Zu wenig Nahrung: Das passiert mit Hungernden

Zu wenig Nahrung: Das passiert mit Hungernden

Kein Spielen, keine Freude: Kinder, die lange Zeit viel zu wenig zu essen bekommen, werden krank und traurig.

Auch im Jemen, einem Land in Vorderasien, hungern viele Menschen
Foto: Imago

Millionen Menschen auf der Welt haben zu wenig zu essen. Sie müssen täglich hungern. Aber was bedeutet das für den Körper? Wenn man über längere Zeit nur ganz wenig oder schlechtes Essen bekommt, dann hat man irgendwann keine Kraft mehr, um aufzustehen. Kinder, die hungern müssen, können nicht mehr herumlaufen, reden wenig und weinen viel, vor allem wenn man sie berührt.

Unterernährte Kinder wachsen auch weniger, weil in dem wenigen Essen, das sie bekommen, viel zu wenige Vitamine und Nährstoffe stecken. Vitamine und Nährstoffe sind aber lebenswichtig, damit man gesund aufwachsen kann.

Schlecht für das Gehirn

Oft ist die Ernährung auch einseitig, zum Beispiel täglich nur ein Brei aus Mais. Einseitige Ernährung wirkt sich auch schlecht auf das Gehirn aus. Diese Kinder können sich in der Schule nichts merken und sich nicht konzentrieren. Außerdem verlieren viele Kinder ihre Lebensfreude. Sie werden viel schneller krank, weil sie keine Abwehrkräfte haben.

Organisationen wie die „Caritas“, „Ärzte ohne Grenzen“ und viele andere versuchen, diese Kinder langsam „aufzupäppeln“. Zuerst bekommen die jungen Patientinnen und Patienten eine spezielle Milch und eine Paste aus Erdnüssen, die wichtige Vitamine und Nährstoffe erhält. Viele Kinder können die Helferinnen und Helfer damit vor dem Tod retten.

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