Seebären-Baby landete mitten im Verkehr: gerettet

Seebären-Baby landete mitten im Verkehr: gerettet

Die Straße ist kein guter Platz für Seebären-Babys. In den USA konnte ein Tier in letzter Sekunde vor dem Tod bewahrt werden.

Das gerettete Seebären-Baby
Foto: San Rafael Police Department/Facebook

Einen ungewöhnlichen Einsatz hatten Polizisten in der US-amerikanischen Stadt San Francisco (sprich: sän fränzisko). Dort hatte sich ein Seebären-Junges auf eine Straße verirrt. Wie es dorthin kam, weiß niemand. Denn normalerweise leben Seebären nicht auf der Straße, sondern auf einsamen Inseln mitten im Meer.

Mehrere Autos hätten das Tier beinahe überfahren. Zum Glück rief jemand die Polizei, die sofort kam, um das Tier einzufangen. Der junge Seebär wurde „Ivy“ (sprich: eiwi) getauft und in eine Auffangstation für Meerestiere gebracht. Dort schaut man, ob dem Tier etwas fehlt, und berät, was mit dem Ausreißer passieren soll.

Steckbrief:

Art: „Ivy“ ist ein nördlicher Seebär und zählt zu den Ohrenrobben.

Größe und Gewicht: Männchen können über zwei Meter lang und bis zu 300 Kilogramm schwer werden. Weibchen sind mit maximal eineinhalb Metern viel kleiner. Sie werden nur bis zu 50 Kilogramm schwer.

Besonderheit: Fett schwimmt. Und es wärmt! Deshalb setzen alle Robbenarten auf zentimeterdicke Schichten Körperfett. Ein weiterer Vorteil: In mageren Zeiten können sie davon zehren.

Nahrung: Nördliche Seebären jagen verschiedene Fischarten sowie Kalmaren und Krebstiere.

Gut zu wissen: Die Art ist gefährdet.

Hier kannst du noch ein paar Bilder vom Rettungseinsatz sehen:

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