Hilferuf von den Eisbären

Hilferuf von den Eisbären

Die Eisbären drohen zu verhungern. Warum das so ist und wie alle etwas dagegen tun können.

Ein Eisbär unterwegs auf dem Packeis auf der Jagd nach Robben
Foto: Adobe Stock

Für die Zukunft der Eisbären sieht es gerade nicht gut aus. Die Tiere mit dem weißen Fell sind sehr stark vom sogenannten Klimawandel betroffen. Am 27. Februar wird deshalb der Internationale Eisbären-Tag begangen. Er soll die Menschen daran erinnern, dass die Eisbären in Gefahr sind.

Was ist los?

Das sogenannte Packeis in der Arktis, wo die Tiere leben, schmilzt immer schneller. Als Packeis bezeichnet man Eis, das in der Nähe der Küste im Polarmeer treibt. Es besteht aus zusammengeschobenen Eis-Schollen. Schuld am Schmelzen sind die zu hohen Temperaturen wegen des Klimawandels. Doch das Packeis ist lebensnotwendig für die Eisbären. Es ist nämlich der Boden, auf dem sie sich bewegen können. So können sie sich auf die Jagd nach Robben machen. Eisbären fressen Robben nämlich besonders oft und gerne. Über das Packeis wandern sie zu den Löchern im Eis, wo die Robben zum Atmen aus dem Wasser auftauchen. Doch ohne Packeis geht das nicht. Viele Eisbären drohen deshalb sogar zu verhungern.

Das Eis ist für eine weitere Sache wichtig. Darauf wandern nämlich Männchen und Weibchen entlang, um sich zu treffen und Nachwuchs zu zeugen. Schmilzt das Eis, kommen daher auch immer weniger Junge zur Welt.

Das Gute ist, jeder und jede kann den Eisbären helfen, und zwar indem wir gut mit der Natur umgehen und das Klima schonen. Das können wir zum Beispiel, indem wir Müll vermeiden oder Strom sparen, wann immer es geht. Auch weniger Autofahrten und weniger Flugreisen helfen, das Klima zu schonen.

Steckbrief:

  • Eisbären leben am Nordpol in der sogenannten Arktis.
  • Der Eisbär ist das zweitgrößte lebende Raubtier am Land.
  • Weltweit gibt es laut Tier- und Umweltschutzorganisation WWF noch etwa 22.000 bis 31.000 Tiere.
  • Männchen können über zwei Meter groß werden und bis zu 600 Kilogramm schwer sein. Weibchen sind kleiner.
  • Bis zu zehn Zentimeter dick ist der Speck der Eisbären. So können sie auch große Kälte (bis zu minus 30 Grad) gut aushalten.
  • Das Fell der Eisbären ist eigentlich durchsichtig. Nur durch die Sonnenstrahlen schaut es weiß aus.