Kein „Zeugnis“ zu Semesterende

Kein „Zeugnis“ zu Semesterende

Warum heuer die Schulnachrichten auf sich warten lassen.

Auch zu Semesterende wirbelt Corona alles durcheinander
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Bald starten die Semesterferien! Am Freitag (29. Jänner) beginnen sie in Wien und Niederösterreich, eine Woche später dann in allen anderen Bundesländern. Auch zu Semesterende ist heuer wegen Corona alles anders. Warum, fragst du dich? Weil derzeit viele Kinder zu Hause im Heimunterricht lernen, werden zu Semesterende keine Schulnachrichten verteilt.

Wann bekomme ich meine Schulnachricht?

Dein „Zeugnis“ bekommst du an einem der ersten beiden Schultage nach den Ferien. In Wien und Niederösterreich also am 8. und 9. Februar, in den restlichen Bundesländern am 15. und 16. Februar. Dass es heuer zwei Tage sind, auch dafür gibt es einen Grund. Nach den Ferien wird ja wieder in Gruppen unterrichtet. Die Gruppen sollen sich tageweise abwechseln. Das bedeutet, an einem Tag gehst du in die Schule, am anderen hast du einen Hausübungstag. Das soll dabei helfen, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet. Diese Regelung gilt für Kinder bis 14 Jahre.

Ausnahme

Für Kinder in sogenannten „Übergangsklassen“ gibt es eine Ausnahme. Sie können ihre Schulnachricht wie sonst üblich am letzten Schultag vor den Semesterferien abholen. Was Übergangsklassen sind? Das sind die vierte, achte und neunte Schulstufe. Willst du zum Beispiel im nächsten Schuljahr von der Volksschule in ein Gymnasium wechseln, dann brauchst du die Schulnachricht, um dich anzumelden. Deshalb gibt es diese Ausnahme.

Angst vor schlechten Noten?

Du bist nicht so gut mitgekommen im Heimunterricht? Mach dir keine Sorgen! Mit der Schulnachricht wird dir gezeigt, wo du stehst. Du hast noch ein ganzes Semester Zeit, gut mitzuarbeiten und viel dazuzulernen.

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