Olympia: Die Jagd nach Medaillen ist eröffnet

Olympia: Die Jagd nach Medaillen ist eröffnet

Am Freitag war es endlich so weit: Die 25. Olympischen Winterspiele in Italien wurden eröffnet. Bis 22. Februar kämpfen Sportlerinnen und Sportler aus 90 Ländern um 116 Goldmedaillen.

Tina und Milo heißen die
Tina und Milo heißen die beiden Maskottchen der 25. Olympischen Winterspiele. Entworfen wurden die beiden Hermeline von Schulkindern aus Italien.
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Die neue Rodelbahn wurde erst kurz vor der Eröffnung fertig, auch einige Tribünen und Zäune entlang der Langlaufstrecke mussten noch aufgebaut werden. Doch dann war alles geschafft, und die Eröffnungsfeier konnte beginnen.

Zwei olympische Feuer

Dass diese Spiele in Italien anders ablaufen als in den Jahren davor, zeigte sich gleich zu Beginn: Die Eröffnungsfeier wurde an zwei Orten ausgetragen. Die große Party stieg im Mailänder Fußballstadion San Siro. Dort traten die US-Sängerin Mariah Carey und der berühmte Tenor Andrea Bocelli auf. Sportlerinnen und Sportler zogen mit ihren Landesfahnen ein. Aus Österreich sind 115 Sportlerinnen und Sportler dabei. Gleichzeitig gab es kleinere Feiern in Cortina d’Ampezzo, Predazzo und Livigno.

Am Ende der Feier wurden zwei olympische Feuer gleichzeitig entzündet: eines in Mailand und eines in Cortina. Das gab es noch nie zuvor.

Mehrere Orte

Anders als bei anderen Spielen sind bei dieser Olympiade die Wettkämpfe über ganz Norditalien verteilt.
In Mailand finden Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf statt. Die alpinen Skirennen der Frauen sind in Cortina, die der Männer in Bormio. Die Biathleten kämpfen in Antholz um Medaillen, die Langläufer und Skispringer in Val di Fiemme.

Der erste Ski Alpin-Wettbewerb der Olympischen Spiele 2026 ist gleich einmal besonders spannend: Die Olympia Herren Abfahrt. Sie findet am Samstag, den 7. Februar auf der berühmten Stelvio-Piste in Bormio statt. Die Startzeit ist 11:30 Uhr.

Neue Sportarten

Und es gibt auch neue Sportarten: Zum ersten Mal ist Skibergsteigen eine olympische Sportart. Dabei müssen die Sportlerinnen und Sportler einen Kurs bergauf und bergab bewältigen – manchmal auf Skiern, manchmal zu Fuß.

Ebenfalls neu: Beim Rodeln gibt es erstmals einen Frauen-Doppelsitzer. Zwei Frauen fahren dabei gemeinsam auf einem Schlitten den Eiskanal hinunter.

Tina und Milo begleiten die Spiele

Natürlich gibt es auch bei diesen Spielen Maskottchen, und zwar gleich zwei: Tina und Milo sind Hermeline, das sind kleine Wiesel. Ihre Namen kommen von den beiden Austragungsorten: Tina steht für Cortina, Milo für Milano.

Die beiden Maskottchen wurden von Schulkindern aus ganz Italien entworfen. Über 1.600 Vorschläge gab es. Begleitet werden die beiden Hermelin-Geschwister von sechs kleinen Schneeglöckchen, die „Die Flo“ heißen. Sie werden auch bei den Siegerehrungen zu sehen sein.

Die wichtigsten Fakten

Teilnehmer: Rund 2.900 Sportlerinnen und Sportler aus über 90 Ländern, davon 115 aus Österreich

Medaillen: 116 Goldmedaillen in 16 Sportarten

Austragungsorte: Mailand, Cortina d’Ampezzo, Bormio, Antholz, Val di Fiemme, Livigno

Sportarten: Biathlon, Bob, Curling, Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Nordische Kombination, Rennrodeln, Shorttrack, Skeleton, Ski Alpin, Ski Freestyle, Skibergsteigen, Skilanglauf, Skispringen, Snowboard

Neu: Skibergsteigen feiert olympische Premiere, erstmals auch Frauen-Doppelsitzer beim Rodeln

Ende: 22. Februar mit Schlussfeier in Verona