Robbenbaby als Einbrecher: Das musst du über die Tiere wissen

Robbenbaby als Einbrecher: Das musst du über die Tiere wissen

Wie eine kleine Robbe in Neuseeland zur Einbrecherin wurde und was es Interessantes über die Tiere zu wissen gibt.

Robben leben immer in der Nähe von Küsten
Foto: Imago

In Neuseeland ist ein Robbenbaby in ein Haus eingebrochen. Die Besitzerin des Hauses entdeckte das Tier in der Früh, nachdem sie vom Morgensport zurückgekehrt war. Schon beim Verlassen des Hauses hatte die Frau ein Geräusch gehört. Sie dachte aber, dass das Geräusch von einem Hund in der Nachbarschaft käme.

In Wahrheit war es ein kleines Robbenbaby. Es war durch die Katzenklappe in das Haus gelangt. Im Haus machte es sich das Tier zwei Stunden lang im Vorraum und im Wohnzimmer auf einem Sofa gemütlich.
Der Katze des Hauses gefiel der Besuch aus dem nahen Meer nicht so gut. Sie traute sich danach nicht mehr in die betroffenen Räume. Das erzählte die Familie später Reportern.

Eingefangen und zurückgebracht

Das verirrte Jungtier wurde eingefangen und wieder zurück ins Meer gebracht. Zum Leidwesen des Familienvaters. Der ist nämlich Meeresbiologe. Meeresbiologen beschäftigen sich mit verschiedenen Meeresbewohnern. Der Vater war jedoch gerade unterwegs und verpasste den tierischen Besuch.

Gut zu wissen: So niedlich Robben auch aussehen mögen, die Tiere können auch gefährlich werden. Vor allem dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Außerdem übertragen sie auch ansteckende Krankheiten.

Robben …

… gehören zu den Wasserraubtieren. Es gibt über 30 Arten, zum Beispiel Walrosse, See-Elefanten oder Seehunde.

… spüren mit ihren Barthaaren im Wasser kleinste Bewegungen von Fischen.

… leben in großen Gruppen, in sogenannten Kolonien.

… leben in Küstengebieten, vor allem in den kühlen Meeren rund um Nord- und Südpol, aber auch in Europa an der Nord- und Ostsee oder in Neuseeland.

… müssen regelmäßig zum Luftholen an die Wasseroberfläche.

… sind im Wasser pfeilschnell.