Hundehaufen sind schlecht für die Natur

Hundehaufen sind schlecht für die Natur

Stoffe im Hundekot können die Natur schädigen. Das haben neue Untersuchungen ergeben.

Hundekot auf der Wiese ist nicht nur unangenehm, er ist auch schädlich für die Natur
Foto: Adobe Stock

Wer einen Hund hat, kennt das tägliche Geschäft: Mehrmals muss man mit den Tieren rausgehen, damit sie Pipi oder ihren Haufen machen können. Danach muss der Haufen dann ins Sackerl und im Mülleimer entsorgt werden. So weit, so gut. Alle Spaziergänger sind dafür dankbar. Doch wie ist das in der freien Natur, wo kaum jemand unterwegs ist? Müssen auch dort die Kothaufen eingesammelt werden? Geht es nach einigen Wissenschaftlern, dann unbedingt. Denn sie haben vor Kurzem herausgefunden, dass Hundekot und Pipi der Umwelt schaden können.

Zu viel Dünger

Wie das? Ist doch alles natürlich, denkst du jetzt. Natürlich schon, aber in Hundekot steckt viel mehr Dünger, als manche Wiesen oder Wälder gebrauchen können. Gibt es auf einer Wiese oder einem Wald zu viel davon, spricht man von Überdüngung. Gerade in Naturschutzgebieten kann Hundekot Probleme machen. Durch den vielen Dünger, kann nämlich beeinflusst werden, welche Kräuter, Blumen, Bäume oder Gräser dort wachsen. Das wiederum beeinflusst, welche Tiere sich dort wohlfühlen.

Die Wissenschaftler sind sich sicher, dass zu viel Hundekot schlecht für die Artenvielfalt ist. Der Kot verändert nämlich das sogenannte Ökosystem. Unter Ökosystem versteht man das Zusammenleben von Pflanzen, Tieren und manchmal auch des Menschen in einem bestimmten Gebiet. Alle hängen voneinander ab und brauchen einander. Kommen zu viel Pipi oder Kot auf den Boden, dann verändern sie diesen. Das verändert dann auch die Pflanzen und Tiere, die dort wachsen und leben.
Tipp: Beim Spazieren mit dem Hund in unberührter Natur und besonders in Naturschutzgebieten immer ein Gackerlsackerl dabeihaben!