Christi Himmelfahrt: das steckt dahinter

Christi Himmelfahrt: das steckt dahinter

Was hinter dem Fest am 40. Tag nach Ostern steckt und warum das nichts mit Raketen zu tun hat.

Natürlich ist Jesus nicht wirklich in den Himmel gefahren. Trotzdem gibt es viele solche Bilder, auf denen Jesus so gezeigt wird
Foto: Adobe Stock

Christen glauben, dass Jesus, nachdem er am Karfreitag vor Ostern am Kreuz gestorben war, noch einmal auf die Erde zurückgekommen ist. 40 Tage lang soll er mit seinen Anhängern verbracht haben. Er hat mit ihnen gesprochen, ihnen von seinen Wundern erzählt und ihnen Mut gemacht. Erst danach ist er in den Himmel zu Gott, seinem Vater, zurückgekehrt. Zu diesem Zeitpunkt hat Gott Jesus endgültig bei sich aufgenommen. Genau an dieses Ereignis erinnert 40 Tage nach Ostern der Feiertag „Christi Himmelfahrt“.

Natürlich ist Jesus nicht wirklich wie eine Rakete in den Himmel aufgestiegen. Es bedeutet, dass Jesus bei Gott angekommen ist und von da an einen Platz an seiner Seite hat. Für Christen ist der Himmel ein guter Ort, ein Ort der Geborgenheit, des Glaubens und des Friedens. Der Himmel kann also überall sein.

Viele Christen gehen zu Christi Himmelfahrt in die Kirche, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern. In manchen Gegenden in Österreich gibt es zu Christi Himmelfahrt sogenannte Prozessionen. Dabei gehen gläubige Menschen nebeneinander her, zum Beispiel durch die Natur, und beten zu Gott, etwa für eine gute Ernte auf den Feldern. Christi Himmelfahrt ist aber auch ein gesetzlicher Feiertag, an dem in Österreich viele Menschen nicht arbeiten müssen und die Kinder nicht in die Schule gehen müssen.

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