Ein „Skateboard“ für Helmuth

Ein „Skateboard“ für Helmuth

Warum sich eine 100 Kilogramm schwere Schildkröte in einem deutschen Zoo jetzt auf vier Rädern fortbewegt.

Helmuth übt fleißig auf seinem Skateboard
Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
In der Tierklinik wurde Helmuth mithilfe eines Computertomografen untersucht
Foto: Tierklinik Telgte

Vielleicht hast du dich schon einmal beim Kicken verletzt, bist dann herumgehumpelt und hast versucht, so wenig wie möglich mit dem schmerzenden Bein aufzutreten. Genau das ist auch Schildkröte Helmuth passiert. Allerdings hat sich das Tier nicht beim Fußballspielen verletzt. Wo genau, weiß niemand. Klar ist, dass Helmuth seit seiner Verletzung nicht mehr so gut gehen kann. Auf das schmerzende Vorderbein auftreten will er gar nicht.

Gelenk verletzt

Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Zoo von Gelsenkirchen (das liegt in Deutschland) haben das zum Glück bemerkt und Helmuth zu einer Untersuchung geschickt. Dazu wurde die Schildkröte in eine Art Röhre geschoben. Dieses Gerät heißt Computertomograf. Mithilfe dieses Gerätes konnten die Ärzte erkennen, wo Helmuths Verletzung genau liegt. Ein Gelenk ist betroffen.

Skateboard zum Üben

Helmuth muss jetzt regelmäßig Übungen machen. Es ist nämlich wichtig, dass die 24 Jahre alte Schildkröte sich trotz Verletzung bewegt. Weil das bei 100 Kilogramm mit einer Verletzung nicht so einfach ist, haben ihm die Tierpflegerinnen und Tierpfleger eine Art Skateboard (sprich: skejtboad) gebaut. Mit dieser Platte auf vier Rädern muss Helmuth jetzt täglich üben.

Das Skateboard hat zwei Vorteile: Erstens bleibt Helmuth in Bewegung und seine Muskeln bleiben stark. Und zweitens wird sein verletztes Gelenk entlastet und kann schneller heilen.

Im Video siehst du Helmuth bei seinen täglichen Übungen:

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