Vom Regen in die Flasche
Entgeltliche Kooperation

Vom Regen in die Flasche

Tief in der Erde schlummert ein kostbares Lebensmittel: natürliches Mineralwasser. Vom Regen in die Flasche ist es ein langer Weg. Wir haben uns angesehen, woher dieses Wasser genau kommt.

Mineralwasser ist ein reines und regionales Naturprodukt
Foto: Adobe Stock

Wie entsteht Mineralwasser?

Mineralwasser ist tief in der Erde in unterirdischen Quellen gespeichert. Es entsteht, indem Regen und geschmolzener Schnee über Tausende Jahre hinweg im Boden versickern. Das Besondere daran: Auf dem Weg nach unten wird das Wasser von verschiedenen Erd- und Gesteinsschichten gefiltert und gereinigt. Gleichzeitig lösen sich Mineralstoffe wie etwa Magnesium, Kalzium oder Natrium im Wasser.

Wie wird es abgefüllt?

Mineralwasser muss direkt an der Quelle in die Flaschen, die man später im Geschäft kaufen kann, abgefüllt werden. Nur so ist sichergestellt, dass das Mineralwasser seine ursprüngliche Reinheit bewahrt. Das bedeutet, dass es so rein und sauber bleiben muss, wie es aus der Erde gepumpt wird. Man darf auch nichts dazugeben – ausgenommen Kohlensäure. Bevor Lebensmittel im Geschäft verkauft werden, werden sie immer wieder kontrolliert. Bei natürlichem Mineralwasser ist diese Prüfung besonders streng: Dabei wird sogar die Quelle vom Gesundheitsministerium kontrolliert und offiziell anerkannt. Nur wenn das Wasser wirklich ausgezeichnet ist und die Prüfung besteht, darf es als „natürliches Mineralwasser“ bezeichnet werden.

Wie kommen die Bläschen ins Mineralwasser?

Kohlensäure kommt manchmal schon von Natur aus im Wasser vor. Vor allem in vulkanischen Gebieten, also dort, wo es früher Vulkane gab. Lange Zeit musste man dem Mineralwasser beim Abfüllen Kohlensäure hinzufügen. Nur so blieb es länger haltbar und frisch. Heute kann man Mineralwasser auch als stilles Wasser abfüllen, ohne dass es schlecht wird. Deshalb kannst du Mineralwasser mit viel, wenig oder ohne Kohlensäure kaufen.

Warum schmeckt Mineralwasser je nach Marke verschieden?

Im Geschäft hast du die Qual der Wahl: Allein in Österreich gibt es über 30 verschiedene Mineralwässer. Der Boden, aus dem das Wasser kommt, ist von Region zu Region verschieden. Deshalb enthält jedes Mineralwasser seine eigene Mischung an Mineralstoffen, Spurenelementen und Kohlensäure. Und das schmeckt man. Mach‘ doch selbst einmal eine Verkostung und versuche die Unterschiede zu schmecken!

Wie lange reichen Österreichs Mineralwasser-Reserven?

Österreich ist ein wasserreiches Land mit großen Reserven, die noch lange reichen werden. Wie viele Jahre, kann man aber schwer sagen. Solange es regnet und die unterirdischen Speicher immer wieder gefüllt werden, haben wir genug Wasser.

Gut zu wissen!

Der perfekte Durstlöscher enthält wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kalzium oder Magnesium. Jeder Österreicher trinkt im Durchschnitt rund 80 Liter im Jahr.

Dieser Beitrag wurde unterstützt vom Fachverband der Lebensmittelindustrie.