Paralympics: Ski-Stars holen 13 Medaillen

Paralympics: Ski-Stars holen 13 Medaillen

Besonders gut lief es für die Österreicher auf der Ski-Piste: Dort waren die Geschwister Veronika und Johannes Aigner besonders erfolgreich.

Veronika Aigner holte sich beim Para-Ski Alpin insgesamt viermal Gold.
Imago

Große Erfolge und viele Siege feierten die österreichischen Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics 2026 in Italien. Die Paralympics sind die Olympischen Spiele für Menschen mit Behinderungen. Österreich holte insgesamt 13 Medaillen, davon sieben goldene, und belegte damit den fünften Platz im Medaillenspiegel.

Die erfolgreichste Nation war China mit 44 Medaillen. Die USA holten sich insgesamt 24 Medaillen, Russland 12.

Sieben Mal Gold

Besonders erfolgreich war Österreich im Para Ski Alpin. Die großen Stars des Teams waren dort die Geschwister Veronika und Johannes Aigner aus Niederösterreich. Beide haben eine Augenerkrankung und sehen fast nichts. Beim Skifahren fährt deshalb eine Begleitperson direkt vor ihnen und ruft per Funk, wann sie abbiegen oder bremsen müssen.

Veronika holte in fünf Rennen viermal Gold und einmal Silber. Ihr Bruder Johannes gewann dreimal Gold und einmal Bronze. Neun der 13 österreichischen Medaillen gingen auf das Konto der Geschwister.

Auch die anderen österreichischen Medaillen wurden im Para Ski Alpin gewonnen. Elina Stary holte einmal Silber und zweimal Bronze. Thomas Grochar gewann einmal Bronze. Damit kamen alle 13 Medaillen Österreichs auf der Skipiste zustande.

Die nächsten Winter-Paralympics finden 2030 in den französischen Alpen statt.

 

 


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