

Hurrikans treten vor allem von Juni bis November auf. Diese Zeit nennt man Hurrikan-Saison. Der Wind kann dabei bis zu 300 Kilometer pro Stunde erreichen. Zum Vergleich: In Österreich darf man auf der Autobahn höchstens 130 Kilometer pro Stunde fahren. Ein Hurrikan ist also mehr als doppelt so schnell.

Man unterteilt Hurrikans in fünf Stärken. Die Fachleute sprechen von Kategorien. Stufe 1 verursacht nur geringe Schäden, Stufe 5 kann ganze Städte verwüsten.

Jeder Hurrikan bekommt einen eigenen Namen, damit man ihn leichter erkennen und darüber berichten kann. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Stürme gleichzeitig unterwegs sind.

Wo gibt es Hurrikans?

Hurrikans entstehen vor allem über warmem Meerwasser. Sie kommen besonders häufig im Atlantik und im Pazifik vor. Länder wie die USA (vor allem die Ostküste), Mexiko, die Philippinen oder Inselstaaten in der Karibik sind besonders oft betroffen.

Eines der ältesten Dinosaurier-Skelette entdeckt

Eines der ältesten Dinosaurier-Skelette entdeckt

Was für ein Glück: Dino-Forscher haben in Argentinien ein Skelett und ein Nest mit Eiern der Urzeitriesen entdeckt.

Lange bevor es Menschen gab, lebten Dinosaurier auf der Erde
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Gleich zwei sensationelle Entdeckungen auf einmal: In Argentinien  (Südamerika) haben Forschende eines der ältesten Dinosaurierskelette der Welt gefunden. Und ein fast perfektes Dinosaurier-Ei mit einem ganzen Nest.

Ein Riese mit langem Hals

Das Besondere am Skelett: Es sind nicht nur ein paar Knochen, sondern auch ein Teil des Schädels, die komplette Wirbelsäule bis zur Schwanzspitze und fast alle Knochen der Vorder- und Hinterbeine. Ein so gut erhaltenes Skelett aus dieser Zeit ist extrem selten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzen, dass der Dinosaurier zwischen 230 und 225 Millionen Jahre alt ist. Das macht ihn zu einem der ältesten Dinosaurier der Welt.

Der Dinosaurier war etwa zwei Meter lang und wog ungefähr 18 Kilogramm. Und er hatte einen langen Hals. Der Dino war ein Pflanzenfresser und nutzte seinen längeren Hals vermutlich, um an höher gelegene Pflanzen heranzukommen.

Ein Nest mit Dinosaurier-Eiern

Der zweite spektakuläre Fund gelang in der Provinz Río Negro. Dort stießen die Forschenden auf etwas Unglaubliches: ein nahezu perfekt erhaltenes Dinosaurier-Ei aus der Kreidezeit, etwa 70 Millionen Jahre alt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden nicht nur ein einzelnes Ei, sondern ein ganzes Nest.

Das Ei stammte von einem Dinosaurier, der kurze, aber kräftige Vorderbeine mit nur einer großen, auffälligen Kralle hatte. Sein Skelett zeigt, dass er viele Ähnlichkeiten mit einem Vogel hatte. Trotzdem konnte dieser Dinosaurier nicht fliegen.

Warum diese Funde so wertvoll sind

Das alte Skelett zeigt, wie die ersten Dinosaurier entstanden und wie sich der lange Hals entwickelte. Das Ei ist ein besonderer Schatz, denn Eier sind sehr zerbrechlich und bleiben nur selten über Millionen von Jahren erhalten. Das Nest verrät den Forschenden, wie diese Dinosaurier ihre Jungen aufzogen.

So spart man richtig

So spart man richtig

Sparen kann richtig Spaß machen! Vor allem, wenn man weiß, wofür man spart. Hier ein paar Tipps, mit denen du dein Sparziel schneller erreichen kannst.

Wer sein Sparschwein regelmäßig füttert, kann sich seine Wünsche selbst erfüllen
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Sparschwein einpacken und auf zur Bank: Am 31. Oktober ist Weltspartag. Und für viele ist es dann auch wirklich eine Überraschung, wie viel in einem Jahr zusammengekommen ist, wenn man das Sparschwein regelmäßig füttert.

Viele zahlen diesen Betrag dann auf ihr Sparbuch ein. So können sie sich später einen großen Wunsch erfüllen. Oder sie haben Geld für Zeiten, in denen es einmal nicht so gut läuft.

