Autor: Michaela Kanatschnig

Wonach riecht eigentlich Regenwurm-Kot?

Ein neues Zuhause für Susan

Als junges Mädchen musste Susan vor dem Krieg flüchten. Heute ist sie erwachsen und in ihrer neuen Heimat geblieben. Wir haben gefragt, wie es ihr dort geht.

Susan als Kind und wie sie heute aussieht
Foto: Adobe Stock/privat
Das Buch „Von weit her“ erzählt die Geschichte von Susan
Orlanda Verlag

Der Krieg im Libanon zwang Saoussan und ihre Familie vor vielen Jahren, in ein weit entferntes Land zu flüchten. Sie flogen mit dem Flugzeug nach Kanada. Nach ihrer Flucht schrieb Saoussan ein Buch darüber, wie es ist, als Kind in einem fremden Land anzukommen. Es heißt „Von weit her“ und ist ein Bilderbuch ab 5 Jahren. Heute ist Saoussan erwachsen. Sie lebt noch immer in Kanada. Für uns hat sie sich noch einmal an die Zeit damals erinnert.

Susan, wie alt bist du?

Ich bin 37 Jahre alt.

Als junges Mädchen musstest du mit deiner Familie vor dem Krieg im Libanon nach Kanada flüchten. Wie lange hat es gedauert, bis du dich in Kanada zuhause gefühlt hast?

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich denke, dass es nur ein paar Jahre gedauert hat, bis Kanada mein Zuhause geworden ist.

Wer hat dir damals dabei geholfen, dich in dem neuen Land wohlzufühlen?

Ich hatte von Anfang an zwei enge Freunde. Obwohl wir nicht miteinander sprechen konnten, fühlte ich mich bei ihnen sehr sicher und willkommen.

Was war dein Lieblingsfach in der Schule?

Englisch. Ich liebte es, zu lesen.

Was hast du als Kind gerne gespielt?

Am liebsten habe ich gelesen. Die örtliche Bücherei war mein zweites Zuhause, das war für mich ein magischer Ort.

Wolltest du je zurück in den Libanon?

Nein, nie. Obwohl ich im Libanon geboren wurde, habe ich mich nie als Libanesin gefühlt. Also hatte ich auch nie den Wunsch, jemals dorthin zurückzukehren.

Welchen Beruf hast du?

Ich arbeite als Beamtin in der Regierung von Kanada.

Als du nach Kanada gekommen bist, hast du deinen Namen von Saoussan in Susan geändert, warum?

Ich liebte alles an Kanada und ich wollte eine Kanadierin sein, also änderte ich meinen Namen in Susan. Saoussan ist der arabische Name für Susan, also lag es auch nahe, dass ich mich Susan nenne.

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Beim Buttenwerfen wird das Ei in eine kleine Grube gelegt
Foto: Adobe Stock
Wenn die Münze im Ei stecken bleibt, hat der Werfer gewonnen und bekommt das Ei
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Ei auf Münze werfen

Bei diesem Spiel muss eine geworfene Münze in einem Osterei stecken bleiben. Das funktioniert so: Ein Spieler hält das Ei in seiner Hand, der andere versucht mit einer Münze, das Ei zu treffen. Wenn die Münze im Ei stecken bleibt, hat der Werfer gewonnen und bekommt das Ei. In der Schweiz heißt dieses Spiel „Zwängerle“ und dort spielt man es so: Die Erwachsenen werfen eine Münze auf ein hartgekochtes Ei, das von einem Kind in der Hand gehalten wird. Bleibt die Münze im Ei stecken, bekommt der Erwachsene Münze und Ei. Doch wenn sie abprallt, darf das Kind sowohl Ei als auch Münze behalten.

Buttenwerfen

Ein ähnliches Spiel ist das Buttenwerfen. Dabei wird das Osterei in eine kleine Grube gelegt, die in den Boden gegraben worden ist. Nun versucht man, ein Geldstück so zu werfen, dass dieses im Ei stecken bleibt. Wenn das gelingt, dann gehört das Ei dem, der die Münze geworfen hat.

