Kürbis: Die Grusel-Beere

Kürbis: Die Grusel-Beere

Kein Halloween ohne Kürbis: Wie die größte Beere der Welt zum Star wurde.

Schnitztipps gibt es weiter unten zu lesen
Foto: Adobe Stock

Heute weiß man einiges darüber, wie die Menschen 10.000 vor Christus gelebt haben. Sie dürften zum Beispiel schon damals Kürbis gegessen haben. Darauf deuten zumindest Funde von Kürbiskernen in Mittel- und Südamerika aus dieser Zeit hin. Damit gehört diese Frucht – ebenso wie auch Reis und Gerste – zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Kulturpflanze heißt: Durch spezielle Züchtungen hat der Mensch aus dem Kürbis eine essbare Frucht gemacht. Zu uns nach Europa kam der Kürbis schließlich mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492.

Nicht nur für Arme

Der Kürbis war lange als „Arme-Leute-Essen“ verpönt oder wurde an Schweine verfüttert. Das hat sich geändert. Und das ist gut so. Denn der Kürbis schmeckt nicht nur gut, er hat auch einige wichtige Vitamine und die Nährstoffe helfen unserem Körper, Giftstoffe auszuscheiden. Zum Star im Gemüseregal wurde der Kürbis aber durch Halloween am 31. Oktober. Dieser Brauch hat sich von Amerika aus in den letzten Jahren auch bei uns stark ausgebreitet.

Tipps für Schnitzer

Für den perfekten Kürbiskopf suchst du dir am besten einen besonders runden Kürbis aus. Zuerst schneidest du mit einem scharfen Messer einen Deckel ab. Danach schabst du das Fruchtfleisch und die Kerne mit einem Löffel aus.

Ein Tipp: Wenn du den ausgehöhlten Kürbis mit Essigwasser ausspülst und ihn trocknen lässt, hält deine Laterne länger. Das Gesicht zeichnest du am besten zuerst mit einem wasserfesten Stift auf den Kürbis. Dann schneidest du es mit einem kleinen, spitzen Messer aus. Bei all dem lässt du dir am besten von einem Erwachsenen helfen.

Gut zu wissen:

Der Kürbis gehört so wie die Zucchini und die Tomate zur Familie der Beeren. Eine enge Verwandte ist aber auch die Melone. Sie gehört zur Familie der Kürbisgewächse.

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