Sparbüchsen aus der Antike

Schon vor 2.000 Jahren haben Menschen ihr Geld in Sparbüchsen aus Ton gesammelt. Damals gab es noch keine Bankkonten. In der Stadt Priene (im heutigen Griechenland) fand man eine Sparbüchse aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Sie sah aus wie ein kleiner Tempel mit einem Schlitz für Münzen. Deshalb nannten sie sie „Thesauros“ – ein Wort, aus dem später „Tresor“ wurde.

Hier noch ein paar Tipps, wie man richtig spart:

Wer früh spart, hat später mehr: Wenn du zum Beispiel jeden Monat nur 5 Euro sparst, hast du in einem Jahr schon 60 Euro. Das ist viel Geld!

Sparschwein oder Spardose benutzen: Leg regelmäßig einen Teil deines Taschengelds hinein. Am besten gleich, wenn du es bekommst. So gibst du nicht alles auf einmal aus.

Ein Ziel setzen: Überleg dir, worauf du sparst. Vielleicht auf ein neues Spiel, ein Fahrrad, Reitstunden, ein Geschenk für jemanden?

„Wünsche-Liste“ führen: Schreib auf, was du gerne alles haben möchtest. Bevor du etwas kaufst, warte ein paar Tage. Willst du es dann immer noch? So vermeidest du Spontankäufe, die nach kurzer Zeit eh nicht mehr interessant sind. Dann hast später vielleicht genug Geld für etwas Größeres und Wichtigeres.

Selbermachen statt kaufen: Basteln, backen, selber bauen – das ist günstiger und oft viel persönlicher als etwas Gekauftes.

Preise vergleichen: Ob online oder im Geschäft: Schau nach, wo es etwas günstiger ist. Vielleicht findest du dein Wunschspiel im Angebot.

Flohmarkt oder Tauschbörse: Verkaufe alte Spielsachen oder Kleidung, die du nicht mehr brauchst. Oder tausch sie gegen etwas, das du haben möchtest.

Der Schneeleopard kann nur leben, wenn wir ihn schützen

Der Schneeleopard kann nur leben, wenn wir ihn schützen

Am 23. Oktober ist Internationaler Tag des Schneeleoparden. An diesem Tag wird weltweit daran erinnert, wie wichtig es ist, diesen Tieren ihren Lebensraum zu lassen.

Die Geister der Berge: Schneeleoparden zeigen sich Menschen nur äußerst selten
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Vor zehn Jahren war klar: Wenn der Schneeleopard nicht geschützt wird, könnte er eines Tages aussterben. Daher haben sich 2013 alle zwölf Länder getroffen, in denen Schneeleoparden leben. Sie wollten gemeinsam darüber sprechen, wie man die Tiere schützen kann.

Die Länder beschlossen ein großes Schutzprogramm für die Tiere und ihren Lebensraum. Der Vertrag wurde am 23. Oktober unterschrieben. Deshalb feiern wir jedes Jahr an diesem Tag den internationalen Tag der Schneeleoparden. Seit 2024 gilt er weltweit.

Warum sind Schneeleoparden bedroht?

Weltweit gibt es nur noch zwischen 4.000 und 6.500 dieser Tiere. Sie stehen auf der Liste der gefährdeten Tierarten. Die Tiere haben es nicht immer einfach zu überleben. Immer mehr Menschen leben und arbeiten in den Bergen. Genau dort sind aber auch die Schneeleoparden zu Hause. Dadurch verlieren die Tiere einen Teil ihres Lebensraums.

Außerdem gibt es immer weniger Beute für sie. Und dann werden Schneeleoparden auch noch oft für ihr Fell und ihre Knochen gejagt. Die Jäger wollen damit Geld verdienen, obwohl das eigentlich verboten ist.

Wo leben Schneeleoparden?

Schneeleoparden leben im Hochgebirge in Zentralasien. Insgesamt gibt es zwölf Länder, in denen die Tiere vorkommen. Sie sind Einzelgänger und man sieht sie nur sehr selten. Deshalb nennt man sie auch Geister der Berge.

Was wird für den Schutz getan?

Die Aufmerksamkeit, die der internationale Tag bringt, ist für die Tiere überlebenswichtig. Und er funktioniert! Die Situation der Tiere wird immer bekannter. Forscherinnen und Forscher arbeiten mit den Menschen vor Ort und den Behörden zusammen. Sie wollen verhindern, dass Schneeleoparden gejagt oder verletzt werden.

Gemeinsam suchen sie nach guten Lösungen. Dafür ist es wichtig, mehr über die Tiere zu lernen. Denn je mehr man über sie weiß, desto besser kann man sie schützen.

Der Schneeleoparden

Größe: Schneeleoparden gehören zur Familie der Katzen. Sie sind die kleinsten und leichtesten Großkatzen.

Aussehen: Ihr Fell ist grau oder bräunlich mit schwarzen Flecken. Dadurch kann man sie im Schnee oder auf Felsen kaum erkennen. Das dicke Fell schützt die Tiere vor der Kälte. Sie haben sogar an den Fußsohlen Haare! Ihre Pfoten sind sehr groß, damit sie im Schnee nicht einsinken.

Lebensraum: Schneeleoparden leben im Hochgebirge in Zentralasien. Sie sind Einzelgänger und man sieht sie nur sehr selten. Deshalb nennt man sie auch Geister der Berge.

Nahrung: Die Tiere jagen verschiedene Beutetiere wie Ziegen, Schafe oder Vögel. Manchmal fressen sie aber auch Pflanzen.

Juwelenraub im Museum: Zwei Verdächtige festgenommen

Juwelenraub im Museum: Zwei Verdächtige festgenommen

Vor zwei Wochen haben vier Diebe in Paris wertvolle Schmuckstücke aus einem Museum gestohlen. Jetzt wurden zwei Verdächtige geschnappt.

In diesem Museum in Paris haben die Diebe zugeschlagen
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Mitte Oktober ereignete sich ein spektakulärer Raub in Paris: Am helllichten Tag haben vier Diebe wertvollen Schmuck aus einem berühmten Museum gestohlen.

Am einem Sonntagvormittag sind Diebe über einen Balkon und ein aufgebrochenes Fenster in den berühmten Louvre (sprich: Luh-wr) in Paris eingedrungen. Dort haben sie Vitrinen aufgebrochen, kostbaren Schmuck genommen und sind wieder über den Balkon verschwunden.

Das Ganze dauerte nur sieben Minuten. Und es geschah, als das Museum bereits geöffnet war und Besucher durch die Räume gingen. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.

Kostbare, alte Stücke

Inzwischen wurden zwei Verdächtige festgenommen. Die Polizei fand am Tatort Spuren, die zu den Männern führten. Nach den zwei anderen Dieben wird noch gesucht. Und natürlich wird auch weiterhin nach den gestohlenen Juwelen gesucht.

Unter den gestohlenen Stücken sind Halsketten, Ohrringe, Diademe und Broschen, die einst Königinnen und Kaiserinnen gehörten. Diese Schmuckstücke sind mit vielen Diamanten und teuren Edelsteinen verziert und sind mehr als 88 Millionen Euro wert. Nur eine wertvolle Krone haben die Diebe auf ihrer Flucht verloren.

Beute kann schwer verkauft werden

Fachleute befürchten aber, dass diese Schmuckstücke nie wieder auftauchen. Weil die Schmuckstücke sehr bekannt sind, werden sie schwer zu verkaufen sein. Daher wird vermutet, dass die Kriminellen vor allem an dem Gold und den Edelsteinen interessiert sind. Die könnten sie ausbauen oder einschmelzen. Das wäre besonders schlimm, denn dann würden diese wertvollen Schmuckstücke für immer zerstört sein.

Um solche Diebstähle in Zukunft zu verhindern, wird jetzt genau überprüft, wie gut die Kunstwerke und Schätze in den Museen in Frankreich geschützt sind.

Was ist der Louvre?

Der Louvre (sprich: Luh-wr) ist eines der größten und bekanntesten Museen der Welt. Er steht mitten in Paris an der Seine und war früher ein königlicher Palast, bevor er zum Museum wurde.

Erkennbar ist er an der gläsernen Pyramide am Eingang. Drinnen hängen und stehen berühmte Werke wie die Mona Lisa, die Venus von Milo und auch die französischen Kronjuwelen, die jetzt gestohlen wurden.

Der Louvre ist riesig und zeigt Kunst aus vielen Zeiten und Ländern. Er ist wichtig, weil er erzählt, wie Menschen über Jahrtausende Kunst gemacht und Geschichte festgehalten haben.

Cristiano Ronaldo spielt im Club der Milliardäre

Cristiano Ronaldo spielt im Club der Milliardäre

Fußballstar Cristiano Ronaldo ist der erste Fußball-Milliardär. Er soll mehr als 1,2 Milliarden Euro besitzen

Zurzeit verdient kein Fußballer mehr Geld als Cristiano Ronaldo
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Cristiano Ronaldo hat etwas geschafft, was vor ihm kein Fußballer erreicht hat: Er ist Milliardär. Sein Vermögen wird auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Vor kurzem hat der Sportler seinen Vertrag bei dem Klub Al-Nassr in Saudi-Arabien (ein Land auf der arabischen Halbinsel) verlängert. Dadurch hat er wieder viel Geld verdient.

Aber Ronaldo verdient sein Geld nicht nur durch Fußball. Er macht auch Werbung für verschiedene Marken und bekommt dafür bezahlt. Außerdem ist er in den sozialen Medien sehr erfolgreich. Millionen Menschen schauen sich dort seine Bilder und Videos an. Auch damit kommt viel Geld rein.

Reichster Fußballer

Auch im Vergleich zu anderen Fußballstars ist Ronaldo heuer wieder der Top-Verdiener. Für die kommende Saison bei seinem Verein Al-Nassr bekommt er etwa 240 Millionen Euro. Auf Platz zwei liegt Lionel Messi (Inter Miami, USA) mit 120 Millionen Euro. Karim Benzema (Al-Ittihad, Saudi-Arabien) nimmt mit 95 Millionen Euro auf Platz drei ein. Übrigens: Keiner von ihnen spielt derzeit bei einem europäischen Fußball-Club.

Hört Ronaldo bald auf?

Wer so ein großes Vermögen hat, könnte eigentlich aufhören. Doch daran denkt Ronaldo noch nicht. „Ich habe immer noch eine Leidenschaft dafür“, sagte der 40-Jährige in einem Interview. „Meine Familie sagt, es sei Zeit aufzuhören, und sie fragen mich, warum ich 1.000 Tore schießen will, wenn ich schon über 900 Tore geschossen habe. Aber innerlich denke ich nicht so.“

Nach der Karriere

Und ein Leben ohne Fußball kann sich der Portugiese ohnehin nicht vorstellen. Wenn er irgendwann dann selbst nicht mehr spielt, will er einen Fußball-Klub besitzen. Und zwar nicht einen, „sondern gleich mehrere“, sagt er.

Top-Verdiener im Sport

Neben Ronaldo gibt es noch andere Sportler, die mehr als eine Milliarde Euro auf ihrem Konto haben. Zum Beispiel die Basketballer Michael Jordan oder LeBron James. Oder der Tennisspieler Roger Federer. Und man kann auch mit Golf zum Milliardär werden. Das zeigt Tiger Woods.

Wer ist Cristiano Ronaldo?

Herkunft. Cristiano Ronaldo ist 40 Jahre alt. Er wurde auf Madeira geboren. Das ist eine portugiesische Insel. Ronaldo hat zwei Geschwister und ist in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Seine Mutter war Köchin und sein Vater Gärtner.

Karriere: Schon mit drei Jahren fand er Fußball toll. Bereits mit 18 Jahren hat er seinen ersten Vertrag als Profi unterschrieben. Seit damals gehört er zu den besten Fußballern der Welt.

Familie: Seine Partnerin heißt Georgina Rodríguez (sprich:Dschordschina). Er hat fünf Kinder: Cristiano Ronaldo Jr., die Zwillinge Eva und Mateo, Alana Martina und Bella Esmeralda.

René Benko wurde schuldig gesprochen

René Benko wurde schuldig gesprochen

Ein Gericht hat den bekannten Unternehmer René Benko verurteilt. Er soll absichtlich Geld versteckt haben, statt damit seine Schulden zu bezahlen.

Der Unternehmer René Benko stand in Innsbruck vor Gericht
APA/Barbara Gindl

Viele Jahre war René Benko einer der bekanntesten Unternehmer in Österreich. Schon mit 18 Jahren baute er sich seine erste Firma auf. Er verdiente sein erstes Geld vor allem mit Wohnungen. Damit wurde Benko immer erfolgreicher und gründete in den letzten Jahren viele weitere Firmen. Diese wurden unter dem Namen Signa-Gruppe bekannt.

Doch 2023 gingen die meisten Signa-Firmen pleite. Das heißt: Sie hatten zu viele Schulden und konnten ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.

Zwei Jahre Haft

Das hat nun auch Folgen für René Benko. Er wurde am Mittwoch von einem Gericht in Innsbruck zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der Vorwurf: Er soll absichtlich Geld versteckt haben, statt damit seine Schulden zu zahlen. Das Gericht sagt: schuldig. Das bedeutet, die Richter sind überzeugt, dass er etwas Verbotenes getan hat.

Das Urteil ist noch nicht fix, weil Benko Berufung einlegen kann. Dann prüft ein höheres Gericht alles noch einmal.

Weitere Untersuchungen

Doch das wird wahrscheinlich nicht die einzige Anklage bleiben: René Benko könnten weitere Gerichtsprozesse drohen. Es gibt Hinweise, dass bei der Signa-Gruppe nicht immer ehrlich mit Geld umgegangen

Wie René Benko ein reicher Unternehmer wurde:

Mit 18 Jahren gründete René Benko seine erste Firma. Sein erstes Geld verdiente er mit einer Wohnung. Er kaufte sie, machte sie schöner und verkaufte sie dann teurer weiter. Mit dem Geld, das er damit verdiente, kaufte er größere Wohnungen, später sogar ganze Häuser.

Seine Firma wuchs schnell und wurde unter dem Namen Signa-Gruppe bekannt.

Weil Benko so viele erfolgreiche Geschäfte machte, vertrauten ihm auch reiche Leute und Firmen ihr Geld an. Damit kaufte oder baute er neue Gebäude. So verdiente er noch mehr. Viele Jahre lang ging das gut. Bis dann 2023 viele seiner Firmen pleite gingen und ihre Rechnungen nicht mehr zahlen konnten.

Gaza-Krieg: Die Zeichen stehen auf Frieden

Gaza-Krieg: Die Zeichen stehen auf Frieden

Am Montag hat die Terror-Gruppe Hamas die letzten 20 Geiseln freigelassen. Das war ein wichtiger Schritt in einem Friedens-Plan. Doch damit dieser Frieden hält, muss noch viel geklärt werden.

Endlich sind alle Geiseln frei: Bei den Menschen in Israel ist die Freude groß
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Zwei Jahre lang haben die Menschen in Israel auf diesen Tag gewartet. Am Montag war es endlich so weit: Die letzten 20 Geiseln wurden freigelassen. Die Terror-Gruppe Hamas hatte diese Menschen nach einem brutalen Überfall auf Israel vor zwei Jahren verschleppt und insgesamt 738 Tage lang festgehalten.

Im Gegenzug hat Israel heute ungefähr 2.000 palästinensische Gefangene freigelassen. Auf den Straßen in Israel und in den palästinensischen Städten herrschte seit Tagen große Freude und viel Jubel.

Ein Plan für den Frieden

Das Freilassen der Geiseln und Gefangenen ist ein wichtiger Teil eines Friedens-Plans. Diesen Plan hat US-Präsident Donald Trump aufgestellt. Damit soll im Gaza-Streifen nach zwei Jahren Krieg jetzt endlich wieder Frieden hergestellt werden. Letzte Woche haben sich Israel und die Hamas dann tatsächlich auf die ersten Schritte geeinigt. Mehr über diesen Krieg und den Konflikt erfährst du hier.

Noch nicht alle sind zurück

Doch ganz abgeschlossen ist die Freilassung der Geiseln noch nicht. Es gibt noch 28 Geiseln, die während ihrer Gefangenschaft gestorben sind. In diesem Friedens-Plan soll die Hamas ihre Leichname innerhalb von 72 Stunden übergeben.

Doch bis jetzt will die Hamas nur vier Leichname übergeben. Bei einigen Verstorbenen weiß man nicht, wo ihre Leichname sind. Das sorgt für Streit und große Traurigkeit. Viele Angehörige warten noch immer.

Wie geht es jetzt weiter?

Wie es jetzt weitergehen soll, wird gerade in der Stadt Scharm al-Scheich in Ägypten verhandelt. Donald Trump und viele wichtige Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Ländern sind dort. Sie beraten, wie es mit dem Abkommen weitergeht.

Geplant ist zum Beispiel, dass eine eigene Truppe den Gaza-Streifen sicherer machen soll. Es muss auch noch festgelegt werden, wie das Leben im Gaza-Streifen organisiert wird. Außerdem sollen Israel und die Nachbarländer besser miteinander auskommen.

Ob der Plan funktioniert, zeigt sich in den nächsten Tagen. Nur wenn alle Seiten ihre Versprechen halten, kann aus diesem ersten Schritt auch ein Frieden werden, der wirklich hält.

Gaza wieder aufbauen

Und dann muss im Gaza-Streifen viel wieder aufgebaut werden. Denn dort haben in den letzten zwei Jahren die vielen Raketen und Bomben aus Israel die meisten Häuser, Straßen, Krankenhäuser und Schulen zerstört.