"Alea Aquarius": Sophia stellt ein neues Kinderbuch vor

"Alea Aquarius 7": Sophia stellt ein neues Kinderbuch vor

Kinderreporterin Sophia (10) hat den siebenten Band von „Alea Aquarius“ gelesen. Hier erfährst du, wie es ihr gefallen hat und wie du eine Ausgabe davon gewinnen kannst.

Sophia hat „Alea Aquarius“ sehr gern gelesen
privat
Der neue Band hat 464 Seiten

Kinderreporterin Sophia (10) aus Fürstenfeld hat für die Kleine Kinderzeitung  zu einem besonderen Buch gegriffen: „Alea Aquarius 7 – Im Bannkreis des Schwurs“.

Worum geht’s?

Sophia: „In „Alea Aquarius 7 – Im Bannkreis des Schwurs“ geht es um eine Bande Kinder namens „Alpha Cru“. Gemeinsam segeln die Kinder Sammy Draco, Tess Taurus, Lennox Scorpio, Ben Libra und Alea Aquarius übers Meer. Die Kinder sind alle zwischen 9 und 18 Jahre alt und jedes hat schon Schlimmes erlebt. Jetzt aber sind sie wie eine Familie und helfen sich gegenseitig und versuchen, böse Machenschaften in den Ozeanen aufzudecken. Alea ist ein Meermädchen und es gibt viele verschiedene fantastische Meeresbewohner und –tiere.

Im 7. Band sucht Alea Aquarius ihre Zwillingsschwester, von der sie als Kleinkind getrennt wurde. Doch als sie Anthea, so heißt ihre Schwester, gefunden hat, wird diese von dem Bösewicht der vorigen Bände entführt. Den Namen verrate ich nicht, denn man kommt erst in Band 3 drauf, dass er böse ist. Alea versucht nun, Anthea zu finden und zu befreien. Kann Alea ihre Schwester mithilfe der Alpha Cru befreien?

Wie hat es dir gefallen?

Sophia:Mir gefiel dieser Band sehr gut. Ich finde es toll, dass Alea endlich zu Anthea fand, seit dem 2. Band habe ich auf diesen Moment gewartet. Besonders ist dieser Band für mich auch, weil die Autorin, Tanya Stewner, ein paar Exemplare, darunter auch meines, persönlich gewidmet hat. Da meine Mama eine der ersten war, die eines bestellt hat, habe ich jetzt eine wunderschöne an mich gerichtete Widmung in meinem Lieblingsbuch.“

Du kannst gewinnen!

Du möchtest mehr über Alea Aquarius erfahren? Dann hast du vielleicht Glück, denn wir verlosen mehrere Exemplare des siebenten Bandes von „Alea Aquarius – Im Bannkreis des Schwurs“.

Beantworte dafür folgende Frage: Wie heißt die Zwillingsschwester von Alea Aquarius? Schick uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort an: kinderzeitung@kleinezeitung.at, Kennwort: Alea Aquarius. Gib bitte auch die Adresse und Telefonnummer deiner Eltern an. Einsendeschluss ist der 20. März 2022.

Bitte beachten: Für die Teilnahme ist das Einverständnis des gesetzlichen Vertreters notwendig. Keine Barablöse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutzinformation unter kleinezeitung.at/kinderzeitung

Alle Infos zum Buch

„Alea Aquarius 7 – Im Bannkreis des Schwurs“, von  Tanya Stewner, Verlag Oetinger, 464 Seiten, ab 10 Jahren, 18,95 Euro.

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Felix
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Aufruf an alle Kinder: Bastle eine Taube für den Frieden

Aufruf an alle Kinder: Bastle eine Taube für den Frieden

Die Friedenstaube steht für den Wunsch nach Frieden unter den Menschen. Schick uns dein Kunstwerk!

