Im Zirkus: Hologramme statt echter Tiere

Im Zirkus: Hologramme statt echter Tiere

Immer öfter werden im Zirkus Löwen, Tiger und Co. durch lebensecht wirkende Hologramme ersetzt.

Elefanten sind nicht für das Leben im Zirkus geeignet
Foto: Imago
Es gibt eigene Hologramm-Projektoren. Mit ihnen können Hologramme wiedergegeben werden
Foto: Adobe Stock

Löwen, die durch brennende Ringe springen, oder Affen, die mit Bällen jonglieren (sprich: schonglieren): Solche Auftritte hat man früher im Zirkus oft gesehen. Mittlerweile sind Wildtiere wie Löwen oder Tiger in österreichischen Manegen (sprich: maneschen) verboten. In vielen anderen Ländern jedoch nicht. In kleinen Käfigen von Ort zu Ort zu ziehen, ist für die freiheitsliebenden Tiere aber eine große Qual.

Damit wilde Tiere ganz ohne Qualen ihren großen Auftritt haben, werden immer öfter sogenannte Hologramme verwendet. So zum Beispiel auch kürzlich in einem Zirkus in Italien. Dort waren die Elefanten, Giraffen, Löwen und Eisbären nicht aus Fleisch und Blut, sondern künstlich erzeugt. Sogar Schmetterlinge flatterten täuschend echt durch die Manege.

Frei im Raum schweben

Das Wort „Hologramm“ kommt aus dem Altgriechischen. Es setzt sich aus „holos“ (deutsch: ganz oder vollständig) und „gramma“ (deutsch: Geschriebenes oder Botschaft) zusammen. Ein Hologramm ist die dreidimensionale Aufnahme eines Gegenstandes. Das kann ein Haus, ein Turm, ein Tier und vieles mehr sein. Dabei scheint dieser Gegenstand völlig frei im Raum zu schweben oder zu stehen. Man kann um das Hologramm herumgehen und es von allen Seiten betrachten oder wie im Zirkus auf den Sitzreihen rundherum sitzen. Dafür braucht man nicht einmal eine 3D-Brille.

Der Circus Roncalli verwendet schon seit längerem Hologramme. In dem Video unten bekommst du einen kleinen Einblick: