Kanada: zuerst Hitze, dann Feuer

Kanada: zuerst Hitze, dann Feuer

Knapp 50 Grad und ein abgebranntes Dorf: neuer Hitzerekord in Kanada.

Viele Menschen vertragen die große Hitze nicht, sie brauchen medizinische Hilfe
Foto: Imago

Der Westen von Kanada stöhnt unter der Hitze. Mehrere Tage lang hält dort schon eine Hitzewelle die Menschen in Atem. Am Dienstag wurden in einem Ort namens Lytton (sprich: littn) 49,6 Grad gemessen. Das waren vier Grad mehr als bisher je in Kanada aufgezeichnet wurden.

Viele Menschen vertrugen die große Hitze nicht. Hunderte Menschen starben sogar deswegen. Wenn das passiert, spricht man von sogenannten Hitzetoten.

Nach der Hitze kam das Feuer

Am Mittwochabend stand der Ort Lytton dann plötzlich in Flammen. Das Feuer breitete sich innerhalb von 15 Minuten in der ganzen Kleinstadt aus. Die Menschen mussten übereilt ihre Häuser verlassen. Ob es alle geschafft haben, war zunächst noch nicht klar. Der Ort dürfte aber ganz abgebrannt sein, obwohl die Feuerwehr zu löschen versuchte. Sogar Löschhubschrauber wurden eingesetzt.

Nicht nur in Lytton gab es ein Feuer. In der Umgebung wurden rund 40 weitere Waldbrände gezählt. Auch sie sind sehr gefährlich. Für die kommenden Tage gibt es keine Entwarnung. Denn: Noch mehr Hitze und Gewitter sind angesagt.

Auf der Karte kannst du sehen, wo Lytton genau liegt:

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