Die Taube ist ein Zeichen für den Frieden
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Kinderzeitungen aus aller Welt rufen Kinder gemeinsam auf für den Frieden zu zeichnen und zu basteln
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Wir starten gemeinsam mit Kinderzeitungen aus aller Welt eine Aktion: Male, bastle oder falte eine, gerne auch bunte, Friedenstaube und bring sie bei dir daheim an – zum Beispiel im Fenster.

Wir sollen dein Kunstwerk veröffentlichen? Dann schick uns dein Foto sowie die Adresse und Telefonnummer deiner Eltern an kinderzeitung@kleinezeitung.at, Kennwort: Frieden.

Das brauchst du:

  • 2 weiße Pappteller
  • Papier
  • Klebstoff
  • Schere
  • schwarzen Filzstift
  • ein grünes Zweiglein
  • Anglerschnur, Nadel (falls du deine Friedenstaube aufhängen willst)

So geht‘s:

1. Zeichne auf Papier den Körper und zwei Flügel deiner Taube vor.

Foto: Kanatschnig

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2. Schneide diese drei Vorlagen nun aus und lege sie auf die Pappteller. Nun kannst du die Vorlagen nachzeichnen. Schneide nun die drei Teile aus den Papptellern aus.

Foto: Kanatschnig

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3. Jetzt kannst du deiner Taube ein schwarzes Auge aufmalen und die Flügel an den Körper kleben. Zum Schluss klebst du hinter den Schnabel noch ein grünes Zweiglein. Wenn du magst, kannst du oben ein Loch einstechen und mit Anglerschnur die Taube ins Fenster hängen

So geht Freundschaft im Internet

So geht Freundschaft im Internet

Du triffst deine Freunde überall, auch im Netz? Dann haben wir ein paar Tipps für dich.

Deine Freunde kannst du auch im Internet treffen
Deine Freunde kannst du auch im Internet treffen
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Spätestens seit Corona ist klar: Wahre Freundschaft gibt es auch im Internet. Wenn man sich nicht in der echten Welt treffen kann, dann eben online, um miteinander zu quatschen, zu spielen oder gemeinsam Filme anzuschauen. Und wie im echten Leben gibt es auch für die Online-Welt einige wichtige Regeln, damit es für deine Freunde und dich auch dort lustig bleibt.

Sei nett im Internet

Behandle deine Freunde auch online so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest. Wenn du aus Langeweile oder Spaß etwas Schlechtes über andere ins Netz stellst, kann das derjenigen oder demjenigen sehr weh tun und einen Streit oder sogar eine Strafe zur Folge haben.

Wenn du von jemandem über längere Zeit hinweg geärgert wirst und du dir selber nicht mehr helfen kannst, bitte einen Erwachsenen, dem du vertraust, um Hilfe. Wenn dir jemand gemeine Sachen auf dein Handy schickt oder über dich im Internet schimpft, hebe alles auf und lösche nichts. Cybermobbing (sprich: saybamobbing) ist kein Spaß, sondern verboten und sogar strafbar.

Lass dich nicht stressen

Was haben wir heute in Mathe für eine Hausaufgabe? Kann mir jemand die Aufgabe für Deutsch schicken? Wann ist nochmal die Geburtstagsparty von Flo? So ein Nachrichtendienst wie WhatsApp kann ganz schön stressen. Du fühlst dich von einer WhatsApp-Gruppe genervt? Dann schalte die Benachrichtigungen für eine Zeit lang stumm. Du kannst auch die Funktion, wann du zuletzt online warst, ausschalten. Dann weiß niemand, wann du online bist und wann nicht.

Blockieren hilft

Und noch etwas: Auch Online-Freunde können manchmal nerven. Was du tun kannst: Sag ganz klar „Nein!“ oder „Stopp!“ und wenn es nicht aufhört, kannst du die Person blockieren und dich zurückziehen.

Was ist der Safer Internet Day?

Am 8. Februar ist der Safer Internet Day (sprich: sejfainternetdej), was so viel heißt wie „Tag des sicheren Internets“. Dabei geht es darum, das Internet sicher zu nutzen. In Österreich laufen unter diesem Motto den ganzen Monat Februar über verschiedene Projekte. Mit dem Hashtag (sprich: häschtäg) #SID2022AT findest du viele Infos zu Internetthemen.

Hier findest du mehr Informationen und Hilfe:

www.rataufdraht.at   Ruf an, wenn du Hilfe oder jemanden zum Reden brauchst: 147 (ohne Vorwahl)

www.saferinternet.at  Hier gibt es Tipps und Hilfe für deine Eltern zur sicheren Internet- und Handynutzung

Glaub nicht alles, was du siehst

Glaub nicht alles, was du siehst

Hasenohren, Katzenschnauze: Mit Filtern kannst du Bilder lustig verändern. Doch manche können auch traurig machen.

Tierfilter sind lustig
Tierfilter sind lustig
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Barbara Buchegger
Barbara Buchegger ist Expertin für sicheres Internet
KK/saferinternet

Filter im Internet gibt es viele: Mit Tierfiltern zum Beispiel kannst du dir selbst Hasenohren oder eine Katzenschnauze ins Gesicht zaubern. Neben diesen lustigen „Verkleidungen“ für dein Gesicht gibt es aber noch viele andere Filter: Solche etwa, die Personen hübscher oder schlanker aussehen lassen, als sie in Wirklichkeit sind.

Auf Instagram zum Beispiel sind fast alle Bilder durch einen solchen Filter verändert worden. Solche Schönheitsfilter sind allerdings ein Problem.

Nicht echt

Barbara Buchegger arbeitet bei Saferinternet (sprich: sejfainternet) und berät Erwachsene und Jugendliche zu wichtigen Themen im Netz. Sie sagt: „Viele Fotos im Netz sind bearbeitet, sie wurden aus einem bestimmten Winkel aufgenommen und die Personen sehen hübscher und schlanker aus, als sie in Wahrheit sind.

Neidisch und eifersüchtig

Solche Dinge haben Einfluss auf uns, wenn wir sie anschauen. Sie können uns neidisch oder eifersüchtig machen. Oder auch traurig: „Wenn ich diese unfassbar schöne Person sehe und feststelle, dass ich nie so werden kann wie sie – dann macht mich das traurig“, sagt Barbara.

Verschieb die weiße Linie, um die Person mit und ohne Schönheitsfilter zu sehen.

Dabei ist das vollkommen unberechtigt, denn jeder Mensch besitzt Eigenschaften, die schön sind. Es ist wichtig, die zu entdecken.

Außerdem solltest du wissen: Kaum jemand sieht im echten Leben aus wie auf Instagram.

Die Sache mit dem Daumen

Es muss auch gar nicht immer darum gehen, möglichst viele Likes (sprich: laiks) für ein Bild zu bekommen. Auf Instagram kannst du die „Gefällt mir“-Angaben auch verbergen.

Was ist der Safer Internet Day?

Am 8. Februar ist der Safer Internet Day (sprich: sejfainternetdej), was so viel heißt wie „Tag des sicheren Internets“. Dabei geht es darum, das Internet sicher zu nutzen. In Österreich laufen unter diesem Motto den ganzen Monat Februar über verschiedene Projekte. Mit dem Hashtag (sprich: häschtäg) #SID2022AT findest du viele Infos zu Internetthemen.

Hier findest du mehr Informationen und Hilfe:

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So bist du sicher im Netz unterwegs

So bist du sicher im Netz unterwegs

Das Internet ist ein spannender Ort. Doch nicht alles dort ist gut für dich. Wir zeigen dir, wie du das Netz sicher nutzt.

Das Internet lässt sich mittlerweile überallhin mitnehmen
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Barbara Buchegger
Barbara Buchegger ist Expertin für sicheres Internet
KK/saferinternet

Außer Eis essen kann man in der Welt des Internets eigentlich beinahe die gleichen Dinge machen wie in der echten Welt: Im Internet kannst du spielen, dich unterhalten, lachen, Musik hören und und und…

Dein Status?

Kein Wunder also, dass auch sehr viele Kinder diese spannende Online-Welt für sich entdeckt haben. Denn obwohl manche Programme, wie zum Beispiel der Nachrichtendienst WhatsApp, erst ab 16 Jahren erlaubt sind, werden sie dennoch bereits von Jüngeren genutzt.

Barbara Buchegger arbeitet bei „Saferinternet“ (sprich: sejfainternet) und ist Expertin für Internetsicherheit. Sie berät Kinder und Erwachsene und ist viel in Volksschulen unterwegs. Sie sagt: „Egal in welche Volksschulklasse wir gehen, wir merken, auch dort sind WhatsApp und TikTok ein Thema für die Kinder.“

Und  bevor sie es geheim machen, hält es Barbara Buchegger für gescheiter, den Kindern im Umgang mit solchen Programmen zu helfen. Denn eines ist klar: „Klassengruppen auf WhatsApp sind extrem wichtig. Und wenn ich da nicht dabei bin, bekomme ich ganz viele Infos nicht.“ Das kann sehr kränkend und verletzend für manche Kinder sein.

Denn beim Versenden von Nachrichten erlebt man auch viel miteinander, man unterstützt sich und teilt spaßige Dinge miteinander. „Es ist wie in der großen Pause“, sagt Barbara.

Doch so großartig Handy und Internet auch sind, ein paar Dinge musst du dabei beachten. Wir haben einige Tipps für dich, damit das Internet ein sicherer Ort für dich bleibt.

Meine Sache!

Gib keine persönlichen Dinge wie deinen Namen, deine Adresse oder deine Telefonnummer im Internet von dir preis. Du kannst anderen natürlich mitteilen, dass du gern Spaghetti isst oder deine Meerschweinchen voll kuschelig sind. Internet-Expertin Barbara rät aber sogar davon ab, die Namen deiner Haustiere zu verraten. Warum? Viele Menschen benutzen die Namen ihrer Haustiere als Passwort. Private Infos gehören aber nicht ins Netz.

Mach den Test!

Freundschaften sind etwas Tolles, auch online. Doch nicht immer ist im Internet klar, mit wem du es zu tun hast. Manche Erwachsene geben sich im Netz als Kinder aus, um jungen Menschen Schaden zuzufügen. Wenn du  nicht weißt, ob dein Gegenüber ein Kind ist oder er nur so tut, als wäre er ein Kind, mach einen Test: Der Online-Freund oder die Online-Freundin soll ein Milchpackerl mit dem Ablaufdatum vors linke Ohr halten und in den nächsten zwei Minuten ein Foto davon an dich schicken. Wenn dann Ausreden kommen, stimmt wahrscheinlich etwas nicht. Dann ist es besser, du ziehst dich zurück und suchst dir andere Freunde.

Steig aus!

So eine WhatsApp-Gruppe kann auch ganz schön stressig sein, weil man oft das Gefühl hat, immer gleich auf eine Nachricht antworten zu müssen. Das musst du aber gar nicht. Du kannst in den Einstellungen auch festlegen, dass niemand sieht, wann du zuletzt online warst. Lass dir dabei von deinen Eltern helfen. Wie es genau geht, findet ihr unter www.saferinternet.at.

Und wenn es dir zu viel wird, kannst du die Gruppe auch einmal für eine Weile auf stumm schalten.

Das Internet vergisst nicht!

Veröffentliche keine Fotos, Videos oder Texte, die dir oder anderen unangenehm sein könnten. Wurden Inhalte einmal im Internet verbreitet, ist es fast unmöglich, sie wieder zu entfernen! Das Veröffentlichen oder Verschicken von Fotos oder Videos, die andere Personen lächerlich machen, ist außerdem gar nicht erlaubt.

Reden hilft!

Wenn es dir schlecht geht, weil du etwas Seltsames oder Gruseliges im Internet gesehen hast, dann rede darüber! Erzähle einem Erwachsenen, dem du vertraust und der nicht gleich schimpft, davon.

Was ist der Safer Internet Day?

