Energiewende: Was das bedeutet

Energiewende: Was das bedeutet

Zum weltweiten Klimastreik am 23. September: Was den Klimakämpferinnen und -kämpfern wichtig ist.

Strom aus Sonnenstrahlen, Wind oder Wasser zählt zu erneuerbarer Energie
Foto: Adobe Stock

Weltweit wird am 23. September wieder für das Klima gestreikt. Demonstrationen von „Fridays for Future“ (sprich: fraidäis for fjutscha) wird es auch in Österreich geben. Doch was will die Klimabewegung eigentlich genau? Vor allem, dass die Politikerinnen und Politiker ein starkes Klimaschutzgesetz schaffen. Damit sollen Regeln für Firmen und Menschen in Österreich geschaffen werden, an die sich alle halten müssen und die gut für den Klimaschutz sind.

Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist die Energieerzeugung. Gerade wird ja viel über das Energiesparen gesprochen. Vor allem deshalb, weil die Preise für Energie stark gestiegen sind. Aber auch für das Klima ist Energie sparen sehr wichtig. Ein großer Teil schädlicher Treibhausgase kommt von der Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle. Treibhausgase (sie sind schuld an der Erderwärmung) entstehen nicht nur im Verkehr, sondern auch beim Heizen oder bei der Arbeit in Industriebetrieben. Aber was tun, wenn wir doch Energie brauchen?

Energiewende

Eine Antwort darauf ist die sogenannte Energiewende. Damit ist gemeint, dass die Energie nur mehr aus sogenannten erneuerbaren Quellen kommt. Mit der Verbrennung von Kohle, Gas oder Erdöl ist dabei Schluss. Zu den erneuerbaren Energien gehören zum Beispiel der Strom, der aus Wind, Wasser, der Erdwärme im Boden oder sogenannter Biomasse erzeugt wird. Als Biomasse bezeichnet man nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Pflanzenöl oder Biogas.

Zur Energiewende gehört aber auch ein Umdenken dazu. Nämlich dahin, dass man insgesamt darauf achtet, weniger Energie zu verbrauchen.