Fußballer trainieren in Trikots aus Kaffeeresten

Fußballer trainieren in Trikots aus Kaffeeresten

Trikots aus Plastik und Kaffeeresten und Strom von der Sonne: Die englische Fußballmannschaft „Forest Green Rovers“ schaut auf die Umwelt.

Nicky Cadden von den „Forest Green Rovers“ in dem neuen Trikot aus alten Kaffeeresten und Plastik
Foto: Imago

Nur veganes Essen, also kein Fleisch und keine Milchprodukte, am Buffet (sprich: büfee), Strom, der direkt von der Sonne gewonnen wird, und jetzt auch noch Trikots aus Müll: Die englische Fußballmannschaft „Forest Green Rovers“ (sprich: forest griin rowers) versucht, mit gutem Beispiel voranzugehen. Ein gesundes Klima und eine gesunde Umwelt liegen den Fußballern am Herzen.

Trikots aus Müll

Die neuen Trikots (sprich: trikoos) der Kicker bestehen nämlich aus alten Kaffeepulverresten und Plastikmüll. Kaffeereste und altes Plastik werden dafür technisch so bearbeitet, dass ein Stoff daraus wird. Aus diesem Stoff werden dann die Trikots genäht. Zum ersten Mal  bei einem Spiel haben die Fußballer die neuen Dressen (so nennt man auch die Sportbekleidung der Fußballspielerinnen und -spieler) Ende Februar getragen. Davor hatte die Mannschaft Dressen aus Bambus. Die neuen Trikots sollen leichter sein und nicht so schnell kaputtgehen. Außerdem würden die Kicker darin weniger leicht schwitzen.

Strom von der Sonne

Noch mehr Umweltschutz: Das Stadion der „Forest Green Rovers“ liegt in der englischen Stadt Nailsworth (sprich: näilswörs). Auf dem Stadiondach gibt es sogenannte Solarpaneele. Diese Paneele wandeln das Sonnenlicht in Strom um. Ein Viertel des verbrauchten Stroms wird im Stadion allein von der Sonne (sogenannte Solarenergie oder Sonnenenergie) erzeugt. Wegen all dieser Maßnahmen gilt der Verein als „grünster Fußballverein weltweit“.

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