Am 8. Februar ist der Safer Internet Day (sprich: sejfainternetdej), was so viel heißt wie „Tag des sicheren Internets“. Dabei geht es darum, das Internet sicher zu nutzen. In Österreich laufen unter diesem Motto den ganzen Monat Februar über verschiedene Projekte. Mit dem Hashtag (sprich: häschtäg) #SID2022AT findest du viele Infos zu diesem besonderen Tag.

Hier findest du mehr Informationen und Hilfe:

www.rataufdraht.at   Ruf an, wenn du Hilfe oder jemanden zum Reden brauchst: 147 (ohne Vorwahl)

www.saferinternet.at  Hier gibt es Tipps und Hilfe für deine Eltern zur sicheren Internet- und Handynutzung

Experiment: Seifenblasen aus Eis

Seifenblasen aus Eis

Draußen ist es kalt? Dann ist es die perfekte Zeit, um Seifenblasen gefrieren zu lassen. Wir zeigen dir, wie es geht.

Seifenblasen aus Eis sind einfach selbst zu machen
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Gefrorene Seifenblase
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Du brauchst:
  • 200 Milliliter Leitungswasser
  • 35 Milliliter Maissirup
  • 35 bis 40 Milliliter Spülmittel
  • 2 Esslöffel Zucker
  • einen Seifenblasenstab
  • eine Schüssel
  • Temperaturen unter minus 10 Grad Celsius
So geht’s:
  1. Verrühre zunächst Leitungswasser, Maissirup, Spülmittel und Zucker gut in einer Schüssel.
  2. Stell die Schüssel mit der Flüssigkeit dann für ungefähr 20 Minuten ins Gefrierfach.
  3. Ist das Gemisch kalt genug, heißt es warm anziehen und ab nach draußen!
  4. Such dir eine kalte Oberfläche und puste mit dem Seifenblasenstab vorsichtig eine Seifenblase darauf. Dafür brauchst du anfangs vielleicht etwas Geduld. Wenn du sehr ruhige Hände hast, kannst du auch versuchen, die Seifenblase wieder mit dem Stab aufzufangen.
  5. Nun kannst du zusehen, wie die Seifenblase langsam gefriert und sich dabei allmählich zarte Eiskristalle bilden.

    Wichtig! Kinder dürfen nicht ohne Aufsicht der Erziehungsberechtigten, Eltern oder Lehrenden Rezepte für Kräuteranwendungen etc. verwenden bzw. Mittel (Öle, Cremen etc.) herstellen!

 

 

"Feuerblut": Felix stellt das neueste Kinderbuch vor

"Feuerblut": Felix stellt das neueste Kinderbuch vor

Heute erscheint das neue Kinderbuch „Feuerblut – Der Schwur der Jagdlinge“ in 20 Ländern weltweit. Unser Kinderreporter Felix (9) hat es schon gelesen. Und du kannst es gewinnen!

Felix hat
Felix hat „Feuerblut“ schon gelesen
KK/Privat

Kinderreporter Felix (9) aus Fürstenfeld hat für die Kleine Kinderzeitung  zu einem besonderen Buch gegriffen: „Feuerblut – Der Schwur der Jagdlinge“. Felix durfte das Buch übrigens bereits vorab lesen, das heißt, bevor es in den Geschäften zu kaufen ist.

Worum geht’s?

Felix (9): In dem Buch ‚Feuerblut – der Schwur der Jagdlinge‘ geht es um Zwölf, ein Mädchen, dessen Familie gestorben ist. Weil sie dafür dem Höhlenclan die Schuld gibt, macht sie eine Jägerausbildung. Sie will ihre Familie rächen. Eigentlich sollen die Jäger aber nicht gegen den Höhlenclan kämpfen, sondern die Dorfbewohner vor den Kobolden beschützen. Der Schwur der Jagdlinge besagt nämlich, dass man jedem Clan dienen soll. Doch als Sieben, ein anderes Mädchen in der Jägerloge – das ist die Schule der Jagdlinge – entführt wird, kommt alles anders. Gemeinsam mit Sechs und Fünf, zwei Buben aus der Jägerloge, versucht Zwölf das Mädchen Sieben zu befreien und erlebt ein gefährliches Abenteuer.

