Kokakos in Neuseeland: Pfeifen wie die Orgeln

Kokakos in Neuseeland: Pfeifen wie die Orgeln

Kokakos gibt es nur in Neuseeland. Zur Freude der Einwohner bleibt der Singvogel dem Land auch weiter erhalten.

Auf der Nordinsel von Neuseeland leben Kokakos mit blauen Lappen an den Seiten des Schnabels
Foto: Imago
Auf diesem neuseeländischen Geldschein ist der Kokako abgebildet
Foto: Imago

Großer Erfolg für Tierschützerinnen und Tierschützer in Neuseeland: Ein seltener Vogel konnte vor dem Aussterben bewahrt werden. Der Kokako auf der Nordhalbinsel galt lange Zeit als bedroht. Der Singvogel hat ein blaugraues Kleid aus Federn und leuchtend blaue Hautlappen an beiden Seiten seines Schnabels. Kokakos haben einen besonderen Gesang. Ihre Laute klingen wie die Töne einer Orgel.

In dem Video unten hörst du das Pfeifen der Kokakos:

Kokakos werden auch Lappenkrähen genannt. In Neuseeland hat der Kokako sogar einen Ehrenplatz auf einem Geldschein.

Wie konnte das Tier gerettet werden?

Tierschützerinnen und Tierschützer haben versucht, den Kokako vor Raubtieren, die ihm gefährlich werden, zu schützen. Dafür wurden die Vögel auch umgesiedelt. Schon in den 1990er-Jahren hat man damit begonnen, die Tiere zu retten. Damals gab es in ganz Neuseeland nur noch 330 Kokako-Paare. Jetzt leben auf der Nordinsel von Neuseeland wieder 2000 Paare. Besonders geholfen haben bei der Rettung des Kokakos die sogenannten Maori, das sind die Ureinwohner des Staats, der im Pazifik liegt. Für sie hatte der Vogel nämlich immer schon eine besondere Bedeutung. Er kommt häufig in den alten Erzählungen der Maori vor, die sie heute noch an ihre Kinder weitergeben.

Belohnung

Die Kokakos auf der Südinsel gelten leider weiterhin als ausgestorben. Diese Vögel haben statt blauer Hautlappen orange Hautlappen an den Seiten des Schnabels. Wer so einen Vogel entdecken sollte, hat es gut. Denn es gibt eine Belohnung, umgerechnet fast 6000 Euro.

Neuseeland liegt im Pazifik. Es besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Teil:

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