Wie Ochs und Esel in die Krippe kamen

Wie Ochs und Esel in die Krippe kamen

17. Dezember: In den Berichten über die Geburt Christi kommen sie eigentlich gar nicht vor. Trotzdem dürfen sie in keiner Weihnachtskrippe fehlen: der Ochs und der Esel – zwei besondere Tiere.

Esel und Ochse sind bei vielen Krippen ein fixer Bestandteil
Foto: Adobe Stock

Neugierig beobachten sie das Baby, das in ihrem Stall in Bethlehem geboren wurde. Ein ganz besonderes Kind liegt da vor ihnen. Noch ist alles ruhig, aber bald wird es von Besuchern nur so wimmeln. Zuerst kommen die Hirten mit ihren Schafen, dann drei Könige, um das Jesuskind zu bestaunen. Aber die Ersten, die es bewundern dürfen, sind der Ochs und der Esel.

Treu und klug

Auf den meisten Bildern der Heiligen Familie sind die beiden zu sehen. In der Bibel ist aber gar keine Rede von ihnen. Wie kamen sie also zur Krippe? Wahrscheinlich wegen ihrer besonderen Bedeutung: Ochsen und Esel waren wichtige Helfer. Sie zogen den Pflug übers Feld und schleppten schwere Lasten. Sie gelten als gutmütig und treu, und sie sind alles andere als dumm. In dem kleinen Stall zu Bethlehem war also das Wertvollste, was die Menschen damals besaßen: zwei Tiere, die sie zum Überleben brauchten. In dieser bitterkalten Nacht durften die beiden das neugeborene Gotteskind wärmen.