COP26: im Einsatz für den Klimaschutz

COP26: im Einsatz für den Klimaschutz

In Schottland verhandeln Politikerinnen und Politiker aus der ganzen Welt darüber, wie es mit dem Klimaschutz weitergehen soll. Auch Jugendliche aus Österreich sind dabei.

Vor dem Start der Weltklimakonferenz gab es schon Proteste
Foto: Imago

Weltklimatreffen in Schottland: Ab Sonntag (31. Oktober) verhandeln Politikerinnen und Politiker aus aller Welt über Maßnahmen, die das Klima besser schützen sollen. Bei der sogenannten „COP26“ geht es vor allem um die Erderwärmung. Diese soll nämlich aufgehalten werden. Wie? Darüber wird beim Weltklimatreffen beraten.

Junge aus Österreich mit dabei

Vergangene Woche hat der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen eine Gruppe von Jugendlichen nach Schottland verabschiedet. Die Jugendlichen nehmen nämlich an der Weltklimakonferenz teil und sollen dort mitarbeiten. „Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ich Spezialagenten auf eine Mission verabschiede. Sozusagen 007 – im Einsatz für den Klimaschutz“, sagte der Bundespräsident.

Was ist das Ziel?

Auf der Weltklimakonferenz sollen sich die Politikerinnen und Politiker im besten Fall darauf einigen, welche Maßnahmen für den Klimaschutz weltweit gesetzt werden. Wichtig ist, dass alle Länder mitmachen und an einem Strang ziehen. Es geht darum, die Erderwärmung auf möglichst unter eineinhalb Grad zu begrenzen. Gerade wird es nämlich auf der Erde immer wärmer.

Warum ist das so? Die Industrie trug und trägt viel zur Erderwärmung und zum Klimawandel bei. Dort wird nämlich viel von einem schädlichen Gas erzeugt, und zwar vom Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Es ist hauptverantwortlich für die Erderwärmung und den Klimawandel. Mit Industrie ist übrigens gemeint, dass Dinge in großen Fabriken und nicht in kleinen Werkstätten hergestellt werden, zum Beispiel Autos, aber auch Lebensmittel oder Kleidung.

Was passiert, wenn es auf der Erde immer wärmer wird?

Steigt die Temperatur weiter, sind die Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen auf der Erde schlimm. Mehr und stärkere Unwetter, Regenfälle, Dürren oder Waldbrände wären möglich. Und: Viele Pflanzen und Tiere würden aussterben, wenn es weiter immer wärmer wird.

In dem Video kannst du die Jugendlichen bei der Verabschiedung beim Präsidenten sehen: