Geocaching – die moderne Schnitzeljagd

Geocaching – die moderne Schnitzeljagd

Orten und finden: wie Schatzsuche in Zeiten von Handy und GPS-Geräten funktioniert.

Gefunden! Wenn das Versteck aufgespürt ist, ist die Freude groß
Foto:: Adobe Stock
Ein Cache, also ein „geheimes Lager“, kann eine einfache Plastikbox sein
Foto: Adobe Stock

In den Bergen, in Parks oder mitten in der Stadt: Geocaching (sprich: geokäsching) kann man überall betreiben. Hä, nie gehört? Was ist das? Geocaching ist so etwas wie eine Schatzsuche mit elektronischen Hilfsmitteln. Dabei braucht man technisches Verständnis genauso wie die richtige Spürnase und natürlich gute Kondition. Im Grunde geht es darum, ein Versteck aufzuspüren. Dabei können die Verstecke je nach Schwierigkeitsgrad ganz schön kniffelig sein. Sogar in Felswänden, unter Wasser und auf der Internationalen Raumstation ISS wurden schon Dinge mithilfe von Geocaching entdeckt. Aber natürlich gibt es auch einfache Verstecke für Kinder und Familien. Wo genau diese liegen, das verraten den Geocachern sogenannte GPS-Koordinaten.

Was ist GPS?

GPS steht für „Global Positioning System“ (sprich: gloubl posischning sistm, auf Deutsch: weltweites Positionierungssystem). Es gibt rund 30 GPS-Satelliten in der Erd-Umlaufbahn. Mit einem GPS-Gerät kann man Signale aussenden, die diese Satelliten empfangen. So können sie laufend den genauen Standort des Gerätes auf der Erde bestimmen und zurück aufs Gerät senden. Statt GPS-Geräten kann man auf modernen Handys auch eine App, ein eigenes kleines GPS-Programm verwenden. Geübte Geocacher laden sich die Daten selbstständig auf ihr GPS-Gerät oder ihr Handy. Es gibt aber auch geführte Geocaching-Touren weltweit.

Welche Schätze findet man?

Schlüsselanhänger, kleine Spielzeuge aller Art, zum Beispiel Kreisel, Legofiguren oder Spielzeugautos. Alles, was in einer Hosentasche Platz findet, kann versteckt werden. Ist der Schatz gefunden, darf man ihn mitnehmen. Nicht jedoch, ohne einen neuen Schatz zu verstecken. Im Versteck liegt auch immer ein Buch. In dieses sogenannte Logbuch trägt man seinen Namen, seinen Spitznamen und das Funddatum ein. Danach wird der Cache bzw. der Behälter für den nächsten Geocacher wieder exakt an die gleiche Stelle zurückgelegt. „Cache“ ist ein englisches Wort und heißt „geheimes Lager“. Als Cache wird meist ein wasserdichter Behälter verwendet, in dem sich das Logbuch befindet. Zu Hause kann der Fund im Internet mit Kommentar „geloggt“ werden. Loggen heißt, dass der Fund auch online in ein Logbuch eingetragen wird. Wenn du die Geocaching-App nutzt, kannst du das auch gleich direkt vor Ort machen.

Eintrag in das Logbuch
Foto: Adobe Stock

Wozu das Ganze?

Geocaching weckt den Spürsinn. Wer findet nicht gerne einen Schatz? Und: Beim Geocaching legt man zwischendurch auch einmal längere Wege zurück. Das ist einem zwar nicht immer bewusst, für den Körper ist es aber ein gutes Training. In den Bergen etwa passieren auf diese Weise kleine und große Gipfelsiege ganz nebenbei.

Du bist neugierig geworden und möchtest mehr über Geocaching erfahren? Auf dieser Webseite gibt es nähere Infos!

Weitere Beiträge: