Fenstertag, Zwickeltag oder Brückentag?

Hochwasser-Alarm! Diese Länder kämpfen gegen die Flut

Zerstörte Straßen, geflutete Keller, entwurzelte Bäume: Die Folgen des Hochwassers in Deutschland bringen viel Arbeit mit sich. Auch Österreich ist betroffen.

Weiter viel Regen und kein Ende in Sicht: In Österreich haben starke Regenfälle das Wasser ansteigen lassen. Vor allem in der Donau und im Inn. Mancherorts ist das Wasser sogar über die Ufer getreten.

Zu viel Regen – dieses Problem hat auch unser Nachbarland. Etlichen Menschen in Deutschland stand letzte Woche das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Starkregen sorgte in Bayern und Baden-Württemberg für heftige Überflutungen. Große Wassermassen rollten durch viele Ortschaften. Das hat ernste Folgen: Straßen sind nicht mehr befahrbar, ein Zug entgleiste und viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Tausende Einsatzkräfte sind immer noch unterwegs und versuchen zu retten, was zu retten ist.

Nach dieser Katastrophe stehen viele Menschen vor dem Nichts
Nach dieser Katastrophe stehen viele Menschen vor dem Nichts (Imago)

Asphalt: Aus Grün wird Grau

Viele Menschen fragen sich jetzt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Für Überschwemmungen ist starker Regen verantwortlich. In vielen Fällen kann der Boden das Wasser einfach nicht mehr aufnehmen. Probleme mit dem Versickern gibt es etwa dann, wenn der Boden stark mit Asphalt verbaut ist. Fließt das Wasser dann in die Kanalisation, kann der Kanal die großen Wassermengen nicht mehr verarbeiten und geht über.

Und welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die Fluten? Gleich vorweg: Der Klimawandel ist nicht die Ursache für diese Ereignisse. Trotzdem haben höhere Temperaturen etwas mit dem Starkregen zu tun. Sie können Regengüsse und Unwetter nämlich verstärken.

Nach dem Hochwasser

Und jetzt? Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken, bleibt den Opfern des Hochwassers nicht. Die Aufräumarbeiten haben längst begonnen. Wege werden geräumt, die Feuerwehr pumpt Keller leer und kaputte Möbel müssen entsorgt werden. Bis alles geregelt ist, werden aber sicher noch viele Monate vergehen.

Schuld an den starken Regenfällen ist ein sogenanntes Tief namens „Orinoco“. Bei einem Tief steigt die Luft nach oben, es ist oft bewölkt, es regnet oder schneit. Ein Hoch bringt hingegen schönes Wetter.

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