Warum die Erde ins Schwitzen kommt

Warum die Erde ins Schwitzen kommt

Dass wir mit den Abgasen unserer Autos und Fabriken unserem Planeten schaden, wissen wir längst. Es ist höchste Zeit, etwas dagegen zu tun.

Auf der Erde wird es immer wärmer
Credit: Adobe Stock

Würde es Eisbären, Pinguinen und Robben besser gehen, wenn sie die Erde nicht mit uns teilen müssten? Auf jeden Fall, sind sich Experten inzwischen einig. Denn mit den Abgasen unserer Autos, Flugzeuge und Fabriken tragen wir dazu bei, dass es auf unserer Erde immer wärmer wird. Das führt dazu, dass das Eis am Nordpol und am Südpol schmilzt. Dadurch verlieren die Tiere, die dort leben, ihren Lebensraum. Inzwischen leiden auch viele Menschen an diesem Wandel des Klimas. Denn wenn Eis schmilzt, wird es zu Wasser, dadurch steigt der Meeresspiegel an und es kommt immer öfter zu schweren Überschwemmungen in Regionen, die am Meer liegen. Anderswo gibt es öfter verheerende Dürrekatastrophen und heftige Stürme.

Kohle und Erdöl

In bestimmten Abständen finden sogenannte Klimakonferenzen statt. Dort beraten Politiker aus allen Ländern darüber, was man tun muss, um den Klimawandel zu verlangsamen. Um das zu erreichen, muss man vor allem dafür sorgen, dass in Zukunft weniger Kohlendioxid freigesetzt wird. Denn wenn von diesem Gas zu viel freigesetzt wird, beschleunigt das den Klimawandel.

Obwohl wir wissen, wie schädlich Kohlendioxid für unsere Umwelt ist, schaffen wir es seit vielen Jahren nicht, das Problem zu lösen. Wir müssten dafür nämlich auf so manche Dinge verzichten und das Leben wäre nicht so bequem. Dieses Gas entsteht, wenn man Erdöl oder Kohle verbrennt, um Energie zu erzeugen. Diese Energie brauchen wir zum Heizen, Kochen, für unsere Fernseher, um das Handy aufzuladen, um auf einem Computer arbeiten zu können, und für viele andere Dinge. Aber auch Autos, Busse, Flugzeuge, Kohlekraftwerke und Fabriken setzen Kohlendioxid frei.
Da auf der Erde immer mehr Menschen leben, die immer mehr Energie brauchen, wird auch immer mehr Kohlendioxid freigesetzt. Für das Klima ist das verheerend, denn je mehr von diesem Gas freigesetzt wird, desto schneller wandelt sich das Klima auf der Welt.

Sonne und Wind

Verlangsamen lässt sich der Klimawandel also nur, wenn wir es schaffen, weniger Energie zu verbrauchen. Und wenn wir in Zukunft weniger Erdöl und Kohle verbrennen und stattdessen mehr Energie mit Windrädern und aus der Sonne gewinnen. Doch das funktioniert nur dann, wenn möglichst alle Länder beschließen, sich darum zu kümmern, dass weniger Kohlendioxid freigesetzt wird.

Was ist Kohlendioxid?

Kohlendioxid ist ein Gas. Es setzt sich aus den chemischen Elementen Kohlenstoff und Sauerstoff zusammen. Die chemische Formel für Kohlendioxid lautet CO₂.

Was ist der Treibhauseffekt?

Unsere Erde ist umgeben von einer Gashülle. Diese Hülle nennt man Erdatmosphäre. Die sogenannten Treibhausgase in dieser Hülle sorgen dafür, dass die Wärme, die von der Sonne kommt, auf der Erde bleibt und nicht sofort wieder in den Weltraum verfliegt. Ohne diese Treibhausgase wäre es auf der Erde also bitterkalt. Wenn allerdings zu viel Kohlendioxid in der Luft ist, funktioniert der Treibhauseffekt nicht mehr richtig. Auf der Erde wird es dann immer wärmer und es kommt zu einem Wandel des Klimas.

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