Riesige Hörner im Gesicht: Neue Dino-Art entdeckt

Riesige Hörner im Gesicht: Neue Dino-Art entdeckt

Zwar fraß diese Dino-Art nur Pflanzen, mit ihren großen Hörnern sah sie aber trotzdem gefährlich aus. Was man bisher über den Saurier weiß.

So, oder so ähnlich dürfte der Dino ausgesehen haben
So oder so ähnlich dürfte der Dino ausgesehen haben
Screenshot/YouTube (PeerJ)

Vor ungefähr 78 Millionen Jahren – lange bevor die ersten Menschen auf der Erde lebten – stapfte eine ganz besondere Dino-Art durch die Sümpfe der heutigen USA. Dieser Saurier wurde von den Forschern Lokiceratops rangiformis (sprich: loki zeratops rangi formis) getauft. Und er wurde erst vor Kurzem entdeckt und erforscht.

Die Forschenden haben nun aufgeschrieben, was sie über diese Dino-Art herausgefunden haben. Und ein Merkmal des Sauriers sticht dabei besonders hervor: seine Hörner. So große und auffällige Hörner wie er hatte nämlich kaum ein anderer Dino.

Berühmter Namensgeber

Aufgrund dieser Hörner bekam der Saurier auch seinen Namen. Lokiceratops bedeutet nämlich so viel wie „Lokis gehörntes Gesicht“. Bei Loki handelt es sich um eine Figur aus der nordischen Mythologie (sprich: mütologii). In diesen alten Geschichten ist Loki ein Gestaltwandler. Das bedeutet, diese Figur kann ihr Aussehen verändern. Und sehr oft wird Loki mit großen Hörnern dargestellt, die so ähnlich aussehen wie die des Dinos!

So sieht Loki in den Marvel-Filmen aus (Imago)
So sieht Loki in den Marvel-Filmen aus (Imago)

Heute kennt man Loki vor allem aus den Marvel-Filmen (sprich: marwel). Auch dort trägt Loki oft einen Helm mit Hörnern. In den alten Geschichten gilt Loki übrigens als Gott der Lüge und der Hinterlist. Der Dino ging es da wohl um einiges friedlicher an: Er war ein Pflanzenfresser. Zur Jagd verwendete er seine Hörner also nicht.

Gehörnte Dino-Art

Forschende denken, herausgefunden zu haben, wofür diese Dino-Art ihre Hörner gebraucht hat. Anscheinend nämlich nicht nur, um sich damit vor Angreifern zu wehren. Diese Hörner halfen der Gemeinschaft der Dinos. Der Kopfschmuck dürfte nämlich bei jedem einzelnen ein bisschen anders ausgesehen haben. Deswegen konnten die Artgenossen anhand der Hörner erkennen, wer vor ihnen stand. Wie ein Markenzeichen oder Gesichtszüge also.

Außerdem dürften die Hörner bei der Partnersuche geholfen haben. Wer schönere Hörner hatte, konnte damit die anderen Dinos beeindrucken.  

Übrigens: Mittlerweile kann man die Überreste des Dinos sogar bewundern. Sie befinden sich in einem Museum in Dänemark.

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