Fußball: Gleiches Geld für gleichen Sport

Fußball: Gleiches Geld für gleichen Sport

In vielen Bereichen verdienen Frauen weniger als Männer. Im US-Fußball geht man jetzt mit gutem Beispiel voran.

Die US-Fußballerin Megan Anna Rapinoe freut sich über die gleiche Bezahlung für Frauen
Foto: Imago
Megan Anna Rapinoe beim Einsatz in der Arena
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Schuss, Tor, Sieg: Die US-amerikanischen Fußballspielerinnen haben einen tollen Sieg errungen. Nicht auf dem Fußballplatz wohlgemerkt. Nein, es geht ums Geld! Endlich bekommen sie vom US-Fußball-Verband die gleiche Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen. Das war bisher nämlich nicht so. Der gleiche Lohn musste im Gerichtssaal erkämpft werden. Jahrelang wurde darum gestritten.

„Das ist ein großer Gewinn für alle Frauen. Ich denke, wir werden einmal auf diesen Tag zurückblicken und sagen, dass dies der Moment ist, in dem sich der US-Fußball zum Besseren verändert hat“. Das sagte die US-amerikanische Welt-Fußballerin Megan Anna Rapinoe nach dem Urteil. Jetzt muss der Verband Geld nachzahlen. Es soll verwendet werden, um Mädchen und Frauen im Fußball zu unterstützen. Insgesamt geht es um mehr als 19 Millionen Euro.

Gut zu wissen: In den USA ist Fußball nicht so beliebt wie bei uns. Beliebter bei den US-Amerikanern sind Football (sprich: futbol) und Baseball (sprich: bäisbol).

Steckbrief:

Name: Megan Anna Rapinoe
Geboren am 5. Juli 1985 in Kalifornien/USA (36 Jahre)
Titel: zweifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin; 2019 Weltfußballerin des Jahres
Spielt im US-Frauen-Nationalteam und bei OL Reign
Position: Mittelfeld