Das steht im Friedens-Plan: 

Geiseln und Gefangene

  • Die Hamas soll in den nächsten Tagen alle israelischen Geiseln freilassen.
  • Israel soll dafür viele palästinensische Gefangene freilassen.

Waffenruhe

  • Beide Seiten beenden ihre Angriffe und kämpfen nicht weiter.

Soldaten und Waffen

  • Israel zieht seine Soldaten und Soldatinnen nach und nach aus dem Gaza-Streifen ab.
  • Die Hamas soll ihre Waffen abgeben und keine Macht mehr haben.

Sicherheit und Hilfe

  • Fachleute und Sicherheitskräfte aus verschiedenen Ländern helfen, Ordnung zu halten, damit Menschen wieder sicher leben können.

Übergangs-Regierung

  • Es ist eine Übergangs-Regierung geplant, an der palästinensische Fachleute und internationale Expertinnen und Experten mitarbeiten.

 

Was Mädchen brauchen, damit Träume wahr werden

Was Mädchen brauchen, damit Träume wahr werden

Nicht überall auf der Welt haben Mädchen die gleichen Rechte wie Buben. Da muss in einigen Ländern noch viel getan werden. Um daran zu erinnern, ist der 11. Oktober der Weltmädchentag.

Am 11. Oktober ist Weltmädchen-Tag: An diesem Tag geht es um die Rechte der Mädchen
Plan International / Abdul-Manaph Ouro-Djeri

Mehr als 130 Millionen Mädchen weltweit gehen nicht zur Schule. Nicht, weil sie krank sind oder keine Lust haben, sondern weil sie Mädchen sind.

Seit 13 Jahren macht der Weltmädchen-Tag darauf aufmerksam. An diesem Tag wird weltweit gezeigt: Mädchen haben die gleichen Rechte wie Buben. Überall auf dieser Welt.

Hilfe mit Plan

Es gibt Organisationen, die etwas verändern wollen. Eine davon ist Plan International. Sie hilft Mädchen in Afrika, Asien und Lateinamerika dabei, zur Schule zu gehen. Dazu werden Schulen gebaut, Lehrkräfte ausgebildet und Familien davon überzeugt, wie wichtig Bildung ist. Plan International kämpft auch gegen Kinder-Heirat und setzt sich dafür ein, dass Mädchen ihr Leben selbst bestimmen können.

Gegen Kinder-Ehe

In einigen Ländern werden Mädchen sehr jung verheiratet. Das kommt vor allem in armen Familien vor. Oder weil es an Bildung fehlt. So ist es auch in Togo, einem Land in Westafrika. Obwohl das Gesetz 18 Jahre für die Ehe vorschreibt, werden viele Mädchen früher verheiratet.

Roumana entkam knapp. Mit zehn Jahren wollte ihre Tante sie zu einer Ehe zwingen. Plan International und eine andere Organisation halfen ihr und halfen ihr dabei, eine Lehrstelle zu finden. Heute ist Roumana 17 Jahre alt und arbeitet als Schneiderin. Jetzt entscheidet sie selbst über ihr Leben.

Bildung für eine bessere Zukunft

Frühe Ehen führen oft dazu, dass Mädchen die Schule abbrechen. Ohne Abschluss haben sie später weniger Chancen auf Arbeit. Deshalb hat Plan International Programme ins Leben gerufen, die frühe Ehen verhindern und dafür sorgen, dass Mädchen zur Schule gehen können.

Auch die 17-jährige Sopheak aus Kambodscha (ein Land in Südost-Asien) engagiert sich. Sie leitet einen Jugend- und Kinderclub. Dort hilft sie Mädchen beim Schulbesuch. Dort reden Jugendliche über Kinderehen und warum sie die Schule abbrechen. Sopheak hat erreicht, dass mehrere Mädchen wieder zur Schule gehen. Das zeigt, dass solche Projekte wirken.

Beruf trotz Behinderung

Balkumari, 23, lebt in Nepal (ein Land in Südasien im Himalaya). Sie betreibt mit drei Freundinnen einen Imbiss. Früher hätte sie sich das nicht vorstellen können, denn die vier sind gehörlos. Viele Menschen mit Behinderung finden schwer Arbeit. Das Programm YEED von Plan International hat ihnen dabei geholfen, einen Beruf zu finden. So konnten sie ihr eigenes Geld verdienen.