Wie das Internet funktioniert

Wie das Internet funktioniert

Zum „Safer Internet Day“ am 8. Februar: Router, Netzwerk, WLAN: Wir erklären dir, wie das Surfen im Internet möglich ist.

Das Internet ist eine riesige Welt, aber wie funktioniert sie?
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So sieht ein Raum mit Servern aus
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Mit einem Freund oder der Oma videotelefonieren, schnell eine WhatsApp-Nachricht verschicken, ein Video auf Youtube schauen oder Spiele online zocken: Auch du hast mit Sicherheit schon Bekanntschaft mit dem Internet gemacht. Damit zu leben und zu arbeiten, gehört zu den normalsten Dingen auf der Welt. Hinter dem Internet steckt allerdings eine sehr komplizierte Technik. Einfach gesagt, ist das Internet die Zusammenarbeit von unzähligen Computern. Diese tauschen Informationen aus. Das Wort „Internet“ sagt dir schon, wie das Internet funktioniert: „Inter“ heißt „zwischen zwei oder mehreren“ und „net“ ist englisch und bedeutet Netz. Somit bedeutet der Name so viel wie Netz zwischen mehreren Menschen oder Computern. Informationen werden also von einem Computer zu einem anderen gesendet. Besonders große Computer werden auch Rechner genannt.

Wie ist das Internet aufgebaut?

Das Internet besteht aus vier wichtigen Teilen:

  • Server (sprich: sörwer)
  • Router (sprich: ruhter)
  • Kabel
  • Geräte, mit denen man das Internet nutzt. Das können zum Beispiel Computer, Laptops, Tablets, Handys oder Spielkonsolen sein.

WLAN und Kabel

Zu Hause hast du vielleicht sogenanntes WLAN. Das heißt, du kannst deine Geräte ohne Kabel mit dem Internet verbinden. Die Übertragung von Informationen auf dein Handy funktioniert also kabellos. Müssen die Informationen aber weite Strecken zurücklegen, funktioniert das nicht kabellos. Deshalb braucht man Kabel, über die die Informationen geschickt werden. Auf der ganzen Welt sind solche Kabel verlegt. Viele befinden sich auch unter den Ozeanen im Meeresboden und verbinden die verschiedenen Teile der Welt miteinander. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Informationen über Satelliten zu verschicken. Satelliten, die Informationen versenden, nennt man Kommunikationssatelliten.

Was ist ein Server genau?

Ein Server ist sozusagen ein Computer ohne Bildschirm. Auf ihm sind Informationen gespeichert, die sich andere Computer holen können. Übersetzt aus dem Englischen heißt Server so viel wie „Diener“. Er dient anderen also mit Informationen.

Was ist ein Router?

Ein Router ist ein Gerät, das viele von uns auch daheim haben. Es sorgt dafür, dass du ins Internet kannst, um dort die Informationen, die du haben willst, zu bekommen. Wenn du auf dem Computer zum Beispiel einen Film suchst, sucht der Router bei dir daheim diesen Film im weltweiten Netzwerk. Und sorgt dann dafür, dass der richtige Film bei dir auf dem Computer landet. Der Router kümmert sich sozusagen darum, dass sich die Informationen nicht im Netz verirren und so schnell wie möglich bei dir daheim ankommen.

So kann ein Router aussehen  Foto: Adobe Stock

Weltweites Netzwerk

Viele große Firmen und Organisationen haben ihre eigenen Server, auf denen sie Informationen speichern und zum Austausch anbieten. Einige Firmen davon kennst du bestimmt: Instagram, WhatsApp, Snapchat (sprich: snäp-tschät), Google (sprich: guhgl) oder Facebook (sprich: fäisbukk). Die Server dieser Unternehmen sind so groß, dass sie Hallen in der Größe von ganzen Fußballfeldern füllen. Um diese Informationen nutzen zu können, brauchst du nicht nur ein Gerät und einen Router, sondern auch noch einen Internetanbieter, einen sogenannten Provider (sprich: prowaider). Ein Provider ist eine Firma, die dir den Zugang zum Internet ermöglicht. Bei uns sind das oft die Telefonanbieter. Sie stellen gegen Bezahlung auch den Router zur Verfügung.

Warum gibt es im Internet Adressen?

Im Internet gibt es eine unvorstellbare Menge an Daten und Informationen. Damit man sich nicht in dieser Menge verirrt, gibt es Adressen. Auch euer Computer daheim hat eine sogenannte IP-Adresse (sprich: ai pih), also eine Anschrift, die aus Zahlen besteht. So kann euer Computer von anderen Rechnern gefunden werden und Daten können ausgetauscht werden. Weil es bei der Suche im Internet zu schwierig ist, sich die Zahlenreihen der einzelnen Computer zu merken, wird jeder dieser IP-Adressen auch noch ein Name zugeordnet. www. youtube.com ist dann die Adresse, die du in deinen Computer eingibst, wenn du auf Youtube (sprich: jutjuhb) willst. Auch diese Adresse ist nach klaren Vorgaben aufgebaut.

Was ist der Safer Internet Day?

Am 8. Februar ist der Safer Internet Day (sprich: sejfainternetdej), was so viel heißt wie „Tag des sicheren Internets“. Dabei geht es darum, das Internet sicher zu nutzen. In Österreich laufen unter diesem Motto den ganzen Monat Februar über verschiedene Projekte. Mit dem Hashtag (sprich: häschtäg) #SID2022AT findest du viele Infos zu diesem besonderen Tag.

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