Kärnten: Aufräumen nach dem Unwetter

Kärnten: Aufräumen nach dem Unwetter

In der Nacht auf Mittwoch hat ein Unwetter in Teilen Kärntens wild gewütet. Viele Helfer und Helferinnen sind vor Ort im Einsatz. Was genau passiert ist.

Die Aufräumarbeiten werden Monate dauern
Foto: Imago
Nach dem Unwetter gibt es große Schäden
KLZ/Helmuth Weichselbraun

Schlamm, Wasser und Gestein: Am Kärntner Ossiacher See und im Gegendtal hat ein Unwetter schlimme Schäden angerichtet. Ein Mann (82)  starb. Er wurde von einer Mure mitgerissen. Zwei Menschen wurden vermisst. Sie sind am Leben. Besonders schwer betroffen sind die Orte Treffen am Ossiacher See und Arriach.

Ganze Straßen und Brücken wurden weggerissen und unter Schlamm begraben. Autos wurden meterweit weggeschwemmt.  Steinbrocken beschädigten Häuser – und überall Wasser. Viele Gebäude stehen noch immer unter Wasser. Einige Häuser drohen, einzustürzen. Viele Häuser sind ohne Strom. Viele Menschen haben alles verloren.

In dem Video kannst du sehen, welche Kraft die Wassermassen haben:

Was ist passiert?

In der Nacht auf Mittwoch hatte es plötzlich wie aus Kübeln geschüttet. Innerhalb nur weniger Stunden kam so viel Wasser vom Himmel wie sonst in einem ganzen Monat. Die Menschen wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Draußen war es viel zu gefährlich. Schulen und Kindergärten blieben zu.

Sirenen heulten

Für die am schlimmsten betroffenen Gebiete wurde der Zivilschutzalarm ausgelöst. Das heißt, dass die Sirenen geheult haben. Damit sollen die Menschen gewarnt werden. „Achtung! Schaltet das Radio oder den Fernseher ein. Dort erfährt ihr, wie ihr euch verhalten sollt und wo die Gefahr am größten ist.“

Hilfe vor Ort

Hunderte Helferinnen und Helfer von Feuerwehren, Polizei, Wasserrettung, Bergrettung und dem Bundesheer sind in den betroffenen Gebieten, um zu helfen. Sie versorgen die Menschen mit Lebensmitteln und Wasser. Sie schaufeln Wege und Straßen vom Schlamm und Geröll frei. Mehrere Menschen wurden auch mit Hubschraubern ausgeflogen. Sie waren in ihren Häusern eingeschlossen. Die Aufräumarbeiten werden noch Monate dauern.

Straßen und Wege werden vom Geröll freigeräumt
Foto: Imago

Auch in weiteren Teilen von Österreich hat es schwere Unwetter gegeben. Zum Beispiel in Salzburg und der Steiermark. Auch dort hatten die Feuerwehren zahlreiche Einsätze.

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