So entstehen Erdbeben

So entstehen Erdbeben

Nach dem schlimmen Erdbeben in Marokko: Warum der Boden unter unseren Füßen einen Ruck machen kann.

Manche Gebiete auf der Erde sind besonders häufig von Erdbeben betroffen
Manche Gebiete auf der Erde sind besonders häufig von Erdbeben betroffen
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Kurzes Beben, großes Leid: Ein Erbeben hat in Marokko eine Spur der Verwüstung hinterlassen
Kurzes Beben, großes Leid: Ein Erbeben hat in Marokko eine Spur der Verwüstung hinterlassen
Imago

Keine Schulen, keine Geschäfte, kein Dach über dem Kopf: Das schwere Erdbeben in Marokko hat vieles zerstört. Meterhohe Trümmerhaufen stehen dort, wo früher einmal Siedlungen waren. Vielen Opfern bleibt nur ihre Kleidung, die sie am Tag des Bebens getragen haben.

Immer in Bewegung

Erdbeben lassen sich nicht verhindern. Das hat mit dem Aufbau unserer Erde zu tun. Gut versteckt unter Gras, Erde und Wasser besteht unsere Welt aus verschiedenen Platten. Ähnlich wie bei Eisschollen im Wasser sind diese Platten ständig in Bewegung. Unbemerkt und sehr, sehr langsam. Meistens legen diese Platten nur wenige Zentimeter pro Jahr zurück. Über die Jahrtausende sammeln sich so allerdings einige Kilometer an. Bis es zum großen Knall kommt: Platten stoßen zusammen; eine zerstörerische Kraft wird freigesetzt – und die Erde beginnt zu beben.

Manche Länder sind öfters von Erdbeben betroffen, andere seltener. In der Türkei stoßen zum Beispiel gleich mehrere Platten aufeinander, was das Beben im Februar besonders heftig ausfallen hat lassen.

So ist die Erde aufgebaut:

Die Erde ist wie eine Zwiebel aufgebaut. In der Mitte befindet sich der feste innere Erdkern (1). Der äußere Erdkern (2) ist flüssig. Darüber liegt der Erdmantel (3). Die Erdkruste (4) ist die letzte Schicht. Auf ihr leben wir.

Erdplatten:

Die Erdkruste setzt sich wie ein Puzzle (sprich: passl) aus riesigen Platten zusammen, die sich ständig bewegen. Diese Platten nennt man auch tektonische Platten. Durch die Bewegung entstehen Spannungen. Wenn die Erdkruste diesen Spannungen nicht mehr standhalten kann, kommt es zu einem Erdbeben.

 

Wenn sich die Erdplatten verschieben, kommt es zu Erdbeben:

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