Wie hat es dir gefallen?

Felix: „Ich fand das Buch sehr toll und spannend, da ich Fantasy-Bücher liebe. Ich würde es cool finden, wenn es eine Jägerausbildung wie in dem Buch geben würde, wo man lernt, wie man Monster mit Magie besiegen kann.“

Du kannst gewinnen!

Du möchtest mehr über die sieben Clans und den Kampf gegen die Dunkelheit erfahren? Dann hast du vielleicht Glück, denn wir verlosen fünf brandneue Exemplare des ersten Bandes von „Feuerblut – Der Schwur der Jagdlinge“. Beantworte dafür folgende Frage: Wie heißt das Mädchen, dessen Familie gestorben ist? Schick uns eine E-Mail mit der richtigen Antwort an: kinderzeitung@kleinezeitung.at, Kennwort: Feuerblut. Gib bitte auch die Adresse und Telefonnummer deiner Eltern an. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2021.
Bitte beachten: Für die Teilnahme ist das Einverständnis des gesetzlichen Vertreters notwendig. Keine Barablöse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutzinformation unter kleinezeitung.at/kinderzeitung

Alle Infos zum Buch

Das Buch: „Feuerblut – Der Schwur der Jagdlinge“ von Aisling Fowler erscheint am 23. November 2021 im  Dragonfly-Verlag, 304 Seiten, ab 12 Jahren, 14,95 Euro.

Unser Buchkritiker

Felix Painsipp ist neun Jahre alt. Er spielt gerne Tennis und Fußball. Und er interessiert sich für andere Zeitalter. Seine Lieblingstiere sind Huskys und Wölfe. Er spielt Klavier und interessiert sich für fremde Länder. Felix schießt auch gerne mit Pfeil und Bogen, die er selbst geschnitzt hat. Und er spielt gerne mit Sophia, seiner Schwester.

Am liebsten liest Felix: „Moonlight Wolves“, „Die fünf Freunde“ und „Beast Changers“. Er mag Bücher, die in anderen Zeiten spielen wie  „Roman Quest“; „Ich, Zeus und die Götter vom Olymp“, „Ich, Cäsar und die Bande vom Capitol“ und auch alle anderen Bände. Und natürlich liest Felix gerne „Harry Potter“.

Felix
Felix mag Bücher, die in anderen Zeiten spielen Foto: privat

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Ein neuer Fabrikant für die Schokoladenfabrik

Ein neuer Fabrikant für die Schokoladenfabrik

Die Geschichte „Charlie und die Schokoladenfabrik“ wird es 2023 als Filmmusical geben.

Süß und klebrig ist die Welt von Willy Wonka
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Er wird Willy Wonka spielen: Timothée Chalamet
Er wird Willy Wonka spielen: Timothée Chalamet
Imago

Willy Wonka besitzt etwas, wovon viele Kinder träumen: eine eigene Schokoladenfabrik. In Roald Dahls Geschichte „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist der seltsame Herr mit dem Zylinderhut der Chef dieses riesigen Süßigkeitentraums. Viele kennen die Erzählung von dem Buben Charlie, der einen Besuch in der Fabrik gewinnt. Doch dieses Mal sollen die Zuschauer auch erfahren, wie Wonka denn eigentlich zum Fabrikanten geworden ist.

Derzeit wird gedreht

Dafür wird derzeit gedreht, und zwar ein Filmmusical, also ein Film, in dem die Schauspieler auch sehr oft singen. Der Schauspieler Timothée Chalamet (sprich: timmoteh schalameh) wird Willy Wonka spielen. Neben Chalamet in der Titelrolle sind viele Stars an Bord, darunter Oscar-Preisträgerin Olivia Colman (sprich: kolmän) und Komiker Rowan Atkinson (sprich: rouänn ätkinson), besser bekannt als „Mr. Bean“.

Der Film soll im März 2023 in die Kinos kommen. Zwei Verfilmungen des bittersüßen Stoffs gibt es bereits.