Wie sich unsere Essgewohnheiten auf die Artenvielfalt auswirken

Wie sich unsere Essgewohnheiten auf die Artenvielfalt auswirken

Warum es nicht egal ist, welche Lebensmittel wir täglich essen.

Auf Ackerflächen leben weniger Wildtiere als im Wald oder auf Wiesen
Foto: Adobe Stock

Manche Nahrungsmittel sind schlechter für das Klima als andere. Das wissen wir schon lange. Schlecht für das Klima sind etwa Produkte mit Palmöl oder Billigfleisch. Palmöl ist ein Pflanzenöl, das aus den Früchten der Ölpalme gewonnen wird. Um Ölpalmen anzubauen, wird Regenwald niedergebrannt. Billigfleisch stammt aus riesigen Ställen mit Massentierhaltung.

Was viele nicht wissen: Was wir essen, hat auch einen großen Einfluss auf die Artenvielfalt. Je mehr verschiedene Pflanzen- und Tierarten es gibt, desto besser. In den vergangenen Jahren sind jedoch immer mehr Arten von der Erde verschwunden. Schuld ist der Mensch. Expertinnen und Experten warnen, dass in wenigen Jahrzehnten rund eine Million Tier- und Pflanzenarten aussterben könnten.

Welches Essen schadet den Arten mehr?

Umweltschützerinnen und Umweltschützer der Umweltorganisation WWF haben eine Untersuchung gemacht. Dabei haben sie herausgefunden, dass manche Lebensmittel mehr dazu beitragen, dass der Lebensraum von Arten zerstört wird. Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Eier oder Käse schaden der Artenvielfalt mehr als pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Getreide oder Nüsse. Für die Artenvielfalt ist es also besser, mehr Pflanzen zu essen. Dabei ist vor allem regionales Gemüse und Obst gemeint, das gerade auf den heimischen Felder wächst.

Warum ist das so?

Schweine, Kühe und andere Nutztiere brauchen viel Futter. Um das Futter anzubauen, werden Wiesen und Wälder zu Acker gemacht. Das nimmt den Wildtieren und Pflanzen aber ihren Lebensraum.

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